„Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“: Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

„Ich freue mich, dass wir wieder hier sein dürfen“, begrüßte Pfarrer Mathias Bonhoeffer gut 200 Menschen in der AntoniterCityKirche. Der Presbyteriumsvorsitzende der Evangelischen Gemeinde Köln spielte damit auf die pandemiebedingte Pause der jährlichen Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus (NS) in der evangelischen Predigtstätte auf der Schildergasse an. „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“ hieß es diesmal am Vorabend des Holocaust-Gedenktages. Traditionell stand eine Opfergruppe, ein Thema im Mittelpunkt. In diesem Jahr widmeten sich die Veranstaltenden der „Gleichschaltung“ am Beispiel der Massenmedien in der NS-Diktatur, dem Rundfunk und der Presse insbesondere in Köln.

Einfühlsam und eindringlich

Bereits eingangs galt Bonhoeffers großer Dank der Vorbereitungsgruppe. Ulrike Bach, Irene Franken, Beate Gröschel, Klaus Stein und Lisa Willnecker hatten die Texte zusammengestellt; Irene Franken/Kölner Frauengeschichtsverein verantwortete zudem die auf einer Leinwand begleitende visuelle Präsentation. Die Texte wurden im Collage-Stil von den Schauspielerinnen und Schauspielerinnen und Sprechern und Sprecherinnen Maria Ammann, Renate Fuhrmann, Axel Gottschick und Klaus Nierhoff rezitiert – je nach historischer Quelle einfühlsam, eindringlich, bis hin zu schroff, wenn es sich etwa um Zitate von Propagandaminister Joseph Goebbels und aus dem NS-Organ „Westdeutschen Beobachter“ handelte. Den Vortragenden war vorab der Dank Bonhoeffers ebenso gewiss wie den Musikern und Musikerinnen Martina Neschen (Gesang, Banjo, Komposition), Bassist Kurt Maibaum und der „Chor bewegt“.

„Der musikalische Widerstand war beeindruckend“, schickte Bonhoeffer voraus. Seine Einschätzung stellten die Musiker und Musikerinnen mit ausgewählten, teils von Neschen erarbeiteten Arrangements aus zensierten Originaltexten und -parodien aus der Zeit bis 1945 unter Beweis. Sie interpretierten etwa Jazz- und Swing-Hits sowie eine Parodie auf „Lili Marleen“, den „meistparodierten Schlager der NS-Zeit“. Mit einer eigenen Fassung von Neschen und Ensemble wurde auch an Hans Albers´ Refrain „La Paloma“ aus dem Film „Große Freiheit Nr. 7“ und „Heimweh nach Kölle“ von Willi Ostermann erinnert. Beide Stücke brandmarkten die Nazis einst als „wehrzersetzend“. 

Bonhoeffer betonte mittels der ebenfalls vorgetragenen „Hommage“ Bert Brechts „An den kleinen Radioapparat“ die große Bedeutung des Rundfunks als Informationsquelle für die seinerzeit aus Nazi-Deutschland Geflüchteten. Seien damals auf diesem Weg Informationen nur in eine Richtung gegangen, ermögliche heute Geflüchteten der Mobilfunk einen Austausch in beide Richtungen.

Zeitungen wurden verboten

In seinem Grußwort nannte Bürgermeister Andreas Wolter Auschwitz als Chiffre für die im NS begangenen Menschheitsverbrechen. Die Gedenkstunde diene dazu, die daraus erwachsene Verpflichtung präsent zu machen. In einer komplexen Gegenwart falle es einigen Menschen immer schwerer, das Geschehene richtig einzuordnen, bedauerte Wolter. Auch heute gehe es um den Wert und Bestand der Meinungs- und Pressefreiheit. In der Weimarer Republik seien diese noch als Grundrecht verankert gewesen, dann mit der Verordnung „Zum Schutz von Volk und Staat“ („Reichstagsbrandverordnung“) vom 28 2.1933 außer Kraft gesetzt worden. „Zeitungen wurden verboten, Journalist:innen entlassen und ins Exil gezwungen.“ Unter anderem mit allein 200 Frauen-Zeitschriften habe der NS die Frau in den Blick genommen. Letztlich sei es um das adäquate Verhalten von Frauen und Mütter in der deutschen Volksgemeinschaft gegangen. Beispielhaft wies der städtische Vertreter auf die Umbenennung der Zeitschrift „Junge Dame“ in „Kamerad Frau“ hin. 

Zuhauf seien der Volksempfänger und andere Radioapparate in deutschen Haushalte eingezogen und hätten dazu beigetragen, dass sich der NS zu einer Zustimmungsdiktatur entwickelte. „Ohne das Recht auf Pressefreiheit ist eine Demokratie kaum denkbar“, unterstrich Wolter. Er dankte den mehr als dreißig Vereinen, Initiativen, Parteien und Einrichtungen, darunter Gruppierungen mit unterschiedlichen Positionen, dass sie mit nie nachlassendem Engagement dieses Erinnerungsprojekt unterstützten. 

Im ersten Textblock wurde zunächst an die „Gleichschaltung“ des Rundfunks in Köln erinnert. „Der Rundfunk gehört uns“, habe Goebbels früh reklamiert: Die Machthaber hätten den verhassten Systemfunk unter Kontrolle bekommen wollen. Denn mit dem gesprochenen Wort „ließe sich mehr Stimmung machen, als mit dem geschriebenen“. Bereits 1932 sei die Westdeutsche Rundfunk AG in der Kölner Dagobertstraße aufgrund ihrer angeblichen „pro-bolschewikischen Zersetzungsarbeit“ ins Visier der rechten Presse geraten. Im Frühjahr 1933 seien mit dem Intendanten Ernst Hardt alle jüdischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie „politisch Unzuverlässige“ entlassen worden. Aber das vom NS-getreuen Nachfolger Hardts bestimmte Propaganda-Programm mit häufigen Übertragungen von Hitler-Reden sei bei den Hörern und Hörerinnen nicht gut angekommen. Statt dem verbotenen Swing und Jazz seien seichte „Gute-Laune-Musik“ und ab 1939 gefälschte Kriegsberichterstattung gesendet worden.

Eingegangen wurde auch auf das Schicksal von Marie-Theres van den Wyenbergh. Sie leitete ab Januar 1928 den Frauenfunk beim Westdeutschen Rundfunk. Bald, so die Sprecher und Sprecherinnen, habe sie den Stadtverband Kölner Frauenvereine auf ihrer Seite gehabt. Die Frauenbewegung, die Lebenswelt der Frauen, Mütter und Arbeiterinnen hätten zu ihren regelmäßigen Themen gezählt. Ebenso habe sie mit „Die Frau im Staat“ auf das berechtigte öffentliche Engagement von Frauen aufmerksam machen wollen. Die verdienstvolle Radiopionierin wurde im Frühjahr 1933 als „politisch unzuverlässig“ entlassen: „Ich hatte negativ über den ´Führer´gesprochen.“ Van den Wyenbergh habe Verdienstverbot erhalten und sei vier Jahre erwerbslos gewesen. „Nach Kriegsende leitete sie von 1947 bis 1962 beim Südwestfunk die Abteilung Frauen-, Familien- und Kinderfunk.“

„Man will uns ausrotten und vernichten“

In der Weimarer Republik seien noch 4300 Zeitungen erschienen, davon 200 nationalsozialistische, trugen die Sprecher und Sprecherinnen vor. Nach der Machtübernahme 1933 habe die NSDAP über die politischen Mittel verfügt, die gesamte Presse der NS-Ideologie dienstbar zu machen. Propagandaminister Joseph Goebbels habe im April1933 angekündigt, dass man sich zur oder gegen die nationalsozialistische Politik „mit einem klaren Ja oder einem klaren Nein bekennen“ müsse – „und dieses Ja oder Nein duldet kein Wenn und kein Aber“. Laut Goebbels könnten sich „die geistigen Kräfte des deutschen Journalismus, die sich zu einem Ja verpflichten (…) der wärmsten ideellen und materiellen Unterstützung der Regierung gewiss sein“. Bereits im Februar/März 1933 seien die Parteipresse von KPD und SPD verboten, später enteignet worden, so die Sprecher und Sprecherinnen. Der Politiker Wilhelm Sollmann, Chefredakteur der sozialdemokratischen Rheinischen Zeitung im nach August Bebel benannten Druck- und Verlagshaus in Köln Deutz, habe festgestellt: „Man will uns ausrotten und vernichten.“ In privaten Briefen habe er von seiner Festnahme und der des Lokalredakteurs Hugo Efferoth berichtet. Im „Braunen Haus“, dem Sitz der Gauleitung in der Mozartstraße, seien beide gefoltert worden. Sollmann habe mit Hilfe von Freunden zunächst nach Luxemburg flüchten und später in die USA emigrieren können. 

Ein drittes Kapitel widmete sich der Kölnischen Zeitung, dem Vorläufer des Kölner Stadt-Anzeigers und dem Verlag DuMont-Schauberg. „Die geachtete Kölnische Zeitung“ habe schon vor 1933 ihre liberale Orientierung partiell aufgegeben. Um den Verlag zu erhalten, hätten die Verantwortlichen eine Anpassung und Zugeständnisse an die Nazi-Bedingungen als unumgänglich betrachtet. Mit dem im Oktober 1933 verabschiedeten „Schriftleitergesetz“ hätten die Nazis die Pressefreiheit abgeschafft. Das Propagandaministerium habe täglich vorgegeben, „über was berichtet wird“. Journalisten und Journalistinnen seien „ganz direkt zur Loyalität gegenüber der NS-Diktatur verpflichtet“ worden. So habe die Kriegsberichterstattung der Kölnischen Zeitung sich wenig von der des Westdeutschen Beobachters unterschieden.

Mittels diffamierender Sprache seien Feindbilder befeuert worden

Viertens informierte die Veranstaltung über den Antiziganismus im Westdeutschen Beobachter. 1925 als wöchentliches Parteiorgan der NSDAP gegründet, habe sich dieses Blatt unter seinem Herausgeber Gauleiter Robert Ley ab 1930 als Tageszeitung und mit Hitlers Machtübernahme nach dem Völkischen Beobachter zur zweitgrößten NS-Zeitung im Deutschen Reich entwickelt. Insbesondere der Lokalteil sei mit antisemitischer und antiziganistischer Hetze hervorgetreten. Mittels diffamierender Sprache und entstellenden Karikaturen seien Feindbilder befeuert worden. Die Zeitung habe regelmäßig Stereotype auch über die vermeintliche Boshaftigkeit, Kriminalität und Primitivität der Sinti:ze und Rom:nja verbreitet. So habe es etwa geheißen, „Lüge und Betrug seien ihnen zur zweiten Natur geworden“. 

Aus der Presse im Nationalsozialismus sei eine Presse des Nationalsozialismus geworden mit ideologischer Durchdringung des Volkes, lautete das Fazit. Mit Kriegsende hätten sich Darstellung und Berichterstattung beispielsweise über Sinti:ze und Rom:nja nicht wesentlich verändert. Klischeebilder seien noch lange ausgebreitet worden, rezitierten die Sprecher:innen. Die „Gleichschaltung“ der Medien im NS habe noch lange nachgewirkt. Und die Aufarbeitung der eigenen Rolle von Verlagen im NS dauere oft bis heute an. 

Mahngang zum Bahnhofsvorplatz

Im Anschluss an den Veranstaltungsteil in der Kirche startete eine kleinere Gruppe mit dem Banner „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“ an der Spitze zu einem Mahngang. Auf dem Bahnhofsvorplatz, am Fuß der Domtreppe, sprach unter anderem Naciye Alpay. Sie gehört dem Verein „Stimmen der Solidarität –  Mahnwache Köln e.V.“ an. „Der Kampf gegen die Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit hört nicht auf“, so Alpay. Seit 2018 gingen Unterstützende jeden ersten Mittwoch im Monat auf die Straße, um sich mit Mahnwachen für politische Gefangene in der Türkei und anderen Ländern, darunter Journalisten und Journalistinnen, Menschenrechtler und Menschenrechtlerinnen und Politiker und Politikerinnen einzusetzen. „Wir sind ihre Stimme. Wir reden im Namen der Betroffenen.“ Eine im Kölner Exil lebende kurdische Journalistin schilderte ihre Geschichte und Motivation, sich gegen Menschenrechtsverletzungen zu engagieren. Alpay übersetzte ihre Ausführungen: Was im Nationalsozialismus mit dem Verbot der Pressefreiheit passiert sei, passiere heute in der Türkei und an vielen anderen Orten in der Welt. Aber es gebe auch eine Wahrheit: Der Faschismus könne die Verbrechen nie für immer im Dunkeln verbergen. Das gewährleisteten der Journalismus und die Medien. 

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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köln ag legt Wohnbarometer für 2022 vor und sieht zahlreiche Herausforderungen für das neue Jahr

Zur köln ag – Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen – zählen 58 Wohnungsunternehmen sowie 15 fördernde Unternehmen aus dem wohnungswirtschaftlichen Dienstleistungsumfeld. Die Wohnungsunternehmen verfügen über einen Bestand von rund 190.000 Wohnungen in der Region Köln. Allein im Kölner Stadtgebiet halten sie mit 100.000 Wohnungen einen Anteil von 25 Prozent am gesamten Mietwohnungsbestand. Die Gründung der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen fand im Jahre 1949 noch unter dem Dach des damaligen Gemeinnützigkeitsgesetzes statt. Mitglieder sind Wohnungsbaugenossenschaften, Wohnungsgesellschaften aus dem kommunalen, kirchlichen und industrieverbundenen Bereich.

Auch die Antoniter Siedlungsgesellschaft mbH im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft.

Beim Jahresauftakt der Gemeinschaft, die nach zwei Jahren Corona-Pause wieder in Präsenz stattfand, stellte die köln ag unter anderem das Wohnbarometer für das Jahr 2022 vor.

Der Rückblick aufs abgelaufene Jahr war geprägt von den zahlreichen Herausforderungen, denen sich die Wohnungsunternehmen gegenübersehen. „Eine ungewohnt starke Inflation, Materialknappheit und die Energiekrise haben zu exorbitant gestiegenen Kosten in allen Bereichen geführt“, erklärte die Vorsitzende Kathrin Möller. Dennoch hat die köln ag im vergangenen Jahr wieder einen starken Beitrag zur Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum geleistet, wie aus den Zahlen des neuen Wohnbarometers hervorgeht. So errichteten die Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr 2.308 Wohnungen in Köln und dem Umland, davon 613 öffentlich gefördert. Allerdings wurde der Zuwachs von mehr als 200 Neubauwohnungen ausschließlich im Umland erzielt. In Köln gingen die Zahlen mit 902 Fertigstellungen erneut leicht zurück.

Starker Rückgang bei Bauanträgen

Ein Trend, der sich fortsetzen wird“, so Kathrin Möller. Mit 1.029 Baugenehmigungen in der Domstadt war ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2021 (1.063) zu verzeichnen. Stark eingebrochen sind dagegen die Bauantragsstellungen in Köln, und zwar um mehr als die Hälfte. Waren es 2021 noch 1.035, so wurden im vergangenen Jahr lediglich 493 Bauanträge gestellt.

Alles in allem haben die Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr die enorme Summe von 751 Millionen Euro in Neubau, Modernisierung und Instandhaltung investiert – ein im Vergleich zum Vorjahr um 20 Millionen Euro geringeres Volumen.

„Das sind eine dreiviertel Milliarde Euro für dringend benötigten Wohnraum und die Stärkung des vorhandenen Wohnungsbestands“, betonte Kathrin Möller.

Zeitgemäßes Wohnen zu bezahlbaren Preisen

Nach wie vor eine Säule in der Daseinsvorsorge sind die Mitgliedsunternehmen der köln ag auch aufgrund ihrer preiswerten Mieten. Mit einer durchschnittlichen Netto-Kaltmiete von 7,19 €/qm ermöglichen die Mitgliedsunternehmen ihren Mieterinnen und Mietern zeitgemäßes Wohnen zu bezahlbaren Preisen. Dabei betrug der Anstieg der Durchschnittsmiete lediglich 21 Cent oder 3,0 Prozent. Auch bei der Neuvermietung von Wohnungen bewegten sich die Mitgliedsunternehmen im vergangenen Jahr deutlich unter dem Marktdurchschnitt. So lag die durchschnittliche Neuvertragsmiete bei der köln ag im vergangenen Jahr bei lediglich 9,40 €/qm.

Und bei einem weiteren wichtigen Thema, der Unterbringung von Flüchtlingen, hat die köln ag im vergangenen Jahr erneut ihr Verantwortungsbewusstsein unter Be-weis gestellt. 1.412 Bestandswohnungen haben die Mitgliedsunternehmen für geflüchtete Menschen mit dauerhafter Bleibeperspektive zur Verfügung gestellt, 67 mehr als im Jahr davor.

Text: Susanne Hermanns
Foto(s): Susanne Hermanns

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Unsere Archivale Januar: Studio ECK und das Landesrundfunkgesetz von 1986

Das Studio Eck kennen viele Kölnerinnen und Kölner aus dem Radio – es ist im vergangenen Jahr 30 Jahre alt geworden. Seine Ursprünge liegen Anfang der 1990er Jahre. Studio Eck gehört zum Bürgerfunk. Dieser entwickelte sich Ende der 1980er Jahre. In NRW können interessierte Bürgerinnen und Bürger Radiobeiträge zu selbstgewählten Themen produzieren, um sie im Lokalradio zu senden. Sie organisieren sich in Bürgerfunkgruppen oder Redaktionsteams, die sich zur Produktionshilfe an Radiowerkstätten wenden.

Möglich wurde diese Beteiligung der Bürgerinnern und Bürgern durch das Landesrundfunkgesetz aus dem Jahr 1986. Unter §4 wurden die Radiosender dazu verpflichtet 15 Prozent ihrer täglichen Sendezeit, mindestens 60 min, maximal zwei Stunden, für die Ausstrahlung von Beiträgen, die von radiointeressierten Gruppen produziert wurden, zu senden.

Mehr Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft

Auch in der rheinischen Landeskirche plante man Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre eine kirchliche Beteiligung im Radio. Zusammen mit dem Erzbistum Köln verhandelte man mit Radio NRW über die Ausstrahlung von Verkündigungssendungen. In Köln stieß diese Idee zwar auf Interesse, jedoch wollte man lieber eigene Beiträge produzieren. Dieser Bitte wurde durch die Landeskirche stattgegeben. Man wollte den evangelischen Gemeinden in Köln und Umgebung die Möglichkeit eröffnen, ihre Gemeinde, Jugendgruppen, verschiedene Projekte etc. vorzustellen und über das Medium Rundfunk mehr Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, die „durch den gemeinsamen Wohnsitz miteinander verbunden sind“, ermöglichen.

Kassettenrekorder und Mikrofon

Vorgesehen war, dass die Gemeinden und Kreise ihre Beiträge mit Kassettenrekordern und Mikrofonen aufnahmen. Diese Rohfassungen wurden im Anschluss im professionell ausgestatteten Studio im Haus der evangelischen Kirche zu sendefähigen Beiträgen bearbeitet. Um die evangelischen Kirchengemeinden professionell zu unterstützen, richtete der evangelische Stadtkirchenverband eine Referentenstelle für lokalen Rundfunk ein. Dieses Referat war dem Amt für Presse und Rundfunk (Vorgänger des Amtes für Presse und Kommunikation) angebunden.

Neben der Aufbereitung der Sendebeiträge bot das Referat verschiedene Fortbildungsveranstaltungen an, beteiligte sich an Gesprächen und Planungen im Lokalem Rundfunk mit den Mitgliedern in den Veranstaltergemeinschaften, den Vertretern der Verleger, der Lokalfunk-Fördervereine, der Volkshochschule, der Stadt Köln und des Adolf-Grimme-Instituts. Als erstes großes Projekt wurde „Geschichte und Gegenwart der Evangelischen Kirche in Köln“ durchgeführt. Zunächst wurden die Beiträge nur im Lokalradio Köln ausgestrahlt.

1992 gründete sich ein Förderverein Studio Eck e.V., der die Aufgaben des Referats übernahm. Heute hat das Studio Eck seinen Sitz im Kartäuserwall zusammen mit der Melanchton-Akademie und veröffentlicht seine Beiträge auch bei Radio Erft. Dem Verein gehören aktuell 25 evangelische Gemeinden an.

Text: Stefanie Sternemann
Foto(s): Stefanie Sternemann

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Kirche2go fragt: Wie spüre ich die Liebe Gottes?

Kirche2go fragt: Wie spüre ich die Liebe Gottes? „Gott liebt dich. Ein Satz mit weitreichenden Folgen“, sagt Pfarrerin Laura Kadur in dieser Folge. „So schön und wahr dieser Satz ist, so sehr merke ich aber auch bei Menschen genau diesen inneren Widerstand. Gott liebt mich – was heißt das überhaupt?“ Das Thema sei kein rein Kognitives – und sie ermutigt, sich in diesen Erfahrungsraum zu begeben und hinein zu fühlen. Sie glaubt, „dass Gott eben auch mit mir gemeinsam in den Scherben meines Lebens sitzt und mit mir gemeinsam weint.“

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Hier der Beitrag zum Nachlesen:

Gott liebt dich. Ein Satz mit weitreichenden Folgen. Seit gut 50 oder 60 Jahren schallt es von den Kanzeln, schallt es von Aufklebern: Gott liebt dich, Jesus liebt dich. So schön und wahr dieser Satz ist, so sehr merke ich aber auch bei Menschen genau diesen inneren Widerstand. Gott liebt mich – was heißt das überhaupt? Ich spüre davon überhaupt nichts. Und das ist so schade, weil eigentlich, wenn man die Bibel aufmacht: Die ist quasi voll von Liebesbeweisen, die Gott uns Menschen entgegenbringt. Und trotzdem, was soll ich sagen, wenige Menschen lesen die Bibel. Das ist überhaupt gar nicht schlimm, aber die Frage ist ja, wie komme ich eigentlich in diesen Erfahrungsraum? Also wie spüre ich eigentlich, dass Gott mich liebt? Das ist sicherlich eine gute und berechtigte Frage. Und natürlich sind meine Antworten jetzt wieder sehr, wie soll man sagen, einfach in meinem Fokus jetzt gerade. Ich glaube, dass es darum geht, sich immer wieder zu fragen, wo ist eigentlich in meinem Leben was passiert, wo ich dachte, da ist auf jeden Fall Gott mit im Spiel? Sind es die guten Erfahrungen, aber auch die dunklen Erfahrungen in meinem Leben, wo ich mich nicht alleine gefühlt habe, wo ich das Gefühl hatte, ich bin da irgendwie geliebt oder gehalten worden? Das ist immer für mich eigentlich der beste Beweis. Ich glaube, es geht darum, immer wieder diese Zusage zu bekommen, dass Gott sich eigentlich mir als Mensch total zuwendet. Und da geht es nicht um rein Kognitives, also das, was ich nur nachlesen kann, sondern es geht auch um diese Erfahrungen, die ich damit machen. Ich kann nur dazu ermutigen, zu sagen, sich selbst zu hinterfragen, wo habe ich das Gefühl gehabt in meinem Leben, da hat Gott was mit mir zu tun? Da bin ich nicht alleine gelassen worden. Und das sind auch vor allem die dunklen Stunden, weil ich ganz feste der Ansicht bin, dass Gott eben auch mit mir gemeinsam in den Scherben meines Lebens sitzt und mit mir gemeinsam weint. Das ihn das was angeht – und da kann ich mich total geliebt fühlen und das ist total tröstlich.

Text: APK
Foto(s): APK

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„Die Energie vom Himmel holen“ – Klimanetzwerk lädt zum Fachtag für Entscheider und Engagierte in die Melanchthon-Akademie ein

Photovoltaik ist ein wesentlicher Teil unserer Energiewende.Mit diesen Worten leitet die Melanchthon-Akademie einen Fachtag für Entscheider und Engagierte von Kirchengemeinden ein, der am Samstag, 4. Februar, von 10 bis 15.30 Uhr stattfindet.  Kirchengemeinden können mit dem Einsatz von Sonnenenergie unabhängiger werden vom derzeit turbulenten Energiemarkt. Den Fachtag unter dem Thema Die Energie vom Himmel holen Photovoltaik in der Kirchengemeindehat das Klimanetzwerk Kirche in Köln und Regioninitiiert und vorbereitet.

Gebäude sollen bis 2035 „treibhausneutral ertüchtig werden“

Wir begrüßen die Absicht der EKiR, bis 2035 Klimaneutral zu werden, stellen aber fest, dass das ganze Projekt unglaublich viel Fachwissen erfordert, sagt Pfarrer Hanser Brandt-von Bülow mit Blick auf den Beschluss der Landessynode 2022 der Evangelischen Kirche im Rheinland. Im vergangenen Januar war beschlossen worden, dass Kirchengemeinden, Kirchenkreise und die Landeskirche bis spätestens 2027 entscheiden sollen, welche Gebäude sie langfristig benötigen. Diese sollen bis zum Jahr 2035 treibhausgasneutral ertüchtigt werden, wie es im Beschluss heißt.

Schon allein die richtigen Experten zu finden, ist schwierig, stellt Brandt-von Bülow fest. So entstand die Idee zu einem Fachtag für alle Menschen, die die Energiewende mit Photovaltaik (PV) in ihrer Kirchengemeinde vorantreiben wollen. Die Veranstaltung richtet sich besonders an Baukirchmeister:innen, Finanzkirchmeister:innen, Umweltbeauftragte und Presbyteriums-Vorsitzende. Wir werden uns gegenseitig mit Fachexpertise und Erfahrungswissen helfen müssen, soll das Vorhaben der EKiR Erfolg haben, erklärt Brandt-von Bülow, für den die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz immer schon eine wichtige Mission in seinem Berufsleben waren.

Eingeladen wurden Expertinnen und Experten, die mit ihren Kirchengemeinden beziehungsweise kirchlichen Immobilien bereits ganz praktisch in Richtung Klimaneutralität vorangekommen sind. Es wird unter anderem um Fragen gehen wie: Welche Betreibermodelle gibt es bei PV-Anlagen in einer Kirchengemeinde und welche sind wirklich sinnvoll? Wie wird in der Kirchengemeinde geheizt, was ist möglich und sinnvoll und welche Rolle spielt PV dabei?

Entscheidungsprozesse sollen klarer und handhabbarer werden

Ziel der Veranstaltung ist es, einen guten und allgemeinverständlichen Gesamtüberblick zu bieten, heißt es in der Ausschreibung. Die wichtigsten Informationen sollen so aufbereitet werden, dass die Entscheidungsprozesse in den Gemeinden klarer und handhabbarer werden. In Interview-Runden mit den Expertinnen und Experten werden zunächst alle Themen rund um PV und angrenzende Fragen wie Luft-Wärme-Pumpe, Solarthermie, oder Heizungssanierungangesprochen. Für weitergehende Fragen und weiteren Austausch sind bereits Folgeveranstaltungen geplant, die teilweise auch online stattfinden sollen.

Umsetzen und Hinkriegen

Zum Auftakt findet ein Gespräch statt zwischen Diplom-Ingenieurin Sabine Jellinghaus und dem Beauftragten für Schöpfungsverantwortung des Erzbistums Köln, Dr. Christian Weingarten. Anschließend geht es um PV-Betreibermodelle (mit Martin Häusling, Klaus Armonies und Robert Schlief), um einen Überblick über Wärme und Energie (mit Sabine Jellinghaus), sowie um Umsetzen und Hinkriegen Lust und Frust, Widerstände und Chuzpe(Christian Weingarten und Klaus Armonies im Gespräch mit Martin Horstmann und allen Teilnehmenden). In der vierten Runde gibt es Tipps und Erfahrungen zu Förderprogrammen, Unterstützungsmöglichkeiten und vielem mehr.

Information und Anmeldung unter: https://www.melanchthon-akademie.de/programm/kurs/18468-die-energie-vom-himmel-holen-photovoltaik-in-der-kirchengemeinde

Text: APK
Foto(s): APK

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Unsere Wochentipps: Einführungen, Verabschiedungen, es wird Geliebt. Versöhnt. Vereint.

Diese Woche steht wieder ganz im Zeichen von Verabschiedungen und Neueinführungen. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) lädt zu einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto: Geliebt.Versöhnt.Vereint. ein.  Mit „Buch und Brot“ feiert die Melanchthon Akademie ihre  Semestereröffnung und natürlich ist in dieser Woche wieder jede Menge Musik für den Frieden drin…

Die Termine in der Übersicht:

28.01.2023, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Orgelvesper in der Trinitatiskirche
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region lädt ein

Präludium und Fuge c-moll (BWV 546) von Johann Sebastian Bach (1685-1750), „Mit Fried und Freud“ (BuxWV 76) von Dietrich Buxtehude (1637-1707) sowie der symphonische Choral „Ach bleib mit deiner Gnade“, op. 87 Nr. 1 von Sigfrid Karg-Elert (1877-1933) bringt Marion Köhler, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, in einer Orgelvesper am Samstag, 28. Januar, 18 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, zu Gehör. Die Liturgie wird von Pfarrer Jost Klausmeier-Saß gestaltet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

 

28.01.2023, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Lieder für den Frieden
Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe

Das Duo Uli & Peter mit Uli Goltz und Peter Mehlfeld präsentiert mit Keyboard und Piano sowie Akustikgitarre eigene und bekannte Lieder, die sich um das Thema „Frieden“ ranken und von Glauben, Hoffnung und Liebe handeln. Die Benefizveranstaltung am Samstag, 28. Januar, 19.30 Uhr, in der Versöhnungskirche, Buschfeldstraße 30, findet zugunsten der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Dellbrück/Holweide statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

 

29.01.2023, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Einführung von Pfarrerin Astrid Krall-Packbier
Gottesdienst mit Assessorin Pfarrerin Kerstin Herrenbrück

Das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dünnwald hat Pfarrerin Astrid Krall-Packbier zur Pfarrerin in ihrer Gemeinde gewählt. Am Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr, wird sie in einem Gottesdienst in der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, von Pfarrerin Kerstin Herrenbrück, Assessorin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, in ihr Amt eingeführt. Nachdem Pfarrerin Astrid Krall-Packbier bereits seit 18 Jahren in Dünnwald Gottesdienste hält, tauft und beerdigt wurde sie nun auf die Entlastungspfarrstelle für Pfarrer Torsten Krall gewählt, der im August Superintendent des Kirchenkreises geworden ist. Astrid Krall-Packbier übernimmt 50 Prozent des Dienstes. Im gleichen Gottesdienst wird Pfarrer Thomas Fresia in der Kirchengemeinde begrüßt, der gemeinsam mit Pfarrerin Krall-Packbier den Dienst in der 2. Pfarrstelle versehen wird. wird.

www.evangelisch-in-duennwald.de

 

29.01.2023, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Pfarrerin Uta Walger geht in den Ruhestand
Abschiedsgottesdienst mit Superintendent Markus Zimmermann

Pfarrerin Uta Walger wird am Sonntag, 29. Januar, 15 Uhr, in einem Festgottesdienst in der Epiphaniaskirche, Erlenweg 39, in den Ruhestand verabschiedet. Pfarrer Markus Zimmermann, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord, entpflichtet sie von ihrem Dienst als Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Bickendorf. Auch die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld verabschiedet sich an diesem Tag von der Pfarrerin, die seit 2017 für das Seniorencafé und das Theo-Burauen-Haus in Ehrenfeld zuständig war. Im Anschluss sind alle zu einem Empfang in der Epiphaniaskirche eingeladen, um Dank zu sagen und an die letzten 25 Dienstjahre von Pfarrerin Uta Walger zu erinnern.

www.gemeinde-bickendorf.de

 

29.01.2023, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
Junge Szene: Konzert in der Erlöserkirche
Musik von Bach, Franck und Langlais erklingt an der Orgel

Zu einem Orgelkonzert mit der Nachwuchs-Organistin Katja Vorreyer (geboren 2000) lädt die Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen am Sonntag, 29. Januar, 17 Uhr, in die Erlöserkirche, Sürther Straße 34, ein. Sie trägt Werke von Johann Sebastian Bach, César Franck, Jean Langlais und anderen vor. Die junge Musikerin ist in Köln-Sürth aufgewachsen und erhält seit ihrem 16. Lebensjahr Orgelunterricht. Sie gewann mehrere Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Seit 2018 studiert sie an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Sie ist in der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Kirchlengern als Organistin und Chorleiterin auf einer C-Stelle tätig. Der Eintritt ist frei.

www.erloeserkirche-rodenkirchen.de

 

29.01.2023, 18:00
Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK)
„Friedenskirche Baptisten mitten in Köln“, Rheinaustraße 9-11, 50676 Köln
„Geliebt. Versöhnt. Vereint?!“
ACK-Gottesdienst mit Jahresempfang

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK) lädt zu einem ökumenischen Gottesdienst mit anschließendem Neujahrsempfang am Sonntag, 29. Januar, 18 Uhr, in die „Friedenskirche Baptisten mitten in Köln“, Rheinaustraße 9-11, ein. Unter dem Motto „Geliebt. Versöhnt. Vereint?!“ geht es um die praktische Umsetzung ökumenischer Bemühungen vor Ort, die sich aus den Erfahrungen der Weltversammlung der christlichen Kirchen im vergangenen Jahr. Zum Abschluss seiner aktiven ökumenischen Zeit in Köln predigt Erzpriester Radu Constantin Miro, Vorsitzender der ACK Deutschland. Yasmina Hunzinger („The Voice of Germany“) und Band sorgen für die musikalische Unterhaltung.

 

30.01.2023, 19:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie
„Buch und Brot“
Die Semestereröffnung der Melanchthon-Akademie

Zur Semestereröffnung stellen die Studienleitenden der Melanchthon-Akademie am Montag, 30. Januar, 19 bis 21 Uhr, in ihren Räumen im Kartäuserwall 24b, spannende Bücher vor, die sie zu Seminaren und Projekten des neuen Programms inspiriert haben. Auch die neue Kollegin für „Persönlichkeitsentwicklung“, „Kommunikation“ und „Gesundheit“, Lea Braun, ist erstmals dabei und stellt sich vor. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder per Telefon 0221/931803-0 ist erforderlich.

www.melanchthon-akademie.de

 

31.01.2023, 19:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
„Mit Stil improvisiert“ in der Trinitatiskirche
Konzertante Orgelimprovisationen mit Wolf-Rüdiger Spieler

Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, improvisiert in einem Konzert am Dienstag, 31. Januar, 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr, über Wünsche des Publikums in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. Zur Auswahl stehen: Präludium et Fuga im norddeutschen alten Stil; Concerto im klassischen Stil (Moderato, Adagio, Allegro), Choralvariationen in verschiedenen Stilen; Zwei Orgelchoräle in verschiedenen Stilen; Hymnus im neuen Stil; Sonate im romantischen Stil (Introduction, Pastorale, Intermezzo, Fuga, Finale). Die Themen können vor dem Konzert schriftlich abgegeben werden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

www.trinitatiskirche-koeln.de

 

Text: APK
Foto(s): APK

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„Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“: Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit. Bis zu 1,5 Millionen Menschen waren dort von den Nationalsozialisten systematisch ermordet worden; es war das größte Vernichtungslager der Nazis. Seit 2005 wird am 27. Januar jedes Jahres der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen. Auch in diesem Jahr finden rund um den Gedenktag verschiedene Veranstaltungen statt, die an das Leiden erinnern, aber auch ein mahnendes Zeichen für Gegenwart und Zukunft sein sollen.

26.01.2023, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“
Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Das Thema „Gleichschaltung am Beispiel der Medien“ steht auf dem Programm der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am Donnerstag, 26. Januar, 18 Uhr, in der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57. Ein breites Bündnis aus Verrtretern der Kirchen und Religionen sowie aus Politik und Gesellschaft lädt dazu ein. Fake News, Desinformation, Unterdrückung und Zensur von Fakten sowie Hetznachrichten sind ein Mittel, politische Machtinteressen zu unterstützen und die Demokratie zu untergraben. Die Regeln für die politische Propaganda der NSDAP werden in Deutschland schon früh in Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“ festgelegt. Die Gedenkstunde mit Mahngang zum Bahnhofsvorplatz wird von den Sprecherinnen und Sprechern Maria Ammann, Renate Fuhrmann, Axel Gottschick und Markus Andreas Klauk gestaltet. Martina Neschen sorgt für die musikalische Gestaltung und Oberbürgermeisterin Henriette Reker wird ein Grußwort sprechen. Das Gedenken findet am Vorabend des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust statt.

www.antonitercitykirche.de und www.frauengeschichtsverein.de

27.01.2023, 12:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
Löwenbrunnen, Erich-Klibansky-Platz, 50667 Köln
Gedenkstunde am 27. Januar 2023 am Löwenbrunnen
Erinnerung an die aus Köln deportierten und ermordeten Kinder

Am Freitag, 27. Januar, 12.30 Uhr bis 14 Uhr, findet anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust eine Gedenkstunde an der Kindergedenkstätte Löwenbrunnen, Erich-Klibansky-Platz, statt. Der Brunnen erinnert an die über 1160 deportierten und ermordeten jüdischen Kinder und Jugendlichen aus Köln und steht am historischen Ort des jüdischen Gymnasiums Jawne (1919-1942). Auf Einladung des Katholischen Stadtdekanats Köln, des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, der Synagogen-Gemeinde Köln und des Arbeitskreises „Lern- und Gedenkort Jawne“ werden Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, der Synagogengemeinde, der Stadt Köln und vor allem Schülerinnen und Schüler an die Opfer erinnern und sich damit für ein tolerantes und friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft heute einsetzen und so gemeinsam ein Zeichen gegen Hass, Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung und Ausgrenzung setzen. Wortbeiträge kommen unter anderem von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Schulreferent Pfarrer Dr. Rainer Lemaire, Bürgermeister Andreas Wolter sowie Stadtdechant Monsignore Robert Kleine.

www.reli-koeln.de

27.01.2023, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Lindenthal, An der Decksteiner Mühle 1, 50935 Köln
Konzert zum Internationalen Holocaust-Gedenktag
„Unter dayne vayse Shtern“

Sowohl traditionelle jiddische Melodien und Lieder von Verfolgung und Widerstand aus der Zeit der Shoah als auch Songs und Broadwaymelodien jüdischer Komponisten voller Swing, Witz und Lebensfreude erklingen am Freitag, 27. Januar, 19.00 Uhr, in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, An der Decksteiner Mühle 1. Am Internationalen Holocaust-Gedenktag geben Leonard Krüger (Gesang) und Stefan Krüger (Piano) ein Konzert mit dem Titel „Unter dayne vayse Shtern“. Der Eintritt ist frei.

27.01.2023, 19:30
Evangelische Gemeinde Köln
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Klänge des Lebens“ in der Kartäuserkirche
Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

Krystiane Vajda, Markus Reinhardt und Pfarrer Mathias Bonhoeffer laden in Kooperation mit der Melanchthon-Akademie am Freitag, 27. Januar, 19.30 Uhr, zu einer Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts in die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, ein. Die Künstler präsentieren Poesie und Musik der Sinti, deren Leben und Kultur unter dem NS-Regime ausgerottet werden sollte. Die ausgewählten Kompositionen und Gedichte stammen zum Teil von Holocaust-Überlebenden, die von Krystiane Vajda und Markus Reinhardt in einem gemeinsamen Projekt, mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, interviewt worden sind. Bei der Veranstaltung werden zwei der Video-Interviews präsentiert. Es wird ein Zeitzeuge anwesend sein und von seinen persönlichen Erlebnissen während der NS-Verfolgung berichten. Roger Moreno, Musiker und Komponist des „Requiem für Auschwitz“ wird Themen aus dem Requiem präsentieren. Umrahmt wird die Veranstaltung mit der Musik des „Markus-Reinhardt-Ensemble“.

www.kartaeuserkirche-koeln.de und www.melanchthon-akademie.de

29.01.2023, 11:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Literaturgottesdienst im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Auszüge aus dem Roman „Winterbienen“ werden vorgestellt

Aus Anlass des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar gestaltet die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch ihren Gottesdienst am Sonntag, 29. Januar, 11 Uhr, als Literaturgottesdienst. Im Evangelischen Gemeindezentrum Pesch, Montessoristraße 15, wird der Roman „Winterbienen“ von Norbert Scheuer in Auszügen vorgestellt. Tagebucheintragungen aus dem Jahr 1944 bilden den roten Faden der Geschichte, in der der Anti-Held Egidius Arimond aus Kall in der Eifel zum Retter wird, obwohl er selbst in großer Gefahr ist.

 

Text: APK
Foto(s): APK/Archiv

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fbs – die neuen und attraktiven Kursangebote für 2023 sind da!

In diesem Jahr bietet die fbs, neben den altbekannten Formaten ein noch  größeres und vielfältigeres Kursangebot. Es gibt viele neue und zeitgemäße Kurse, die sowohl die Erwachsenen als auch die kleinen Kursbesucher in ihrem Familienalltag ansprechen und abholen sollen.

Neue Website bietet bessere Übersicht

Für eine bessere Übersicht und Orientierung gibt es auch die Website der fbs im überarbeiteten Gewand.  Die neue Rubrik „ Neu in 2023“, fasst alle Kursformate zusammen, die für das neue Jahre frisch entwickelt wurden. Oder die Angebote  Jetzt ich!, Familie leben! Und Schwanger! fasst alle Kurse nach Interesse zusammen: Was suche ich gerade für mich? Zeit für mich? Zeit mit der Familie?

Mehr Informationen zu einem bestimmten Thema? Hier gibt es ein paar attraktive, aktuelle  Kursangebote der fbs

 

Jetzt ich!

Wie viele Bälle halten Sie gerade in der Luft? Familie, Job, Alltag – das alles bietet viele schöne Momente. Aber manchmal kann es einem auch zu viel werden. Egal in welchem Trubel Sie gerade stecken: Achten Sie auf sich. Nehmen Sie sich Zeit für sich. Betreiben Sie Selbstfürsorge. Wir in der fbs helfen Ihnen dabei, entspannter, bewegter, kreativer, achtsamer und mit einem guten Gefühl im Magen nach Hause zu gehen.

Aktuelle, neue Kursformate:
Kölsche und internationale Tapas: Fit für Karneval!
 

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N511/kursname/Koelsche%20und%20internationale%20Tapas/kategorie-id/393/

Eifrei und milchfrei backen

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N512/kursname/Eifrei%20und%20milchfrei%20backen/kategorie-id/393/

Nähworkshop „Marlene Hose“

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N5704/kursname/Naehworkshop%20Marlene%20Hose/kategorie-id/393/

Auszeit für mich! Achtsamkeit, Malen & Entspannung

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N401/kursname/Workshop%20Auszeit%20fuer%20mich%20Achtsamkeit%20Malen%20Entspannung/kategorie-id/393/

Workshop: 10 Techniken zum Umgang mit Stress im Alltag

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N402/kursname/Workshop%2010%20Techniken%20zum%20Umgang%20mit%20Stress%20im%20Alltag/kategorie-id/393/

Familie leben!

Ihr Baby ist nun schon etwas größer oder vielleicht schon ein Kindergarten- oder Schulkind. Egal welches Alter, die Familien-Zeit ist spannend, herausfordernd und vielleicht eines der letzten echten Abenteuer unserer Zeit, mit allen Herausforderungen. Mit unseren „Kursabenteuern“ sind wir an Ihrer Seite: Spielgruppen, ein entspannter Familientisch inklusive toller Kinderrezepte, Tanz, Musik und Naturendecken. Für Klein und Groß haben wir ein buntes Angebot.

Aktuelle, neue Kursformate:

Ich esse, Du isst, wir essen- ein Familientisch, der allen Spaß macht. Online

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N2518/kursname/Ich%20esse%20Du%20isst%20wir%20essen-%20ein%20Familientisch%20der%20allen%20Spass%20macht%20Online/kategorie-id/393/

Beliebte Kindergerichte für den Familientisch. – gesund und lecker

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N522/kursname/Beliebte%20Kindergerichte%20fuer%20den%20Familientisch%20-%20gesund%20und%20lecker/kategorie-id/393/

Gesundes Frühstück für Kita- und Schulkinder. Online-Cooking

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N2513/kursname/Gesundes%20Fruehstueck%20fuer%20Kita-%20und%20Schulkinder%20Online-Cooking/kategorie-id/393/

Stempel schnitzen, Frühlingsmotive

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N591/kursname/Stempel%20schnitzen%20-%20Fruehlingsmotive/kategorie-id/393/

Kinder, Kunst und Schabernack (für Eltern mit Kindern von 5 – 10 Jahren)

https://www.fbs-koeln.org/programm/kinder/kw/bereich/kursdetails/kurs/N2250/kursname/Kinder%20Kunst%20und%20Schabernack%20fuer%20Eltern%20mit%20Kindern%20von%205%20-%2010%20Jahren/kategorie-id/392/

Kinder-Yoga für Kinder von 6 – 10 Jahren mit Eltern

https://www.fbs-koeln.org/programm/kinder/kw/bereich/kursdetails/kurs/N2171/kursname/Kinder-Yoga%20fuer%20Kinder%20von%206%20-%2010%20Jahren%20mit%20Eltern/kategorie-id/392/

Schwanger!

Sie erwarten Nachwuchs oder sind schon frisch gebackene Eltern. Egal ob erstes Kind oder Geschwisterkind, eine Schwangerschaft und das Familienleben sind immer aufregend, es stehen viele Fragen im Raum und man möchte sich gut auf die neue Familiensituation vorbereiten. Sei es gesunde Ernährung, neue Fitness oder Kreativzeit, wir haben die passenden Kurse für Sie:

Aktuelle, neue Kursformate:

Ernährung in der Schwangerschaft

https://www.fbs-koeln.org/programm/babys/kw/bereich/kursdetails/kurs/N1207/kursname/Onlinevortrag%20Ernaehrung%20in%20der%20Schwangerschaft/kategorie-id/391/

Ernährung in der Stillzeit

https://www.fbs-koeln.org/programm/babys/kw/bereich/kursdetails/kurs/N1209/kursname/Onlinevortrag%20Ernaehrung%20in%20der%20Stillzeit/kategorie-id/391/

Nähen für´s Baby

https://www.fbs-koeln.org/programm/erwachsene/kw/bereich/kursdetails/kurs/N5705/kursname/Naehen%20fuers%20Baby%20-%20Accessoires%20Co/kategorie-id/393/

Windelfrei- Abhalten alltagstauglich umgesetzt

https://www.fbs-koeln.org/programm/babys/kw/bereich/kursdetails/kurs/N2506/kursname/Online-%20Infoabend%20Windelfrei%20-%20Abhalten%20alltagstauglich%20praktiziert/kategorie-id/391/

 

Hier findest du noch weitere neue Kursformate, die wir für dich für 2023 kreiert haben:
https://www.fbs-koeln.org/programm/neu_in_23/

Text: APK
Foto(s): APK

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Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland setzt Zeichen für Frieden und die Zukunft

Nach sechstägigen Beratungen ist die diesjährige Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) beendet. Das oberste Leitungsgremium, dem mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Köln und Region angehören, hat seit Sonntag über zahlreiche Vorlagen und Kirchengesetze diskutiert. Das Schwerpunktthema „Sensibel für Vielfalt, offen für Gott – Bildung. Evangelisch. Frei.“ bestimmte den Auftakt der Synode. Die Landeskirche hat hier für die Zukunft ihrer Bildungsarbeit vier Schwerpunkte gesetzt: vielfaltssensible Bildung fördern, vernetzte Bildungslandschaften gestalten, Religionslehrerinnen und -lehrer von Anfang an unterstützen und religiöse Bildung in Familien stärken.

„Auf der Landessynode ist einmal mehr deutlich geworden: unsere Kirche ist „bildungsreich“: Mit vielfältigen Angeboten für Menschen aller Generationen sind wir auch im Bildungsbereich präsent. Und da spielen wir in Köln und Region eine herausragende Rolle mit unserer Präsenz in Kitas, Schulen, der Familienbildungsstätte und der Melanchthon-Akademie“, sagte Markus Zimmermann, Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Köln-Nord, mit Blick auf das Schwerpunktthema. „Gerade in Zeiten der Entfremdung von Kirche erreichen wir Menschen mit unseren Bildungsangeboten weit über die Kerngemeinde hinaus. Digitale Angebote erweitern und vergrößern dann noch die Zielgruppen. Wir leisten einen unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag!“

Miriam Haseleu, stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte und Mitglied der Kirchenleitung ergänzt: „Eindrücklich war: Bildungslandschaften sind weit und vielfältig und die EKiR engagiert sich von der frühkindlichen Bildung bis ins hohe Alter hinein für Bildung. Um Bildungsangebote wirksam und zukunftsweisend zu gestalten, braucht es eine gute Vernetzung mit anderen Bildungsträgern und auch mit sozialen Einrichtungen und Institutionen sowie ein Bewusstsein dafür, welche Themen besonders wichtig zu bilden sind. Mir ist deutlich geworden, dass das Mitmachen gemeinsam mit anderen in der Bildungslandschaft für unsere Wirksamkeit als Bildungsträgerin entscheidend ist, und dass es wichtig und gut ist, immer wieder auf in unserer Gesellschaft tabuisierte Themen einzugehen.“

Arbeitszeitregelung für den Pfarrdienst

Aus ihrer Sicht waren die Arbeitszeitregelung für den Pfarrdienst, Finanzen, der Ukraine-Krieg, die Situation von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen und das kirchliche Engagement zur Bewahrung der Schöpfung weitere wichtige Themen auf der Synode. Außerdem ging es bei den Beratungen der Synode unter anderem um eine Arbeitszeitregelung im Pfarrdienst. Darauf haben sich die Synodalen aus 37 Kirchenkreisen zwischen Niederrhein und Saarland nach einer leidenschaftlichen Diskussion mit großer Mehrheit geeinigt. Demnach beläuft sich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit künftig in Vollzeit auf 41 Stunden. Zudem beschäftigte sich das Gremium mit Finanzfragen. Die Änderung der Arbeitszeiten hatte die Synode mit großer Mehrheit angenommen.

„Zweifellos wird die Entscheidung, die Arbeitszeiten im Pfarrdienst auf 41 Stunden zu begrenzen, eine von zwei wichtigen Entscheidungen dieser Synode, die die Gemeinden und Kirchenkreise am meisten betreffen werden“, sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger. „Die Regelungen setzen den Weg des Arbeitsschutzes auch im Pfarrdienst fort und erfordern, dass in den Dienstvereinbarungsgesprächen noch mehr als bisher ehrlich darauf gesehen wird, was getan und was gelassen wird. Diese Klärungen sind nötig, um auch bei abnehmender Personalressource im Pfarrdienst ein Berufsleben lang gesund, beweglich und fröhlich sein zu können. Ich vertraue sehr auf unsere Kultur und unsere Presbyterien, die verantwortungsvoll mit der Aufgabe umgehen werden. Es wird bei unseren Kolleginnen und Kollegen sicher keine Stechuhr-Mentalität geben, weil sie alle mit Liebe zur Gemeinde und ihrem Aufgabenbereich und zu den Menschen unterwegs sind.“

Friedenswort

In der Diskussion um den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Synode deutliche Kritik an der Russisch-Orthodoxen Kirche geübt und zugleich klargestellt, dass Verhandlungen das wichtigste Mittel auf dem Weg zum Frieden sind. „Wir verurteilen die fortgesetzte Instrumentalisierung und den Missbrauch der Religion durch das Moskauer Patriarchat der Russisch-Orthodoxen Kirche als Gotteslästerung und lehnen jede Form einer theologischen Rechtfertigung dieses Angriffskrieges ab“, heißt es in dem friedensethischen Wort, das die Landessynode verabschiedet hat. Zudem dürfe die große Aufmerksamkeit, die nun auf dem Krieg in der Ukraine liege, nicht dazu führen, dass andere Konflikte und Flüchtende aus anderen Regionen der Welt in Vergessenheit geraten.

„Das Friedenswort lebt davon, dass wir die Verantwortung für den Schutz der Opfer des russischen Angriffskriegs ins Zentrum der Diskussion über die Mittel machen. Statt lähmender Grundsatzdebatten über Waffenlieferungen werden die Fragen dann ganz konkret“, sagte der Journalist Arnd Henze aus Köln, der Mitglied der Landessynode ist und das Friedenspapier im Ausschuss für öffentliche Verantwortung mit geprägt hat. „Und zur Antwort gehören Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge. Aber eben auch Flugabwehrsysteme, die diese Raketen abfangen, bevor sie gezielt in Wohnhäusern weit ab der Front einschlagen. Diesen Perspektivwechsel finde ich enorm wichtig.“

Auch wenn die Debatte in den Ausschüssen sehr lebendig und teilweise auch kontrovers war, für die Synode ist unstrittig, dass gemäß UN Charta Artikel 51 die Ukraine das Recht auf Selbstverteidigung gegen den Aggressor Russland hat. Das schließe auch das Recht auf eine angemessene Nothilfe ein. So heißt es in der Erklärung: „Wir erkennen die Notwendigkeit, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die unmittelbar dem Schutz von Wohngebieten und ziviler Infrastruktur dienen. So unstrittig diese konkrete Solidarität mit den Opfern in diesem Krieg ist, so kontrovers diskutieren wir auch in unserer Kirche darüber, welche Mittel zur Unterstützung der Ukraine geeignet und ethisch zu rechtfertigen sind. Wir tun das in dem Bewusstsein, dass jede Entscheidung zur Befürwortung oder Ablehnung von Waffenlieferungen in die Übernahme von Schuld führt und auf Vergebung angewiesen ist.“

„Wir haben um dieses Friedenswort wirklich sehr hart gerungen – uns am Ende zu diesem wirklich guten gemeinsamen Wort durchgerungen“, bilanziert Henze. „Ich bin froh, dass wir diesen Weg auf der Synode gemeinsam gegangen sind. Das sendet auch ein Signal: Wenn es einem wirklich um die Sache und vor allem um die Menschen geht, kann ehrlicher Streit auch gelingen und damit auch einen Beitrag zum Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft leisten.“

Klimagerechtigkeit

Ab dem Jahr 2035 möchte die Die Evangelische Kirche im Rheinland nur noch Gebäude betreiben, die netto treibhausgasneutral sind. Damit setzt die zweitgrößte Landeskirche in Deutschland ein Zeichen zur Bewahrung der Schöpfung. Der Beschluss mit dem Titel „Das geht! Klima.Gerecht.2035“ stellt fest: „Wir haben die Verantwortung vor Gott zur Bewahrung der Schöpfung nicht ausreichend wahrgenommen und damit Lebenschancen der nachkommenden Generationen verspielt. Im Vertrauen darauf, dass Gott seiner Schöpfung treu ist, kehren wir um. Mit seiner Hilfe setzen wir jetzt notwendige Schritte konsequent um.“

„Das zeigt, dass wir uns der Herausforderung unsere Gebäude treibhausgasneutral zu betreiben mit Entschlossenheit, aber auch Zuversicht stellen“, sagte Susanne Beuth, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Mitte. „Der erste Meilenstein auf dem Weg ist, dass bis spätestens 2027 alle Gemeinden entschieden haben, welche Gebäude sie dauerhaft betreiben wollen und können. Bis dahin müssen alle Baumaßnahmen vom jeweiligen Kreissynodalvorstand genehmigt werden, damit kein Geld mehr in Gebäude fließt, die wenig später aufgegeben werden.“ Hierzu merkte Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und Superintendent des Kirchenkreises Köln Süd, an: „Diese Aufgabe wird uns alle sehr in Anspruch nehmen, sie ist sinnvoll, aber kompliziert zu lösen. Es ist klar: Diese Aufgabe wird auf der Kirchenkreisebene gesteuert werden müssen.“

Doch auch die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation in Bezug auf Klimagerechtigkeit nahm die Synode in den Blick. Die Rheinische Kirche forderte ein sofortiges Moratorium für den Kohleabbau in Lützerath und verabschiedete Thesen zur Situation und zum Handeln in Bezug auf die Energiekrise, Inflation und Armut in Deutschland.

Neue Kirchenordnung

Außerdem hat die Landessynode eine neue Kirchenordnung beschlossen. Diese Verfassung der Evangelischen Kirche im Rheinland wird durch die umfassendste Überarbeitung in ihrer knapp 75-jährigen Geschichte von bisher 170 auf künftig nur noch 79 Artikel reduziert. Notwendige Detail- und Verfahrensregelungen werden in ein neues Kirchenorganisationsgesetz (KOG) ausgelagert. Zahlreiche Vorschriften ließen sich auch bündeln. Andere Passagen wiederum waren überholt und konnten ersatzlos gestrichen werden. Die Änderung der Kirchenordnung tritt jedoch erst im März 2024 in Kraft, damit weitere Gesetze noch an die Neuregelungen angepasst werden können.

Mitglied des Ständigen Ausschusses für Kirchenordnung und Rechtsfragen ist Torsten Krall, seit Sommer 2022 Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch. „Meine erste Synode – und dann ausgerechnet in Düsseldorf! Man könnte aber auch sagen: Meine erste Synode – und dann ausgerechnet eine neue Kirchenordnung, sprich eine neue Verfassung“, zog er am Freitag eine persönliche Bilanz der Sitzungswoche. „Sie hält fest, in welcher Art von Kirche wir zusammen sind, bei uns zum Beispiel in einer demokratischen, die von unten nach oben organisiert ist. Die neue Kirchenordnung ist deutlich schlanker geworden. Damit unsere Kirche beweglicher wird und noch einfacher Neues ausprobieren kann. Zum Beispiel ist schon im Blick, wie die Leitungen des Kirchenkreises, die Kreissynodalvorstände, anders zusammengesetzt werden können, wenn Kirchenkreise sich zusammenschließen, so wie das im linksrheinischen Köln geplant ist. Aber auch neue Ideen zu Abendmahl und Taufe wurden schon diskutiert. Das Jahr bis zur nächsten Landessynode wird jetzt genutzt, aus den Ideen konkrete Regelungen zu machen, die es für alle einfacher machen.“

Finanzen

Mehr Einnahmen bei den Kirchensteuern, aber auch höhere Ausgaben durch die Inflation, steigende Energiepreise und mehr Aufwendungen beim Personal, das präsentierte Oberkirchenrat Henning Boecker in seinem Finanzbericht auf der Landessynode. „Im Finanzausschuss, dem ich vorsitze, hatten wir eine Premiere“, sagte Superintendent Markus Zimmermann. „Zum ersten Mal hat die Landessynode einen Doppelhaushalt beschlossen.“ Für das laufende Jahr rechnet Oberkirchenrat Henning Boecker mit einem Kirchensteuerverteilbetrag in Höhe von 781 Millionen Euro. Bei der Planung des Haushalts 2023/2024 im vergangenen Juni waren die Fachleute noch von einer geringeren Summe ausgegangen. Auf deren Basis – 764 Millionen Euro – sind der Haushalt und alle Umlagen geplant worden.

Die Summe der Ausgaben nach dem Haushaltsplan 2023 beträgt rund 584 Millionen Euro, das sind rund 40 Millionen Euro mehr als im Jahr 2022. Ein Viertel dieser Summe wird für die Pfarrbesoldung benötigt. 15 Prozent oder 87 Millionen Euro werden im Rahmen des Finanzausgleichs zwischen den Kirchenkreisen verteilt. Der landeskirchliche Haushalt, aus dem die Aufgaben auf der Ebene der Landeskirche finanziert werden, beträgt rund 300 Millionen Euro. Knapp 30 Prozent werden für unterschiedliche Aufgaben der Bildung verwendet, insbesondere für die Finanzierung der landeskirchlichen Schulen. Von allen Tätigkeitsfeldern der Landeskirche ist das der Bildung mit Abstand das größte.

Frau. Leben. Freiheit

Höhepunkt der Landessynode 2023 war nach der Meinung von vielen Delegierten das Politische Nachtgebet in Solidarität mit den Menschen im Iran. Zu den vielen Frauen, die in dem Land ihre Stimme erheben sagte Stadtsuperintendent Bernhard Seiger: „Sie kämpfen unter dem Motto „Frau. Leben. Freiheit“ für ihre Rechte und brauchen weltweite Aufmerksamkeit. Sie ermutigt sie auch bei stärksten Bedrohungen durchzuhalten. Der Abend, für den Frau Haseleu und Frau Oberkirchenrätin Janssen verantwortlich waren, berührte mit Wort, Musik, Stille, Gebeten Bildern und Kerzen. Ich fand, hier war die Synode geistlich und mit Herz zusammen und spürbar.“

Dem schlossen sich auch Superintendentin Susanne Beuth und die Superintendenten Markus Zimmermann und Torsten Krall an. „Für mich war der Höhepunkt der Synode das Politische Nachtgebet in Solidarität mit den Demonstrierenden im Iran. Es war sehr berührend, politisch und spirituell“, sagte Susanne Beuth. Markus Zimmermann stellte fest: „Besonders berührt hat mich das spontane politische Nachtgebet zur Problematik der Unterdrückung der Menschen im Iran. Besonders Frauen haben schrecklich darunter zu leiden. Den Blick darauf zu lenken, an die Menschen zu denken und für sie zu beten, war und ist sehr wichtig. Hier hat die Landessynode ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt.“

Miriam Haseleu sagte im Rückblick auf dem Abend in der St. Albertus Magnus Kirche in Düsseldorf: „Das Politische Nachtgebet in der Tradition von Dorothee Sölle in der Gemeinschaft mit iranischen Frauen zu konzipieren und zu feiern, hatte für mich eine besondere tiefe und geistliche Dimension. Ich bin sehr bewegt vom Mut der Protestierenden im Iran und der großen solidarischen Kraft in unserem Nachtgebet.“ Hierzu ergänzte Markus Zimmermann: „Dass die Landessynodalen inklusive Kirchenleitung zu einem politischen Nachtgebet aufrufen, davon hätte die „Erfinderin“ in Köln, Dorothee Sölle, seinerzeit von der Kirchenleitung wegen dieses Gottesdienstformates heftig kritisiert, nur träumen können. Ein wenig war das Nachtgebet am Mittwoch voller Dankbarkeit und Bewunderung für sie, für mich auch ihr gewidmet, zumal im Jahr ihres 20. Todestag.“

Für Superintendent Torsten Krall, der das erste Mal auf einer Landessynode als Vertreter seines Kirchenkreises war, hat neben diesem Abend aber auch die gesamte Synode wichtige Eindrücke hinterlassen. „Es war meine erste Synode. So viele neue Eindrücke habe ich bekommen, dass sie mich noch lange begleiten werden. Am meisten beeindruckt hat mich die besondere Atmosphäre. Obwohl ich ein Neuling gewesen bin, hat sich bei nahezu jeder Gelegenheit sofort ein Gespräch zu anderen Synodalen ergeben. Und nahezu sofort übersprang man die Phase des unverbindlichen Austausch und es ging um Wesentliches:  spannende theologische und politische Diskussionen mit offenem Visier und vollem Verständnis, theologischer Tiefgang, Persönliches aus dem eigenen Leben. Es ist gut zu wissen, dass viele ganz besondere Menschen in unserer Kirche Verantwortung übernehmen!“

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mit mehr als 2,2 Millionen Mitgliedern die zweitgrößte der 20 Gliedkirchen der EKD. Sie erstreckt sich über Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und des Saarlands. Oberstes Beratungs- und Entscheidungsorgan ist die Landessynode. Sie tagt in der Regel einmal im Jahr, um über allen wichtigen Fragen zu beraten und zu entscheiden, die für die ganze Landeskirche relevant sind.

Text: ekir.de / Sammy Wintersohl
Foto(s): Sammy Wintersohl

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Kirche2go fragt: Ist die Bibel wahr?

Für viele Menschen ist die Bibel ein Buch mit sieben Siegeln. Immer wieder wirft sie die eine große Frage auf: Ist das, was in der Bibel steht wirklich wahr? Pfarrer Nico Buschmann hat dazu eine klare Meinung: „Wenn wir die Bibel historisch kritisch betrachten müssen wir feststellen: einige dieser Dinge sind wahrscheinlich so tatsächlich nicht passiert.“ Was das im einzelnen für ihn bedeutet erklärt er diesmal bei Kirche2go.

Weitere Videos? Dann abonnieren Sie unseren Youtubekanal: www.youtube.com/kirchekoeln

 

Hier der Text zum Nachlesen

Ist die Bibel wahr? Das ist eine gute Frage, die ich mit Ja und mit Nein beantworten würde. Vielleicht hat der Eine oder die Andere schon mal die Bibel aufgeschlagen und sofort am Anfang gelesen: Gott schuf die Welt in sieben Tagen. Oder hat von Noah gelesen und seine Arche und den ganzen Tieren von der Sinflut oder von dem Turmbau zu Babel oder von so manch anderen doch eher wunderlichen Geschichten in der Bibel. Wenn wir die Bibel historisch kritisch betrachten müssen wir feststellen: einige dieser Dinge sind wahrscheinlich so tatsächlich nicht passiert. Das macht sie aber nicht weniger wahr. Denn die Bibel transportiert in all ihren Geschichten, in all ihrer Fülle und vielleicht auch in ihren ein oder anderen Übertreibung Wahrheiten die Menschen in ihrer Beziehung mit Gott gemacht haben. Da sind Sprüche von Vertrauen drin, da sind Sprüche von Mut von Zutrauen von Versicherungen drin. Und all das, davon bin ich fest überzeugt ist wahr. Und ich glaube, dass wir in der Bibel in diesen Geschichten weniger darauf schauen sollten, ob das es historisch tatsächlich so passiert ist sondern eher eine Ebene tiefer schauen sollen. Nämlich: was wollen uns die Menschen eigentlich damit sagen wenn Sie uns diese Geschichten erzählen. Und dann bin ich mir sicher ist die Bibel ein unglaublich spannendes Buch, voller Fülle und Weisheit. Lohnt sich auf jeden Fall zu lesen!

Text: Nico Buschmann
Foto(s): APK

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