Jugendverbandsvollversammlung lädt ein – mit Food-Truck und Kneipen-Quiz

Die zweite Jugendverbandsvollversammlung (JVV) findet am 22. und 23. Oktober statt. Bei der ersten JVV waren im April rund 50 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren der Einladung der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung gefolgt, sich an zwei Tagen Gedanken zu machen, wie Partizipation innerhalb der Gemeinden und Verbände, aber auch der Politik und der Stadt selbst aussehen könnte. Warum diese Veranstaltung – nicht nur für Jugendliche – so wichtig ist und was dort genau passiert, erklärt Julia Körfgen, Referentin für Partizipation bei der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung:

Warum braucht es eine Jugendverbandsvollversammlung (JVV)? 

Julia Körfgen: Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung ist der Jugendverband des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Der Jugendverband ist ein Zusammenschluss junger Menschen, welche sich mit dem Ziel der Organisation von Kinder- und Jugendarbeit zusammengefunden haben. Die Leitlinien sind hierbei insbesondere Selbstorganisation, Gemeinschaftsgestaltung, Eigenverantwortung, Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit.

Warum ist die JVV so wichtig?

Julia Körfgen: Damit die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinden an den Zuschüssen für die Jugendverbandsarbeit partizipieren kann, müssen vor Ort die Strukturen eines Jugendverbandes vorhanden sein. Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung wird durch die Jugendverbandsvollversammlung und dessen ehrenamtlichen Vorstand vertreten. Dieser vertritt die Belange der Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Jugendverbandes gegenüber kirchlichen, staatlichen und sonstigen öffentlichen Stellen gegebenenfalls zusammen mit anderen Jugendverbänden, entscheidet unter anderem auch über Richtlinien zu der Verteilung von Zuschüssen und entwickelt jugendpolitische Positionen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen und mischt so in der politischen Landschaft der jeweiligen Kommune mit – nicht zuletzt auch über den Kölner Jugendring e.V.

Wie läuft die Jugendverbandsvollversammlung ab?

Julia Körfgen: Die Kirchengemeinden und die dem Jugendverband angeschlossenen Vereine haben die Pflicht, Menschen in die Jugendverbandsvollversammlung zu delegieren. Durch die Delegation in die Jugendverbandsvollversammlung erklären die Kirchengemeinden und angeschlossenen Vereine ihre Zugehörigkeit zur Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung. In der JVV werden aktuelle Themen besprochen, Anträge von Jugendlichen diskutiert und Schwerpunktthemen für die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung festgelegt.

Was kann ich als Jugendlicher in der evangelischen Kirche bewirken?

Julia Körfgen: Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung ist einer der drei größten Jugendverbände Kölns, dementsprechend werden Äußerungen und Entscheidungen der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung im politischen Raum von der Kommune Köln und der Umgebung gehört und verstanden. Die wichtigste Aufgabe eines oder einer Delegierten ist es die Themen der Kirchengemeinde/ den angeschlossenen Verein in der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung zu vertreten und die Informationen und Themen der Evangelischen Jugend in Köln und Umgebung zu kommunizieren.

Wann findet sie in diesem Jahr statt?

Julia Körfgen: In diesem Jahr findet die JVV am 22. und 23. Oktober statt.  “Getagt wird im EKV – gefeiert im Jupf – gebetet in Deutz”. Interessante Workshops zur Jugendverbandsarbeit, Arbeitsweise des Jugendverbandes und kommunaler Jugendpolitik erwarten die Delegierten. Spannend wird es bei Wahl des neuen ehrenamtlichen Vorstandes der Evangelischen Jugend Köln und Umgebung. Abends gibt es neben einem Foodtruck mit leckeren Wraps und Burritos auch ein lustiges Kneipen-Quiz. Wer Lust und Laune hat, ist herzlich eingeladen, mit uns in der Jugendherberge in Deutz zu übernachten – dies ist für die Delegierten selbstverständlich kostenlos. Am Sonntag, 23. Oktober feiern wir einen Gottesdienst in der St. Johannes Kirche in Deutz. Dort wird die “alte” AEJ Köln und Umgebung verabschiedet und der neu gewählte Vorstand in seinem Amt begrüßt.

https://jupf.evangelische-jugend.koeln/jetzt-noch-ehrenamtliche-delegieren/

Mehr über die erste Jugendverbandsvollversammlung lesen Sie hier:

Text: Frauke Komander
Foto(s): Tom Kemmerling

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„Zuhören und beten“: Gebet der Religionen

Gebete sind gelebter Ausdruck des Glaubens: „Zuhören und beten“ lautete der Titel des diesjährigen „Gebets der Religionen“. Der Titel war Programm – viele verschiedene Religionsvertreterinnen und -vertreter trafen sich mit Gästen in der Neuapostolische Kirche, um am 21.September dem Weltfriedenstag  der Vereinten Nationen gemeinsam für den Frieden zu beten. Am Programm beteiligten sich in diesem Jahr Bahai‘s, Buddhisten und Buddhistinnen, Christen und Christinnen verschiedener Konfessionen sowie Muslime und Musliminnen und Juden und Jüdinnen.

Die ukrainischen und syrischen Geflohenen berichten von sehr unterschiedlichen Flucht- und Aufnahmeerfahrungen. Sie werden vom Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen unterstützt oder arbeiten dort.

Für die evangelische Kirche waren die Superintendentin Susanne Beuth als Vertreterin für die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen und Pfarrerin Dorothee Schaper als Vertreterin des Vorbereitungskreises und Moderatorin des Gebetes der Religionen vertreten. Das Gebetshaus der neuapostolischen Kirche, die dieses Jahr gastgebend eingeladen hatte, war voll. Abweichend zu den vorherigen Jahren waren in diesem Jahr Gäste aus Köln eingeladen, um aus eigener Erfahrung von ihren Kriegs- und Fluchterfahrungen zu berichten.

So berichteten Studierende afrikanischer Herkunft, die aus der Ukraine geflohen waren, über ihre desolate Situation und ihre Angst das Land verlassen zu müssen. Die Studierenden werden hier von Pamoja e.V. und dem Soulsolution Center in der Nathanaelkirche begleitet. Sie brauchen eine sichere Aufenthaltsperspektive und die Option ihre Studienabschlüsse hier beenden zu können. Sie verfassten eine eigene Petition an die Bundesinnenministerin ( https://weact.campact.de/petitions/schutzfuralle-gebt-uns-eine-chance), die auch jetzt noch von Unterstützern und Unterstützerinnen unterzeichnet werden kann. Ukrainer und Ukrainerinnen mit ukrainischem Pass erzählten von ihren Sorgen um ihre Verwandten in der Ukraine – berichteten aber auch von ihrer guten Aufnahme in Köln.

Isabel Schayani redet über die Repressionen gegen die Bahai und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Iran. Links Pfarrerin Dorothee Schaper.

Ein Geflohener aus Syrien sprach über seinen Weg über die Balkanroute und sein Ankommen in Köln. Isabel Schayani, Journalistin beim WDR und ARD, berichtete über die Situation der Bahai im Iran, die seit einigen Monaten aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit vermehrt von Repressionen betroffen sind. Im Nordosten des Irans wurden ihre Häuser in einem kleinen Dorf staatlicherseits zerstört. Außerdem sprach sie über den Schmerz und den großen Mut in vielen iranischen Städten, der durch den Tod von Mahsa Amini losgetreten wurde.  Weil ihr Kopftuch nicht all ihre Haare bedeckte, wurde die 22-jährige Kurdin durch die Sittenpolizei festgenommen. Kurze Zeit später kam sie in Haft unter ungeklärten Umständen zu Tode.

„Sorgen teilen und in Gebete hineinnehmen“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker spricht.

Nach diesen bewegenden Berichten legte die Oberbürgermeisterin Henriette Reker ihr Manuskript beiseite und sprach frei. Sie dankte für die Nächstenliebe, die die ehrenamtlichen Bürger und Bürgerinnen mit ihrem Engagement in Köln zeigen. Sie betonte, wie sehr die Stadt vom Ehrenamt profitiere.

Der Chor der gastgebenden Gemeinde rahmte die Gebete. Pfarrerin Dorothee Schaper bedankte sich  bei allen Gästen: „Wir müssen uns mehr unsere Geschichten und Sorgen, die jede und jeder von uns in ganz unterschiedliche Weise hat, erzählen, teilen und gemeinsam aushalten und dann in unsere verschiedenen Gebete hineinnehmen – das hat eine andere Dimension als das Schauen und Hören von Nachrichten auf den diversen Bildschirmen.“

Muslime tragen Gebete und Koranverse vor.

Gebetsbeiträge kamen von:

  • Buddhistischer Text (Werner Heidenreich)
  • Bahaigebet zu Universalität  (Gisela Schneider)
  • Muslimischer Beitrag/Gebete und Koranrezitation (Rafet Oeztürk, DITIB und Hanim Ezder BFMF, Mahmood  Malhi, Amadiyyagemeinde)
  • Jüdisches Gebet (Frau Ibrahimova von der liberalen jüdische Gemeinde Gescher lamassoret)
  • Christliches gemeinsames Gebet:  „Vater Unser“ (Superintendentin Susanne Beuth ACK, Stadtdechant Robert Kleine, Diakon Jens Freiwald Stadtdekanat, Erzpriester Constantin Miron, Bernd Skoppek Neuapostolische Kirche)
  • Das Gebet der UN wurde gemeinsam von allen gesprochen

Gebet der Religionen zum Weltfriedenstag

Christen und Christinnen beten das „Vater Unser“.

Jedes Jahr zum Weltfriedenstag am 21. September findet das Gebet der Religionen statt. Alle Religionsgemeinschaften und Organisationen des Rates der Religionen sowie interessierte Kölnerinnen und Kölner treffen sich unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit in einer Kirche, einer Moschee, einer Synagoge, einem Zentrum oder einem Versammlungsraum eines der Mitglieder, um gemeinsam zu beten, sich auszutauschen und sich kennenzulernen. Die Vereinten Nationen (UN) beschlossen seinerzeit am 30. November 1981, den 21. September als internationalen Tag des Friedens („International day of Peace“) auszurufen (http://www.un.org/peaceday). Interessierte sind jetzt schon eingeladen am 21. September 2023 beim nächsten gemeinsamen Gebet der Religionen dabei zu sein.

Ursprung Kölner Friedensverpflichtung

Pfarrerin Dorothee Schaper lädt alle dazu ein, den jeweils anderen zuzuhören und zu beten.

In diesem Jahr verweist der Rat der Religionen ganz besonders auf die Kölner Friedensverpflichtung. Im Jahr 2006 wurde die Kölner Friedensverpflichtung vom Kölner Rat der Religionen, einem freiwilligen Zusammenschluss von Religionsgemeinschaften und Organisationen, die sich für die Förderung des interreligiösen Dialogs und das friedliche, gleichberechtigte Miteinander aller Kölnerinnen und Kölner einsetzen, unterzeichnet. In diesem Dokument wird festgehalten, dass Gewalt und Terror um Gottes Willen nicht sein dürfen. Für ihre Religionen gelte das friedliche Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religion. Weiter verpflichten sich die Unterzeichnerinnen dieses Dokumentes, entsprechende Beiträge zum friedlichen Zusammenleben in der Gesellschaft zu leisten. Als Erstunterzeichner fungierten die Synagogen-Gemeinde Köln, das 
katholische Stadtdekanat Köln, der 
Katholikenausschuss in der Stadt Köln, der evangelische Kirchenverband Köln, die türkisch-islamische Union Köln (DITIB), die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Köln sowie der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln. Das Dokument finden Sie im Internet unter:

Kölner Friedensverpflichtung

Text: Dorothee Schaper/Frauke Komander
Foto(s): Dorothee Schaper

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Diakoniespende 22/23: Das GULLIVER hilft vom Überleben ins Leben zurück

Eigentlich ist das GULLIVER gar nicht so auffällig. Die Räume schmiegen sich in den Bahnbogen 1 an der Kölner Trankgasse und fallen Passantinnen und Passanten erst einmal nur durch das große Schild am Eingang ins Auge. Viel mehr entdeckt der Vorbeieilende zunächst nicht. Doch was in den Räumen hinter diesem Eingang geleistet wird, welche Schicksale und Geschichten sich mit ihnen verbinden, rechtfertigt den Namen „Überlebensstation“.

Am 5. Januar 2001 wurde das GULLIVER feierlich eröffnet. Seitdem finden täglich rund 200 Menschen den Weg zum Bahnbogen – sie sind obdachlos, machen Platte, wurden vom Leben hart geschlagen und erleben täglich, was es heißt, von einer Wohlstandsgesellschaft ausgegrenzt zu werden. Diese Männer und Frauen finden hier, in der Trankgasse, wieder ein Stück Hoffnung, gewinnen ihre Würde zurück, denn im GULLIVER erfahren sie Unterstützung und Respekt. Sie erhalten Beratungsangebote und die Möglichkeit, durch niederschwellige Beschäftigungsprojekte wieder Fuß zu fassen.

Die Hektik der ,Platte‘ für einen Augenblick vergessen

„Tagesschlafraum, Kleiderkammer, Friseurangebot, Akkuladestation und vieles mehr: Das GULLIVER unterstützt obdachlose Menschen mit zahlreichen niedrigschwelligen Angeboten. Die Diakoniespende 2022/2023 will dabei helfen, dass die Überlebensstation noch mehr Menschen in Not helfen kann. Ab dem Frühjahr möchte das GULLIVER seine Türen an 365 Tagen im Jahr von 8 bis 18 Uhr öffnen können – statt von 8 bis 15 Uhr. In den zusätzlichen drei Stunden können dann zu jeweils passenden Zeiten noch mehr obdachlose Menschen das umfassende Angebot an psychischer und physischer  Unterstützung in Anspruch nehmen. Die bisher rund 150 bis 200 Gäste, die pro Tag zur Überlebensstation GULLIVER kommen, können an diesem Ort  unter dem Bahnbogen am Hauptbahnhof die Hektik der ,Platte‘ für einen Augenblick vergessen“, sagt Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.

Die Liste der Angebote ist durch die Corona-Pandemie zwar etwas geschrumpft, doch immer noch umfassend. Karl-Heinz Iffland, Pfarrer im Ruhestand und Vorsitzender des Trägervereins des GULLIVERS, des Kölner Arbeitslosenzentrums (KALZ), sowie Bernd Mombauer, Geschäftsführer im KALZ, zählen die Angebote auf: „Es gibt Möglichkeiten zu duschen, sich zu rasieren und die Toilette zu nutzen. Wir stellen Seife und Handtücher, bieten Fußpflege und das Schneiden der Haare. Wir haben Waschmaschinen sowie eine Kleiderkammer. Im Café im ersten Stock gibt es für kleine Beträge Frühstück oder Mittagessen.“

Auch Hunde sind willkommen

Dazu kommt die Möglichkeit, seine Habe in Schließfächern zu verstauen. Computer können ebenso wie die Ladestationen für Handys genutzt werden, das GULLIVER kann zudem als Postadresse fungieren. Auch Hunde sind willkommen – eine Besonderheit des GULLIVER, wie Bernd Mombauer, lächelnd verrät. „Wir versuchen, für das psychische und das leibliche Wohl unserer Gäste zu sorgen und ihnen einen strukturierten Tag zu ermöglichen.“

„Das GULLIVER bietet auch einen Einstieg in die ,Kölner Hilfekette‘ für Obdachlose. Darüber hinaus ist es ein Beschäftigungsprojekt, das für   Langzeitarbeitslose und Obdachlose befristete und unbefristete Arbeitsplätze anbietet. Nicht umsonst ist ,Gullivers Reisen‘, das weltbekannte Kinderbuch, der Namensgeber der Überlebensstation im Hauptbahnhof Köln. Genau wie in dem berühmten Werk von Jonathan Swift werden an diesem Ort Mitmenschen unterstützt, die von der Gesellschaft ausgegrenzt oder sogar ignoriert werden. Das Leben auf der Straße ist hart. Tagtäglich niedrigschwellige, ganz praktische Hilfe für obdachlose Männer und Frauen anzubieten, das ist seit mehr als 20 Jahren das Ziel vom GULLIVER“, sagt Bernhard Seiger.

„Ohne Spenden geht hier gar nichts“

Im Winter bedeutet das GULLIVER übrigens auch, sich in Ruhe aufzuwärmen, im Sommer hilft es, der Hitze zu entkommen. Dinge, die im Alltag eines  Großteils der Menschen selbstverständlich und jederzeit erreichbar sind, für Obdachlose das GULLIVER aber im Wortsinn als Überlebensstation  definieren. Karl-Heinz Iffland und Bernd Mombauer haben bei ihrem täglichen Engagement für die Überlebensstation immer auch die Finanzen im Blick.

„Ohne Spenden geht hier gar nichts“, betont Iffland. 500.000 Euro im Jahr werden für den Betrieb des GULLIVER gebraucht. Der Eigenanteil liegt bei 20 Prozent. Die Diakoniespende des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region ermöglichte damals eine dringend notwendige Sanierung des  Sanitärbereichs.

Spendenziel für das GULLIVER

Das GULLIVER will die Öffnungszeiten zu Beginn des Jahres verlängern – statt von 8 Uhr bis 15 Uhr soll es künftig heißen: Von 8 Uhr bis 18 Uhr an allen Tagen der Woche, 365 Tage im Jahr! Dazu müssen aber mehr Mitarbeitende eingestellt werden – und genau dafür wird Ihre Spende als Anschubfinanzierung benötigt. Übrigens – so ist das GULLIVER im Jahre 2001 auch an den Start gegangen: mit einer Erstfinanzierung des damals Ev. Stadtkirchenverbandes Köln in Höhe von 10.000 DM. Spenden können so hilfreich sein!

Bernhard Seiger sagt: „Neben den erweiterten Öffnungszeiten braucht das GULLIVER jährlich auch Unterstützung, um einen Eigenanteil zu seinem Unterhalt aufzubringen. Die Überlebensstation ist darum dringend auf Spenden angewiesen. Mit der Diakoniespende 2022/2023 hilft der Evangelische Kirchenverband Köln und Region dieser wichtigen Einrichtung im Zentrum von Köln und damit auch den Menschen, die meist nur am äußersten Rand der Gesellschaft stehen.  Daher freuen wir uns auch über die prominenten Patinnen und Paten unserer Diakoniespende! Damit Ihre Spende noch wirksamer wird, verdoppelt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region bis Ende September 2023 jeden Beitrag an die Diakoniespende bis zu einer Gesamtsumme in Höhe von 100.000 Euro. Bitte helfen Sie mit, Menschen, die in Not sind, wieder ein Stück Lebensqualität und Würde zu schenken.“

Anke Bruns.
Anke Bruns.

Anke Bruns, Journalistin

„Das Gulliver ist mit das Beste, was in den letzten Jahrzehnten rund um den Hauptbahnhof entstanden ist. Hier bekommen alle, die an die Kante unseres Gesellschaftssystems gespült worden sind, das, was ihnen oft versagt wird: nämlich Respekt und Würde. Wer ins Gulliver kommt, ist kein Kunde oder Klient. Er ist Gast. Ein Gast, der für kleines Geld etwas essen und diverse Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann. Ein Gast, der im Betrieb auch selbst mit anpacken darf,  wenn er möchte. Dieses Ineinandergreifen von Bedürftigkeit erkennen, Grundbedürfnisse befriedigen, Würde erhalten und Perspektiven aufzeigen ist es, weshalb  ich das Gulliver immer wieder gerne unterstütze.“

Prof. Dr. Frank Überall.
Prof. Dr. Frank Überall.

Prof. Dr. Frank Überall, Medien- und Sozialwissenschaftler und Journalist mit Schwerpunkt Politik

„Armut kann jede/n treffen. Und Armut macht krank. GULLIVER hilft betroffenen Menschen, das schlimmste Elend abzuwenden. Diese Einrichtung ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Station fürs Überleben. Menschen, die auf der Straße leben, haben zum Teil unvorstellbare Herausforderungen zu meistern. Dabei darf der Teil der Gesellschaft, der nicht arm ist, die Augen nicht verschließen. GULLIVER kümmert sich um die Menschen von der Straße. Lasst uns helfen, diese Arbeit durch Spenden zu sichern!“

Henriette Reker.
Henriette Reker.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

„Die Überlebensstation GULLIVER am Hauptbahnhof kümmert sich seit vielen Jahren kompetent und in großer Verantwortung um die  Unterstützungsbedürftigsten in unserer Gesellschaft – um Menschen ohne ein Zuhause. Sie leisten Großartiges für die unmittelbar Betroffenen und damit letztlich für das soziale Miteinander in Köln. Für diese anspruchsvolle Aufgabe und diesen wertvollen Dienst gebührt GULLIVER mein ganz persönlicher Respekt und meine Anerkennung. Ohne das persönliche und finanzielle Engagement von Firmen und Einzelpersonen wäre der Betrieb des GULLIVER nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir in unseren Bemühungen nicht nachlassen, damit Menschen in schwierigster Situation Hilfe erhalten können. Das soziale Miteinander ist also angewiesen auf Ihre Großzügigkeit. Aus diesem Grunde unterstütze ich diesen Spendenaufruf des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region.“

Die HÖHNER.

Die HÖHNER

„Alles verlore – kein Wonnung – kein Arbeit – kei‘ Jeld. Se nenne‘ sich Berber – verachtet vum Rest der Welt. Dobei litt et Schicksal nitt immer en de eijene Häng, janz schön fädig – heiß noch lang nit am Eng!“ GULLIVER – die Überlebensstation für Obdachlose – ist ein ganz besonderes Beispiel für gelebte Solidarität mit den Armen und Schwachen in unserer Stadt Köln. Obdachlose Menschen erhalten hier nicht nur direkte Hilfe, sondern auch Unterstützung zur Verbesserung ihrer Zukunftschancen. GULLIVER ist ein Beispiel für praktizierte Nächstenliebe, ein Zeichen gegen die Ausgrenzung und das Vergessen sowie ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Menschenwürde für Menschen am Rande der Gesellschaft. Und viele Menschen tragen inzwischen ehrenamtlich als „stille Helden“ zum Gelingen dieses Projekts bei. Aus diesen Gründen unterstützen wir schon seit 1994 das LObby-REstaurant LORE als Schirmherren sowie seit 2001 auch die Überlebensstation GULLIVER mit Spenden, Auftritten und Aktionen. Mit der Diakoniespende 2022/2023 können Sie etwas richtig Gutes tun – „Wenn nicht jetzt, wann dann …“

Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region verdoppelt bis zum 30. September 2023 jeden gespendeten Cent bis zu einem Gesamtspendenaufkommen in Höhe von 100.000 Euro für die Überlebensstation GULLIVER.

SPENDEN SIE AN

Ev. Kirchenverband Köln und Region
Stichwort: GULLIVER
Kreissparkasse Köln
IBAN DE10 3705 0299 0000 0044 04
BIC COKSDE33XXX

www.diakoniespende-koeln.de

Text: Katja Pohl/APK
Foto(s): APK/Höhner/Reker/Werner Siess, HMKW Hochschule/Anke Bruns/Matthias Pohl

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Kirche2go fragt: Was ist das Erntedankfest?

Kirche2go fragt: Was ist das Erntedankfest? Obst, Gemüse und Feldfrüchte: In vielen Kirchen in unserem Land wird an diesem Sonntag Erntedankfest gefeiert. Es markiert den Beginn des Herbstes und kündigt die kalte Jahreszeit an. Doch was genau feiern wir an Erntedank, was für ein Brauchtum pflegen wir da? Das erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

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Der Text im Wortlaut:

Das Erntedankfest ist ein fester Bestandteil unseres Kirchenjahres. Es markiert den Beginn des Herbstes und kündigt die kalte Jahreszeit an. „Kirche2go“ erklärt kurz und bündig, was sich hinter dem Erntedankfest verbirgt. Und die Antwort ist eigentlich ganz einfach – beim Erntedankfest feiern die Kirchen Gottes Schöpfung. An dem Fest erinnern Christinnen und Christen an das enge Verhältnis von Mensch und Natur.

Der ursprüngliche Gedanke war, Gott an diesem Tag für die Ernte zu danken. Dieser Brauch gehört schon seit Jahrtausenden zu den religiösen Grundbedürfnissen der Menschen. In der christlichen Tradition schmücken die Gemeinden ihre Altäre in den Kirchen zum Abschluss der Erntezeit festlich mit Obst, Gemüse und Feldfrüchten. Eine besondere Bedeutung hat in vielen Gottesdiensten die Bitte aus dem Vaterunser „unser tägliches Brot gib uns heute“. Oft erinnern die Gottesdienste am Erntedankfest daher an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde. Im christlichen Verständnis gehören Danken und Teilen zusammen. Der Termin für das Erntedankfest ist in der Regel am ersten Sonntag im Oktober.

Text: APK
Foto(s): APK

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Erntedankfest: Gottesdienste, Feste und Konzerte

Am ersten Sonntag im Oktober wird wieder in vielen christlichen Gemeinden das Erntedankfest gefeiert. Es drückt die Verbundenheit der Menschen mit der Natur und ihre Dankbarkeit für die reiche Ernte von Obst und Gemüse aus. Die Kirchen nehmen Erntedank oft auch zum Anlass, um an die menschengemachte Klimakrise und an einen ökologischen Umgang mit der Natur zu erinnern. Auch an die Menschen, die von Hungersnöten und Armut bedroht sind, wird gedacht. Lebensmittelspenden, mit denen die Altäre bunt geschmückt werden, werden im Anschluss an die Gottesdienste an Bedürftige verteilt. Da das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, in diesem Jahr in die Schulherbstferien fällt, laden einige Evangelische Kirchengemeinden im Bereich des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region bereits eine Woche vorher zu Erntedank-Gottesdiensten und Erntedankfesten ein.

Gottesdienste, Feste und Konzerte am Erntedanktag Sonntag, 2. Oktober:

KÖLN

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Erntedankfest mit der Kindertagesstätte in der Lukaskirche
Schön für Familien mit kleinen Kindern

Das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, wird in der Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, mit einem Familiengottesdienst gefeiert, der um 9.30 Uhr beginnt und der von der Kindertagesstätte vorbereitet und gestaltet wird. Der Gottesdienst mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold ist ideal für Familien mit kleinen Kindern.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, 51143 Porz
Erntedankfest mit dem Kindergottesdienstteam
Familiengottesdienst in der Pauluskirche Zündorf

Das Erntedankfest am Sonntag, 2. Oktober, wird in der Pauluskirche Zündorf, Houdainer Straße 32, mit einem Familiengottesdienst für Kinder im Grundschulalter gefeiert. Das Kindergottesdienstteam wird gemeinsam mit Pfarrer Dr. Rolf Theobold den Gottesdienst vorbereiten und gestalten. Beginn ist um 11 Uhr.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Prädikant Marcel Voldrich

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln
Gottesdienst zu Erntedank mit Abendmahl
Pfarrer Dirk Vanhauer

02.10.2022, 09:45
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Gottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrerin Nicola Landgrebe lädt ein

Der kalendarische Herbst hat begonnen. Es ist Zeit der Ernte und des Dankens.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe
Erntedankfest mit Pfarrer Markus Herzberg
Der Gottesdienst wird von Sibylle Hahn (Oboe) und Johannes Quack (Orgel) musikalisch gestaltet. Im Anschluss wird gemeinsam Kartoffelsuppe gegessen. Der Gottesdienst wird live gestreamt.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Köln
Thomaskirche, Neusser Wall 61, 50670 Köln
Erntedankfest mit Pfarrer Tim Lahr
Familiengottesdienst – im Anschluss mit Kaffee

„Danke“ – ein Wort, das Wertschätzung ausdrückt. Die ist wichtig, deshalb bringen wir unseren Kindern bei, sich immer für Gutes zu bedanken. Am Erntedankfest sagen wir „Danke“ für Gottes Schöpfung. In diesen Zeiten hat das Wort aber auch einen bitteren Beigeschmack, schließlich gehen wir Menschen nicht wirklich wertschätzend mit Gottes Schöpfung um. Im Gottesdienst danken, singen und tanzen wir, aber wir halten auch inne, um anders zu handeln.

02.10.2022, 10:00
Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
Ev. Kirche Weiden/Lövenich, Aachener Straße 1208, 50858 Köln
Gottesdienst zu Erntedank für Jung bis Alt
Anschließend Gemeindeversammlung und Gemeindeessen
(mit Maskenpflicht – empfohlen FFP2-Masken)

Pfarrerin Monika Crohn
www.ev-kirche-weiden.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Familiengottesdienst an Erntedank mit Abendmahl
www.melanchthonkirche.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedank

Pfarrerin Korf

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Erntedanksonntag: Familiengottesdienst mit Kindermusical
„Und siehe, es war gut – die Welt, die Menschen und überhaupt…“

Familiengottesdienst mit Kindermusical zum Abschluss des Kinder-Sing- und Bibelewochenendes.

Pfarrer Ulrich Kock-Blunk und Team

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
Zentraler Gottesdienst zum Erntedankfest mit Abendmahl und Frühstück
Pfarrer Roger Brandl, Prädikant Bernd Franzen & Team

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
Jesus Christus-Kirche, Buchforststraße 2, 51103 Köln
Abendmahlgottesdienst & Erntedank

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Erntedanksonntag: Abendmahlsgottesdienst (Traubensaft)
Im Erntedankgottesdienst am Sonntag, 2. Oktober, 10.30 Uhr, in der Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, singt die Pauluskantorei unter der Leitung von Thomas Becker festliche Chormusik. Pfarrer i. R. Hermann Kotthaus gestaltet die Liturgie.

Pfarrer i. R. Hermann Kotthaus

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
Erntedankfest im Martin-Luther-Haus mit dem Kindergarten
Mitbringbüfett lädt zum Verweilen ein

Mit einem Familiengottesdienst, an dem auch die Kinder des Kindergartens mitwirken werden, beginnt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal am Sonntag, 2. Oktober, 10.30 Uhr, im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, das Erntedankfest. Im Anschluss kommen alle bei einem großen Mitbringbüfett zusammen. Von Süß bis salzig und leicht bis deftig sind alle Kuchen und Speisen willkommen. Die Getränke stellt die Gemeinde.

Pfr. Kielbik
www.kirche-bayenthal.de

02.10.2022, 10:30
Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Gottesdienst zu Erntedank
Pfarrer Zimmermann

02.10.2022, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Gaben für den Erntealtar können vorher abgegeben werden. Nach dem Gottesdienst werden sie gemeinnützig weitergegeben.

Pfarrer Torsten Sommerfeld

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche/Gemeindesaal UG
Kinderkirche zu Erntedank
Alle Kindergarten- und Grundschulkinder sind herzlich zur Kinderkirche im Gemeindesaal der Stephanuskirche am Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr, eingeladen. Im Mittelpunkt der Kinderkirche steht eine Bibelgeschichte. Zum Thema wird erzählt, gemalt, gesungen und sich bewegt.

Rebekka Cuhls, Gabriele Gölz, Niklas Wischerath

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Trinitatiskirche Neubrück, Europaring 31-35, 51109 Köln
Familien-GD zum Erntedankfest mit der KiTa Regenbogen und Taufe

Pfarrerin A. Stangenberg

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln
Familien-GD zum Erntedankfest

Pastor J. Wolke

02.10.2022, 11:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrerin Friederike Fischer

02.10.2022, 11:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Familiengottesdienst mit Taufgelegenheit zum Erntedank

Versteigerung von Gemüse und Selbstgebasteltem

Die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden feiert am Sonntag, 2. Oktober, 11 Uhr, das Erntedankfest unter Mitwirkung der Villa Maus in der Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Str. 59-61. Pfarrer Volker Hofmann-Hanke gestaltet unter Mitwirkung der Villa Maus den Gottesdienst. Anschließend gibt es ein Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Das gespendete Gemüse zur Schmückung des Altars sowie Selbstgebasteltes wird bei einer Versteigerung an die Gäste abgegeben. Bei schönem Wetter wird für die Kinder eine Hüpfburg aufgebaut.

www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Ev. Versöhnungskirche Rath/Heumar, Erlöserkirchstr. 1, 51107 Köln
Familiengottesdienst „Krumme Dinger“ zum Erntedankfest

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Erntedank- Familiengottesdienst
Pfarrerin

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Uwe Rescheleit

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Johanneskirche Westhoven, Berliner Straße 5, 51149 Köln
Erntedankfest und Herbstbasar in der Johanneskirche
Kirchengemeinde Porz lädt ein

Am Sonntag, 2. Oktober, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Porz zum Erntedankgottesdienst mit anschließendem Herbstbasar ein. Nach dem Gottesdienst, der um 11 Uhr beginnt, öffnet das „Kirchen-Café“. Auf dem Herbstbasar wird Kleines und Feines, Köstliches und Buntes sowie Nützliches und Schmückendes angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Förderverein an der Johanneskirche e.V. zugute.

www.kirche-porz.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
#AlleFürsKlima – Gottesdienst Gemeinsam zu Erntedank
Im Anschluss wird im Garten gemeinsam ein Lied gesungen und etwas zu essen geteilt
Juliane Czessack (Musik), Team von ‚Zeit für Kinder‘ und Pfarrerin Miriam Haseleu
www.lutherkirche-nippes.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
Friedenskirche Urbach, Kastanienweg 8-10, 51145 Köln
Gottesdienst zu Erntedank mit anschließendem Kirchencafé
Pfarrer Dirk Vanhauer

02.10.2022, 11:15
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 4, 50677 Köln
Gottesdienst zum Erntedank
Pfarrerin Anna Quaas, Prädikantin Alida Pisu

02.10.2022, 11:30
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Multikultureller Festgottesdienst zu Erntedank
„Die Ernte feiern!“

Einen multikulturellen Festgottesdienst zu Erntedank feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln am Sonntag, 2. Oktober, 11.30 Uhr, gemeinsam mit der Gastgemeinde Preach Christ International Bible Church in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1. Die Leitung des Gottesdienstes haben Pfarrer Rollbühler und Pfarrer Opia. Leckeres Essen für alle gibt es beim anschließenden Erntedank-Empfang.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

02.10.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Queerer Erntedank-Gottesdienst
„Die Früchte sind reif!“

„Der Sommer ist vorbei! Nicht alles ist gereift, was wir gesät haben. Doch manches ist auch aufgegangen.“ – Mit diesen Worten lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr, zu einem queeren Erntedank-Gottesdienst in die Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, ein. Die Community möchte für alles was sie erreicht hat Gott dafür danken. Pfarrer Tim Lahr hält die Predigt und Robin Eichinger wird singen.

www.christuskirche-mitten-im-leben.de

KONZERTE:

02.10.2022, 17:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Konzert für Orgel und Orchester mit der Kammerphilharmonie St. Petersburg
„Orgel-Festwochen Junkersdorf“ würdigen die neue Muhleisen-Orgel

Die Kammerphilharmonie St. Petersburg ist im Rahmen der „Orgel-Festwochen Junkersdorf“ zu Gast in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20. Das Konzert für Orgel und Orchester am Sonntag, 2. Oktober, 17 Uhr, mit Werken von František Xaver Brixi, Josef Gabriel Rheinberger und Frank Stanzl findet unter der Leitung von Frank Stanzl statt. An der Orgel musiziert Johannes Geffert. Der Eintritt kostet 29 Euro, ermäßigt 19 Euro. Mit den „Orgel-Festwochen Junkersdorf“ feiert die Gemeinde die Indienstnahme der neuen Muhleisen-Orgel.

www.ekir.de/junkersdorf.de

www.junkersdorf.ekir.de

02.10.2022, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Bachkantate zum Mitsingen in der Antoniterkirche
„Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (BWV 117)

Die Kantate zum Mitsingen „Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut“ (BWV 117) von Johann Sebastian Bach wird am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, aufgeführt. Es singen und spielen: Carola Günther (Alt), Peter Schmitz (Tenor), Gustav Muthmann, Bass) sowie ein Instrumentalensemble unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes Quack. Pfarrer Markus Herzberg gestaltet die Liturgie des Bachkantatengottesdienstes.

www.antonitercitykirche.de

RHEIN-ERFT-KREIS

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Apostel-Paulus-Kirche, Johann-Josef-Wolf-Straße, 50189 Elsdorf-Heppendorf
Gottesdienst zum Erntedank

02.10.2022, 09:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Gerhard

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Gnadenkirche Pulheim, Gustav-Heinemann-Straße 28, 50259 Pulheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Organist Wolfgang Schulz-Pagel

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst zu Erntedank mit Abendmahl und Jubelkonfirmation
Pfarrerin Laura Kadur

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Lutherkirche Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 – 174, 50189 Elsdorf
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrer Trautner

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Petrikirche Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27, 50127 Bergheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Voldrich

02.10.2022, 10:00
Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
Christuskirche Zieverich, Aachener Straße 1, 50126 Bergheim
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Giesen

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
Lukaskirche in Brüggen/Erft, Kirchweg 7, 50169 Kerpen
Familiengottesdienst zum Erntedankfest, anschließend Suppenessen
Pfarrerin Gesa Francke

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
Johanneskirche, Filzengraben, 50171 Kerpen
Erntedank-Gottesdienst
Prädikant Dr. Weiß

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Horrem
Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Familiengottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Greve und das KiGo-Team

02.10.2022, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
Erlöserkirche Niederaußem, Oberaußemer Straße 80, 50181 Bedburg-Niederaußem
Familiengottesdienst am Erntedanktag
Diakonin Frauke Leist, Pfarrer Thorsten Schmitt, Stephan Bertram (Musik)
Anschließend findet ein gemeinsames Gemeindeessen in den Räumen der Erlöserkirche sowie im Gemeindegarten statt.
www.kirche-niederaussemglessen.de

02.10.2022, 10:15
Evangelische Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf
Christuskirche Königsdorf, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
Erntedankgottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Christoph Nötzel

02.10.2022, 10:15
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrerin Gerhard

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf
Gottesdienst zum Erntedank

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
Friedenskirche Sinnersdorf, Horionstraße 12, 50259 Pulheim
Gottesdienst zum Erntedankfest
Prädikant Wintersohl, Organist Schulz-Pagel

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
Festgottesdienst zu Erntedank und Glockenturmeinweihung
Einladung in die Martin-Luther-King-Kirche

Mit einem Festgottesdienst weiht die Evangelische Kirchengemeinde Hürth ihren neuen Glockenturm an der Martin-Luther-King-Kirche Hürth-Mitte, Villering 38, ein. Der Gottesdienst Am Sonntag „Erntedank“, 2. Oktober, beginnt um 11 Uhr. Bürgermeister und Schirmherr Dirk Breuer sowie weitere Gäste werden den Gottesdienst mitgestalten.

www.evangelisch-in-huerth.de

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS

  1. Oktober 2022

02.10.2022, 09:30
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten
Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest
Pfarrer Graf

02.10.2022, 09:45
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Refrath, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-, Abendmahls- und Segensgottesdienst mit anschließendem Brunch

Pfarrerin Marion Rauber
www.kirche-bensberg.de

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Samuel Dörr und Kita

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst

02.10.2022, 10:00 [ONLINE]
Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Familiengottesdienst zum Erntedank
Präsenz und Live-Stream auf YouTube

02.10.2022, 10:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Festgottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Knapp

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar
Gottesdienst an Erntedank mit Abendmahl
Pfarrerin Jennifer Scheier

02.10.2022, 10:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Pfarrbezirk Schildgen – Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach
Familiengottesdienst am Erntedanktag mit KiTa Schneckenhaus und KiK
Pfarrer Jürgen Manderla und Team

02.10.2022, 10:45
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-Gottesdienst

Pfarrer Robert Dwornicki
www.kirche-bensberg.de

02.10.2022, 11:00
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Hofferhof, Hofferhof 62, 51503 Rösrath
Herbstkirche mit Open-air-Erntedank-Gottesdienst mit dem Sülztaler Blasorchester

Lebensmittelspenden gehen an die Tafel e.V.

Pfarrer Rusch

02.10.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten
Gottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Graf

02.10.2022, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach
Erntedank-Vesper in Kippekausen
Ensemble „Melange“ gibt ein Konzert in der Zeltkirche

Der Singer-Songwriter Sebastian Leins und das Ensemble „Melange“ singen am Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, Pop-, Jazz-und Barbershop-Musik. Pfarrer Robert Dwornicki liest in der musikalischen Vesper Texte zum Erntedankfest vor. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Erntedankfest: Gottesdienste, Feste und Konzerte erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Pantomime, Kita-Einweihung und Orgelkonzert

Unsere Wochentipps haben zum ersten Mal seit langem Pantomime im Angebot: „Clown schaun!“ bietet viel Musik und Zauberei. Es gibt ein Orgelkonzert mit Rolf Müller in der Trinitatiskirche, die Evangelische Kirchengemeinde Brühl weiht die Kindertagesstätte ein und der Kammerchor Rhein Erft und Orgelmusik laden in die Antoniterkirche. Orgel, Musik und Begegnung läuten den Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022 ein. Außerdem werden 20 Jahre häusliche Unterstützungsdienste für Menschen mit Demenz in Köln mit einer Jubiläumsfeier mit Mitmach-Aktionen und Talkrunden gefeiert.

Die Erntedankgottesdienste finden Sie gesondert in unserem zweiten Artikel auf www.kirche-koeln.de zusammengefasst!

Die Termine in der Übersicht:

29.09.2022, 20:00
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Barock – Galant – Symphonisch“
Orgelkonzert mit Rolf Müller in der Trinitatiskirche

Einen Querschnitt durch die Jahrhunderte bieten die Werke von Dietrich Buxtehude (1637-1707), Johann Sebastian Bach (1685-1750), Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784), Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), Josef Renner jun. (1868-1934), Felix Alexandre Guilmant (1839–1911) sowie  August Gottfried Ritter (1811-1885). Ausgewählte Stücke der Komponisten bringt Rolf Müller, Domorganist und Kantor am Altenberger Dom, am Donnerstag, 29. September, 20 Uhr, bei seinem Konzert „Barock – Galant – Symphonisch“ in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.trinitatiskirche-koeln.de

30.09.2022, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Evangelischen Kindertagesstätte am Rodderweg, Rodderweg 70, 50321 Brühl
Evangelische Kirchengemeinde Brühl weiht die Kindertagesstätte ein
Festliches und unterhaltsames Programm am Rodderweg

Zur feierlichen Einweihung der Evangelischen Kindertagesstätte am Rodderweg, Rodderweg 70, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Brühl am Freitag, 30. September, 15 bis 18 Uhr, ein. Nach Neubau und Sanierung erstrahlt sie nun in neuem Glanz. Nach einer Ansprache, Grußworten und der offiziellen Einweihung gibt es Zeit für die Besichtigung der neuen Räume sowie für Begegnungen und Gespräche. Live Musik und Spiel und Spaß sorgen für Unterhaltung. Auch für das leibliche Wohl wird mit Essen und Trinken gesorgt. Erstmals startet die Kita am Rodderweg dreigruppig. Auf dem ehemaligen Gelände der Johanneskirche entstand innerhalb eines Jahres ein neuer Gebäudeteil für eine dritte Kita-Gruppe. Gleichzeitig erfuhr das Bestandsgebäude eine grundlegende Sanierung, wobei auch Raum für eine neue größere Küche und einen Personalraum geschaffen wurden.

www.kirche-bruehl.de
30.09.2022, 18:15
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Kammerchor Rhein Erft und Orgelmusik in der Antoniterkirche
Konzert in der Reihe „KirchenTöne“

Werke von Wolfgang A. Mozart (Zwei deutsche Kirchenlieder), Franz Schubert (Deutsche Messe) und Josef Rheinberger (Deutsche Orgelmesse) spielt Kirchenmusikdirektor Johannes Quack am Freitag, 30. September, 18.15 Uhr, an der Orgel in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Unter der Leitung von Norbert Keßler singt der Kammerchor Rhein Erft. Der Eintritt zum Konzert in der Reihe „KirchenTöne“ ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.antonitercitykirche.de

30.09.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Orgel und mehr – Musik und Begegnung
Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022

Zum Abschluss der Kirchenmusiktage Rhein-Erft 2022 bieten die Kirchenmusikerinnen und -musiker der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden im Rhein-Erft-Kreis am Freitag, 30. September, 19 Uhr, in der Evangelischen Kreuzkirche Wesseling, Kronenweg 67, ein abwechslungsreiches musikalisches Programm an. Mitwirkende sind Marion Köhler, Peter Klasen, Thomas Pehlken, Thomas Jung, Lambert Kleesattel, Christoph Hintermüller, Michael Utz, Jungmin Bae, Yuko Nishimura-Kopp und Helmut Kopp, Thomas Dieker, Donatus Haus, Andrew Tessman sowie Michael Pagitsch. Der Eintritt ist frei. Die nächsten Kirchenmusiktage finden im Jahr 2024 statt.

www.kirchenmusik-rhein-erft.de

30.09.2022, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
„Clown schaun!“ – Pantomime mit viel Musik
Abendprogramm im Gemeindezentrum Lechenich

Ein fünfzügiges Pantomime-Programm mit eigens dafür arrangierter und komponierter Musik für Cello, Trompete, Vibraphon, Xylophon und Drumset erwartet die Besucherinnen und Besucher bei „Clown schaun!“ am Freitag, 30. September, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Lechenich, An der Vogelrute 8. „Clown schaun!“ das sind Andreas Baumann als Clown Cirillo sowie die Musiker Lasse Lemmer, Martin Schädlich und Cornelius Stutz. Helde Frey führt Regie und die Arrangements und Kompositionen stammen von Johannes Meures. Erzählt wird die Geschichte vom einsamen Tramp und Clown Cirillo, der aufbricht, seine Herzenzdame Erika zu erobern. Auf der Bühne zeigt er sich als zaubernder und Flügelhorn spielender Tausendsassa. Begleitet und in Szene gesetzt wird er dabei von seinem kleinen Circus-Orchester, das eine verzaubernde Atmosphäre kreiert. Der Eintritt kostet 10 Euro an der Abendkasse.

www.kirche-lechenich.de

01.10.2022, 13:00
Diakonisches Werk Köln und Region
Diakonisches Werk Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln
20 Jahre häusliche Unterstützungsdienste für Menschen mit Demenz in Köln
Jubiläumsfeier mit Mitmach-Aktionen und Talkrunden

Seit 20 Jahren vermitteln häusliche Unterstützungsdienste in ganz Köln freiwillig Helfende, die Menschen mit Demenz zuhause besuchen, um die Angehörigen zu entlasten. Anlässlich dieses runden Geburtstags findet am Samstag, 1. Oktober, 13 Uhr, eine Jubiläumsfeier im Diakonischen Werk Köln und Region, Kartäusergasse 9-11, statt. Im Rahmen des Programms interviewt die Journalistin und Moderatorin Marlis Schaum pflegende Angehörige, freiwillig Helfende und Koordinatorinnen der Besuchsdienste und lässt Geschichten aus 20 Jahren lebendig werden. Umrahmt werden die Interviews von Mitmach-Aktionen wie einem Parcours und Informationen rund um das Thema Demenz.

www.diakonie-koeln.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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Telefonseelsorge Köln: Ehrenamtler dringend gesucht

„Ich will so nicht mehr leben. Es hat keinen Zweck mehr. Wenn ich morgen nicht aufwachen würde, wäre endlich alles vorbei.“ Solche Gedanken können Menschen in den Sinn kommen, wenn sie sich in einer ausweglosen, quälenden Lage sehen. Nichts scheint sich ändern zu lassen. Dorit Felsch, Leiterin der Evangelischen Telefonseelsorge Köln, spricht von einem „Tunnelblick“. Damit sich der Blick wieder „weiten“ könne, helfe oft das Gespräch mit jemandem, mit dem sich ausführlich über das Problem „in seiner ganzen Schwere“ reden lasse.

In diesem Sinne wurde 1956 in Berlin die „Ärztliche Lebensmüdenbetreuung“ gegründet, aus der die Telefonseelsorge in Deutschland hervorging. Anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstags (10. September) zogen Pfarrerin Dorit Felsch und Annelie Bracke, Leiterin der Katholischen Telefonseelsorge Köln, für dieses Jahr eine Zwischenbilanz der Arbeit beider Stellen, die eng kooperieren, und wiesen darauf hin, dass dringend neue ehrenamtliche Kräfte gesucht werden.

Telefonseelsorge wichtig als Teil der Suizidprävention

Im ersten Halbjahr seien insgesamt 13 000 Anrufe eingegangen, das heißt, so wie im Vorjahr etwa 70 pro Tag, teilten die Leiterinnen mit. In zehn Prozent der Gespräche sei das Thema Suizidalität zur Sprache gekommen. Allerdings seien es „absolute Einzelfälle“, wenn jemand gleichsam „schon auf der Brücke steht“, betonte Dorit Felsch. Meistens gehe es darum, dass Belastungen der Anrufer und Anruferinnen Suizidgedanken ausgelöst hätten. „In dieser Phase ist Telefonseelsorge wichtig als Teil der Suizidprävention.“

Es liege eine lange Zeitspanne zwischen den ersten Gedanken und dem „akuten Entschluss“ – eine Spanne, in der sich helfend eingreifen lasse. Zwar könnten verhinderte Suizide nicht statistisch erfasst werden, doch Rückmeldungen zeigten, dass die Gespräche am Telefon großen Nutzen hätten. Als Beispiel erwähnte Felsch eine Frau, die sich im Namen ihrer – inzwischen an einer Krankheit gestorbenen – Schwester gemeldet habe, um dafür zu danken, dass die jahrelange Begleitung durch die Telefonseelsorge diese vom Suizid abgehalten habe.

Ängste beherrschendes Thema der Gespräche

Nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs wurden Ängste zum beherrschenden Thema der Gespräche. „Ängste, die das eigene Leben betreffen, spielen weiterhin eine große Rolle, aber sie werden aktuell kaum noch im Zusammenhang mit dem Krieg benannt“, sagte Bracke. Deutlich zugenommen hätten auch Stress und emotionale Erschöpfung. Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie dominierten im vorigen Jahr die Themen Einsamkeit und depressive Stimmungen; sie sind immer noch häufig Thema der Gespräche. Alles in allem sei zu beobachten, dass „die innere Anspannung steigt“, so Annelie Bracke. Felsch sprach davon, dass bei vielen Menschen „die Reserven aufgebraucht“ seien. Dies sei möglicherweise ein Grund, warum die Resonanz auf Aufrufe zur ehrenamtlichen Mitarbeit in diesem Jahr geringer als sonst ist. „Aber das ist Spekulation.“

Bei der katholischen Stelle nehmen 70 ehrenamtlichen Kräfte die Anrufe entgegen, bei der evangelischen sind es 20 mehr. Diese konnte 2021 zwei Ausbildungskurse parallel stattfinden lassen, weil sich besonders viele Interessenten gemeldet hatten. Seit einigen Monaten verfügt sie über zwei Leitungen, sodass die Dienste teilweise doppelt besetzt werden können. Damit wird die Erreichbarkeit gesteigert. Aus gutem Grund: Das telefonische Seelsorge-Angebot rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ist so gefragt, dass die Anrufer und Anruferinnen damit rechnen müssen, erst nach mehreren Versuchen durchzukommen.

„Es ist ein großartiges Feld von Kirche“

Dorit Felsch leitet die Evangelische Telefonseelsorge seit fünfeinhalb Jahren. „Es ist ein großartiges Feld von Kirche“, sagt sie. Die Vielfalt von Menschen und Themen sei „riesig“. Im Umgang mit den ehrenamtlichen Kräften verstehe sie sich als „Seelsorgerin der Seelsorger“. Zwar seien die Telefonseelsorge-Stellen kirchliche Einrichtungen, doch mit ihrer psychosozialen Versorgung erfüllten sie eine „grundlegende gesamtgesellschaftliche Aufgabe“.

Der nächste Ausbildungskurs der Evangelischen Telefonseelsorge Köln beginnt im Januar 2023. Es werden Männer und Frauen gesucht, die sich für andere Menschen interessieren und sich auf sie einstellen können. Sie sollten belastbar sein, ihre eigenen Grenzen kennen und in der Lage sein, mit Krisen umzugehen. Etwa ein Jahr lang werden sie ausgebildet und während ihrer folgenden Tätigkeit weiter begleitet und qualifiziert. Neben der fachlichen Weiterbildung spielen auch spirituelle Angebote und die Gemeinschaft der Mitarbeitenden eine wichtige Rolle. Der monatliche Einsatz beträgt etwa 15 Stunden; dazu gehören regelmäßige Nachtdienste.

Evangelische Telefonseelsorge Köln, Postfach 25 01 04, 50517 Köln, Tel. 0221/31 71 59, telefonseelsorge.kirche-koeln@ekir.de, www.telefonseelsorge.koeln

Text: Clemens Schminke
Foto(s): Clemens Schminke

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Fazit zum großen Tauffest am Rhein: Diversität, Gänsehautmomente und Festivalstimmung

„Vielfalt feiern“: 196 Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben sich beim großen evangelischen Tauffest auf der Rheinwiese am Tanzbrunnen im August taufen lassen und zusammen mit rund 3.100 Gästen ihre Taufe gefeiert. Miriam Haseleu, Pfarrerin in Köln-Nippes und Initiatorin und Projektleitung des Tauffests am Rhein, und die Pfarrerinnen und Mit-Organisatorinnen Johanna Kalinna und Caroline Schnabel ziehen ein positives Fazit des Tauffests am Rhein:

Frau Haseleu, Frau Kalinna und Frau Schnabel, wie haben Sie das Tauffest erlebt?

Miriam Haseleu.

Miriam Haseleu: Ich habe das Tauffest wie ein Festival erlebt, bei dem alle gemeinsam gefeiert haben. Das Konzept hat gut funktioniert. Für mich war ein wichtiger Faktor, dass alle Gemeinden zusammengearbeitet haben. Alle, die das Tauffest mit vorbereitet haben, hatten ihre Rollle und ihren Part: Man kann sagen – die Zahnräder haben ineinander gegriffen.

Johanna Kalinna: Ich habe hinterher auch gedacht, dass wir es lieber Tauffestival als Tauffest genannt hätten (lacht). Wir haben im Vorhinein viel überlegt, wie es sein wird, wenn mehr als 3.000 Menschen zum Tauffest zusammen kommen. Es war dann eine unfassbare Atmosphäre und eine richtiggehend elektrisierende Stimmung. Die Menschen haben Wimpelketten aufgehängt, ihre Picknickdecken ausgepackt und es standen schöne Weingläser neben veganen Snacks. Ich kann es schwer in Worte fassen, aber das Tauffest wirkt immer noch in mir nach – mit seiner Vielfältigkeit, der Diversität auf der Bühne und vor der Bühne, mit den Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen, die sich in den Armen lagen, mit den Kindern, die getanzt haben. In die Gesichter der Menschen beim Tauffest zu sehen, war sehr bewegend.

Caroline Schnabel.

Caroline Schnabel: Ich fand es großartig, weil unsere Idee „Vielfalt feiern“ total aufgegangen ist. Es waren viele Menschen da, für die der Zugang zu Kirche aus den unterschiedlichsten Gründen schwieriger ist. Sie konnten Kirche als offenen Ort erleben. Auf den Fotos strahlen alle, und man sieht lauter fröhliche Menschen – lachende Kinder und Erwachsene. Das war total berührend.

Würden Sie das Tauffest als Erfolg bezeichnen?

Miriam Haseleu: Man kann es als Erfolg bezeichnen, weil mehrere Instanzen miteinander gearbeitet haben und wir die Ziele, die wir hatten, umgesetzt haben. Ich weiß, dass viele, die daran mitgewirkt haben, die Frage ähnlich beantworten würden. Es war ein gelungenes Fest, das wir gemeinschaftlich gefeiert haben. Insofern: Ja, es war ein Erfolg. Und so darf es auch weitergehen: Es darf etwas daraus folgen, es darf wachsen und es darf ganz deutlich werden, wofür wir als evangelische Kirche stehen: Wir sind eine offene Gemeinschaft.

Caroline Schnabel: Bei dem Fest wurden natürlich auch einzelne Entscheidungen gefällt, die man vielleicht auch anders hätte treffen können. Deswegen evaluieren wir auch intern und extern die Veranstaltung im Nachhinein. Wir haben sehr viel gelernt für ähnliche oder andere Veranstaltungen. Das, was wir uns erträumt haben – ein großes, miteinander verbundenes Team mit Verantwortungen über Gemeindegrenzen hinaus – hat genauso stattgefunden. Was wir von daher als Erfolg mitnehmen können: Wir, als evangelische Gemeinschaft in Köln, können so ein Fest auf die Beine stellen und gut zusammen arbeiten!

Johanna Kalinna.

Johanna Kalinna: Ein Fest dieser Größenordnung mit der Überschrift „Diversität“, bei dem fast 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit mehr als 3.000 Gästen getauft wurden – das hat nur funktioniert, weil viele Menschen für das Konzept eingestanden sind. Wir haben die Menschen angesprochen.
  
Miriam Haseleu: Dass wir die Organisation und Vorbereitung in einem großen Team gemacht haben, fand ich sehr besonders. Es wäre schön, so öfter zu arbeiten.

Wünschen Sie sich mehr Diversität in der Kirche?

Johanna Kalinna: Ich wünsche mir, nicht nur beim Tauffest Vielfalt abzubilden – Menschen mit Migrationshintergrund, eine sexuelle Vielfalt, Vielfalt der Milieus und des sozialen und finanziellen Status – sondern generell zu überlegen, wie können wir Kirche vielfältiger gestalten? Wo können wir kritisch hinschauen? Wer hat in der Organisation Kirche eine Stimme? Wer taucht dort wo auf? Wie gelangen wir auf allen Ebenen zu mehr Diversität?

Caroline Schnabel: Ich finde es ganz wichtig, dass sich Kinder mit den unterschiedlichsten Hintergründen in Kirche wiedererkennen können.

Miriam Haseleu: Für mich ist es auch wichtig, dass Diversität positiv besetzt ist. Auf der Bühne des Tauffests sind alle Lebensweisen und sexuellen Orientierungen usw. aufgetaucht und konnten so die gesellschaftliche Realität ein bisschen abbilden. Man kann sich hierbei natürlich auch fragen: Welche Zuschreibungen nutzen wir für wen? Können wir das aufbrechen? Vielleicht fängt wahre Diversität dann an, wenn wir die ganzen Zuschreibungen und damit auch Schubladen nicht mehr brauchen… Aber wir haben noch einen Weg vor uns, so dass wir vorerst Zuschreibungen benötigen. Ich möchte Vielfalt positiv stärken und ich denke, an der Stelle ist uns ein wichtiger Schritt gelungen.

Woran haben Sie das beim Tauffest festgemacht?

Miriam Haseleu: Vielleicht nur ein kleines Beispiel: Dass Gebärdensprache als eigene Sprache durchgängig auf der Bühne sichtbar war, und ganz selbstverständlich auch zur Musik gebärdet wurde.

Was haben Sie für Rückmeldungen von den Teilnehmenden bekommen?

Johanna Kalinna: Wir befinden uns derzeit noch in der Auswertungsumfrage. Ich denke beispielsweise gerne an meine Begegnung mit einem Taufvater, so Anfang 30, zurück, der gar nicht wusste, dass ich das Fest mitorganisiert habe, weil ich gerade am Aufräumen war. Er hat von der Atmosphäre geschwärmt und war total begeistert. Süß war auch das WDR5-Interview mit einem kleinen Jungen, der sagte: „An irgendwas muss man ja glauben, und das hier ist eine ziemlich gute Sache, an die man glauben kann!“

Caroline Schnabel: Viele haben gesagt, dass es sehr berührend war. Ich habe in den Gesichtern ganz viel Begeisterung wahrgenommen. Es war super heiß, trotzdem haben alle gestrahlt und waren super fröhlich.

Miriam Haseleu: Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut, wenn ich daran zurück denke, wie ich über den Platz gelaufen bin. Die Band war super, alle haben getanzt, es war eine leichte und fröhliche Ansprache, und die Stimmung backstage war auch toll. Die Lieblingsfotos der Menschen waren übrigens die Flaschen mit dem Rheinwasser (lacht). Ich bin froh, dass die Veranstaltung in der Form möglich war – mit den vorherigen Workshops, den Kontakten zu den Tauffamilien und der gesamten Projektstruktur.

Text: Frauke Komander
Foto(s): APK

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Kirche2go fragt: Was steckt hinter dem Wort Kirche?

Kirche2go fragt: Was steckt hinter dem Wort Kirche? Woraus hat sich das Wort „Kirche“ entwickelt? Und was wird alles darunter verstanden? Pfarrerin Laura Kadur fängt bei der Bedeutung von verschiedenen altgriechischen Wörtern an – und kann so die Bedeutung des „Wortes“ Kirche herleiten. Alles über das Wort „Kirche“ und was das mit der „Kirche des Wortes“ zu tun hat, erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

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Hier der Text zum Nachlesen:

Was bedeutet eigentlich Kirche? Die Kirche ist erst mal nur eine Organisation einer Glaubensgemeinschaft. Das Wort „Kirche“ kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen von „Kyriakon“, das heißt Gotteshaus. Das ist dann in Mitteleuropa eingewandert, durch verschiedene Stadien unserer Sprache gerutscht und ist schlussendlich zu diesem letzten Wort „Kirche“ geworden: Kirche als Organisation einer Glaubensgemeinschaft. Davon zu unterscheiden allerdings ist: die glauben und die dem Glauben angehören, das würde man im Griechischen mit „Ecclesia“, also der Glaubensgemeinschaft übersetzen. Also Kirche und Glaubensgemeinschaft. Wir verbinden Kirche eigentlich nur mit dem Christentum, also römisch-katholisch, evangelisch, orthodox. Das ist das, was wir Kirche nennen. Und wir kennen natürlich auch die Gebäude, also die Kirchen. Wir haben irgendwann angefangen, uns zu versammeln und das in Häusern zu tun, die wir größer oder kleiner bauen, je nachdem. Kirche ist ein weltumfassender Begriff, würde ich sagen. Im Glaubensbekenntnis kommt es auch noch mal vor: „Ich glaube an die eine Heilige Christliche Kirche.“ Das heißt, dass sie heilig ist, dass sie mit zu dieser ganzen Gottesbeziehung gehört, dass sie eine Gemeinschaft ist, die ganze Welt umspannend und dass wir halt Christinnen und Christen sind. Im Evangelischen ist es so, dass wir, wir sagen das immer so ein bisschen salopp, eine „Kirche des Wortes“ sind. Das beruht darauf, dass wir uns verlassen auf das Wort von Jesus Christus, der uns zugesagt hat: „Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt.“ Und es liegt auch daran, dass wir die Bekenntnisse haben in der Kirche, die uns quasi zusammen bringen, die uns verfassen miteinander, und das bringt uns eigentlich dazu zu sagen: Kirche, Geschöpf des Wortes, es bleibt, es dauert an. Jesus Christus ist derjenige – für uns Evangelische – der seine Kirche baut und auch erhält und das ist die Kirche.

Text: Frauke Komander
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Deutsch-ukrainisches Benefinzkonzert und „Ensemble for Future“

Es wird herbstlich, unsere Wochentipps laden ein: Es gibt die Revue über Beziehungskisten und andere Katastrophen „Liebe, Stress und Übermut“, ein deutsch-urkainisches Benefizkonzert mit Popsongs und traditionellen ukrainischen Liedern in der Stephanuskirche, ein Mitsingkonzert im Rahmen der Kölner Demenzwochen „Kölsche Lieder, auch mal hochdeutsch“. Außerdem finden die Amtseinführung von Pfarrer Johannes Vorländer und der Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Rüdiger Penczek statt. Das „Ensemble for Future“ widmet sich den emotionalen Auswirkungen der Klimakrise in der Trinitatiskirche und das Ökumenische Gespräch wird „Künstliche Intelligenz“ thematisieren.

Die Termine in der Übersicht:

24.09.2022, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
Evangelischen Familien- und Gemeindezentrum „Mittendrin“ Deutz, Mathildenstraße 32-35, 50679 Köln
„Liebe, Stress und Übermut“
Eine Revue über Beziehungskisten und andere Katastrophen

Das Ensemble 1517 Köln präsentiert sein neues musikalisches Programm „Liebe, Stress und Übermut“ und feiert am Samstag, 24. September, 19 Uhr, Premiere im Evangelischen Familien- und Gemeindezentrum „Mittendrin“ Deutz, Mathildenstraße 32-35. Uwe Melchert und Gerrit Pleuger führen eine Revue über Beziehungskisten und andere Katastrophen auf. Der Eintritt kostet 16 Euro, ermäßigt 11 Euro. Kartenreservierungen können unter Telefon 0163/6696714 oder per E-Mail an uwe.melchert@web.de erfolgen.

24.09.2022, 19:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Emotionale Auswirkungen der Klimakrise
Konzert mit dem „Ensemble for Future“

Das „Ensemble for Future“ widmet sich mit seinem Programm „Earthrise“ zum vierten Mal der komplexen Thematik des Klimawandels und beleuchtet musikalisch die emotionalen Auswirkungen auf den Einzelnen. Am Samstag, 24. September, 19.30 Uhr, bringt das Ensemble unter der Leitung von Nico Köhrs in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, von Alec Roth „Earthrise“ und von Wolfgang Amadeus Mozart (Requiem KV 626) zu Gehör. Ausführende sind Marina Schuchert (Sopran), Sarah-Léna Winterberg (Alt), Leon Wepner (Tenor) sowie Michael Krinner (Bass). Der Eintritt ist frei, das Programm „Neustart Kultur“ des Landes NRW gefördert.

www.trinitatiskirche-koeln.de

25.09.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Amtseinführung von Pfarrer Johannes Vorländer und Feier des Erntedankfestes
Gottesdienst mit Superintendent Torsten Krall in der Kreuzkirche Buchheim

Der Evangelische Kirchenkreis Köln-Rechtsrheinisch lädt zur Einführung von Pfarrer Johannes Vorländer in sein Amt als Inhaber der 2. Pfarrstelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein ein. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 25. September, 11 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21a, statt. 51067 Köln-Buchheim. Die Amtseinführung übernimmt Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. Im Gottesdienst wird auch das Erntedankfest, vorbereitet und gestaltet von Pfarrer Johannes Vorländer und der Kita „Kleine Arche“, gefeiert.

www.ekibubu.de

25.09.2022, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Rüdiger Penczek
Wechsel von Wesseling an den Niederrhein

Ende September wird Pfarrer Rüdiger Penczek die Evangelische Kirchengemeinde Wesseling verlassen, um in der Evangelischen Kirchengemeinde Spellen-Friedrichsfeld neue Aufgaben zu übernehmen. Die Gemeinde verabschiedet Pfarrer Rüdiger Penczek in einem Gottesdienst am Sonntag, 25. September, 11 Uhr, in der Apostelkirche Wesseling, Antoniusstraße 8. lm Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu Gespräch und Begegnung bei Kaffee, Tee und deftigen Happen, eingeladen.

www.evangelisch-wesseling.de

25.09.2022, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl
Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Chorgipfel – ein deutsch-urkainisches Benefizkonzert
Popsongs und traditionelle ukrainische Lieder erklingen in der Stephanuskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln Niehl-Riehl lädt am Sonntag, 25. September, 17 Uhr, zu einem deutsch-urkainischen Benefizkonzert in die Stephanuskirche, Brehmstraße 6, ein. Die Chöre, die in der Gemeinde proben und aktiv sind geben gemeinsam mit dem Deutsch-Ukrainischen Chor Köln und Madame Kurasch präsentieren Ausschnitte aus ihren aktuellen Repertoires mit zeitgenössischen Kompositionen, Popsongs und Bearbeitungen traditioneller ukrainischer und deutscher Lieder. Der Eintritt zum Chorgipfel ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.ev-kirche-niehl-riehl.de

26.09.2022, 14:30
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Mitsingkonzert im Rahmen der Kölner Demenzwochen
„Kölsche Lieder, auch mal hochdeutsch“

„Kölsche Lieder, auch mal hochdeutsch“ ist der Titel eines Mitsingkonzerts mit Monika Kampmann und Ingrid Ittel-Fernau am Montag, 26. September, 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr, in der Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32b. Das Konzert findet im Rahmen der Kölner Demenzwochen statt. Zum Ausklang gibt es Snacks und Infos vom Demenznetz Kölner Norden. Der Eintritt ist frei.

27.09.2022, 19:30
Evangelische Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf
Christuskirche Königsdorf, Pfeilstraße 40, 50226 Frechen-Königsdorf
„Künstliche Intelligenz“ ONLINE
Ökumenisches Gespräch in der Christuskirche

Das Ökumenische Gespräch am Dienstag, 27. September, 19.30 Uhr, im Gemeindezentrum Christuskirche, Pfeilstraße 40, lädt zu einem kritischen Diskurs über die Entwicklungen „Künstlicher Intelligenz“ und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben ein. Die Veranstaltung in Form von Vorträgen finden in Präsenz statt. Auch eine Teilnahme per Zoom ist möglich. Die Einwahldaten finden sich auf der Webseite www.evangelische-christusgemeinde.de. Die Teilnahme kostet 5 Euro.

www.evangelische-christusgemeinde.de

Text: APK
Foto(s): APK

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