Unsere Wochentipps: Vielfältige musikalische Highlights in Köln und Region unter anderem mit „Kwartett Latäng“, „Bach zur Nacht“ und „Waldwege“ in Brühl

Die kommenden Tage bieten ein abwechslungsreiches Programm für Musikliebhaber in Köln und Umgebung. Von Album-Releasekonzerten über Orgelkonzerte bis hin zu musikalisch-literarischen Veranstaltungen ist für jeden Geschmack etwas geboten. Hier eine Übersicht der kommenden Events:

18.07.2024, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Kwartett Latäng – Das Streichquartett op kölsch
Album-Releasekonzert
„Kwartett Latäng“ das sind: Carlotta Wareham, Johanna Risse, Pauline Buss und Valerie Rathmann. Die vier Musikerinnen bringen kölsche Musik mit klassischen Streichinstrumenten zum Klingen und hüllen altbekannte Klassiker und moderne Kölsch-Hits in ein neues Gewand. Am Donnerstag, 18. Juli, 19 Uhr, veröffentlicht das Quartett aus Köln sein erstes Album “Streichquartett op kölsch”. Beim Konzert in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, präsentieren sie stimmungsvolle instrumentale Versionen von kölschen Balladen und mitreißenden Karnevalshits. Im Anschluss an das Konzert kann die CD druckfrisch erworben werden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Um Platzreservierung per E-Mail an kontakt@kwartett-lataeng.de wird gebeten.
www.kwartett-lataeng.de

 

18.07.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Orgelkonzert mit Roger Sayer aus London
Ein Höhepunkt des Internationalen Orgelfestivals
Ein Höhepunkt beim diesjährigen Internationalen Orgelfestival im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, wird das Konzert von Roger Sayer aus London mit Werken von Hans Zimmer, Friedrich Mendelssohn-Bartholdy und Gustav Holst. So erklingt am Donnerstag, 18. Juli, 20 Uhr, der original Film-Soundtrack zu „Interstellar“ von Hans Zimmer, den Roger Sayer an der Orgel der Temple Church in London eingespielt hat.
www.dommusik-aktuell.de

 

19.07.2024, 17:00
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Lieder von Reinhard Mey, gesungen und gespielt von Georg Tillmann
Open-Air-Veranstaltung von „Herbstgold“
Das Konzert von Georg Tillmann mit Liedern von Reinhard Mey am Freitag, 19. Juli, 17 bis 20 Uhr, auf der „Waldbühne“ der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, wird kulinarisch mit kleinen Speisen und Getränken bereichert. Bei Regen findet das Konzert im Kreuzgangsaal der Kartäuserkirche statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Um Anmeldung bei Sonja Schlegel per Telefon 0151/64129097 oder per E-Mail an sonja.schlegel@ekir.de wird gebeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

 

19.07.2024, 18:30
Trinitatiskirche
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orchester und Concert Band aus Brighton zu Besuch in Köln
Konzert mit Filmmusik in der Trinitatiskirche
Das Brighton and East Sussex Youth Orchestra und die Brighton and Hove Youth Concert Band sind in Köln zu Besuch und geben am Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ein Konzert. Das Programm des Orchesters umfasst das doppelte Violinkonzert von Gustav Holst, Musik aus “West Side Story“, das Cellokonzert von Matthias Georg Monn sowie einige Filmmusiken wie eine Studio Ghibli Filmsuite und Musik aus dem Film „Batman“. Die Concert Band präsentiert zeitgenössische Kompositionen, die speziell für die Band geschrieben und arrangiert wurden, auch Arrangements aus der Pop-, Fernseh- und Filmmusik. Der Eintritt ist frei.
www.trinitatiskirche-koeln.de

 

19.07.2024, 21:30
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Tonspuren: Bach zur Nacht
Kompositionen der Familie Bach
In der kirchenmusikalischen Reihe Tonspuren findet am Freitag, 19. Juli, 21.30 Uhr, das Konzert „Bach zur Nacht“ statt. Frank Stanzl spielt in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Birkenallee 20, Kompositionen der Familie Bach. Im Anschluss an das Konzert sind die Zuhörerinnen und Zuhörer zu einem Umtrunk eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden für die neue Muhleisen-Orgel sind erwünscht.
www.ev-in-junkersdorf.de

 

21.07.2024, 15:00
Evangelische Begegnungsgemeinde Köln
Erlöserkirche Weidenpesch, Derfflinger Straße 9, 50737 Köln
Führung durch die Erlöserkirche
Beim Nachbarschaftsfest wird das besondere Konzept vorgestellt
Mit einer öffentlichen Führung am Sonntag, 21. Juli, 15 Uhr, möchte die Evangelische Begegnungsgemeinde Köln ihre im November 2022 fertiggestellte Erlöserkirche vorstellen und Einblicke in das besondere Konzept gewähren. Das Gebäude wurde vom Stuttgarter Architektenbüro Harris & Kurrle entworfen. Unter einem Dach befinden sich Kirche und Gemeinderäume, die Kindertagesstätte Spatzennest sowie neun Mietwohnungen. Im Glockenturm hängen die sechs Glocken der alten Erlöserkirche. Die Teilnehmenden treffen sich auf dem Vorplatz der Kirche, Derfflingerstraße 9, oder bei Regen im Eingangsbereich. Das Portal zur Kirche liegt an der Hohenfriedbergstraße. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.begegnungsgemeinde.de

 

21.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
„Waldwege“ mit Marion Köhler und Renate Gerhard
Reihe „Sommerkonzerte 2024“
„Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume?“, fragte Günter Eich in seinem Gedicht „Ende des Sommers“. Ob in Dichtung, Malerei oder Musik der Romantik, aber auch in Expressionismus oder Gegenwart – der Wald hat Menschen von jeher fasziniert. In Mythen und Märchen, Gedichten und Geschichten erscheint er idyllisch oder dämonisch, ein Ort der Erleuchtung, Verirrung oder Sehnsucht. Marion Köhler an der Orgel und Pfarrerin Renate Gerhard (Lesung) laden im Rahmen der Reihe der „Sommerkonzerte 2024“ am Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr, zu einem musikalisch-literarischen Streifzug in die Christuskirche Brühl, Mayersweg 10, ein.
www.kirche-bruehl.de

 

21.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Delling
Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Musik verbindet: Lieder aus Europa
Konzert mit Harfe, Guitalele und Gesang
Lieder und Melodien aus allen vier Himmelsrichtungen Europas, von der Ukraine bis Irland und von Schweden bis Spanien präsentiert ein Duo von der norddeutschen Ostseeküste am Sonntag, 21. Juli, 17 Uhr, in der Evangelischen Kirche Delling, Delling 8. Zu Gast sind Dorothea Brand (Harfe) und Wolfgang Kummerfeldt (Guitalele und Gesang). Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
www.kirche-delling.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Vielfältige musikalische Highlights in Köln und Region unter anderem mit „Kwartett Latäng“, „Bach zur Nacht“ und „Waldwege“ in Brühl erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Vielfalt, Solidarität und Gemeinschaft – Evangelische Kirche in Köln und Region feiert den Christopher Street Day 2024

Der Cologne Pride, eine Veranstaltung, die sich für die gesellschaftliche Anerkennung von LGBTQI+ Personen einsetzt, findet auch dieses Jahr mit Beteiligung der Evangelischen Kirche in Köln statt. Sie beteiligt sich aktiv am Christopher Street Day (CSD) mit verschiedenen Events und Aktivitäten, um Vielfalt, Toleranz und Solidarität zu feiern.

Den Auftakt macht am Freitag, 19. Juli, um 18:30 Uhr, ein queerer Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche in Deutz. Unter dem Motto „Come as you are and get blessed“ sind alle Menschen herzlich eingeladen, sich auf das CSD-Wochenende einzustimmen. Am Samstag, den 20. und Sonntag, den 21. Juli, verwandelt sich die Antoniterkirche in ein buntes Zentrum der Feierlichkeiten. Unter dem Motto „love is schøn“ findet ein CSD Pop-up mit Barbetrieb und Live-DJs statt. Die Besucher können sich auf House-Musik, Drinks und eine entspannte Atmosphäre freuen.

Am Samstag, dem 20. Juli um 18:00 Uhr, lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu einem besonderen Gottesdienst in die Antoniterkirche ein. Er wird musikalisch vom Shanty-Chor der StattGarde Colonia Ahoj begleitet und bietet Raum für gemeinsames Feiern und Danken.

Der Höhepunkt und Abschluss des CSD ist die bunte Parade am Sonntag, den 21. Juli. Die Evangelische Kirche wird mit einem eigenen Wagen an der Parade teilnehmen und lädt zur Teilnahme an einem Segnungsgottesdienst zur Aufstellung der Parade in die St. Johannes-Kirche Deutz um 11:00 Uhr ein.

Die Evangelische Kirche in Köln und Region setzt mit ihren Aktivitäten auf dem CSD ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz und freut sich darauf, den Christopher Street Day zu feiern und ein deutliches Signal für eine offene und inklusive Gesellschaft zu setzen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf www.kirche-koeln.de .

————————–

19.07.2024, 18:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und Queere Kirche
St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Queerer Gottesdienst zum Auftakt des CSD
„Come as you are and get blessed”
Pfarrer Tim Lahr und ein Team laden zum Auftakt des Christopher Street Days (CSD) und zur Einstimmung in das CSD-Wochenende am Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, zu einem queeren Gottesdienst in die St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, ein. Das Motto lautet „Come as you are and get blessed”.
www.queere-kirche-koeln.de

20.07.2024, 16:00 und 21.07.2024, 14:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„love is schøn.“ CSD Pop-up Barbetrieb und Live-DJs an der Antoniterkirche
„love is schøn“ – unter diesem Motto wird an der Antoniterkirche aus Anlass des Christopher Street Days (CSD) an zwei Tagen gefeiert und getanzt. Der Kirchplatz im AntoniterQuartier, Schildergasse 57, verwandelt sich zu einem bunten Ort mit House-Musik und leckeren Drinks: Am Samstag, 20. Juli, 16 bis 18 Uhr, und 19.30 Uhr bis 22 Uhr, sowie am Sonntag, 21. Juli, 14 bis 22 Uhr, zur großen Parade am Christopher-Street-Day (CSD), wird die bunte Vielfalt mit Barbetrieb und Live-DJs gefeiert. Die Musik kommt von “Selected House & Disco Music by Karlito & Friends”, die Drinks werden von “Pop-up Bar by i´ventro Events & Gastronomie” gemixt. Der Eintritt ist frei.
www.antonitercitykirche.de

20.07.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Evangelische Messe zum CSD Gottesdienst in der Antoniterkirche
Die Evangelische Messe am Samstag vor der Parade zum Christopher Street-Day (CSD) ist an der Antoniterkirche seit vielen Jahren gute Tradition. Am Samstag, 20. Juli, 18 Uhr, feiert die Gemeinde mit musikalischer Unterstützung durch den Shanty-Chor der StattGarde Colonia Ahoj in der Antoniterkirche, Schildergasse 57, diesen besonderen Gottesdienst. Umrahmt wird der CSD-Gottesdienst von Barbetrieb und Live-DJs im Innenhof des Citykirchenzentrums AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14-16. Pfarrer Markus Herzberg, Pfarrer Jürgen Wenge und andere gestalten die Liturgie.
www.antonitercitykirche.de

21.07.2024, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und Queere Kirche
St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Gottesdienst zur Aufstellung der CSD-Parade – Evangelische Kirche ist mit einem Truck beteiligt

Höhepunkt und Abschluss des Christopher-Street-Day (CSD) am Sonntag, 21. Juli, ist eine bunte Parade, die durch die Stadt zieht. Die evangelische Kirche ist in diesem Jahr mit einem eigenen Wagen an der Parade durch die Kölner Innenstadt beteiligt. Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll und die Queere Kirche laden aus diesem Anlass zu einem Segnungsgottesdienst zur Aufstellung zur Parade ein: Am Sonntag, 21. Juli, 11 Uhr, in die St. Johannes-Kirche Deutz, Tempelstraße 31.
www.queere-kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Vielfalt, Solidarität und Gemeinschaft – Evangelische Kirche in Köln und Region feiert den Christopher Street Day 2024 erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Orgelabend am 25. Juli mit Margaret Harper: International tätige Solistin konzertiert in Trinitatiskirche

Margaret Harper spielte zum ersten Mal Orgel, als sie 14 Jahre alt war, auf den Philippinen. Am 25. Juli kommt die US-amerikanische Organistin um 19.30 Uhr an die Klais-Orgel des protestantischen Domes am Filzengraben. „Die Orgelkonzertreihe in der Kölner Trinitatiskirche wird immer internationaler“, freut sich Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche. Ein Interview mit der international tätigen Solistin:

Sie kommen aus den USA. Machen Sie in diesem Sommer eine Europa-Tournee?

Margaret Harper: Ich bin aus den USA. Ich lebe in Princeton, New Jersey, obwohl ich an vielen anderen Orten gelebt habe und auf den Philippinen aufgewachsen bin. Diesen Sommer verbringe ich einige Zeit in Europa und trete sowohl in England als auch in Köln auf.

Wie sind Sie auf die Trinitatiskirche in Köln gekommen?

Margaret Harper: Ich wurde von einem lieben Freund und ehemaligen Professor Martin Herchenröder mit der Trinitatiskirche in Köln verbunden. Martin besuchte regelmäßig die Eastman School of Music in New York, wo ich studierte. Er arbeitete mit Studenten daran, neue Musik für die Orgel zu schreiben und aufzuführen. Als er uns besuchte, wanderten wir auch in den schönen State Parks des Bundesstaates New York.

Können Sie etwas über Ihre Ausbildung und Ihren Werdegang sagen? Wer waren Ihre Lehrer?

Margaret Harper: Ich wuchs auf den Philippinen auf und hatte dort meinen ersten Kontakt mit der Orgel und studierte bei José Flores, der der Organist in meiner Kirche war. Ich ging zum College am Wheaton College, setzte dann mein Studium fort und promovierte an der Eastman School of Music. Mein Hauptmentor dort war William Porter, aber ich habe auch bei Michel Bouvard, Edoardo Bellotti und David Higgs studiert. In meiner Karriere nach der Schule habe ich an vielen Orten in den USA gearbeitet. Ich habe Konzerte in den ganzen USA, aber auch in Asien und Europa gegeben. Mein allererstes Orgelkonzert war in der Basilika in Djakovo in Kroatien.

Wann haben Sie das erste Mal Orgel gespielt?

Margaret Harper: Ich spielte zum ersten Mal Orgel, als ich 14 Jahre alt war, auf den Philippinen. Orgeln sind dort nicht sehr häufig, also hatte ich in meiner Kindheit keine gehört. Mein Vater nahm mich mit zu einem Orgelkonzert, als ich 14 war, und ich wusste sofort, dass ich das Instrument ausprobieren wollte. Wir mussten zwei Stunden von zu Hause wegfahren, um jede Woche zur nächsten Orgel zu kommen, um zu üben.

Spielen Sie noch andere Instrumente außer Orgel?

Margaret Harper: Früher habe ich ziemlich gut Klarinette gespielt, aber jetzt spiele ich Orgel, Cembalo und Klavier. Und natürlich leite ich Chöre.

Wie sieht Ihr beruflicher Alltag in den USA aus?

Margaret Harper: Mein tägliches Leben in den USA konzentriert sich hauptsächlich auf Kirchenmusik. Daneben unterrichte ich einige Schüler. Manchmal habe ich mehr oder weniger unterrichtet und war an der Fakultät verschiedener Universitäten tätig. Ich reise, um Konzerte zu geben, in der Regel etwa einmal im Monat. Die Kirche, in der ich Musikdirektorin bin, hat ein sehr großes Musikprogramm mit mehreren Chören und Proben an den meisten Tagen der Woche.

Wohin führten Sie Ihre Konzertreisen und was ist als nächstes geplant?

Margaret Harper: Ich bin in den USA, in Asien und in Europa aufgetreten. Für mich waren meine Lieblingskonzerte und Zeiten, die ich beim Orgelspielen verbracht habe, in Deutschland. Ich verbrachte drei Sommer während meiner Studienzeit in Norddeutschland und wurde sehr stark von den Instrumenten beeinflusst, die ich dort spielte. Die kommenden Konzerte finden in England, in Schweden und in den USA (im kommenden Herbst in Illinois und Virginia) statt.

Wie entstand die Idee zu Ihrem Programm? Was ist der Gedanke dahinter? Auf welche Musik darf sich das Publikum freuen?

Margaret Harper: Die Idee für mein Programm kam eigentlich von Prof. Martin Herchenröder. Weil ich ihn nach vielen Jahren wiedersehen werde, wenn ich Köln besuche, wollte ich etwas von seiner Musik spielen. Dann wollte ich Musik aus verschiedenen Stilen finden, die irgendwie gut zu seiner Musiksprache passen. Das Programm konzentriert sich also auf Erinnerungen, die ich an die Zusammenarbeit habe, und an Dinge, die ich in gewisser Weise mit der musikalischen Sprache verbunden finde, die er verwendet. Das Programm hat eine Menge Abwechslung, und ich denke, es wird sehr ansprechend sein!

Das komplette Konzertprogramm und weitere Informationen sind auf der Internetseite der Trinitatiskirche www.trinitatiskirche-koeln.de nachzulesen. Der Eintritt ist wie bei allen Orgelabenden frei und am Ausgang kann eine Spende gegeben werden.

Text: APK/WRS
Foto(s): Margaret Harper privat

Der Beitrag Orgelabend am 25. Juli mit Margaret Harper: International tätige Solistin konzertiert in Trinitatiskirche erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“?

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“? Für Christinnen und Christen hat ein Wort eine ganz besondere Bedeutung, es ist fast in Fleisch und Blut übergegangen: „Amen“. Die Menschen sprechen es nach jedem Gebet aus. Es hat seinen Weg in die Alltagssprache gefunden: „Der sagt zu allem Ja und Amen“ oder „das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche“. Wo kommt „Amen“ eigentlich her und was bedeutet es genau? Das erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Abonnieren Sie unseren Videokanal auf YouTube: www.youtube.com/kirchekoeln

Der Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das das Wort „Amen“? Wenn Christinnen und Christen beten, egal ob alleine und im Stillen, gemeinsam im Gottesdienst in einer Kirche oder auch einfach bei einem Tischgebet, dann sprechen sie meist am Ende des Gebetes das Wort Amen. „Amen“ ist ein hebräisches Wort und heißt übersetzt: „Ja, so sei es“ oder „ja, so ist es“. In der hebräischen Sprache ist es mit dem Wort für „treu“ beziehungsweise „zuverlässig sein“ verwandt. Das Wort Amen kommt in vielen Versen im Alten und Neuen Testament vor, allein hier sind es mehr als 150 Stellen. In den Erzählungen in der Bibel sprechen Menschen zum Beispiel immer wieder das Wort „Amen“, um auf Worte zu antworten, die Gott gesagt hat. Manchmal antworten sie auch auf das, was jemand über Gott und Jesus Christus gesagt hat. In manchen Bibelübersetzungen wird das Wort „Amen“ auch mit dem kurzen Satz „So sei es.“ übersetzt.

Auch Jesus benutzte das Wort „Amen“. Er sagte es, um seinen Aussagen Kraft und Gewicht zu geben. Viele Sätze von Jesus Christus beginnen mit der Formulierung: „Amen, ich sage euch …“ Die Lutherbibel übersetzt diese Stellen oft mit den Worten: „Wahrlich, ich sage euch …“ Christinnen und Christen haben das Wort „Amen“ aus der jüdischen Tradition übernommen. Das Wort Amin wird auch im Islam verwendet. Ein „Amen“ am Ende eines Gebetes bekräftigt, was gebetet wurde. Wenn es in einer Gemeinschaft ausgesprochen wird, ist es ein starkes Zeichen.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Warum sprechen Christinnen und Christen das Wort „Amen“? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Mehr als 700.000 Euro in Köln und Region für Brot für die Welt

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr bundesweit mehr Spenden und Kollekten erhalten. Im Gebiet des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region waren es 707.897,81 Euro im Jahr 2023. Dafür sagen die Evangelische Kirche und das Hilfswerk herzlichen Dank.

Bundesweit gingen beim evangelischen Hilfswerk im vergangenen Jahr 75,9 Millionen Euro Spenden und Kollekten ein. Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt auch Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Drittmittel. Das sind vor allem Gelder des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 331,5 Millionen Euro zur Verfügung, das waren 6,4 Millionen Euro weniger als 2022.

Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr weltweit 2.905 Projekte gefördert. Wie im Vorjahr war Afrika der regionale Schwerpunkt. Insgesamt hat Brot für die Welt 91 Prozent der Mittel, 288 Millionen Euro, für Entwicklungsprojekte ausgegeben. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 9 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig. Das ist die beste zu vergebende Kategorie.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie fördert gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern.

Text: Brot für die Welt / APK
Foto(s): Hermann Bredehorst/Brot für die Welt

Der Beitrag Mehr als 700.000 Euro in Köln und Region für Brot für die Welt erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Dürfen Christinnen und Christen alles?

Kirche2go fragt: Dürfen Christinnen und Christen alles? Was dürfen wir als Christinnen und Christen eigentlich? Wer bestimmt die Regeln unseres Christseins und wer sagt uns, wie und in welchem Umfang wir in der Gesellschaft mit unserem Glauben umgehen sollen? Welche Maßgaben, die jede und jeder einzelne in ihrem oder seinem Leben befolgt, sind konform mit dem Gotteswort und welche nicht? Und wann stoße ich mit meinen Überzeugungen auf Widerstand der allgemeinen Mehrheit? Pfarrerin Janneke Botta hat sich genau diese Fragen gestellt: Dürfen wir Christinnen und Christen eigentlich alles – oder gibt es Regeln?

Haben Sie Interesse an weiteren Videos? Abonnieren Sie unseren Videokanal auf YouTube: www.youtube.com/kirchekoeln

Den gesamten Text lesen Sie hier:

Dürfen wir als Christinnen und Christen eigentlich alles oder gibt es Regeln für uns?

Der Sohn von einer guten Freundin von mir ist Vegetarier – schon mit neun. Wenn er beim Mittagessen in der Schule isst, dann gibt es immer ein bisschen Probleme, denn es gibt Essen für Menschen, die kein Gluten vertragen, es gibt Essen für Kinder, die aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen, aber er fällt immer hinten rüber. Das hat sie mal bemäkelt und gesagt: Gibt es da nicht eine Möglichkeit? Und dann hat die Schule gesagt: Naja, auf Einzelgeschichten können wir keine Rücksicht nehmen, wir nehmen schon Rücksicht auf medizinische Faktoren, wir nehmen Rücksicht auf religiöse Faktoren. Und dann hat sie gesagt: Aber es ist eine religiöse Entscheidung, dass mein Sohn kein Fleisch isst. Das tut er als Christ ganz bewusst, weil er sagt, Gott hat diese Welt geschaffen, nicht nur uns Menschen, sondern auch die Tiere, und denen sollen wir mit Respekt begegnen. Und seine Form das umzusetzen als Christ ist, dass er kein Fleisch essen möchte. In der Schule ist das nicht auf große Resonanz gestoßen. Da hat man gesagt: Naja, das ist seine eigene Meinung. Und ich glaube, das ist das, was für uns Christinnen und Christen ganz offensichtlich ist, nämlich: Wir müssen unsere eigenen Entscheidungen treffen, wie unser Christsein/ unser Christinnensein gelebt wird – von uns ganz persönlich. Wie wir das tun, wie wir mit Gott und mit der Schöpfung in Kontakt stehen? Für ihn bedeutet das, dass er keine Tiere isst. Für andere bedeutet das vielleicht, dass sie einen Teil ihres Monatsgehalts abgeben, für Menschen, die nicht genug zum Leben haben. Andere finden ganz andere Ausdrucksformen. Ich glaube, wie wir es tun, ist am Ende gar nicht so wichtig. Aber wichtig ist, dass wir uns auf den Weg machen, dass wir gucken, wie kommt mein Glaube eigentlich in meinem Alltag vor und wie findet das Platz in dem, wie ich mich in dieser Welt bewege?

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Dürfen Christinnen und Christen alles? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Von Gott gesegnet: Die Leitung der neuen Kasualagentur vorgestellt und ihr Amt eingeführt

„Wir werden heute reich gesegnet hier hinausgehen“, stellte Pfarrer Torsten Krall zu Beginn des Einführungsgottesdienstes der neuen Kasualagentur in der Kartäuserkirche fest. In diesem führte der Superintendent des Ev. Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch Pfarrerin Inga Waschke und Pfarrer Sebastian Baer-Henney in die Leitung des Segensbüros ein. So lautet der Arbeitstitel dieses neuen Arbeitszweiges des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Dessen Einrichtung hat die Verbandsvertretung im Sommer 2023 beschlossen.

Kasualien sind kirchliche Amtshandlungen aus besonderem Anlass. So zielt auch die neue Kasualagentur darauf ab, Menschen in Köln und der Region auf vielfältige und angemessene Weise durch Rituale und Segen während bedeutsamer Meilensteine ihres Lebens zu begleiten. Dazu zählen zentral die Taufe, Trauung und Bestattung. Doch auch „sehr persönliche Situationen und biografische Stationen“ sollen begleitet werden. Die Kölner Einrichtung, deren Standort sich aktuell im Haus der Evangelischen Kirche befindet, wird als Servicestelle für interessierte Menschen erreichbar sein. Sie soll informieren, eigene Kasualfeiern planen und durchführen. Sie soll gemeindliche Angebote vermitteln und vernetzen sowie kirchliche Kasualien und liturgische Formen kontinuierlich weiterentwickeln.

In seiner anschaulichen Ansprache bezog sich Torsten Krall auf das Buch Genesis, Kapitel 32. „Jakob kämpft im Geiste mit seinem Bruder Esau, kämpft im Geiste mit sich und kämpft am Ende mit Gott.“ Gott habe mit Jakob gerungen, der Auseinandersetzungen lieber vermiede habe. „So lange, bis es nicht mehr anders geht“, stellte Krall fest. „Dann muss er kämpfen.“ Jakob machte etwas aus der Sicht des Superintendenten etwas Geniales. In der Überlieferung sagte Jakob zu Gott: „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“. Diese Aussage bringt es für den Prediger auf den Punkt: „Jakob nutzt die Gelegenheit und ringt Gott einen Segen ab.“

„Das finde ich eine wunderbare Geschichte für den Anfang eines Segensbüros, einer Kasualagentur“, sagte der Superintendent weiter. Jakob nehme die Gelegenheit der Begegnung mit Gott wahr, um sich einen Segen abzuholen. „Und nichts anderes macht ihr auch“, wandte er sich an Inga Waschke und Sebastian Baer-Henney. „Ihr schafft Gelegenheiten, dass Menschen sich einen Segen abholen“, sagte Torsten Krall. „Ihr schafft Gelegenheiten, dass Menschen mit Gott in Kontakt kommen, ihm nahe kommen, dass Gott Menschen segnen kann.“ Und sie würden auch Gelegenheiten schaffen, dass Menschen sich untereinander nahe kommen und gegenseitig segnen können.

„Das ist schön und leicht, aber auch, wie in unserer Geschichte, ernst und tief“, erinnerte Superintendent Krall an das Popup-Hochzeitsfest „Vielfalt feiern“ im August letzten Jahres rund um die Christuskirche am Stadtgarten. „Da war viel Leichtigkeit dabei.“ Aber man habe auch gemerkt, „dass Menschen gespürt haben, dass es hier um etwas geht. Hier begegne ich meiner Partnerin, meinem Partner noch mal ganz anders. Hier begegne ich Gott. Das Gefühl, da passiert etwas ganz Nahes. Und das wird bleiben.“ Die Geschichte Jakobs sei ein Symbol dafür, das etwas über einen Augenblick hinaus bleibe.

„Es geht um etwas, das bleibt!“, sagte Torsten Krall weiter. Bei Esaus Umarmung von Jakob, „der gerade die intensivste Gottesbegegnung hatte“, sage dieser: „Jetzt habe ich Gott auf deinem Angesicht gesehen.“ Genau das, schloss Pfarrer Krall seine Ansprache, „dass Menschen im Angesicht des anderen Gottes Angesicht sehen, das wünschen wir euch und dafür senden wir euch in diese Welt hinaus.“ Und so segnete der Superintendent die beiden und wünschte ihnen Mut zum Aufbruch und ein offenes Ohr für die Menschen, die ihnen begegneten.

Das Segensbüro ist auf fünf halbe Stellen ausgelegt. Mit Inga Waschke und Sebastian Baer-Henney ist die Leitung nun besetzt. „Die Dritte im Bunde ist Katrin Höffer“, bat Baer-Henney die Grafik-Designerin nach vorne. Man hoffe, dass bei der weiteren Auswahl der Kolleginnen und Kollegen Gottes Geist noch zwei Mal ebenso glücklich die Hand führe. „Wir sind ein multiprofessionelles Team“, sprach der Pfarrer von einem Miteinander auf Augenhöhe. Zuvor von Krall gesegnet, segneten nun die beiden Leitenden Katrin Höffer.

Bevor schließlich alle Anwesenden eingeladen wurden, sich begleitet vom musikalischen Spiel des Organisten Deniz Yücel von den zwei Pfarrern und der Pfarrerin segnen zu lassen, erläutertet Inga Waschke ihre Sicht auf Segen. „Als Christinnen und Christen glauben wir, dass wir für Wachstum und Widerstandskraft nicht nur Regen und Sonne, sondern auch Gott brauchen. Den Schöpfergott, der uns und unsere Welt erschaffen hat.“ Dieser Gott ermögliche Leben, Fruchtbarkeit und Wachstum. „Segen ist etwas Unverfügbares, weil er von Gott ausgeht. Segen ist etwas Bedingungsloses. Segen ist der ausgesprochene Wunsch: Ich wünsche Dir, dass es dir gut geht.“

„Segen ist ein Vertrauenswort“, sagte Inga Waschke weiter. „Ich segne dich – das heißt, ich vertraue dich Gott an.“ Was auch immer passiere, man werde von Gott begleitet. Der einander zugesprochene Segen sei ein Vertrauensgebet, eine liebevolle Bitte an Gott um alles Gute in der Welt. „Ich bitte dich, dass du bei ihr und ihm bist.“ Segen erinnere „daran, dass ich nicht alleine bin. Er lässt mich innerlich ein bisschen golden strahlen, weil ich ein Kind Gottes bin“.

Im Anschluss segneten Torsten Krall, Inga Waschke und Sebastian Baer-Henney alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes, die dies wünschten. So gaben sie schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was die Kasualagentur in Zukunft sein möchte: eine Vermittlerin zwischen Menschen und der evangelischen Kirche in Köln und Region, die hilft, dass alle Interessierten, einen Segen in besonderen Lebenslagen erhalten können.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

Der Beitrag Von Gott gesegnet: Die Leitung der neuen Kasualagentur vorgestellt und ihr Amt eingeführt erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Unsere Wochentipps: Sommerkonzerte, Internationales Orgelfestival und Konzert mit Connor Kilkelly und Band

Erleben Sie in den ersten Ferienwochen ein vielfältiges Musikprogramm in Köln und Region: Genießen Sie Folk beim Konzert in der Christuskirche oder das Internationale Orgelfestival im Altenberger Dom. Die evangelische Kirchengemeinde Brühl lädt ein zu ihren Sommerkonzerten. Hier finden Sie alle Termine unseres Wochentipps:

 

11.07.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Sommerkonzert auf dem Kirchplatz in Buchheim
„Stereo Naked“ singen Americana, Bluegrass und Folk
Der Platz vor der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, verwandelt sich am Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr (Konzertbeginn 20 Uhr), in eine Bühne mit Livemusik und Raum für Begegnungen im Veedel. Das Duo „Stereo Naked“ verwandelt Americana, Bluegrass und Folk mit ihrem Songwriting zu etwas Besonderem. Dazu werden kalte Getränke angeboten. Der Eintritt ist frei. Ein letztes Sommerkonzert findet am Donnerstag, 22. August, 19 Uhr, mit LIA statt.
www.kirche-koeln-muelheim.de

11.07.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Internationales Orgelfestival Altenberg
Zu Gast ist Giampolo Di Rosa aus Rom
Beim Internationalen Orgelfestival im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, ist am Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr, Giampolo Di Rosa aus Rom zu Gast. Der Musiker trägt an der Orgel Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven sowie Improvisationen vor. Der Eintritt kostet 10 Euro.
www.dommusik-aktuell.de

12.07.2024, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
ESG-Chöre Köln und Bonn
Semesterabschlusskonzert
Die Chöre der Evangelischen Studierendengemeinden in Köln und Bonn geben am Freitag, 12. Juli, 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr), in der Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, gemeinsam ein Konzert. Unter der Leitung von Lucas Förster und Jannis Derrix (Chor der ESG Bonn) bringen etwa 100 Sängerinnen und Sänger mit Bandbegleitung ein vielseitiges Repertoire auf die Bühne. Eine bunte Mischung aus Popsongs, Musicalstücken und auch ein wenig Klassik wartet auf die Zuhörerinnen und Zuhörer.
www.kirche-klettenberg.de

13.07.2024, 19:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterQuartier, Antoniterstraße 14 – 16, 50667 Köln
Forum AntoniterMusik
„Evidence“ ist der Titel des Programms des Maxim Burtsev Quartetts, das am Samstag, 13. Juli, 19 Uhr, im Antonius Saal des AntoniterQuartiers, Antoniterstraße 14 – 16, erklingt. Es musizieren: Maxim Burtsev (Piano), Victor Fox (Saxofon), Jakob Jäger (Bass), Jan Zeimetz (Schlagzeug). Der Eintritt kostet 18 Euro, ermäßigt 9 Euro.
www.antonitercitykirche.de

13.07.2024, 20:00
Evangelische Gemeinde Köln
Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
Konzert mit Connor Kilkelly und Band
Zeitgenössischer irischer Folk in der Kartäuserkirche
Kilkelly ist ein Projekt mit zeitgenössischem Irish Folk des irischen Singers und Songwriters Conor Kilkelly. Der Musiker wird am Samstag, 13. Juli, 20 Uhr, in der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, von einer kompletten Band begleitet, mit Geiger, Kontrabass-, Klavier-, Akkordeon- und Trompetenspieler. Sie verweben in ihren Sets, mühelos leichte Klagelieder mit dunkleren Gefühlsschattierungen, mit poetischen Texten und herausfordernden Stimmungen. Der Eintritt kostet 15 Euro.
www.kartaeuserkirche-koeln.de

14.07.2024, 14:30
Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, 51519 Odenthal
Geistliche Musik mit Klaus Geitner
„Klangliche Raritäten“ an der Domorgel
Kirchenmusikdirektor Klaus Geitner aus München spielt an der Orgel im Altenberger Dom, Eugen-Heinen-Platz 2, Werke von David Heinrich Garthoff, Gordon Jacob, Andreas Willscher und John Ebenezer West unter dem Motto „klangliche Raritäten“. Sein Konzert findet am Sonntag, 14. Juli, 14.30 Uhr, im Rahmen der Reihe „Geistliche Musik“ statt. Der Eintritt ist frei.
www.dommusik-aktuell.de

14.07.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Brühl
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl
„Unbekannte Klanglandschaften“
Reihe „Sommerkonzerte 2024“
Mut und Fantasie, Energie und Lust am Klang sind gute Mitbringsel für das Konzert „Unbekannte Klanglandschaften“ mit aktueller Musik am Sonntag, 14. Juli, 17 Uhr, in der Christuskirche Brühl, Mayersweg 10. Hier treffen zwei Kölner Protagonisten der Experimental- und Improvisationsszene aufeinander. Cello und Trompete sowie Elektronik loten den Kirchenraum auf ganz andere Weise aus, als wir es gewohnt sind. Die Cellistin Elisabeth Coudoux und Pablo Giws an der Trompete gestalten dieses besondere Konzert. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-bruehl.de

16.07.2024, 00:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Biergarten-Woche an der Friedenskirche Worringen
Tägliches Programm mit Kinderaktionen und Livemusik
Inzwischen ist es für die Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden eine schon liebgewordene Sommer-Tradition: die Biergarten-Woche in Worringen an der Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61. In diesem Jahr von Dienstag bis Sonntag, 16. bis 21. Juli, jeweils etwa 17 bis 21 Uhr. Mit einem täglich wechselndem Angebot, mit Livemusik, Getränken und Snacks, Spielmöglichkeiten für die Kinder und Zeit und Raum für gute Gespräche und schöne Begegnungen an den Bierbänken. Das Programm der einzelnen Tage: Dienstag Brigosco-Gospelchor (19.30 Uhr); Mittwoch Sommerfest der Kita Villa Maus und Live-Musik mit den Wojus (19 Uhr); Donnerstag Gestaltung durch das Seniorennetzwerk: Mitsingschlager mit Johanna Otten (17 Uhr); Freitag mit Unterstützung durch die „Oldies op Jöck“ und Spielangebote mit dem Worringer Spieletreff (19 Uhr); Samstag Live-Musik mit den Wojus (19 Uhr); Sonntag Kaffee und Kuchen (14 Uhr) und Open-Air-Gottesdienst mit dem Chor Heimatklänge (15 Uhr). An diesem letzten Tag schließt der Biergarten um 19 Uhr. Wer in den Ferien zu Hause bleibt oder sich teure Aktivitäten in den Sommerferien nicht leisten kann, ist hier gut aufgehoben und herzlich eingeladen. Der Erlös der Woche ist für die Arbeit des gemeindlichen Fördervereins Kinder- und Jugendarbeit bestimmt.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de/veranstaltungen

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Unsere Wochentipps: Sommerkonzerte, Internationales Orgelfestival und Konzert mit Connor Kilkelly und Band erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

100 Jahre Diakonie in Köln Fest für die Mitarbeitenden auf dem Latibul-Gelände am Riehler Rheinufer

100 Jahre Diakonie in Köln! Das ist wirklich ein Grund zum Feiern. Und das taten die Mitarbeitenden ausgiebig auf dem Latibul-Gelände am Rheinufer in Riehl. Denn an diesem Sonntag standen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt unter strahlender Sonne. Die Diakonie lebt von ihnen und der Arbeit, die sie leisten. Alle konnten sich am Eingang mit Bons eindecken und nach Herzenslust essen und trinken.

Vielfalt an Speisen und Getränken

Die Auswahl war beeindruckend. Crêpes waren der Renner. Mit Zimt-Zucker, Apfelmus, Vanillesauce und sogar Nutella konnte man im wahrsten Sinne des Wortes nichts falsch machen. Wer Appetit auf Herzhaftes hatte, war natürlich am Bratwurststand bestens aufgehoben. Für eine Bratwurst reichte man einen Bon über den Tresen, für eine Currywurst zwei und für ein Nackensteak drei. Die Würste gab es auch vegan, die Bratwurst sogar halal, da sie aus Geflügel war. Auch das Frittenwerk, eine renommierte Pommesmanufaktur, war mit einem Food-Mobil vor Ort.

Kulturelle und musikalische Highlights

Die Rheinenergie hatte es sich nicht nehmen lassen, alle Gäste mit kostenlosem Wasser zu versorgen. Hingucker waren die diakoniehimmelblauen Liegestühle mit dem Aufdruck „#eine für alle“. In denen war Chillen Trumpf. Das Fest begann mit einem Gottesdienst, den der Diakoniechor musikalisch einleitete. Danach gab es Mitmachaktionen. Im großen Zirkuszelt konnte man an einem Workshop der Judy Bailey Band teilnehmen. Der Solo-Auftritt der Band wurde von den Diakonie-Mitarbeitenden begeistert gefeiert. Die Band forderte alle auf, interkulturell Brücken zu bauen.

Höhepunkte und abschließende Eindrücke

Im Turnraum nebenan versuchten sich derweil die Kinder an circensischen Darbietungen. Diese zeigten sie später im Zirkuszelt eindrucksvoll und liefen etwa auf rollenden Tonnen, als hätten sie nie etwas anderes getan. Die Chefin in der Manege war Martina Schönhals, die Geschäftsführerin der Kölner Diakonie, die als Zirkusdirektorin in klassischer Uniform aufwartete. Riesige Stelzenläuferinnen sorgten für weitere Höhepunkte. Der Abschluss bildete der Auftritt von Planschemalöör. Die Kölner Jungs sind immer öfter auch außerhalb der Session zu sehen, was die Diakoniemitarbeitenden völlig zu Recht befanden. Martina Schönhals war mehr als zufrieden: „Das war ein Tag, der keine Wünsche offen ließ. Und das Wetter war grandios.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

Der Beitrag 100 Jahre Diakonie in Köln Fest für die Mitarbeitenden auf dem Latibul-Gelände am Riehler Rheinufer erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser?

Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser? Das Vaterunser wird in vielen christlichen Kirchen im Gottesdienst gebetet und ist so auch ein Zeichen für Ökumene. Da sogar der Sprachrhythmus dieses Gebetes in vielen Sprachen ähnlich ist, kann das Vaterunser von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen Sprachen und Akzenten gleichzeitig gesprochen werden. Alles über einen der wichtigsten Texte des christlichen Glaubens erfahren Sie in dieser Kirche2go-Folge.

Weitere Videos? Dann abonnieren Sie unseren Youtubekanal: www.youtube.com/kirchekoeln

Hier der Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser? Wie können oder sollen Christinnen und Christen eigentlich beten? Auf diese Frage hat Jesus Christus, der Überlieferung des Neuen Testamentes nach, selbst eine Antwort gegeben – das Vaterunser als eine Art Mustergebet. So sind diese Worte zum wichtigsten Gebet für Christinnen und Christen geworden. Das Lukas-Evangelium überliefert das Gebet mit diesen Worten:

Vater!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Gib uns unser täglich Brot Tag für Tag
und vergib uns unsre Sünden;
denn auch wir vergeben jedem, der an uns schuldig wird.
Und führe uns nicht in Versuchung.

Für viele Christinnen und Christen gehört das Vaterunser zu einem festen Bestandteil im Gottesdienst. So wundert es nicht, dass dieses Gebet für viele Reformatoren, darunter auch Martin Luther, zu den wichtigsten Texten des christlichen Glaubens gehörte. Sie alle nahmen das Vaterunser auch in ihre Schriften auf, in denen sie den christlichen Glauben erklären. So ein Buch nannten sie Katechismus. Martin Luther schätzte das Vaterunser sehr, da es die Nöte und Bedürfnisse der Menschen sehr gut zusammenfasst. Das Vaterunser wird in vielen christlichen Kirchen im Gottesdienst gebetet und ist so auch ein Zeichen für Ökumene. Da sogar der Sprachrhythmus dieses Gebetes in vielen Sprachen ähnlich ist, kann das Vaterunser auch von Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedenen Sprachen und Akzenten gleichzeitig gesprochen werden und verbindet so Christinnen und Christen auf der ganzen Welt.

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Kirche2go fragt: Was ist das Vaterunser? erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.