Dreigestirn „op Jöck“ in der Bahnhofsmission

Ganz unverhofft hat das Dreigestirn die Kölner Bahnhofsmission kurz vor den großen Karnevalstagen besucht. Aus Solidarität mit den Opfern der Pandemie und aus Gründen des Hygieneschutzes verzichteten Prinz Sven I, Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie auf den traditionellen Auftritt mit Gefolge. Die Tollitäten wollten es sich aber nicht nehmen lassen, wie ihre Amtsvorgänger die Arbeit der Bahnhofsmission zu würdigen und die „jecke Kiste“ einzuweihen. Über die mitgebrachte Maskenspende des Festkomitees freuten sich für die Bahnhofsmission Martina Schönhals (Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH, Träger der Bahnhofsmission) und Michael Hoffmann (Ehrenamtlicher im „jecken Team“): „Viele unserer Gäste können sich eine ordentliche Maske nicht leisten, obwohl sie dringend darauf angewiesen sind. Das Sammeln von Flaschen bringt nichts mehr ein, im öffentlichen Raum sind kaum noch welche zu finden. Gerade Menschen ohne eigene Wohnung sind in der Pandemie besonders gefährdet.“

 

„Jecke Kiste“ der Bahnhofsmission wird coronatauglich

Ein kleines Team ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen der Bahnhofsmission Köln hatte vor einem Jahr dem Dreigestirn die „jecke Kiste“ präsentiert, die das Karnevalstreiben im Bahnhof in Szene setzte, mit Tanzmariechen, Trööt und Trumm. Auch Prinz, Bauer und Jungfrau durften sich im Miniaturformat bestaunen. Für 2021 hat der Künstler Günter Winckler das Szenario den Lockdown-Regeln angepasst: Ohne laute Töne, die Figuren mit Masken und viel Abstand. Aber alle nicht minder bunt und fröhlich – als „Leech für Kölle“ wie zwei der Mini-Jecken es ausdrücken.

 

Fastelovend „light“

„Nur zesamme sin mer Fastelovend!“ Als die Jecken am Rosenmontag 2020 das Motto für die nächste Session bejubelten war Covid 19 schon im Rheinland angekommen. Niemand ahnte, dass ein unbeschwertes „Zesamme sin“ in Gefahr war. Der zweite Lockdown machte alle hoffnungsvollen Planungen für die Session 2020/21 zunichte.Auch wenn Schunkeln, Bützen und Singen Arm in Arm ausbleiben müssen – Köln ohne Fastelovend? Unmöglich! Weil „et es wie et es“ erfanden die Kölner Jecken den Karneval in Coronazeiten, alles ein bisschen kleiner, ein bisschen stiller und „digitaler“ – Fastelovend „light“ eben. Der Karneval hat sich einen anderen, einen neuen Weg gesucht.

Text: Martina Schönhals
Foto(s): Martina Schönhals

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Karneval und die evangelischen Gemeinden in Köln – nicht immer eine „jecke“ Beziehung

Der Karneval hat in Köln eine lange Tradition – die närrische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Normen und Regelungen konnten selbst die strengen Preußen den Rheinländern nicht verbieten. Einschneidende geschichtliche Ereignisse wie die Weltkriege sowie die Weltwirtschaftskrise brachten das freie närrische Treiben zum Erliegen. Leider macht in diesem Jahr die Covid-19-Pandemie das Feiern des Karnevals schwer.

Evangelische Kirche und Karneval

Dies trifft auch viele evangelische Karnevalisten. Doch war das Verhältnis zwischen Evangelischen und Karnevalisten schon immer ein gutes?

Die ev. Kirche verurteilte zunächst den Karneval als eine Zeit der Sünden und Unmoral. Sie rief Christinnen und Christen dazu auf nicht an diesem Treiben teilzunehmen. So auch 1954. Beispielsweise appellierte der Landeskirchenrat der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern an alle Landeskirchen und Gemeinden dem zügellosen, unsittlichen und verschwenderischen Treiben besonders in Zeiten der Not ein Ende zu bereiten. Hintergrund dieses Appells bildeten die Konsequenzen des Zweiten Weltkrieges. Viele Menschen waren noch immer heimatlos, bedroht von Hunger und Armut. Der Landeskirchenrat verurteilte scharf die Auswüchse der Zügellosigkeit und die hohen finanziellen Ausgaben für Konfetti und anderes Karnevalsmaterial, welches besser für die Notleidenden einzusetzen wäre. Auch in Köln war die Lage nicht anders. Die Stadt hatte durch die Kriegsereignisse stark gelitten und in den 1950er Jahren waren immer noch ca. 50 000 Menschen ohne Wohnung und viele lebten in Armut.

So stellte sich auch der Kirchenkreis Köln die Frage, wie sollte man reagieren? In den 1920er Jahren hatte sich die Bevölkerung der Stadt in einer ähnlichen Situation befunden und damals sprach sich das Presbyterium der ev. Gemeinde Köln auch gegen das närrische Treiben aus. Ohne Erfolg. Die enge Verwurzelung des Karnevals in Köln breitete jeder Andeutung bzw. jedem Ausspruch des Verbots ein Ende. So ermahnte der Kirchenkreis Köln in den namhaften Tageszeitungen 1954 die Christinnen und Christen unter dem Leitspruch „Auch im Karneval keine Unmoral“ zu einem gemäßigten Karnevalstreiben und der Rücksichtnahme auf christliche Werte.

Plakatsammlung des Archivs des EKV Pl74

Erst in den 1980er Jahren beginnt eine mentale Öffnung der ev. Gemeinden gegenüber dem Karneval. Als Folge dieser Entwicklung kann sicherlich die Abhaltung von Gottesdiensten für Karnevalisten und der Empfang des Dreigestirns in kirchlichen Einrichtungen wie Ev. Kirchenverband Köln und Region angesehen werden. Eine andere ist die Entstehung eines kirchlichen Kabaretts, Küngelbeutel (1990-2020), und eine protestantische Karnevalssitzung, die PROT’s Sitzung (1997).

Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist und die „Fünfte Jahreszeit“ nicht wie gewohnt stattfinden kann, wünschen wir Ihnen dennoch schöne närrische Tage.

Text: Stefanie Schensar
Foto(s): Stefanie Schensar

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Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – die Antoniter Siedlungsgesellschaft wird 70

Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen – die Antoniter Siedlungsgesellschaft wird 70

„Wichtiger als neue Glocken ist der soziale Wohnungsbau“, lautete der Appell auf der Gesamtsynode der Evangelischen Kirche in Deutschland im April 1950. Er richtete sich an alle Kirchengemeinden, die aufgefordert waren, Bauland aus dem Gemeindevermögen auf Erbpachtbasis an Bauwillige bereitzustellen. Dieser Aufruf bewegte auf Anregung von Pfarrer Dr. Erwin te Reh – Begründer der Diakonie Michaelshoven – evangelische Entscheidungsträger in Köln am 13. Februar 1951 zur Gründung der „Evangelischen Siedlungsgesellschaft mbH, Köln“ – heute Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region (ASG).

In diesem Jahr feiert die Gesellschaft ihren 70. Geburtstag. Über 1.700 Wohnungen – davon rund 700 Seniorenwohnungen – befinden sich heute in ihrem Bestand, hinzu kommen gut 1.000 Immobilien von Dritten (Kirchengemeinden und private Eigentümer), die die ASG verwaltet. Wir stehen „in der Tradition, Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung zu stellen. Wir nehmen diese Aufgabe in enger Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche und Diakonie wahr“, hieß es im letzten Geschäftsbericht.

Zu 100 Prozent in kirchlicher Hand

Die ASG ist das einzige Wohnungsbauunternehmen in Deutschland, das zu 100 Prozent seiner Geschäftsanteile der Evangelischen Kirche – in diesem Fall dem Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und seinen vier Kirchenkreisen – gehört. Entsprechend ist sie Ansprechpartner, wenn Kirchengemeinden oder andere kirchliche Institutionen bei der Erneuerung, Entwicklung oder Umsetzung ihres Immobilien- und Grundbesitzvermögens Unterstützung benötigen. Ihnen steht die ASG z.B. als Bauherrenvertreter, Projektsteuerer, Planer oder Investor zur Seite.

Mit der Übernahme der Grube & Räther GmbH als Tochterunternehmen im Jahr 2009 erweiterte die ASG ihre immobilienwirtschaftlichen Dienstleistungen um weitere Serviceleistungen wie Garten- und Baumpflege, Hausmeisterdienste, Handwerks- und Reinigungsservice. Somit ist die Belegschaft des Unternehmens auf inzwischen fast 80 Mitarbeitende angewachsen.

Auch wirtschaftlich kann die Wohnungsbaugesellschaft für die vergangenen 70 Jahren auf eine positive Entwicklung zurückblicken. Die Umsatzerlöse lagen laut Geschäftsbericht im Jahr 2019 bei über 13 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung eines Eigenkapitals von rund 26 Mio. Euro ergab sich eine Rendite von 3,0 %. Neben 2,4 Mio. Euro, die die Gesellschaft in die Instandhaltung ihrer Wohnungen investierte, wurden fast 10 Mio. Euro für Sachanlagen aufgewendet.

Hans Encke war erster Aufsichtsratsvorsitzender

Ihre Wurzeln hatte die ASG im früheren Kirchenkreis Köln, mit dem sie sich anfangs die Räume in der Antonsgasse 10 teilte. Dort hatte auch der Gesamtverband der Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln seine Verwaltung. Jedoch schon im Sommer 1951 bezog die Gesellschaft eigene Räume im Mauritiuswall 68. Erster Aufsichtsratsvorsitzender und von 1953 bis 1955 Geschäftsführer war der spätere Stadtsuperintendent, Hans Encke, der sich als Pfarrer der Kreuzkapelle in Köln-Riehl durch seine Verdienste im Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime einen Namen gemacht hat. 2017 benannte die ASG, die seit 1964 im Haus der Evangelischen Kirche in der Kölner Südstadt ihre Geschäftsräume hat, ihren Sitzungssaal nach ihm. Erster theologischer Beirat war Pfarrer Dr. Erwin te Reh.

Der wachsenden Bevölkerungsanzahl im zerstörten Nachkriegsköln stand eine extreme Wohnungsknappheit gegenüber. Im März 1945 hatte Köln knapp 40.000 Einwohner; mit Rückkehr aus den Evakuierungen und durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten stieg die Bevölkerungszahl rasch an, sodass in Köln im September 1950 bereits 595.000 Menschen lebten, für die 123.000 Wohnungen zur Verfügung standen. Gegenstand und Zweck des neu gegründeten Unternehmens war „der Bau und die Betreuung von Eigenheimen, Mietwohnungen und Kleinsiedlungen“. Das Gründungskapital wurde zu 75 Prozent vom damaligen Gesamtverband der Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Köln und zu 25 Prozent vom Kirchenkreis Köln aufgebracht. Das Startkapital der ASG betrug zur Zeit der Gründung 50.000 DM.

Dringende Nachfrage nach Wohnraum

Das erste Bauprojekt der neu gegründeten Gesellschaft waren neun Vierfamilienhäuser in der Mannheimer Straße in Köln-Ostheim. Weitere Bauvorhaben wurden in Bensberg und Königsforst realisiert. Das stetige Anwachsen der Bevölkerung Anfang der 50er Jahre machte die Nachfrage nach Wohnraum dringlicher denn je. Die zunächst errichteten kleineren Wohneinheiten reichten nicht mehr aus. Die Stadtplaner der Stadt Köln hofften, die hohe Wohnraumnachfrage durch immer größere Gebäude mit immer mehr Geschossen bewältigen zu können. Auch die ASG folgte diesen Vorgaben, zum Beispiel mit einer Großwohnanlage in Bocklemünd-Mengenich, die 244 Wohnungen in bis zu acht Etagen umfasst und sich noch heute in ihrem Bestand befindet. 1970 wurde hier die tausendste ASG-Wohnung fertiggestellt.

Auch Gemeindezentren gehören seit Gründung des Unternehmens zu den ASG-Bauprojekten. Mitte der 50er Jahre etwa begleitete die ASG bautechnisch die Errichtung des Evangelischen Gemeindezentrums in Lindlar mit Kirche und Mitarbeiterhaus. Im Jahr 2011/2012 stellte sie auf dem rund 3.500 m2großen Areal neben der Kirche zudem großzügig geschnittene barrierefreie Eigentums- und Mietwohnungen sowie eine ambulante Tagespflege und eine Demenz-Wohngemeinschaft fertig.

Enge Zusammenarbeit mit kirchlichen und diakonischen Partnern

Heute verfügt die Gesellschaft über insgesamt vier Demenz-WGs – weitere sind in Planung. „Wir sind unserem Anspruch, auch die Menschen mit Wohnraum zu versorgen, die auf dem freien Wohnungsmarkt nur geringe oder gar keine Chancen haben, all die Jahre treu geblieben. Das konnten wir in enger Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Köln und Region bisher sehr erfolgreich umsetzen“, sagt Guido Stephan, seit 1997 ASG-Geschäftsführer. Seit mehr als 10 Jahren wird die Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und der Diakonie Michaelshoven immer weiter ausgebaut. Unterschiedliche Wohngruppen mit Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen, Menschen mit Einschränkungen, alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern, Frauen mit häuslicher Gewalterfahrung und ehemals obdachlosen Menschen, für die die ASG Wohnungen und Häuser zur Verfügung stellt, werden von den diakonischen Partnern betreut.

Vor allem Seniorinnen und Senioren will die Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Zu ihrer Unterstützung richtete sie 2004 eine Seniorenberatung – heute Sozialmanagement – mit derzeit zwei Mitarbeitenden ein. Durch ein breites Spektrum an Beratungs- und Hilfsangeboten und zahlreiche Projekte und Freizeitangebote ermöglicht das Team des Sozialmanagements den älteren Mieterinnen und Mietern ein eigenständiges Leben und viele soziale Kontakte in der Nachbarschaft und mit Menschen im Quartier.

Mehrere kleine Aktionen anstatt großer Feierlichkeiten

Auf große Feierlichkeiten anlässlich des 70-jährigen Bestehens der ASG will man in diesem Jahr verzichten. Aufgrund der noch nicht überstandenen Corona-Pandemie sei dies schlecht planbar, so Stephan. Aber es sind dennoch mehrere kleine Aktionen und Projekte geplant. So wird das Gartenbauteam der Grube & Räther GmbH ab Herbst in den Wohnanlagen der Gesellschaft insgesamt 70 Bäume pflanzen, für die Mieterinnen und Mieter jeweils Patenschaften übernehmen können. Für Kinder soll es eine Aktion im Kölner Zoo geben. Und – wenn dies wieder möglich ist – will der Geschäftsführer Seniorinnen und Senioren in den Gemeinschaftsräumen der Seniorenhäuser zu einem festlichen Kaffeetrinken einladen. Richtig groß werde dann der 75. Geburtstag im Jahr 2026 gefeiert, verspricht er.

Text: Susanne Hermanns
Foto(s): ASG

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Kirche2go fragt: „Ist Karneval protestantisch?“

Im Allgemeinen gilt Karneval als katholisches Brauchtum. Hans Mörtter, Pfarrer aus Köln, hat dazu jedoch seine ganz spezielle Meinung. Denn das dem nicht so ohne weiteres  ist, beweist der Protestantismus seit der Zeit Martin Luthers.  „Karneval ist Protest gegen die Obrigkeit“, so Mörtter „daher ein typisches, protestantisches Phänomen“. Er beschreibt den Karneval, wie er ist, eben vor und nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie. Wieso Mörtter weiß, dass Karneval ganz eindeutig auch protestantische Tradition hat, beweist er diesmal in einer ganz besonderen Ausgabe von Kirche2go – ist Karneval protestantisch?

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Der ganze Text zum Nachlesen:

Ich werde immer wieder gefragt: können Protestanten Karneval? Da sage ich: guckt mich doch an, na klar. Wir können sagen, der Karneval ist protestantisch! Da kommt natürlich von der katholischen Seite der Protest: auf gar keinen Fall können Protestanten Karneval, der ist urkatholisch. Nein – Schwachsinn, denn wenn man in der Geschichte zurückgeht, dann ist es ja so, dass der Karneval der Protest der Armen gegen die Obrigkeit war. Man hat z. B. die urarmen Mönchen genommen oder einen Obdachlosen, in kardinalsähnliche Fetzen gehüllt, dann auf einen Esel gesetzt, so zur Demütigung eigentlich, als Persiflage des Kardinals. Das fanden die Kardinäle eigentlich damals gar nicht lustig, dass die Leute über sie lachten.

So ging das dann von der Obrigkeit aus, dass sie dachten, wir müssen den Karneval unter Kontrolle bringen, damit der nicht ausufert, so der Sex und das alles – ne, das ist ja alles ganz bah… Und so wurde der Karneval mit der Zeit in die Katholische Kirche hinein assimiliert, sodass sie da drüber guckte, mit lächelten, mitmachten, aber schon immer mehr Kontrolle ausübte, damit das eben braver wurde. Das Anarchische des Karnevals brach dann weg. Bis dann im Dritten Reich natürlich der Karneval dann auch missbraucht wurde und z. B. die Nubbeltradition von den Nazis hervorgeholt wurde. Der Bezug zu den brennenden Nubbeln und denen die dann brannten, der war eindeutig. Ich bin auch Nubbelredner und deswegen sage ich: Der Nubbel ist ein rebellisches Virus, das ist nicht der Sündenbock. Da müssen wir höllisch aufpassen, nicht wieder in die Sündenbockfalle reinzugehen.

Der Karneval hat eine protestantische Dimension, als Kritik an der Obrigkeit oder als Kritik an der Zeit, einer Gesellschaft, eines Geschehens und das Einfordern von Menschlichkeit, von Mitmenschlichkeit von Brüderlichkeit und Geschwisterlichkeit feiern wir dann, wenn wir im Gottesdienst dann Föttchen tanzen. Statt dem Friedensgruß gibts dann bei uns Stippeföttchen: also aufstehen und gucken, wo der nächste leckere Hintern ist und dann „tüp tüp tüp tüp“… und dann als Steigerung darauf ein lecker Bützchen – ist ja völlig klar. Und ganz viel Schunkeln, also anfassen, sich berühren, tanzen, lachen, glücklich sein oder auch ganz fies und fett auch schimpfen auf das, was schiefläuft.

Also von daher kann man gut sagen: Karneval ist eigentlich protestantisch!

Text: APK
Foto(s): APK

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Mit PROT’s – Der Film winken die Blauköppe ihrem Publikum virtuell zu

Auch eine atheistische Corinna kann einen Protslöffel nicht aufhalten

Einfach das Protsen sausen lassen, nur weil so ein nerviges atheistisches Virus namens Corinna die Welt der Karnevalsjecken – und die aller anderen – gerade total nervt? Das kommt für die protslöffeligen Kölner Blauköppe und ihr Präsidium, Dorothee Schaper, Detlev Prößdorf sowie Heribert Rösner, ja überhaupt nicht infrage! Sie wollen auch im 24. Jahr ihres Bestehens, lästern, singen, spielen und der Welt einfach mal gepflegt einen jeck-bunten Spiegel vorhalten. „Für ne joode Zweck“, wie die Macher betonen, denn der Reinerlös aller Spenden geht an Peri Ergon, eine Nähwerkstatt für Geflohene und Einheimische in Griechenland und ist jetzt schon zur Freude der Protslöffel vierstellig.

Rheinisches Hollywood in der KartäuserKirche

Und so wurde die Kartäuserkirche diesmal nicht zum Sitzungssaal der protestantisch-kölschen Quatschmacher, sondern zum rheinischen Hollywood, in dem rund 40-minütigen „Prot’s – der Film 2021“ seinen Anfang nahm. Der Film soll laut Dorothee Schaper nicht als Ersatz für eine echte Sitzung verstanden werden: „Es ist ein Winken ans Publikum unter dem Motto, wir lassen keinen allein‘. Wir alle würden lieber wieder unser Publikum analog in den Arm nehmen. Hoffentlich geht das 2022 wieder.“ Das sieht natürlich auch Pfarrer Mathias Bonhoeffer, einer der Organisatoren der Prot’s-Sitzung so: „Leute, die in der Kirche schunkeln und dabei ihr Kölsch trinken – das ist schon sehr schön und das wünschen wir uns wieder. Aber der Film war eine Herausforderung, die uns allen viel Spaß gemacht hat.“ Und die Resonanz der ersten Zuschauer sei durchweg positiv gewesen, berichtet Mathias Bonhoeffer erfreut.

„Make heaven great again“

Das Köln der Blauköppe reicht übrigens – ganz und gar geheim natürlich – dank der Vikars-Wurzeln von Pfarrer Heribert Rösner, bis hin nach Düsseldorf. Heribert Rösner ist es auch, der als Raphael Engelmann am himmlischen Sorgentelefon sitzt, als ein erzürnter Donald aus Florida anklingelt und berichtet, er sei von Joe um seine Briefmarken, ach nein, die Briefwähler betrogen worden. Sein Angebot „Make heaven great again“. Doch wie bedauerlich – am Ende stellt sich heraus, dass die vielen Millionen Gebete für Donald gar nicht zählen. Es ist enttäuschend: Alles Evangelische, die da bei Gott für den Wüterich nachgefragt haben und nur 123 Betende von der richtigen, der katholischen Seite.

Wohngemeinschaft

Wüsste die heiligste Wohngemeinschaft aller Zeiten im Vatikan, Papst Franziskus und Papst Benedikt, davon, wäre sie vermutlich hocherfreut. Doch die beiden haben ganz andere Sorgen. Ist doch Franziskus dank Bruder Michael, der an Corinna erkrankte, in Quarantäne geraten. Benedikt versteht die Welt nicht mehr. Hat denn nicht eigentlich Eva die Sünde in die Welt gebracht? Was soll das mit dieser Corinna und wieso hat sich Bruder Michael auf sie eingelassen? Es sind schwere Zeiten für die katholische Kirche.

Maria 2.0

Das findet auch Pfarrerin Dorothee Schaper, die sich als Ester mit dem rastenden Christus in der Engelkapelle der Kartäuserkirche über Maria 2.0 unterhält. Allerdings erst, nachdem sich der Rastende karnevalistisch kostümiert hat, denn: Soviel Zeit muss auch in dieser fünften Jahreszeit sein. Entsetzt ist sie ja dann doch, dass selbst der Sohn Gottes keinen Gesprächstermin beim Kardinal bekommen hat.

Lesung aus dem 3. Buch Winnetou

Während sie sich darum kümmert und beim Kardinal mal etwas Dampf macht, plaudert Katharina „Maria“ Schneider aus dem Nähkästchen und lässt gnadenlos den Apachenhäuptling Winnetou in einer Blutlache sterben. Ihre Lesung aus dem 3. Buch Winnetou endet zum Glück versöhnlich. Old Shatterhands Blutsbruder war doch Christ! So hat die im Nähkästchen versammelte Strickliesel-Gemeinde Anlass zu großer Freude. Der Putzteufel alias Regine Klein hat leider weniger Anlass zum Jubeln. Nachdem die Gute das Virus mit Brennspiritus ausrotten wollte, weil das Desinfektionsmittel ausgegangen war, reichte der Gatte die Scheidung ein.

Corona und Präsidenten mit viel Humor

Das Team der Protslöffel nimmt tatsächlich auch auf der großen Leinwand kein Blatt vor den Mund. Corona ist als Thema neu, muss auch 2022 eigentlich nicht wiederkommen, wird hier aber mit viel Humor aufbereitet. Das Verhältnis der großen Kirchen und das der, nur zum Teil, großen amerikanischen Präsidenten zueinander, sind wunderbare Themen, um mal kräftig in empfindliche Stellen zu piksen. Und so wandeln die Protslöffel zwar auf neuen Wegen, doch verlaufen haben sie sich dabei nicht.

Wie Dorothee Schaper berichtet, hatte das Ensemble zuerst über eine Zoom-Sitzung nachgedacht, doch dann festgestellt, dass das nicht funktioniert. Auch die Idee, eine Sitzung für YouTube aufzuzeichnen, stand im Raum und wurde verworfen. Am Ende entstand, entsprechend den Kontaktbeschränkungen, ein Film mit einzelnen Szenen, der aber im Zuge einer Zoom-Konferenz mit 280 bunt kostümierten Jecken Premiere hatte. Dorothee Schaper: „Wir haben uns virtuell getroffen, geschunkelt, angestoßen, den Film gesehen und dann noch einmal via Zoom ,Alaaf‘ gerufen.“

Ausblick

Das Knowhow vom Filmdreh-Wochenende, könnte dann in zwei Jahren in die Sitzung einfließen, kündigt Mathias Bonhoeffer an: „Vielleicht gibt es dann ein paar Einspieler oder Ähnliches. Das wäre doch ein schöner Nebeneffekt, den wir aus dieser Erfahrung mitnehmen könnten.“

Den Link zum Film und Infos zum Spendenkonto gibt es über die Seiten der Prot’s-Sitzung und der KartäuserKirche.

Text: Katja Pohl
Foto(s): PROTs – der Film 2021, KartäuserKirche Köln

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Nur zesamme sin mer Fastelovend – Protestanten feere met Abstand

„Mir schenke den Ahlen e paar Blömche“ – mit dieser Aktion wird das Team der Christuskirche in der Kölner Innenstadt die Herzen von älteren Menschen in ihrer Gemeinde erfreuen. Frei nach dem Motto: „Ihr backt den Kuchen – wir organisieren die Strüssje“ ist die Evangelische Gemeinde Köln eingeladen, so am 14. Februar 2021, dem Karnevalssonntag und dem Valentinstag, ein wenig Freude zu schenken. Los geht es von 14 bis 16 Uhr. Tulpen und Kuchen werden an Gemeindemitglieder ab 75 Jahren verteilt. Doch schon am Vormittag lädt die Lutherkirche zum Kölschen Fastelovend-Joddesdeens mit Empfang des Kölner Dreigestirns ein.

Doch das ist nicht die einzige protestantische karnevalistische Veranstaltung in dieser Zeit des Lockdowns. Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden lädt am Sonntag zu „Jeck zo Hus“, einem Karnevals-Mitmach-Gottesdienst für Jung und Alt, per Zoom ein. In der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg lassen die Mitarbeitenden der Ökumenischen Familienwerkstatt einenalternativen „Mini“-Karnevalszug aus Ton entstehen. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch plant gleich drei digitale Programme für das Karnevalswochenende: einen Karnevalsquiz, eine Mitsing-Sitzung im Miniformat und den „Alaaf und Amen“ -Karnevalsgottesdienst mit gereimter Predigt.

Im Rhein-Erft-Kreis lädt der Bedburger Pfarrer Gebhard Müller am Sonntag zu einer Zoom-Andacht op Kölsch ein und im Online-Karnevalsgottesdienst der EvangelischenKirchengemeinde Pulheim

werden Vertreterinnen und Vertreter der Karnevalsgesellschaft „Ahl Häre“ zu Gast sein. Und im Rheinisch-Bergischen Kreissteht auf dem Programm der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach ein Zoom-Karnevalsgottesdienst unter dem Motto „FÜR DIE IWIGKEIT“.

Hier finden Sie viele Gottesdienste und Veranstaltungen zu Karneval 2021 im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region: (Stand: 09.02.2021, 14.30 Uhr)

 


Köln

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden

14.02.2021, 11:00 Online

„Jeck zo Hus“ – Karnevals-Mitmach-Gottesdienst für Jung und Alt per Zoom

Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden feiert am Sonntag, 14. Februar, 11 Uhr, einen Familiengottesdienst am Karnevalssonntag per Zoom. Wer einen Witz, ein Lied oder Ähnliches zum Gottesdienst beitragen möchte, kann sich per E-Mail hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de melden. Der Link zum Zoom-Gottesdienst: https://zoom.us/j/97500176478?pwd=RkJKdDZqNTJwZFh6bjQra01MdkI0QT09

Pfarrer Volker Hofmann-Hanke

www.hoffnungsgemeinde-koeln.de


Evangelische Gemeinde Köln

Bezirk Lutherkirche

14.02.2021, 11.15 Uhr [ONLINE]

Kölscher Fastelovend-Joddesdeens mit Empfang des Kölner Dreigestirns

Mit Pfarrer Hans Mörtter als Schäl und Gaby Falk als Marie. Für die Musik sorgt eine Band mit Martina Thomas (Akkordeon) und Burkhard Müller (Saxophon) unter der Leitung von Thomas Frerichs.

www.lutherkirche-koeln.de


Bezirk AntoniterCityKirche

14.02.2021, 10.00 Uhr auch [ONLINE]

„Nur zesamme sin mer Fastelovend“

Karnevalsgottesdienst – auch live auf YouTube

Auch in diesem Jahr feiert die Evangelische Gemeinde Köln am Karnevalssonntag, 14. Februar, 10 Uhr, einen Gottesdienst: Met Pastur Markus Herzberg un met ech kölsch Musik mit Annette Fuchs un dä Andreas Opitz. Interessierte können vor Ort, wie immer mit Kostüm, oder online teilnehmen. Um Anmeldung zum Gottesdienst vor Ort wird gebeten per E-Mail gemeindebuero@ev-gemeinde-koeln.de oder telefonisch unter 0221/92 58 46-0

www.antonitercitykirche.de


Bezirk Christuskirche und Thomaskirche

14.02.2021, 11.00 Uhr, [ONLINE]

Karnevalsgottesdienst live per Zoom aus der Thomaskirche

Mit Live-Musik, Schunkeln und den beiden Pfarrern Christoph Rollbühler und Tim Lahr.

Der Gottesdienst ist der Startschuss für die nachfolgende Aktion:

14.02.2021, 14 bis 16 Uhr

„Mir schenken den Ahlen e paar Blömche“

Strüssje und Kuchen für Seniorinnen und Senioren

Weil auf Karneval in diesem Jahr verzichtet werden muss, möchte die Evangelische Gemeinde Köln die Zeit nutzen und in den Veedeln rund um die Christuskirche am Stadtgarten und die Thomaskirche im Agnesviertel ein bisschen Karnevalsfreude verbreiten und den älteren Menschen in der Gemeinde eine Freude machen. Parallel an beiden Kirchen und für beide Veedel verteilen Ehrenamtliche aus der Gemeinde am Sonntag, 14. Februar (Karneval und Valentinstag), zwischen 14 und 16 Uhr Tulpen und Kuchen an Gemeindemitglieder im Alter ab 75 Jahren.

www.thomaskirche-koeln.de / www.christuskirche-mitten-im-leben.de


Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg

Karnevalsaktion für Seniorinnen und Senioren

An die Senioren 70+ werden Umschläge mit einer Geschichte, einem Clown zum Basteln bzw. Bemalen und Aufhängen, ein paar Kamelle sowie einem Gottesdienst-für-zuhause verteilt.

Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning

www.vingstneubrueckhoehenberg.de


Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln

11.02.2021, 10:00

Hövi Karnevalszug in Miniaturform

Menschen aus dem Stadtteil formen einen Karnevalszug aus Ton

In der Evangelischen Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg haben sich die Mitarbeitenden der Ökumenischen Familienwerkstatt etwas Besonderes für die Karnevalstage einfallen lassen. An der Erlöserkirche, Burgstraße 75, soll ein vielfältiger alternativer „Mini“-Karnevalszug aus Ton entstehen. Alle Menschen im Stadtteil und der Gemeinde können sich eine Modelliermasse im Jugendbüro abholen und einen Bestandteil des Karnevalszuges formen. Egal ob Karnevalsprinz, Müllauto, Fußgruppe oder Fahnenträger – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alle Beiträge werden geschützt vor der Erlöserkirche aufgebaut, so dass alle Menschen die Entstehung des Karnevalszuges verfolgen können. Wer noch mitmachen möchte, kann sich bis Donnerstag, 11. Februar, im Jugendbüro (geöffnet Dienstag bis Freitag, 10 bis 18 Uhr), Burgstraße 75, Evaplast abholen und damit modellieren.

www.vingstneubrueckhoehenberg.de


Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald

14.02.2021, 10.00 Uhr [ONLINE]

„Nur zesamme sin mer Fastelovend“

Ökumenischer Karnevalsgottesdienst op Kölsch – LIVE per Internet

Die lange Tradition der Gottesdienste op Kölsch am Karnevalssonntag in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald reißt auch in diesem Jahr nicht ab. In der Tersteegenkirche erklingen am Sonntag, 14. Februar, 10 Uhr, kölsche Tön von den „Büggele“ und Hanno Sparbier-Conradus hält eine kölsche Predigt mit allem drum und dran. Der Karnevals-Gottesdienst wird live im Internet übertragen. Wer möchte, kann bei der Übertragung sein Gesicht und sein Kostüm zeigen. Dazu muss vorher ein Foto übersandt werden, das dann im Gottesdienst eingeblendet wird. So kann man sehen, dass die Gemeinde zusammen feiert, auch wenn die Straßen in diesem Jahr leer bleiben.

Pfarrer Torsten Krall (torsten.krall@ekir.de)

www.evangelisch-in-duennwald.de oder direkt https://youtu.be/qbgE53wv7Zg


Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch

„Karneval zo Hus op Zoom – Gemeinde-Edition“

Singen – Schunkeln – Lachen, das gehört für die Kirchengemeinde, die gerne feiert, zum Karneval unbedingt dazu. Und das möchte sie sich durch das Corona-Virus auch nicht ganz nehmen lassen. Darum haben sich die Verantwortlichen zusammengesetzt und ein tolles coronataugliches, digitales Programm für das Karnevalswochenende zusammengestellt:

12.02.2021, 19.30 Uhr, [ONLINE]

Karnevalsquiz – In bunt zusammengewürfelten Teams geht es ums rätseln, schätzen und manchmal auch ums wissen. Die Raterunden drehen sich um die fünfte Jahreszeit. Aber die Fragen sind so bunt gemischt, dass alle mitraten können, denn an oberster Stelle steht: „et jeht um Spass an d’r Freud!“.

13.02.2021, 19.30 Uhr, [ONLINE]

Mitsing-Sitzung im Miniformat: Live-Musik mit frechen Kräzjer und kleine Beiträge von Karnevalspromis. Wer mag, kann sich vorher an einer Abstimmung beteiligen, welche Lieder gemeinsam gesungen werden sollen. Für alle teilnehmenden Jecken wird eine „Karneval-To-Go-Tüte“ mit den Liedtexten und jet zo müffele vorbereitet. Anmeldungen nimmt bis Donnerstag, 11. Februar, Pfarrerin Sylvia Wacker unter Telefon 0221/590 36 35) oder per E-Mail sylvia.wacker@ekir.de entgegen. Die Teilnahme kostet pro Haushalt 5 Euro.

14.02.2021, 11 Uhr, [ONLINE]

„Alaaf und Amen“ – Karnevalsgottesdienst mit gereimter Predigt

Motto: Liebe Gemeinde, dat is klar, – alles is anders, dieses Jahr. – Doch Corona kann uns mal, – denn et is uns drissejal! – Auch wenn mer uns net büzze könne, – wolle mer us ne Goddesdeens jönne, – denn zoome künne mer zosamme janz, – vum Opa, Mam bes hin zum Panz!

www.dem-himmel-so-nah.de


Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock

Melanchthonkirche Zollstock, Breniger Straße 18

14.02.2021, 10.00 Uhr

Joddesdeens aan Fastelovend

15.02.2021, 11.11 Uhr, [ONLINE]

Joddesdeens aan Fastelovend auf YouTube

www.melanchthonkirche.de


Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

Matthäuskirche Lindenthal, Dürener Straße 83

14.02.2021, 11.11 Uhr

Karnevals-Gottesdienst „Mit Abstand lustig“ in Lindenthal

Pfarrer präsentiert das Gedicht von den Heinzelmännchen in einer Corona-Variante

Kurz, kölsch und humorvoll wird der Karnevals-Gottesdienst am Sonntag, 14. Februar, 11.11 Uhr, in der Matthäuskirche Lindenthal, Dürener Straße 83. Unter dem Motto „Mit Abstand lustig“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein „Gespräch“ zwischen Masken sowie kölsche Tön von Jupp Dünnwald am Keyboard, der stellvertretend für alle singt. Pfarrer Armin Beuscher trägt eine von ihm gedichtete Corona-Variante des Gedichtes der Heinzelmännchen von Köln vor. Der Text wird bei Interesse auch verschickt. Das Tragen einer medizinischen Maske ist Pflicht. Wer möchte kann in Verkleidung kommen.

www.evangelisch-in-lindenthal.de


Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
14.02.2021, 10:45, [ONLINE]

Karnevalsgottesdienst

Prädikantin Margit Seimel und Pfarrer Torsten Sommerfeld
www.gemeinde-bickendorf.de


Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal

13.02.2021, 20.11 Uhr, [ONLINE]

Online-Karnevalsveranstaltung mit gemeinsamen Singen per Zoom

Zusammen mit dem Bürgerverein „RADERBERG und -THAL“ erleben die Teilnehmenden von zuhause aus Büttenredner und Sängerinnen und Sänger aus dem Veedel. Außerdem gibt es ein Karnevalsquiz und das beste Karnevalskostüm – am Bildschirm- wird prämiert. Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting werden nach der Anmeldung zugeschickt.

www.raderbergundthal.de

www.kirche-raderthal.de

16.02.2021, 20.11 Uhr, [ONLINE]

Sündenverbrennung findet in diesem Jahr online statt

Karnevalsjecken können per Zoom daran teilnehmen „Sünden-Anrufbeantworter“ nimmt Anliegen entgegen

Die traditionelle Sündenverbrennung am Karnevalsdienstag in den Stadtteilen Raderberg und -thal findet trotz Lockdowns auch in diesem Jahr statt – allerdings online. Pfarrer Klaus Eberhard und sein katholischer Kollege Thomas Frings nehmen sämtliche Sünden vorab über den Sünden-Anrufbeantworter unter Telefon 0221/98 86 35 09 oder per E-Mail karneval@raderbergundthal.de an. Wer am Dienstag, 16. Februar, 20.11 Uhr, per Zoom dabei sein möchte, muss sich vorher anmelden.

www.raderbergundthal.de

www.kirche-raderthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
14.02.2021, 11:30
Familienkirche im Kostüm im Kirchhof
Anmeldung bis 10.02.2021
Pfarrerin Herrenbrück
www.kirche-hoehenhaus.de


Rhein-Erft-Kreis

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen

Gemeindebezirk Bedburg

14.02.2021, 10.30 Uhr [ONLINE]

Zoom-Andacht op Kölsch

Pfarrer Gebhard Müller
Hinweise zur Handhabung gibt es auf der Website www.kirche-bedburg.de

Evangelische Kirchengemeinde Pulheim

14.02.2021, 9.30 Uhr [ONLINE]

Online-Karnevalsgottesdienst

Mit Vertretern der Karnevalsgesellschaft „Ahl Häre“ aus Pulheim

Prädikant Sammy Wintersohl

www.kirche-pulheim.de


Rheinisch-Bergischer Kreis

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
– Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
14.02.2021, 10:00, [ONLINE]

„FÜR DIE IWIGKEIT“ – Karnevalsgottesdienst für Alle

Mit Bille, Elgin, Konzi, Vera und Pfarrerin Jenny
Zoom Zugang über www.zumfriedengottes.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Evangelische Kircheneintritts- und Informationsstelle in Köln (EKI) im AntoniterFoyer auch in der Pandemie geöffnet. Ihr neuer Leiter ist der Diakon Tobias Heinz.

Wer erstmals oder erneut in die Evangelische Kirche eintreten möchte, kann dies in Kirchengemeinden, bei Pfarrerinnen und Pfarrern tun. Alternativ besteht das niederschwellige Angebot des Kircheneintritts in zentralen Stellen. Sie vereinfachen das Verfahren bis zur Mitgliedschaft. In Köln ist die Evangelische Kircheneintritts- und Informationsstelle (EKI) im Foyer der Antoniterkirche angesiedelt. Das gotische Gotteshaus steht in der City an der Schildergasse. Angeboten wird die EKI vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region sowie den von ihm repräsentierten Gemeinden in enger Kooperation mit der Evangelischen Gemeinde Köln. Letztere stellt die Räumlichkeiten in der Antoniterkirche und im AntoniterQuartier. Zudem führt sie die Dienstaufsicht.

Diakon Tobias Heinz

„Die seelsorgerische Dimension wird immer wichtiger“, ist Tobias Heinz überzeugt. Der Diakon leitet seit Anfang Februar die EKI in Köln. Damit folgt der 37-Jährige auf den im Dezember verabschiedeten Diakon Marco Steckling. Heinz wuchs in einem 200-Seelen-Dorf auf dem Hunsrück auf. „Ich bin klassisch volkskirchlich sozialisiert“, blickt er auf die Wurzeln. Durch sein kirchengemeindliches Engagement lernte er im dortigen Kirchenkreis auch seinen Mann kennen. Mit ihm, Gemeindepfarrer in Bad Godesberg, wohnt er in Bonn. Zunächst arbeitete Heinz als Altenpfleger in einem katholischen Seniorenheim, war zudem in der Stationsleitung und als Mitarbeiter des dort integrierten Hospizes tätig.

Sein großes Interesse an Theologie und Kirche ließ Heinz eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zum Diakon absolvieren. Eingesegnet wurde er in der Stiftung Tannenhof in Remscheid. Sein Dienstantritt in Köln falle pandemiebedingt in eine schwierige Zeit, sagt er. Gerade weil seine Arbeitsbereiche, zu denen die (Mit)Organisation der werktäglichen 10-Minuten-Andachten in der Antoniterkirche zählt, sehr viele persönliche Begegnungen bedingten. Und Begegnungen seien momentan nur eingeschränkt möglich. Die Evangelische Gemeinde Köln charakterisiert er als „sehr anregend. In jedem Bezirk gibt es ein eigenes Profil, mit dem unterschiedliche Menschen erreicht werden.“ Köln mag er ohnehin, die rheinische Lebensart, den Karneval.

Da sein, wo die Menschen sind

„Ich bin generell der Überzeugung, dass die Kirche da sein soll, wo die Menschen sind“, so Heinz. Ihm ist wichtig, Teil einer Kirche zu sein, die an ihre eigene Zukunft glaubt, weil Gott noch viel mit ihr vorhat. Einer Kirche, „die sich nicht nur mit sich selbst beschäftigt, sondern rausgeht zu den Menschen und darum wirbt, bei uns Mitglied zu werden“. Das, empfindet er, sei auch den ehrenamtlichen EKI-Mitarbeitenden ganz wichtig. Diese informieren übrigens nicht nur über den Kircheneintritt, sondern auch über die vielfältigen Angebote der Evangelischen Kirche in Köln und der Region.

„Unkompliziert“, nennt Heinz die (Wieder)Eintrittsvorbereitung in der EKI. Eine Glaubensprüfung finde selbstverständlich nicht statt. Dafür gebe es auf Wunsch ein vertrauensvolles Gespräch im Seelsorgeraum des neuen AntoniterQuartiers. In der sehr ruhigen Atmosphäre des schönen Ambientes und durch die Zugewandtheit der Mitarbeitenden fühlten sich die Menschen willkommen, sagt Heinz.

Berührt hat ihn schon in kurzer Zeit, mit wie viel Herzblut die so wichtigen Ehrenamtlichen dabei sind. Und, dass sie selbst viel Positives aus ihrem Engagement und den Gesprächen ziehen. Den in Corona-Zeiten erfolgten Digitalisierungsschub in Gemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Kirche möchte Heinz auch für die EKI nutzen. Etwa, wenn Eintrittswillige derzeit aus Angst vor einer Ansteckung auf den Besuch des Foyers verzichten.

Die EKI ist auch in der Pandemie geöffnet!

Wer über die Kölner Einrichtung in die Evangelische Kirche eintreten möchte, nimmt Kontakt unter Telefon 0221/6605720 oder per E-Mail eki@antonitercitykirche.de auf.

Diesen Weg können auch diejenigen beschreiten, die aufgrund der Pandemie oder anderer Umstände nicht in das AntoniterFoyer kommen können oder möchten. „Wir ermöglichen eine Eintrittsbegleitung auch unkompliziert auf anderen Wegen, egal ob in digitaler oder analoger Form“, so Heinz. Selbstverständlich können Eintrittswillige auch direkt das AntoniterFoyer ansteuern. Die EKI ist besetzt montags und dienstags von 14 bis 18 Uhr, mittwochs bis samstags von 12 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Wer ehrenamtlich in der Kircheneintritts- und Informationsstelle mitarbeiten möchte, wendet sich bitte an Tobias Heinz unter Telefon 0221/92584616. Der Einführungsgottesdienst des Diakons in sein Leitungsamt erfolgt aufgrund der Schutzmaßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt.

Wer mehr über Tobias Heinz erfahren möchte, kann sich auch seine Vorstellung in einem Video ansehen. 

Habt Ihr Interesse an weiteren Videos? Dann abonniert auch unseren YouTube-Kanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich / AntoniterCityKirche

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Zoomsammen – Ehrenamtler-Danke-Event zo huss.

Über 170 Ehrenamtliche der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung waren Teil der großen Ehrenamtler-Danke-Show „zo huss“

Seit mehreren Jahren gibt es das Danke-Event für die ehrenamtlich, engagierten Jugendlichen der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. Eigentlich war eine große Party im Jumphouse im November 2020 geplant. Coronabedingt wurde dies bereits im Herbst auf Januar verschoben, aber auch Anfang Januar stand fest, dass die Veranstaltung nicht wie geplant stattfinden konnte.

Nicht selbstverständlich, aber unersetzlich

Gerade im letzten Jahr wurde den Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit viel Kreativität abverlangt, umso mehr war es ein Anliegen, sich genau dafür zu bedanken. Viele Jugendliche in Köln und Umgebung verbringen ihre Freizeit damit, evangelische Kindergruppen, Jugendgruppen, Konfigruppen und vieles andere zu gestalten. Dazu kommen jedes Jahr hunderte Jugendliche als Teamer mit auf Sommerfreizeiten. Ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen ist nicht selbstverständlich, aber für die Jugendarbeit unersetzlich.

Mitwirkende und Gäste

Das Moderatoren-Team Noel und Christopher Braun (beide Hauptberuflich in der Evangelischen Jugendarbeit tätig) verstanden es hervorragend, die Ehrenamtlichen durch 3.5 Stunden Programm und Spiele in der Zoom-Arena zu jonglieren. Jede Menge Technik, ein professionelles Studio-Setting und motivierte Helferinnen und Helfer vor und hinter der Kamera sorgten für einen reibungslosen Ablauf den ganzen Abend über.

Die Jugendreferate der Kirchenkreise Köln-Süd, Mitte und Nord waren ebenso mit von der Partie. Als Organisator fühlte sich Daniel Drewes vom Evangelischen Jugendpfarramt in seiner Aktion bestätigt, eine Online-Zoomarena mit so viel Beteiligten durchzuführen. Der Leiter Amtes für Kinder, Jugend und Familien der Stadt Köln, Stephan Glaremin, lies es sich nicht nehmen, einen Blick in die Show zu werfen und war überwältigt von der Begeisterung der Jugendlichen. Ein Grußwort von Stadtsuperintendent Bernard Seiger und von der Band Miljö rundeten die offizielle Seite ab.

Das Programm in der Zoomarena

Abwechslung gab es durch unterschiedliche Spiele, vom Emoji-Song-Raten über Pantomime bis hin zum Tischtennisball-Weitspuken. In unterschiedlichen Breakout-Rooms bewiesen sich die einzelnen Gruppen im Wettbewerb. Der Zauberer Timo Brecht unterhielt die Show-Teilnehmer mit einem interaktiven Online-Erlebnis, bei dem die Teilnehmer selbst Teil der Show wurden. Verblüffende Kartentricks, Illusionen und optische Täuschungen ließen keine Langeweile aufkommen.

Versorgt mit einem Goddie-Bag (mit Chips, Kicos, einem Kartenspiel und allerlei kleinen Überraschungen), die vom Evangelischen Jugendpfarramt an die Jugendlichen im Vorfeld verteilt wurden, waren sich die Jugendlichen am Ende des Abends einig, dass es eine hervorragende Abwechslung zum „Corona-Alltag“ war. „2021 geht nur Zoomsammen“

Text: Claudia Klein-Adorf
Foto(s): Claudia Klein-Adorf

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Online Sonntagsgottesdienste am 7. Februar 2021

Während der Corona-Pandemie wirkt die Welt für die eine oder den anderen, als wäre sie ein wenig „geschrumpft“. Der regelmäßige Bewegungsradius ist stark reduziert und selbst die eigenen vier Wände werden seltener verlassen. Da kann es gut tun, etwas anderes zu sehen. Wie erfrischend ein kurzfristiger Tapetenwechsel sein kann, können Sie mit der Teilnahme an einem Online-Gottesdienst ausprobieren. Sie finden eine Übersicht über alle evangelischen Online-Gottesdienste in Köln und der Region in dieser Liste. Schauen Sie doch mal auf einen Besuch bei ihren Nachbarn vorbei!


07.02.2021, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Digitaler Gottesdienst ONLINE
Pfarrer Drensler
Sexagesimä
www.evangelisch-in-sindorf.de

07.02.2021, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Video-Andacht ONLINE
www.kirche-bruehl.de

07.02.2021, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
Online-Gottesdienst ONLINE
Petzke
www.kirche-pulheim.de

07.02.2021, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Goddesdeens op Kölsch – Christuskirche ggf. Online ONLINE
Pfarrer Ulrich-Kock-Blunk, Kantorin Mechthild Brand mit Kindern und Jugendlichen der Gemeinde
www.eikdh.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
DON’T WORRY BE HAPPY – Familiengottesdienst Zoom Zugang über www.zumfriedengottes.de ONLINE
Bille, Elgin, Konzi, Vera und unsere Pfarrerin Jenny
…wir wollen einfach unbeschwert zusammen sein, hören eine spannende Geschichte über Elia, singen, tanzen, spielen und machen Quatsch und Gott ist die ganze Zeit dabei. Danach ist genügend Zeit für einen virtuellen Kaffee oder eine virtuelle Schorle.
https://www.zumfriedengottes.de/

07.02.2021, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim-Zieverich
Online-Gottesdienst auf YouTube ONLINE
Prädikant Dr. Höver
www.youtube.com/channel/UCLh06I3s5K3kbLLwijpnKhA

07.02.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst ONLINE
Diakon Rainer Beerhenke
www.kirche-bensberg.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Gottesdienst – nur Online ONLINE
Prädikant Hartmut Herrmann
www.heilig-geist-kirche.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Petri-Kirche, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim-Quadrath-Ichendorf
Online-Gottesdienst auf YouTube ONLINE
Prädikant Dr. Höver
www.evangelisch-in-qi.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim-Zieverich
Online-Gottesdienst auf YouTube ONLINE
Prädikant Dr. Höver
www.youtube.com/channel/UCLh06I3s5K3kbLLwijpnKhA

07.02.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst ONLINE
Diakon Rainer Beerhenke
www.kirche-bensberg.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Gottesdienst – nur Online ONLINE
Prädikant Hartmut Herrmann
www.heilig-geist-kirche.de

07.02.2021, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Petri-Kirche, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim-Quadrath-Ichendorf
Online-Gottesdienst auf YouTube ONLINE
Prädikant Dr. Höver
www.evangelisch-in-qi.de

07.02.2021, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Erlöserkirche Niederaußem, Oberaußemer Straße 80, 50181 Bedburg-Niederaußem
Zoom-Andacht/Lichtblick-Gottesdienst ONLINE
Gottesdienst mit begrenzter Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Pandemie. Der Gottesdienst wird gestaltet durch Herrn Pfarrer Thorsten Schmitt.

07.02.2021, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Ök. Kirchentagsgottesdienst ONLINE
Pfarrer Nico Ballmann, Diakon Tobias Wiegelmann und Team
www.gemeinde-bickendorf.de

07.02.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Online-Familiengottesdienst ONLINE
Pfarrer Rüdiger Penczek
www.evangelisch-wesseling.de

07.02.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Videogottesdienst zum Thema Menschenwürde-Menschenrechte ONLINE
www.dem-himmel-so-nah.de

07.02.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Kölscher Gottesdienst aus Klettenberg – erstmals im Livestream ONLINE
„Kölsche Tön“ und Predigt auf Kölsch aus der Johanneskirche
www.kirche-klettenberg.de

07.02.2021, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche, Gustav-Heinemann-Straße 28c, 50259 Pulheim
Kindergottesdienst online ONLINE
Böttcher und Kindergottesdienst-Team
www.kirche-pulheim.de

07.02.2021, 11:15
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Gottesdienst ONLINE
Prädikantin Alida Pisu

Text: APK
Foto(s): APK

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Kirche2go fragt: „Was ist Buße?“

Manchmal quält uns ein schlechtes Gewissen und wir denken darüber nach, was wir falsch gemacht haben. Wir werden das schale Gefühl im Magen nicht los, dass irgendetwas nicht stimmt. In diesen Momenten begegnet uns oft der Begriff der Buße, mit der wir angeblich unsere Schuld tilgen können. Doch was ist diese Buße überhaupt? Pfarrer Nico Ballmann sucht bei Kirche2go nach einer Erklärung. Was genau heißt das eigentlich: „tue Buße… Und wie geht man im christlichen Verständnis damit um?“

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Hier der gesamte Text zum Nachlesen:

Ja, wenn man Menschen auf der Straße fragen würde „Was ist eigentlich die Buße?“ oder: „Was halten Sie von der Buße?“ würden wahrscheinlich viele Menschen mit dem Kopf schütteln. Irgendwie sind dann noch so Bilder im Kopf von: „Man muss sich schämen für Dinge, die man eigentlich gar nicht getan hat, oder die ja eigentlich gar nicht so schlimm sind, wie zum Beispiel, mal falsch parken.“ Da muss man ja nicht gleich unbedingt Buße üben. Die christliche Buße allerdings meint etwas anderes, und zwar vielleicht ein Gefühl, was viele Menschen kennen. Nämlich, dass man morgens aufwacht, sich vor einen Spiegel stellt und merkt: „Irgendwie stimmt dar was nicht in meinem Leben. Irgendwie ist da etwas schiefgelaufen. Irgendwie komme ich nicht so ganz klar, mit dem, wie ich bin oder mit dem, was so in meinem Leben passiert.“ und Buße heißt eigentlich nichts anderes, als offen zu sein für Gott und tatsächlich diese Sachen, die einen bewegen, wo man selbst vielleicht auf sein Leben blickt und schaut und denkt irgendwie läuft gerade es nicht so, wie es soll. Mit den Dingen zu Gott zu gehen und ihn um Hilfe zu bitten, das ist ein Prozess, der unglaublich heilsam sein kann. Nämlich, wenn man nicht permanent versucht, irgendwie mehr zu sein, als man ist, oder perfekt zu sein, oder einem Anspruch zu genügen. Sondern wenn man tatsächlich mit den Dingen, die einen quälen, die einen belasten vor Gott geht und ihn bittet zu helfen, einen zu begleiten auf dem Weg. Von daher ist Buße eigentlich etwas wunderschönes und ich bin sehr dankbar, dass wir die haben.

Text: APK
Foto(s): APK

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