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"Glauben kommt aus dem Hören! - Erzählen Sie uns, was Sie von Gott hören."

Hanser Brandt-von Bülow

Nachhaltigkeit. Ein politischer Begriff?

Als Kirche haben wir lange schon die „Bewahrung der Schöpfung“ auf unsere Fahnen geschrieben. Zum Glück haben alle demokratischen Parteien im politischen Raum diese Idee mittlerweile aufgegriffen und in politische Forderungen und Programme übersetzt.

Aber immer noch bleiben tatsächliche Änderungen des Umweltverhaltens weit hinter den je eigenen Erkenntnissen und Möglichkeiten zurück. Auch wir als Kirche tun da viel weniger als unsere engagierten Kreise und Gruppen es wünschen.

So versuchen wir uns im Kirchenkreis von der Begeisterung anstecken zu lassen, die der Geist Gottes in uns bewegen will: „Denn dein ist die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit“ so beenden wir das „Vater unser“. Ja, indem wir für die Bewahrung der Schöpfung denken und handeln, haben wir Anteil an der Kraft und der Herrlichkeit Gottes. Und können so der Ewigkeit näher kommen – damit ist kein Zustand eines wie auch immer gearteten Jenseits gemeint, sondern die Bibel meint mit Ewigkeit den Fortbestand der Menschheit.

Und wir merken, dass wir etwas gestalten können, dass wir etwas bewegen können, dass wir uns anders verhalten können. Damit wollen wir nicht anmaßend die Weltretter spielen, aber doch dasjenige tun, was uns möglich ist.

Die Synode des Kirchenkreises Köln Nord hat sich im November 2014 intensiv mit den Möglichkeiten zu einem nachhaltigerem Arbeiten und Wirtschaften beschäftigt.

Seitdem ist diese Entwicklung ein Thema des Kirchenkreises. Die Nachhaltigkeits AG kümmert sich darum. Kontakt: nachhaltigkeit.koeln-nord@ekir.de