Wochentipps: Reformationstag, Orgelfesttage und Krimilesung

Rund um den Reformationstag gibt es in den nächsten Tagen viele Angebote – und zusätzlich haben wir wieder eine bunte Mischung im Angebot: Es gibt den Geschichtspfad „Via Reformata“,  die Krimilesung „Möwchen“, Frauenreden zu Tisch zum Reformationstag „Frauen auf den Turm!“ und die Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche „Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“. Angeboten wird ebenfalls die Reformation im Dialog „Martin L. trifft Greta T.“, einen Abend zum Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski, und die zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Dann wird ein Blick auf Kirche, digitale Medien und den Wandel der Öffentlichkeit geworfen – mit der Tagungsreihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“ und die internationalen Orgelfesttage mit dem Konzert mit Olivier Latry aus Paris finden statt. Alle Infos in der Zusammenstellung:

28.10.2021, 14:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Eröffnung der „Via Reformata“
Geschichtspfad mit zwölf Stationen führt durch die Kölner Innenstadt
Köln hat einen neuen Geschichtspfad: Am Donnerstag, 28. Oktober, 14.30 Uhr, wird die „Via Reformata“ an der Antoniterkirche, Schildergasse 57, feierlich eröffnet. Der Pfad zeigt an Hand von zwölf Stationen die Geschichte der Protestantinnen und Protestanten in der Domstadt von der Zeit der Reformation, vor über 500 Jahren, bis in die heutigen Tage. Stelen, Boden- und Wandplatten erzählen von dem bewegten Leben der Evangelischen, die lange Zeit um Anerkennung ringen mussten. Präsentiert wird der Geschichtspfad von der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die ersten Stelen konnten bereits in der Kölner Innenstadt errichtet werden. Weitere werden nach den Genehmigungsverfahren der Stadt Köln nach und nach errichtet und eröffnet werden. Mit einem Begleitheft und einem QR-Code ist der Weg jetzt schon vollständig begehbar. Zur Eröffnung werden Pfarrer Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Stadtdechant Robert Kleine und Bürgermeisterin Brigitta von Bülow sprechen. Bläsermusik begleitet die Veranstaltung zur Enthüllung der ersten Stele, zu der auch ein Glas Kölsch gereicht wird.

www.via-reformata.de

29.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
„Möwchen“ – Krimi von Heinrich Bischoff
Autorenlesung in der Auferstehungskirche Ostheim
Am Freitag, 29. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim zu einem gemütlichen Leseabend in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. In der Veranstaltungsreihe “Litera-Türchen” liest der Kölner Autor Heinrich Bischoff aus seinem Krimi „Möwchen” und nimmt die Zuhörenden mit in ein idyllisches Dorf in der Wesermarsch zur Nachkriegszeit und den ungeklärten Todesfällen, die in der Gegenwart ihre spannende Aufklärung finden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

30.10.2021, 09:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
„Frauen auf den Turm!“
FrauenReden zu Tisch zum Reformationstag
Ein Stück Kölner Frauengeschichte können die Teilnehmenden des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Samstag, 30. Oktober, 9.30 Uhr bis 13 Uhr, in der Evangelischen Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, erleben. Der Theologinnenkonvent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord lädt am Vortag des Reformationsfestes zu einem Vortrag „Frauen auf den Turm!“ von Irene Franken und zu Interviews und Gesprächen mit einigen Frauen vom Rathausturm ein. 18 bedeutende Frauen, von insgesamt 124 Persönlichkeiten, haben die Ehre bekommen, auf dem Rathausturm als Skulptur stehen zu dürfen. Darunter sind unter anderem eine Kaiserin, eine Äbtissin, ein Opfer der Hexenverfolgung, eine politische Aktivistin und eine Märtyrerin während der Zeit des Nationalsozialismus. Ihre Biografien werden in gespielten Interviews und Gesprächen vorgestellt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Tanja Heesen-Nauroth, Musikerin und Komponistin, am Flügel. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Darin enthalten sind Getränke und ein Mittagsimbiss. Eine Anmeldung per E-Mail an superintendentur.koeln-nord@ekir.de oder per Telefon 0221/8209051, ist erforderlich.

www.kkk-nord.de

31.10.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
„Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“
Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein lädt im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre Jüdisches Leben in Köln“ zu einer Ausstellung in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. In Bildern, Texten und in einem Video wird die Geschichte des Friedhofs, der seit 1774 besteht, erzählt. Die Fotoausstellung kann bis Sonntag, 21. November, immer samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0221/9625020 besucht werden.

www.kirche-koeln-muelheim.de

31.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Martin L. trifft Greta T.“
Reformation im Dialog mit dem Wortkünstler SAXA
Zu einer besonderen Veranstaltung am Reformationstag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Frechen ein. Unter dem Motto „Martin L. trifft Greta T.“ führen Vertreter der Kirchengemeinde einen Dialog mit dem Wortkünstler SAXA. Die Fragen „Was hat sich in 500 Jahren verändert?“ und „Was treibt die Menschen an – die kleine oder große Reformation im Kopf, im Herzen, im Handeln?“ stehen dabei am Sontag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gästen sollen Gedanken ausgetauscht und Impulse gesetzt werden.

www.kirche-frechen.de

31.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Das Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld erinnert an die Musikerin
Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld an die Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski (1899-1971), die von 1922 bis 1925 an der Evangelischen Kirche in der Rothehausstraße (heutige Friedenskirche) als Organistin tätig war. Am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, stellt Karin Feuerstein-Prasser in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, die Biographie von Lili Wieruszowski vor. Die Referentin ist Sachbuch-Autorin und verfasst insbesondere Biografien von Frauen. Der Eintritt ist frei.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

31.10.2021, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche
„Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog.“
Die zentrale Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Gastrednerin am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ist Christiane Woopen, Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Forschungsstelle Ethik. Von 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des deutschen Ethikrates und ist zurzeit Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Christinnen und Christen fragen nach den jüngsten Krisenerfahrungen nach den Fundamenten auf denen die Gesellschaft ruht. Dabei ist der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt, gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Die Liturgie wird von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, geleitet. Der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Köln unter der Leitung von Joachim Geibel sorgt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Im Anschluss wird zu einem Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem eingeladen. Der Eintritt ist frei.

www.trinitatiskirche-koeln.de

31.10.2021, 17:30
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Internationale Orgelfesttage in Mülheim
Konzert mit Olivier Latry aus Paris
Während der Internationalen Orgelfesttage von Samstag, 30. Oktober, bis Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln zu verschiedenen Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Am Sonntag, 31. Oktober, 17.30 Uhr, trägt Olivier Latry, Organist der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt sowie Charles-Marie Widor vor. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erforderlich.

01.11.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Zwei Konzerte in der Offenen Friedenskirche
Elektrogeige und Orgelwerke von Bach erklingen in Mülheim
Am Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein gleich zu zwei Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Sergey Malov präsentiert in einem Konzert, das um 15 Uhr beginnt, Interpretationen von Barock-Musik bis hin zur Musik der Romantik. Der Musiker spielt Violine, Viola da spalla sowie Elektrogeige. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Platz-Reservierung unter Telefon 0163/44 989 52 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erwünscht. Eine Huldigung an Johann Sebastian Bach ist das Konzert mit Martin Schmeding, das um 17.30 Uhr beginnt. Der Professor für Orgel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater wird Orgelkompositionen interpretieren, die auf der Tonfolge B-A-C-H beruhen. Hier ist der Eintritt frei und eine Anmeldung per Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de erforderlich. Beide Konzerte finden in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln im Rahmen der Internationalen Orgelfesttage statt.

www.kirche-koeln-muelheim.de

03.11.2021, 10:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Ein Blick auf Kirche, digitale Medien und Wandel der Öffentlichkeit
Tagungsreihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“
Die digitalen Medien haben sowohl die Kirche als auch die Öffentlichkeit und die Medienlandschaft verändert. Die Medien sind vielfältiger geworden, die Zugänge zu Informationen individueller. Auch die kirchliche Medienarbeit muss sich auf diese veränderte Öffentlichkeit einstellen. Eine Tagung aus der Reihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“ am Mittwoch, 3. November, 9.30 Uhr bis 17 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, diskutiert die Fragen „Wie positioniert sie sich die evangelische Medienarbeit im Netz und wie kann sie Markenbildung betreiben?“ sowie „Wie sehen säkulare Medien die Situation der kirchlichen Medien?“. Antworten darauf kommen aus der Perspektive der Theologie durch Dr. Florian Höhne (Humboldt-Universität Berlin), aus der kirchlichen Medienarbeit durch Ingo Lehnick (Chefredakteur epd-West) und Lilith Becker (Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und Yeet-Netzwerk) sowie aus der säkularen Medienarbeit durch Dr. Nicola Balkenhol (Leiterin Multimedia im Deutschlandradio). Die Teilnahme ist kostenlos und kann auch über die Zoom-App wahrgenommen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Martin Möller

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Reformation im Jahr 2021: nach Fundamenten fragen – Veranstaltungen und Gottesdienste am Reformationstag in Köln und Region

„Entdeckungen im Dialog – Reformation im Jahr 2021 heißt, nach Fundamenten zu fragen. Die jüngsten Krisenerfahrungen haben vieles, was selbstverständlich war, infrage gestellt. Die Frage nach Werten und dem Umgang des Einzelnen mit Krisen stellt sich neu, ebenso wie das Thema, auf welchen Fundamenten unsere Gesellschaft in Krisenzeiten ruht.“ Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region am 31.10.2021 um 18 Uhr in der Trinitatiskirche. Jede und jeder kann sich beteiligen und so Teil der Reformationsfeier werden, die zusammen mir der ESG Köln gestaltet wird. Beantworten Sie hierzu einfach die Frage: „Was trägt uns in Krisen?“ in unserem Forum auf dieser Internetseite. Mit einem Klick auf das Bild können Sie Ihre Antwort teilen (auch anonym).

Der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie ist für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem statt. Es gelten die 3-G-Regeln und die Vorschriften der aktuellen Coronaschutzverordnung. Der Gottesdienst wird auch live auf www.youtube.com/kirchekoeln übertragen.


Eine Übersicht über alle Veranstaltungen aus den vier Kölner Kirchenkreisen am Reformationstag 2021 finden Sie hier:

Stand 21.10.2021

KÖLN

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
31.10.2021, 18:00, Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche
„Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog.“

Die zentrale Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Gastrednerin am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ist Christiane Woopen, Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Forschungsstelle Ethik. Von 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des deutschen Ethikrates und ist zurzeit Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Christinnen und Christen fragen nach den jüngsten Krisenerfahrungen nach den Fundamenten auf denen die Gesellschaft ruht. Dabei ist der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt, gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Die Liturgie wird von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, geleitet. Der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Köln unter der Leitung von Joachim Geibel sorgt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Im Anschluss wird zu einem Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem eingeladen. Der Eintritt ist frei. www.trinitatiskirche-koeln.de

AntoniterCityTours
31.10.2021, 15:00, Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Köln zu Zeiten Martin Luthers
Stadtführung der AntoniterCityTours

2021 jährt sich Martin Luthers Widerrufsverweigerung auf dem Wormser Reichstag von 1521 zum 500. Mal. Aus diesem Anlass bieten die AntoniterCityTours am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr, eine Stadtführung auf den Spuren Martin Luthers, der 1512 Köln besuchte, an. Dabei orientiert sich Stadtführerin Dagny Lohff an der Frage „Wie sah die Stadt damals aus und welche Ereignisse prägten diese Zeit?“. Die Teilnehmenden begeben sich gemeinsam mit der Referentin auf Spurensuche nach Orten, Plätzen und Straßen, die an Luthers Aufenthalt und zugleich an diese aufregende und nachhaltige Epoche des 16. Jahrhunderts erinnern. Treffpunkt ist am Eingang zur Antoniterkirche, Schildergasse 57. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Internetseite www.antonitercitytours.de oder über KölnTicket ist erforderlich. www.antonitercitytours.de

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
31.10.2021, 15:00, Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
„Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“
Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein lädt im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre Jüdisches Leben in Köln“ zu einer Ausstellung in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. In Bildern, Texten und in einem Video wird die Geschichte des Friedhofs, der seit 1774 besteht, erzählt. Die Fotoausstellung kann bis Sonntag, 21. November, immer samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0221/9625020 besucht werden. www.kirche-koeln-muelheim.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
31.10.2021, 16:00, Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
„Jüdische Schriftstellerinnen“
Lesung mit Musik in der Petruskirche

Rose Ausländer, Jenny Aloni, Vicki Baum, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Eva Menasse: Für eine Lesung am Sonntag, 31. Oktober, 16 Uhr, in der Petruskirche Merheim, Kieskaulerweg 53, haben Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim Texte und Gedichte von jüdischen Schriftstellerinnen zusammengestellt. Gemeinsam mit Marion Mainka, Schauspielerin, Moderatorin und Sprecherin beim WDR und dem Deutschlandfunk, werden sie die Gedichte vorlesen. Simon Rummel gestaltet die musikalische Umrahmung. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung per E-Mail an jane.dunker@ekir.de ist erforderlich. www.ekir.de/brueck-merheim/kulturelle-veranstaltungen-572.php

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
31.10.2021, 16:00, St. Nikolaus, Prämonstratenserstraße, 51069 Köln
Ökumenischer Kirchenfenster-Weg
Ein Blick auf die künstlerischen Schätze in Dünnwald und Höhenhaus

Kirchenfenster spiegeln oftmals biblische Geschichten wieder. Das Licht, das durch sie hindurch scheint, trägt zu einer besonderen Atmosphäre in den Gotteshäusern bei. Der ökumenische Kirchenfenster-Weg am Sonntag, 31. Oktober, 16 Uhr, durch Höhenhaus zeigt drei dieser künstlerischen Schätze. Der Weg beginnt in der Kirche St. Nikolaus, Prämonstratenserstraße, und führt von dort zur Evangelischen Pauluskirche, Dreisamweg 9. Abschließend können die Kirchenfenster der Kirche St. Johann Baptist besichtigt werden. www.evangelisch-in-duennwald.de

Ev. Jugendpfarramt Köln
31.10.2021, 18:00, Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
„ESCAPE THE FEAR – Reformation in Real Life“
Jugendgottesdienst in Escape Room-Form

Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung hat sich für den Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, etwas Besonderes einfallen lassen: Von 18 bis 20 Uhr sind Jugendliche zu einem Gottesdienst in Escape Room-Form in die Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, eingeladen. Unter dem Motto „ESCAPE THE FEAR – Reformation in Real-Life“ erwartet die Teilnehmenden nicht nur Gruseliges sondern auch ein lebendiges Programm, bei dem Reformation in Halloween-Stimmung erlebbar wird. Die Veranstaltung richtet sich an Konfirmations- und Jugendgruppen sowie an Einzelpersonen. www.jupf.de

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
31.10.2021, 18:00, Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Das Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld erinnert an die Musikerin

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld an die Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski (1899-1971), die von 1922 bis 1925 an der Evangelischen Kirche in der Rothehausstraße (heutige Friedenskirche) als Organistin tätig war. Am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, stellt Karin Feuerstein-Prasser in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, die Biographie von Lili Wieruszowski vor. Die Referentin ist Sachbuch-Autorin und verfasst insbesondere Biografien von Frauen. Der Eintritt ist frei. www.evangelisch-ehrenfeld.de

Evangelisch Leben in Köln und Region
31.10.2021, 18:00, Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Ökumenischer Weg am Reformationstag
Thema: „Der barmherzige Samaritaner. Für eine geschwisterliche Gesellschaft“

Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Bezirke Bayenthal, Marienburg, Raderthal und Raderberg zu einem ökumenischen Pilgerweg durch die Stadtteile ein. Das Thema lautet „Der barmherzige Samaritaner. Für eine geschwisterliche Gesellschaft“. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich, auch an einzelnen Stationen. Um 18 Uhr geht es an der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3, los. Weitere Stationen: St. Mariä Empfängnis, Brühler Straße, (etwa 18.30 Uhr) und St. Matthias, Mathiaskirchplatz 1, (etwa 19.00 Uhr). Ziel ist die Reformationskirche Bayenthal, Goethestraße/Ecke Mehlemer Straße 29, (etwa 19.30 Uhr). Anschließend sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein auf dem Vorplatz der Reformationskirche eingeladen. www.kirche-bayenthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
31.10.2021, 17:30, Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Internationale Orgelfesttage in Mülheim
Konzert mit Olivier Latry aus Paris

Während der Internationalen Orgelfesttage von Samstag, 30. Oktober, bis Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln zu verschiedenen Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Am Sonntag, 31. Oktober, 17.30 Uhr, trägt Olivier Latry, Organist der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt sowie Charles-Marie Widor vor. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erforderlich. www.kirche-koeln-muelheim.de

Evangelische Gemeinde Köln

– AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
31.10.2021, 10:00, Evangelische Messe am Reformationstag
Zu einer Evangelischen Messe mit Musik für Orgel und Trompete am Gedenktag der Reformation, Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, lädt Pfarrer Markus Herzberg in die Antoniterkirche, Schildergasse 57, ein.
31.10.2021, 18:00, Ökumenisches Abendgebet
www.antonitercitykirche.de
31.10.2021, 11:15, Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Gottesdienst und Kindergottesdienst, Pfarrer Hans Mörtter
www.lutherkirche-suedstadt.de
31.10.2021, 18:00, Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Abendgottesdienst, Pfarrerin Anna Quaas
Im Anschluss an den Abendgottesdienst lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu Gesprächen bei Wein und Käse. Um Anmeldung unter https://forms.churchdesk.com/f/wJmeiMoop6 wird gebeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de
31.10.2021, 10:00, Thomaskirche, Neusser Wall/Lentstaße, 50670 Köln
Gottesdienst am Reformationstag
„Reformation – Zur FREIHEIT berufen!“

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
31.10.2021, 18:00, St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Acht mal!7 – Gottesdienst „RE:Format:ion“
Kleiner Gottesdienst – weiter Raum: alle 7 Minuten ein Impuls mit Ruhe und Zeit und Raum GOTTESDIENST : in der Kirche & weiterhin als Angebot: ZuHAUSE : zeitgleich zum Abpflücken + BESTELLEN
31.10.2021, 10:00, Kapelle der Stille Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
HERBST : KIRCHEN : GOTTESDIENST

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
31.10.2021, 10:00, Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
Festgottesdienst am Reformationstag
Würdigung der Theologin Marie Veit
Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, soll im Gottesdienst im Tersteegenhaus Sülz, Emmastraße 6, an Marie Veit (1921-2004) erinnert werden. Die Theologin und Lehrerin wurde vor 100 Jahren geboren begann 1947 ihren beruflichen Weg im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln-Sülz. Die bekannte Theologin Dorothee Sölle zählte zu einer ihrer ersten Schülerinnen. Texte von Marie Veit und persönliche Erinnerungen werden vorgetragen und sollen die Teilnehmenden inspirieren, neu zu fragen, was Kirche heute sein und sagen muss. Anschließend (etwa 11 Uhr) wird zur öffentlichen Gemeindeversammlung eingeladen, in der unter anderem die neue Gemeindekonzeption vorgestellt wird.
www.kirche-klettenberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
31.10.2021, 10:00, Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Gottesdienst, Prädikantin H. Henneken

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
31.10.2021, 11:00, Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Thomas Diederichs

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Riehl
31.10.2021, 11:00, Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Uwe Rescheleit

Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
31.10.2021, 18:00, Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Preacherslam, Pfarrer Nico Ballmann
31.10.2021, 09:30, Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Torsten Sommerfeld
www.gemeinde-bickendorf.de

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
31.10.2021, 09:30, Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Gottesdienst mit Feier der goldenen Konfirmation
31.10.2021, 10:45, Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße, 50825 Köln
Gottesdienst, Pfarrerin Uta Walger
www.evangelisch-ehrenfeld.de

Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
31.10.2021, 10:30, Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Gottesdienst , Pfarrerin Graupner
www.clarenbachgemeinde.de

Evangelische Immanuelgemeinde Köln-Longerich
31.10.2021, 10:45, Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung
Die Zukunft der Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich und die Nachfolge von Pfarrer Jürgen Mocka sind wichtige Themen der Gemeindeversammlung am Sonntag, 31. Oktober, in der Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11. Das Treffen ist öffentlich und beginnt nach dem Sonntagsgottesdienst gegen 12 Uhr.
www.immanuel-longerich.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
31.10.2021, 10:45, Philipp-Nicolai-Kirche, Mauenheim, Nibelungenstraße 62, 50739 Köln
Festgottesdienst zum Reformationstag in Mauenheim
„Wagemutig – Luther-Momente im eigenen Leben“
500 Jahre Wormser Reichstag: 1521 weigerte sich Martin Luther mit den Worten „Hier stehe ich! Ich kann nicht anders.“ vor dem Wormser Reichstag, seine revolutionären Ideen zu widerrufen. An diesen geschichtlichen „Luther-Moment“ soll im Festgottesdienst zum Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 10.45 Uhr, in der Philipp-Nicolai-Kirche Mauenheim, Nibelungenstraße 62, erinnert werden. Dabei möchte Pfarrerin Susanne Zimmermann auch einen Anstoß geben, sich mit eigenen Lebensthemen auseinanderzusetzen und fragen, wie der Wagemut Luthers, in die heutige Zeit wirken kann.
www.kirche-mauwei.de

Evangelische Nathanael-Kirchengemeinde Köln-Bilderstöckchen
31.10.2021, 12:00, Nathanaelkirche Bilderstöckchen, Escher Straße 160, 50739 Köln
Gottesdienst zum Reformationstag mit Taufe, Pfarrerin Widdig

Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
31.10.2021, 11:00, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Reformationsgottesdienst mit Abendmahl aus Einzelkelchen, Pfarrerin Doffing
www.junkersdorf.ekir.de

Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden,

Gottesdienst mit Konfirmationen

Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
31.10.2021, 11:00, Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf,

Gottesdienst mit Kinderkirchenschiff
Auch Kinder ohne Begleitung sind willkommen
Zu einem Gottesdienst mit Kinderkirchenschiff am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ichthys in das Evangelische Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden in Köln-Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, ein. Der Gottesdienst richtet sich besonders an Kinder jeden Alters mit und ohne Eltern. Die Teilnahme ist nur möglich mit einer Anmeldung über die Homepage www.evkirche-ichthys.de. Es gilt die „3-G-Regel“.
www.evkirche-ichthys.de

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
31.10.2021, 11:00, Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Gottesdienst
31.10.2021, 09:30, Ev. Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln-Worringen
Gottesdienst zum Reformationsfest

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
31.10.2021, 10:30, Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Dr. Kalinna

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim
31.10.2021, 11:00, Kreuzkirche-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Gemeinsamer Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein und der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim am Reformationstag mit Pfarrer Sebastian Baer-Henney. An den Gottesdienst zum Reformationstag, 31. Oktober, 11 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, schließt sich eine öffentliche, erste gemeinsame Gemeindeversammlung der beiden Kirchengemeinden an, zum gegenseitigen Kennenlernen und in der über die Fusion der Kirchengemeinden zum 1. Januar 2022 berichtet wird.

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
31.10.2021, 10:30, Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Reformationsgottesdienst mit musikalischer Gestaltung durch Cosima Breidenstein (Violine) und mit Pfarrer Klaus Völkl (Liturgie).
31.10.2021, 11:00, Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Abendmahlsgottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Ulrich Kock-Blunk
31.10.2021, 19:00, Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad/Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Reformationsgottesdienst, Vikar Simon Manderla
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
31.10.2021, 11:00, Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Familiengottesdienst zum Reformationstag, Pfarrerin Astrid Krall-Packbier

Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
31.10.2021, 11:00, Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln
Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationstag mit Posaunenchor, Pastor Wolke
www.vingstneubrueckhoehenberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
31.10.2021, 11:00, Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
Gottesdienst, Pfarrerin Herrenbrück

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
31.10.2021, 18:00, Ev. Versöhnungskirche Rath-Heumar, Im Wasserblech 1b, 51107 Köln
Predigt-Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Dr. Wenzel
31.10.2021, 11:00, Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln

Predigt-Gottesdienst am Reformationstag,
Feier der Jubelkonfirmation

Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath/Ostheim in der Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, die Jubelkonfirmation mit allen, die vor 25, 50, 60 oder mehr Jahren konfirmiert wurden und nun daran erinnern möchten. Pfarrerin Stangenberg-Wingerning und Pfarrer Dr. Wenzel gestalten die Liturgie. Da coronabedingt im letzten Jahr diese Feier ausfallen musste, sind ausdrücklich auch die Menschen eingeladen, die bereits in 2020 ihr Jubiläum hatten. Um Anmeldung im Gemeindebüro in Rath-Heumar per E-Mail an ga-rath@ekir.de oder per Telefon 0221/9862407 oder im Ostheimer Gemeindebüro per E-Mail an ga-ostheim@ekir.de oder per Telefon 0221/8902639 wird gebeten. www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz
31.10.2021, 11:55, Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Reformationsgottesdienst in Porz
„500 Jahre nach dem Reichstag in Worms“
500 Jahre nach der Weigerung Martin Luthers beim Reichstag in Worms seine Schriften zu widerrufen, erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Porz in ihrem Reformationsgottesdienst am Sonntag, 31. Oktober, 11.55 Uhr, an dieses Ereignis und fragt „Was bedeutet das damalige Ringen für uns heute, für die Ökumene, für eine Spiritualität, die zwischen Gewissensbindung und Engstirnigkeit, zwischen Freiheit und Konturlosigkeit zu unterscheiden sucht?“. Der Gottesdienst in der Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, aus der Reihe „5 vor 12“ wird von Pfarrer Dr. Rolf Theobold geleitet. www.kirche-porz.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
31.10.2021, 09:30, Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln
Gottesdienst und Gemeindeversammlung, Pfarrer Kunz

Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
31.10.2021, 10:30, [ONLINE] ,Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 8, 51061 Köln
Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
31.10.2021, 19:00, Jesus-Christus-Kirche Kalk, Buchforststraße 22-28, 51103 Köln
Abendgottesdienst, Pfarrer Hankwitz

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
31.10.2021, 10:30, Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Predigtgottesdienst, Pfarrer Kielbik
www.kirche-bayenthal.de

Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
31.10.2021, 10:00, Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Gottesdienst zum Reformationsfest, Ji-Ung Lim
www.kirche-raderthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
31.10.2021, 10:00, Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Oliver J. Mahn
Mit dem Zollstocker Bläserkreis und anschließender öffentlicher Gemeindeversammlung

Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
31.10.2021, 10:00, Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
Gottesdienst am Reformationstag mit der Kantorei, Pfarrer Miehe

Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
31.10.2021, 11:00, Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Roman Michelfelder
Musikalische Gestaltung durch das Gesangsquartett, Köln

Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß
31.10.2021, 10:00, Auferstehungskirche Sürth-Weiß, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Gerald Warnecke


RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Brühl
31.10.2021, 10:15, 17:00 und 19:00
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl und

Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl

„Frei und furchtlos“ – Festveranstaltungen zum Reformationstag
Gemeinde lädt zu Gottesdienst, Church-Night und Konzert ein

Mit einem ganzen Festtag begeht die Evangelische Kirchengemeinde Brühl in diesem Jahr das Reformationsfest am Sonntag, 31. Oktober. Am Morgen geht es um 10.15 Uhr mit einem großen Festgottesdienst in der Christuskirche, Mayersweg 10, los. Anschließend trifft man sich zu einer Suppe auf dem Vorplatz der Kirche.

„Luther in Blech“ ist der Titel eines Konzertes, das ab 17 Uhr in der Christuskirche erklingt. Claudia Gaßler, Eberhard Finkbeiner, Tobias Jäger und Marion Köhler musizieren Werke in verschiedenen Besetzungen von Henry Purcell, Pablo Neruda, Georg Philipp Telemann und anderen. Die klangvolle Musik für Blechbläser und Orgel wird ergänzt mit Originaltexten von Martin Luther, vorgetragen von Pfarrer Stefan Jansen-Haß.

Die Evangelische Jugend feiert ab 19 Uhr in der Andreaskirche, Andreaskirchplatz 3, eine Church-Night unter dem Motto „hell.wach.evangelisch“. Bis Mitternacht laden Pfarrerin Sandra Nehring und Jugendmitarbeiter Steffen Vollmann Jugendliche ab 12 Jahre ein, über den Glauben und die Reformation ins Gespräch zu kommen, eigene Thesen an die Kirchentür zu schlagen und natürlich gemeinsam zu feiern, zu essen und zu spielen.

Alle Veranstaltungen können kostenlos besucht werden. Der Festgottesdienst ist ohne Zugangsbeschränkung, eine Anmeldung per E-Mail an bruehl@ekir.de oder per Telefon 02232/43602 hilft aber beim Planen. Zur Church-Night ist eine Anmeldung per E-Mail an steffen.vollmann@ekir.de oder per Telefon 0178/6936834 erforderlich. www.kirche-bruehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Frechen
31.10.2021, 18:00, Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Martin L. trifft Greta T.“
Reformation im Dialog mit dem Wortkünstler SAXA

Zu einer besonderen Veranstaltung am Reformationstag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Frechen ein. Unter dem Motto „Martin L. trifft Greta T.“ führen Vertreter der Kirchengemeinde einen Dialog mit dem Wortkünstler SAXA. Die Fragen „Was hat sich in 500 Jahren verändert?“ und „Was treibt die Menschen an – die kleine oder große Reformation im Kopf, im Herzen, im Handeln?“ stehen dabei am Sontag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gästen sollen Gedanken ausgetauscht und Impulse gesetzt werden. www.kirche-frechen.de

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
31.10.2021, 18:00, Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Orgelkonzert mit Kantor Marc Gornetzki
Musik zum Reformationstag an der neuen Fasen-Orgel

Am Sonntag, 31. Oktober, beginnt um 18 Uhr ein Orgelkonzert in der Kirche der Versöhnung in Erftstadt-Lechenich, An der Vogelrute 8. Marc Gornetzki, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, spielt auf der Fasen-Orgel, die genau vor einem Jahr eingeweiht wurde. Am Reformationstag erklingen Werke von César Franck, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Wilhelm Rudnick. Die Teilnahme ist unter Berücksichtigung der „3-G-Regel“ und dem Tragen eines medizinischen Mundschutzes möglich. Der Eintritt ist frei. www.kirche-lechenich.de

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
31.10.2021, 10:30, [ONLINE], Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Gottesdienst und Zoom-Gottesdienst unter online.kirche-bedburg.de, Pfarrer Gebhard Müller.
– Bodelschwingh-Gemeindezentrum Glessen, Hohe Straße 49, 50181 Bedburg-Glessen
31.10.2021, 10:15, Gottesdienst zum Reformationstag mit Abendmahl, Pfarrer Matthias Bertenrath.
31.10.2021, 20:00, Meditativer Abendgottesdienst, Pfarrer Matthias Bertenrath.

Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
31.10.2021, 10:00, Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, 50259 Pulheim-Stommeln
Reformationsgottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung
„Viva la Reformation“
Zum Reformationsgottesdienst unter dem Motto „Viva la Reformation“ am Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, in der Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim ein. Im Anschluss findet eine öffentliche Gemeindeversammlung statt. Um Anmeldung per Telefon 02238/2874 wird gebeten. www.kirchepulheim.de

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
31.10.2021, 10:00, Lutherkirche Elsdorf, Aachener Straße 174, 50189 Elsdorf
Zentral-Gottesdienst am Reformationstag

Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
31.10.2021, 10:00, Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, 50169 Kerpen-Brüggen
Reformations-Gottesdienst, Pfarrerin Gesa Francke
www.kirche-brueggen.de

Evangelische Kirchengemeinde Horrem
31.10.2021, 10:00, Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Jens Greve
www.kirche-horrem.de

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
31.10.2021, 10:00, Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Gottesdienst zum Reformationstag, Schädlich, Pankoke
www.kirche-lechenich.de

Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
31.10.2021, 10:00, Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt-Liblar
Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
31.10.2021, 09:30, Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst, Prädikant Jürgen Eßer
31.10.2021, 11:00, Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Gottesdienst, Pfarrer Rüdiger Penczeck

Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
31.10.2021, 10:30, Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Drensler
www.evangelisch-in-sindorf.de

Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
31.10.2021, 10:00, Johanneskirche, Filzengraben, 50171 Kerpen

Reformationsgottesdienst
Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk spricht über den Begriff der Freiheit
„Was es heißt, ein freier Christenmensch zu sein?“ – Um diese Frage geht es im Reformations-Gottesdienst am Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, in der Evangelischen Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19. Die innere Freiheit, die der Glaube an Jesus Christus schenkt, kann niemand nehmen. Diese Überzeugung hat Martin Luther stark gemacht. 1521 konnte er so auf dem Reichstag zu Worms zu seinen reformatorischen Erkenntnissen stehen. „Was meinen wir, wenn wir heute von Freiheit sprechen?“ fragt Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk in ihrer Predigt im Gedenken an die Reformation vor 504 Jahren.
www.evangelisch-in-kerpen.de

Evangelische Kirchengemeinde Hürth
– Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
31.10.2021, 09:45, Gottesdienst am Reformationstag
31.10.2021, 11:00, Gottesdienst am Reformationstag
31.10.2021, 17:00, Gottesdienst am Reformationstag mit musikalischem Schwerpunkt, Kantorin Denise Seidel
www.kirche-in-huerth.de


RHEINISCH-BERGISCHER-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
31.10.2021, 17:00, Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
„Escht Kabarett von der Kanzel“
Lustiges zum Reformationstag in der Gnadenkirche

Drei Kabarettisten geben am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr (Einlass 16 Uhr), in der Reihe „Escht Kabarett“ auf der Bühne der Gnadenkirche, Hauptstraße 256, ihr bestes: Özgür Cebe, armenischer Kurde aus dem Ruhrgebiet, erzählt und spielt virtuos über Alltag und Politik. Stefan Reusch, bekannt durch die Hörfunksender SWR 3 und WDR 2, durchleuchtet als Retter der Welt die aktuelle politische Weltlage und legt sich quer. Gerd Buurmann, Schauspieler und Autor sowie Moderator der Reihe „KGB-Kunst gegen Bares“, nimmt in seiner gewohnt bissigen und spöttischen Art allerlei aufs Korn. Durch das Programm führt wie immer Bühnenköbes Christian Bechmann. Der Eintritt kostet 13 Euro. Tickets können per E-Mail an info@quirl.de reserviert und erworben werden. Es gilt die „3-G-Regel“. www.quirl.de

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
31.10.2021, 18:00, Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Musik à la carte in Kippekausen
Dr. Mojo singt und spielt

Zu einem Wunschkonzert am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg ein. Dr. Mojo singt und spielt in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, Oldies, Blues- und Folksongs nach den Wünschen der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten. www.kirche-bensberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
31.10.2021, 14:30, Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationsfest mit der Finnischen Gemeinde Köln und der evangelischen Domgemeinde Altenberg mit Musik aus der finnischen und deutschen Tradition. Andreas Meisner (Orgel), Anna-Maari Tölle und Pfarrerin Claudia Posche (beide Liturgie).
31.10.2021, 10:30, Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach-Schildgen
Gottesdienst mit Abendmahl zum Abschluss der Jugendleiterschulung (mit 3-G-Regeln)

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
31.10.2021, 10:15, Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Gottesdienst, Pfarrer Jörg Schmidt und Konfirmanden
31.10.2021, 10:45, Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Gottesdienst, Prädikantin Karin-D. Witthöft
31.10.2021, 09:45, Kirche Refrath-Vürfels, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Gottesdienst, Pfarrerin Marion Rauber
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst, Pfarrer Samuel Dörr

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
31.10.2021, 11:00, Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
Gottesdienst, Pastor Dr. Rainer Fischer
31.10.2021, 10:00, [ONLINE], Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Präsenzgottesdienst und Live-Stream auf YouTube
31.10.2021, 10:00, Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach

Abendmahls-Gottesdienst am Reformationstag

Evangelische Kirchengemeinde Delling
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Knapp
31.10.2021, 11:00, Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten

Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer von Grumbkow
31.10.2021, 09:30, Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten,

Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer von Grumbkow

Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
31.10.2021, 10:30, Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar
Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung, Romot und Halim

Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
31.10.2021, 11:00, Christuskirche, Bensberger Straße 238, 51503 Rösrath-Forsbach
Gottesdienst
31.10.2021, 11:00, Ev. Kirche Volberg, Volberg 1, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Gottesdienst
31.10.2021, 09:30, Versöhnungskirche, Hauptstraße 16, 51503 Rösrath

Gottesdienst zum Reformationstag

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Reformation im Jahr 2021: nach Fundamenten fragen – Veranstaltungen und Gottesdienste am Reformationstag in Köln und Region erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

„Gründung eines Ambulanten Pflegedienstes“ – Studierende der TH Köln entwerfen Konzepte mit innovativen Ideen

Schon zum dritten Mal kooperiert die Technische Hochschule Köln (TH Köln) mit der Diakonie Michaelshoven und möchte Studierenden die Möglichkeit geben, lebensnahe Themen praxisorientiert anzugehen. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven, ist Lehrbeauftragter an der TH Köln und leitete zum dritten Mal das Seminar „Unternehmensführung in Non-Profit Organisationen“.

Seminar: Unternehmensführung in Non-Profit Organisationen

Die insgesamt 21 Studierenden, die das Seminar belegt haben, beschäftigten sich in zahlreichen Vorlesungen, die coronabedingt digital abgehalten wurden, mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft, des Sozialrechts und den spezifischen Managementherausforderungen in Non-Profit Unternehmen.

Statt einer Abschlussklausur hatten die Studierenden die Aufgabe, im Rahmen einer sechswöchigen Hausarbeit, ein Entrepreneur durchzuführen. Die Aufgabe bestand darin, einen ambulanten Pflegedienst zu gründen. Neben allen gängigen BWL-Methoden sollten auch die sozialrechtlichen Herausforderungen und die Finanzierungsfrage gelöst werden. Außerdem wurde die besondere Unternehmensidee ausgearbeitet.

Beim Abschlusstreffen in der Diakonie Michaelshoven trafen sich die Studierenden mit ihrem Dozenten, Uwe Ufer und Christian Potthoff, Geschäftsführer der Altenhilfe Michaelshoven, der ihnen während ihrer Arbeit fachlich und inhaltlich zur Seite stand. Viele Ideen rund um die Gründung eines Pflegedienstes drehten sich dabei um das Ziel, älteren Menschen aus der Einsamkeit zu helfen.

Mit digitalen Medien aus der Einsamkeit helfen

Dabei spielte der Einsatz von digitalen Medien eine große Rolle. Insgesamt lobte Uwe Ufer die Studierenden für ihren Fleiß und die guten Ideen, die auf der Basis des in den Vorlesungen vermittelten Wissens sehr gut in den Arbeiten dargestellt wurden. „Alle Studierende haben die BWL-Skills so angewendet, dass die Bedarfe der Menschen im Mittelpunkt stehen und das mit vielen kreativen Ideen“, sagte Uwe Ufer. „Die Studierenden fanden das Thema sehr spannend und die sechswöchige Ausarbeitung der Hausarbeit hat ihnen Spaß gemacht.“

Text: Diakonie Michaelshoven
Foto(s): Diakonie Michaelshoven

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Zweifache Auszeichnung für Oberarzt Dr. med. Elvin Piriyev

Dr. med. Elvin Piriyev, Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am EVK Köln Weyertal, wurde in diesem Jahr gleich zwei Mal für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet. Preiswürdig war seine Dissertation von 2020 mit dem Thema „Comparison of aspirating pipettes and hysteroscopy with curettage in the diagnosis of bleeding disorders and/or sonographically conspicuous endometrium in pre-, peri- and postmenopausal patients“, d.h. „Vergleich von Aspirationspipetten und Hysteroskopie mit Kürettage bei der Diagnose von Blutungsstörungen und/oder sonografisch auffälligem Endometrium bei Patientinnen in der Prä-, Peri- und Postmenopause“.

Die Niederrheinisch-Westfälische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (NWGGG) verlieh Dr. med. Elvin Piriyev jetzt ihren Wissenschaftspreis 2021 für den zweiten Teil der Doktorarbeit. Hier lag der Focus auf der Patientinnengruppe mit malignen und prämalignen Befunden.

Hans-Joachim-Lindemann-Preis 2021

Bereits im März dieses Jahres erhielt Dr. med. Elvin Piriyev den Hans-Joachim-Lindemann-Preis 2021. Dieser wird jährlich für innovative klinische und experimentelle Arbeiten im Bereich der gynäkologischen Endoskopie von der AGE Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie vergeben.

Der Preisträger kam 2012 im Rahmen eines Stipendienprogramms aus Aserbaidschan nach Deutschland. Heute arbeitet er als Oberarzt unter seinem Doktorvater Prof. Dr. med. Thomas Römer, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am EVK Köln Weyertal. Römer war übrigens selbst Schüler Lindemanns, des deutschen Gynäkologen mit internationalem Renomée. Prof. Dr. med. Hans Joachim Lindemann gilt als Begründer der modernen Hysteroskopie, d.h. der Gebärmutterspiegelung.

Text: EVK Köln Weyertal/APK
Foto(s): Anja Pahl/EVK Köln Weyertal

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Kirche2go fragt: „Was ist Diakonie?“

Das sogenannte „Kronenkreuz“ ist das Logo der Diakonie. Wir sehen es und assoziieren es nahezu selbstverständlich mit Einrichtungen, die für die Menschen da sind. Doch was steckt eigentlich hinter dem Namen „Diakonie“ und welches Selbstverständnis transportiert es? Kirche2go fragte nach: Das Wort „Diakonia“ hat seinen Ursprung im Altgriechischen und beschreibt die vielen Möglichkeiten, Menschen zu helfen. Aber, das ist nicht die einzige Rolle, die Diakonie hat. Im heutigen Video erfahren Sie mehr.

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Der Text zum Nachlesen:

Kirche2go fragt: „Was ist die Diakonie?“ Für die einen sieht es aus wie ein Geschenk in blau auf weiß, für die anderen ist es das sogenannte Kronenkreuz. Mit diesem Logo ist die Diakonie in Deutschland an vielen Orten sichtbar und gut erkennbar. Hilfe für Menschen in Not und in sozial ungerechten Verhältnissen ist für Christinnen und Christen eine ständige Verpflichtung. Für sie gehören der Glaube an Jesus Christus und die praktizierte Nächstenliebe zusammen. Das kommt auch im Wort „Diakonie“ zum Ausdruck. Der Begriff „Diakonia“ kommt aus dem altgriechischen. Er beschreibt die vielen Möglichkeiten, einem anderen Menschen zu helfen, um zu Dienen.
„Jede Arbeit soll zuerst mit dem Herzen, dann mit den Händen oder mit der Zunge geschehen.“ Dieser Leitspruch stammt von Johann Hinrich Wichern. Er gilt als der Vater der organisierten Diakonie im Jahr 1848. Die Diakonie ist heute der soziale Dienst der Evangelischen Kirche. Die Diakonie versteht ihren Auftrag als gelebte Nächstenliebe und setzt sich für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen, die auf Hilfe angewiesen oder benachteiligt sind. Zehn Millionen Menschen erhalten zum Beispiel Betreuung, Beratung und Pflege von der Diakonie. Mehr als eine Million Menschen arbeiten hauptamtlich oder ehrenamtlich in der Diakonie. Außerdem versteht sie sich als Anwältin der Schwachen und benennt öffentlich Ursachen von sozialer Not gegenüber Politik und Gesellschaft.
Die Diakonie in Deutschland arbeitet gemeinnützig. Das heißt, wenn diakonische Einrichtungen Überschüsse erwirtschaften, werden diese wieder in die Arbeit für die Menschen investiert. Die Finanzierung der einzelnen Aufgaben ist sehr unterschiedlich. So werden zum Beispiel Aufgaben der Kranken- oder Altenversorgung in der Regel von Kranken- oder Pflegekassen bezahlt. Die diakonischen Einrichtungen übernehmen dabei gesellschaftliche Aufgaben, die allen zugutekommen. Allerdings werden selten die gesamten Kosten übernommen, daher braucht die Diakonie immer wieder Zuschüsse aus Kirchensteuern, Spenden oder auch Kollekten in den Kirchengemeinden.

Text: APK
Foto(s): APK

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Neues Begegnungszentrum an der Auferstehungskirche – Paula-Dürre-Haus

Dass mal ein Haus nach ihr benannt wird, hat man Paula Dürre wohl nicht an der Wiege gesungen. Aber es ist tatsächlich passiert. Der neue Anbau an die Ostheimer Auferstehungskirche heißt nun offiziell Paula-Dürre-Haus. Vor allem den älteren Ostheimer Gemeindegliedern war Paula Dürre gut bekannt.

Paula Dürre

Sie betrieb ein kleines Schreibwarengeschäft im Veedel an der Rösrather Straße. Da sie keine Nachkommen hatte, vererbte sie 1967 ihr Zweifamilien-Häuschen der Gemeinde mit der Maßgabe, die Immobilie für bedürftige ältere Menschen zu nutzen. In einem Festgottesdienst, in dem die Fertigstellung des neuen Senioren-Begegnungszentrums gefeiert wurde, forderte Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning die Ostheimer und -heimerinnen auf: „Machen Sie die Angebote im Zentrum zu Ihren Angeboten. Jeder soll das Gefühl haben: Das ist ein Haus für mich.“ Und weiter: „Für dieses Haus stand ein Presbyterium ein, das die Bedürfnisse der älteren Menschen fest im Blick hatte“, fuhr die Pfarrerin fort.

Bauarbeiten

Fest im Blick hatte die Bauarbeiten Wilfried Voigt. Er fungierte ehrenamtlich als Baubeauftragter des Presbyteriums und war im Prinzip jeden Tag vor Ort. Und vor dem Computer. „Ich habe schätzungsweise 1.300 Mails während des Bauprojekts gelesen“, erinnerte er sich. Und verwies auf die Alternativlosigkeit des Anbaus. „Die Auferstehungskirche wurde in den 50er Jahren gebaut. Sie ist nicht barrierefrei. Die Älteren konnten an vielen Veranstaltungen nicht teilnehmen. Es gab keine Sanitäranlagen.“ Das wird jetzt alles anders. Seiner Bestimmung übergeben wurde ein barrierefreier Anbau an die Kirche mit 160 Quadratmetern nutzbarerer Fläche.

Barrierefreier Anbau

Errichtet wurde er in Holz-Fertigbauweise. Das Haus ist eingeschossig, und nicht unterkellert. Es besitzt ein Flachdach. Der Veranstaltungsraum im Anbau hat 45 Quadratmeter. Es gibt einen Beratungsraum, eine Küche, Toiletten und etliche Versorgungsräume. Die Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung wurde im Rahmen des Neubaus auch bei den Bestandsgebäuden erneuert und reguliert. Nicht ohne einen gewissen Stolz wies Voigt darauf hin, dass man für den Neubau weniger Geld ausgegeben habe als ursprünglich geplant.

Finanzen

560.000 Euro waren vom Presbyterium genehmigt. 552.700 hat man gezahlt. „Das hatte den Effekt, dass wir an die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW 2.500 Euro zurückzahlen mussten“, erklärte Voigt mit einem Schmunzeln. Die Stiftung hatte ursprünglich 177.000 Euro Zuschuss bewilligt. Von der Antoniter-Siedlungsgesellschaft erhielten die Ostheimer 30.000 Euro. Rund 260.000 Euro erbrachte der Verkauf des Häuschens von Paula Dürre.

Größter behindertengerechter Veranstaltungsraum im Veedel

„Dieses Begegnungszentrum ist genau das, was uns gefehlt hat.“ Die Küche ist auch barrierefrei. Die Kochinsel befindet sich in der Mitte und ist ein Stück weit mit einem Rollstuhl unterfahrbar. Und mit dem neuen Anbau verfügt die Gemeinde über den größten behindertengerechten Veranstaltungsraum im Veedel. Der Kirchraum ist vom Altar mit einer flexiblen Wand abtrennbar und kann mit dem Veranstaltungsraum im Anbau verbunden werden. Voigt verwies auch auf rasant verlaufenen Bauarbeiten. Am 17. Oktober des vergangenen Jahres habe man den ersten Spatenstich erlebt, am 3. Dezember habe das Fertighaus gestanden. Bis Ende März hätte der Innenausbau gedauert.

Gottesdienst

Superintendentin Andrea Vogel freute sich in ihrem Grußwort, dass die Spenderin Paula Dürre so häufig genannt wurde. Und sie freute sich, dass mit dem Anbau bedürftige Seniorinnen und Senioren unterstützt würden. „Die waren unter Corona besonders häufig sehr einsam. Dem kann man hier entgegenwirken.“ Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Freunde, dass der Mandelbaum wieder blüht und treibt“. Das entsprechende Lied von Schalom Ben-Chorin wurde dann natürlich auch im Gottesdienst gesungen. Und danach pflanzten Pfarrerin Andrea Stangenberg-Wingerning und Wilfried Voigt einen Mandelbaum auf der Wiese vor dem Begegnungszentrum. Auf, dass auch dort die Arbeit blüht und treibt.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Wochentipps – Todsünden, Mystik, Abschiedskonzert, Mittagsruhe, Frauen zur Reformation und VIA REFORMATA

In den nächsten Tagen ist einiges los! „Welche Bedeutung messen wir dem Begriff der Sünde noch bei?“, lautet die zentrale Frage einer Veranstaltung in der Christuskirche. Kölner Frauengeschichte erleben Teilnehmende des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Vortag der Reformation in der Auferstehungskirche. Pfarrer Armin Beuscher lädt Sie ein zu einer Zeitreise auf den Spuren großer Mystikerinnen und Mystiker in Köln ein. Das Abschiedskonzert der jungen Konzertorganistin, Flavia Gianfreda hören Sie in der Reformationskirche. „Mittagsruhe“, um gemeinsam Musik zu hören, einem Psalm zu lauschen, zur Ruhe zu kommen, heißt es ab dem 27.10.2021 mittwochs in der Kartäuserkirche und am Donnerstag, 28.10.2021 wird um 14:30 Uhr der neue Geschichtspfad durch Köln VIA REFORMATA an der Antoniterkirche feierlich eröffnet.

„7 Sünden“ – Stationendrama verbindet verschiedene Kunstformen

Der Frage „Welche Bedeutung messen wir dem Begriff der Sünde noch bei?“ geht eine Veranstaltung in der Christuskirche, Dorothee-Sölle-Platz 1, in mehreren Aufführungen von Freitag bis Sonntag, 22. bis 24. Oktober, jeweils 16, 18 und 20 Uhr, nach. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler schauen auf die einzelnen „Todsünden“ und setzten dazu verschiedene Kunstformen ein wie etwa Musik, Theater, Tanz, Malerei, Figurentheater, Installation und Soundcollage. Dabei versuchen sie, die Grenzen zwischen Gut und Böse sowie richtig und falsch auszuloten. Das Stationendrama ist für Menschen im Alter ab 16 Jahren geeignet. Der Eintritt kostet 17,50 Euro, ermäßigt 12,50 Euro. Tickets gibt es über die Internetseite www.christuskirche-mitten-im-leben.de.

FrauenReden zu Tisch zum Reformationstag

Ein Stück Kölner Frauengeschichte können die Teilnehmenden des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Samstag, 30. Oktober, 9.30 Uhr bis 13 Uhr, in der Evangelischen Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, erleben. Der Theologinnenkonvent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord lädt am Vortag des Reformationsfestes zu einem Vortrag „Frauen auf den Turm!“ von Irene Franken und zu Interviews und Gesprächen mit einigen Frauen vom Rathausturm ein. 18 bedeutende Frauen, von insgesamt 124 Persönlichkeiten, haben die Ehre bekommen, auf dem Rathausturm als Skulptur stehen zu dürfen. Darunter sind unter anderem eine Kaiserin, eine Äbtissin, ein Opfer der Hexenverfolgung, eine politische Aktivistin und eine Märtyrerin während der Zeit des Nationalsozialismus. Ihre Biografien werden in gespielten Interviews und Gesprächen vorgestellt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Tanja Heesen-Nauroth, Musikerin und Komponistin, am Flügel. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Darin enthalten sind Getränke und ein Mittagsimbiss. Eine Anmeldung per E-Mail an superintendentur.koeln-nord@ekir.de oder per Telefon 0221/8209051, bis Samstag, 23. Oktober, ist erforderlich. www.kkk-nord.de

Auf den Spuren großer Mystikerinnen und Mystiker in Köln – Historische Führung mit Pfarrer Armin Beuscher

Zu einer Zeitreise von 800 Jahren mit Texten und Impulsen laden die AntoniterCityTours am Samstag, 23. Oktober, 15 Uhr, ein. Auf dem Weg vom Treffpunkt, dem Taubenbrunnen am Domforum, Kardinal-Höffner-Platz, über die Straße „An den Dominikanern“ bis zur Antoniterkirche erzählt Pfarrer Armin Beuscher von großen Mystikerinnen und Mystikern in Köln. Dazu gehören Hildegard von Bingen, Meister Eckhart und Heinrich Seuse ebenso wie Johannes Tauler und Dorothee Sölle. Das Motto der historischen Füheung ist „Gott entdecken und Glauben erfahren“. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Internetseite www.antonitercitytours.de oder über KölnTicket ist erforderlich. www.antonitercitytours.de

Abschiedskonzert von Flavia Gianfreda – Konzertorganistin tritt in der Reformationskirche auf

Am Sonntag, 24. Oktober, 18 Uhr, erklingt in der Reformationskirche Bayenthal, Mehlemer Straße 29, ein Orgelkonzert der jungen Konzertorganistin Flavia Gianfreda aus Rom. Nach dreijähriger Studienzeit verabschiedet sie sich mit diesem Konzert von Köln. Zu Gehör bringt sie die Stücke Präludium und Fuge e-Moll (BWV 548) von Johann Sebastian Bach (1685 -1750), „Schwarzes Loch“ aus „Orgellabyrinth (2020)“ von Dominik Susteck (*1977), Choral in H Moll (FWV 39/2) von César Franck (1822-1890), Pasacalles de I Tono (M386 No. 47) von Juan Cabanilles (1644-1712) sowie Fantasie und Fuge op. 135b (II. Fassung) von Max Reger (1873-1916). Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Kinder im Alter bis zwölf Jahren haben freien Eintritt. Es gilt die „3-G-Regel“. www.kirche-bayenthal.de

„Mittagsruhe“ – Neues Angebot in der Kartäuserkirche

An die Menschen im Veedel rund um die Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, richtet sich ein neues spirituelles Angebot: Immer mittwochs zur Mittagszeit kommen Interessierte in der Kapelle zusammen, um gemeinsam Musik zu hören, der Lesung eines Psalms zu lauschen, in der Stille zur Ruhe zu kommen und anschließend eine Tasse Kaffee zu genießen. Die „Mittagsruhe“ richtet sich auch an alle, die in der Umgebung arbeiten und ab und zu eine bewusste Pause in ihrem Arbeitsalltag einlegen möchten. Los geht es am Mittwoch, 27. Oktober, 12.30 Uhr. Wer möchte, kann einfach vorbeikommen. www.kartaeuserkirche-koeln.de

Eröffnung der VIA REFORMATA – Geschichtspfad mit zwölf Stationen führt durch die Kölner Innenstadt

Köln hat einen neuen Geschichtspfad: Am Donnerstag, 28. Oktober, 14.30 Uhr, wird die VIA REFORMATA an der Antoniterkirche, Schildergasse 57, feierlich eröffnet. Der Pfad zeigt an Hand von zwölf Stationen die Geschichte der Protestantinnen und Protestanten in der Domstadt von der Zeit der Reformation, vor über 500 Jahren, bis in die heutigen Tage. Stelen, Boden- und Wandplatten erzählen von dem bewegten Leben der Evangelischen, die lange Zeit um Anerkennung ringen mussten. Präsentiert wird der Geschichtspfad von der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die ersten Stelen konnten bereits in der Kölner Innenstadt errichtet werden. Weitere werden nach den Genehmigungsverfahren der Stadt Köln nach und nach errichtet und eröffnet werden. Mit einem Begleitheft und einem QR-Code ist der Weg jetzt schon vollständig begehbar. Zur Eröffnung werden Pfarrer Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Stadtdechant Robert Kleine und Bürgermeisterin Brigitta von Bülow sprechen. Bläsermusik begleitet die Veranstaltung zur Enthüllung der ersten Stele, zu der auch ein Glas Kölsch gereicht wird. www.via-reformata.de

Text: APK
Foto(s): Evangelische Gemeinde Köln – Kartäuserkirche

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„Abschied ohne Abschied nehmen“ Rückblick auf die erste Zeit mit Corona beim Hospiztag im Domforum

Ein Rückblick auf die ersten Wellen der Corona-Pandemie stand im Mittelpunkt des Hospiztages im Domforum. „Abschied ohne Abschied nehmen“ hatte man der Veranstaltung als Leitwort vorangestellt. Auch Stadtsuperintendent Bernhard Seiger blickte in seinem Grußwort zurück: „Ich habe in den letzten Monaten Besuche in verschiedenen Hospizen und bei ambulanten Hospizdiensten gemacht. So war ich in Rondorf und beim neuen Hospiz im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach sowie beim ambulanten Dienst der Gemeinde Köln an der Christuskirche im Belgischen Viertel.“

Alleine sterben

Seiger hat berührt „davon zu hören, wie die Corona-Lage die Arbeit bestimmt hat. Die Besuche und Gespräche mit Patientinnen und Patienten fanden meist weiterhin statt. Aber die Ausbildung, die Supervision, und das Organisieren von kleinen Ausflügen hat sehr gelitten und war zum Teil ganz unmöglich, weil es eben die Beschränkungen gab. Wir haben gemerkt, wie sensibel das Thema ist, dass schwerkranke Menschen im Jahr 2020 zeitweise sehr alleine waren, wenig Besuche bekommen konnten – und dass auch alleine gestorben wurde. Das ist schwer auszuhalten gewesen und manch Angehörige leiden bis heute darunter und spüren den Schmerz und erleben Schuldgefühle.“

Seiger verwies darauf, wie wichtig die Gemeinschaft mit anderen am Lebensende ist: „Da fällt besonders auf, worum wir uns in der Hospizbewegung im Kern kümmern:  Wir kümmern uns darum, wie das, was wir in einem langen selbst bestimmten Leben gelernt haben, sich am Lebensende bewährt. Wir kümmern uns darum, dass Menschen am Lebensende soviel Lebensqualität erleben können, wie es zur jeweiligen Zeit möglich ist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der Individualität zählt. Das ist ein hohes Gut. Wir sind vor uns selbst, vor unseren Mitmenschen und vor unserem Schöpfer unverwechselbare Individuen. Und zugleich erleben sterbende Menschen bei abnehmender Kraft meist, dass sie Gemeinschaft brauchen.“

Nähe oder Nicht-Nähe

Die Arbeit in den Hospizen sei so wenig spektakulär wie die Seelsorge, die in den Kirchen geleistet werde, sagte der Stadtsuperintendent. „Die Arbeit im Hospizdienst ist ein stilles Tun. Aber für die Menschen, um die es geht, ist es das Wichtigste, begleitet zu sein. Das ist das, was ich spüre: Nähe oder Nicht-Nähe.“ Und zum Ende des Grußwortes: „Es sind in kritischen Phasen komplizierte Abwägungen zwischen dem Gesundheits- und Infektionsschutz für die Mitarbeitenden, das Pflegepersonal und die anderen Patienten einerseits und dem sterbenden Menschen andererseits. Bis heute gibt es auch in unseren Krankenhäusern Besuchsbeschränkungen, aus guten Gründen, aber es gibt eben auch die andere Seite. Dieser Hospiztag kann eine Stimme für die sein, die leise sind, weil ihre stärkere Lebenszeit zu Ende ist und sie nicht mehr selbst für sich streiten können.“

Nicht wiedergutzumachen

Über den Abschied ohne Abschied unterhielten sich auf dem Podium der Bestatter Christoph Kuckelkorn, die Pflegefachkraft Manuela Pfeil, Peter Otten, Seelsorger an St. Agnes und Petra Schlieber, deren Vater an Corona gestorben ist. Der war ein rüstiger Herr mit seinen 85 Jahren, als er erkrankte. Und dann ging alles ganz schnell. Nachdem er zu Hause zweimal gestürzt war, wurde er ins Krankenhaus eingewiesen, kam auf die Intensivstation und starb kurz darauf. „Wir haben ihn noch ein letztes Mal gesehen. Besuchen durften wir ihn nicht. Wir standen draußen. Ein Pfleger hat ein Fenster der Intensivstation geöffnet. Die letzten Worte meines Vaters waren: ,Vielen Dank für alles. Ich liebe Euch alle. Grüß alle‘. Wenig später ist er gestorben. Eine künstliche Beatmung hat er abgelehnt“, berichtete Petra Schlieber. Der Bestatter habe sich wegen Corona geweigert, den Sarg zu öffnen für einen Abschied. Auch ein Foto gebe es nicht, sagte Petra Schlieber immer noch sichtlich bewegt: „Das kann man nie wieder gutmachen. Das kann man nie wiederholen.“

Bestattungen

Christoph Kuckelkorn führt in fünfter Generation ein Bestattungshaus in Köln. „Wir möchten möglichst offene Bestattungen mit vielen Gästen ermöglichen. Das war natürlich schwierig unter Corona-Bedingungen. Aber ich möchte die Friedhofsverwaltungen loben. Die haben alle Möglichkeiten bis zum Letzten ausgereizt. Eine trauernde Familie am Grab hält keine Abstände ein.“ Kuckelkorn hat eine Kugel aus Plexiglas organisiert, die er auf die offenen Särge gestellt hat. So konnten die Hinterbliebenen die Verstorbenen noch ein letztes Mal sehen. „Und im Übrigen“, so der Bestatter: „Fotos gehen immer.“ Besonders bedauert hat Kuckelkorn, dass es keine angemessene Trauerfeier für die große Karnevalistin Marie-Luise Nikuta gegeben habe. „Sie wurde in einer Urne im Beisein von zwei Personen bestattet. Das wurde ihrem Lebenswerk nicht gerecht.“ Kuckelkorn hat unter Corona in seinem Betrieb keinen Anstieg der Todeszahlen festgestellt. „Die Leute gingen nicht ins Krankenhaus, um sich operieren zu lassen. Sie haben keine Risikosportarten betrieben. Und sie sind auch nicht wie sonst Motorrad gefahren.“

Pflegedienst

Manuela Pfeil arbeitet in einem Seniorenzentrum in der Kölner Südstadt. Für sie war der Dezember 2020 der „Hammermonat“: „Von 178 Bewohnerinnen und Bewohnern waren damals 70 an Corona erkrankt. 25 sind gestorben.“ Die damaligen Weihnachtstage waren das Trostloseste und Traurigste, was sie in ihrer langen Zeit als Pflegefachkraft erlebt hat. „Die alten Leute waren extrem diszipliniert und vernünftig“, erinnert sie sich. Und bei Sterbenden habe es auch keine Beschränkung der Besuche von Angehörigen gegeben. Auch die Hospizbegleitung sei möglich gewesen. „Viele Angehörige haben sich bedankt, dass wir zur Arbeit gegangen sind. Das gab es auch noch nie.“ Inzwischen habe sich die Lage entspannt. Auch wegen der hohen Impfquote im Haus.

Angst vor der Endlichkeit

Peter Otten erinnerte sich, dass er zu Beginn der Pandemie wie eigentlich alle konsterniert war. „Die Ostermesse fällt aus. Das gibt es doch nicht.“ Aber man habe ja arbeitsfähig bleiben müssen. Schnell wurde mit der benachbarten evangelischen Gemeinde eine Nachbarschaftshilfe organisiert und beispielsweise für Ältere eingekauft. „Aber wenn Abstand die neue Nächstenliebe ist, wird es schwierig für eine Religion der Solidarität und Nähe.“ Otten hat weiter Hausbesuche gemacht und beispielsweise Trauergespräche geführt. „Ich habe aber auch mit den Menschen in unserer Kirche gesprochen. St. Agnes ist groß. Und bei Spaziergängen.“ Der eigenen Angst hat er sich gestellt. „Ich bin religiös, um mit meiner Angst klarzukommen. Egal, wie groß die Krise ist: Ich weiß, dass ich nicht alleine bin. Die Angst war wohl deshalb nicht so bedrohlich, weil ich nicht vor ihr davongelaufen bin.“ Kritik übt er an der Kirche: „Wir dürfen die Endlichkeit nicht verdrängen. Wir als Kirche haben die Chance verpasst, die Endlichkeit als Fakt zu beschreiben, vor der man keine Angst haben muss.“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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Ein Kloster wird evangelisch – Die Kartäuserkirche ist Archivale des Monats

Die Kartäuserkirche in der Kartäusergasse in der Südstadt ist vielen Kölnerinnen und Kölnern bekannt. Sie ist ein evangelisches Gotteshaus. Doch das war nicht immer so. Ursprünglich war das Gebiet um die Kirche herum ein Kloster. Darin wohnten seit 1334 Kartäusermönche. Das Klostergelände erstreckte sich von der Kartäusergasse, dem Kartäuserwall und dem Kartäuserhof bis zur Ulrichpforte.

Kartäuserorden

Bis 1794 entwickelte sich, nach ersten Schwierigkeiten, diese mit 23 Brüdern zur größten Niederlassung des Kartäuserordens in Deutschland und besaß eine ansehnliche Bibliothek. Am 6. Oktober 1794 marschierten französische Truppen in Köln ein. Für die Kartäusermönche bedeutete dies den Abschied von ihrem Kloster. Am 23.10.1794 erhielt der damalige Prior Martin Firmenich (1783-1794) eine Nachricht, dass das Kloster zu verlassen sei, da dieses als Militärlazarett benötigt. Die Mönche versuchten viele Schätze mitzunehmen und so zu bewahren. Notverkäufe, Plünderungen und Zerstörungen haben die Klosterschätze verstreut. Die Mönche kamen bis zur Auflösung aller Klöster und Stifte 1802 in einer Notunterkunft in der Martinstraße unter und suchten sich von dort alternative Beschäftigungsfelder.

Lazarett

Die Benutzung als Lazarett rettete die Gebäude der ehemaligen Klosteranlage vor der Zerstörung. Nach dem Sieg gegen Napoleon und der Neuordnung auf dem Wiener Kongress wurde das Rheinland preußische Provinz. 1816 ging die Kartause in Besitz des preußischen Militärfiskus über. Während dieser Zeit erlebte das ehemalige Kloster viele Veränderungen. Während das Bruderhaus weiterhin als Lazarett benutzt wurde, fungierten Teile des Kreuzganges als Waschküche und Kirche sowie Kapitelhaus als Artilleriedepot, Pferdestall und Baracke. Altäre verschwanden und Kirchenfenster wurden nach Bedarf zugemauert und/oder neu ins Mauerwerk gebrochen.

Kartäuserkirche

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges änderte sich die Situation nicht. 1921 definiert einen Wendepunkt. Die katholische Kirche forderte nach dem Verschwinden der preußischen Garnisonen aus Köln, die Kirche St. Pantaleon, die seit 1818 Protestanten als Gotteshaus und als Garnisonskirche diente, vom Kriegsministerium zurück. Dieser Forderung wurde durch Erlass des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung (11.10.1921) stattgegeben. Als Ausgleich sollte die evangelische Gemeinde zunächst einen hohen Geldbetrag erhalten. Dies wurde jedoch aufgrund der beginnenden Inflation abgelehnt. Stattdessen wurde der Gemeinde das ehemalige Kartäusergelände angeboten. Sieben Jahre dauerten die Umbauarbeiten und am 16.09.1927 konnte die wiederhergestellte Kartäuserkirche geweiht werden. In das ehemalige Bruderhaus zog das städtische Finanzamt ein.

Ein Plan zeigt das alte Kartäusergelände

Am 2. März 1945 wurden die Kirche, das Kapitelhaus, Kreuzgänge und Priorat durch Fliegerangriffe zerstört. Auch das Bruderhaus war stark beschädigt. Im August 1945 bis 1953 wurden Teile der alten Klostergebäude wiederaufgebaut.

Mehr über die Arbeit des Verbandsarchivs sowie weitere Archivalien finden Sie hier.

Text: Stefanie Sternemann
Foto(s): Stefanie Sternemann (Bestand der Gemeinde Köln 71-4/0)

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Kirche2go fragt: „Was können wir von Gott wissen?“

„Was können wir von Gott wissen?“ Dieser Frage widmet sich Nico Ballmann in dieser Folge von Kirche2go. „Kleiner Tipp: Immer, wenn Sie einem Menschen begegnen, der sagt: ‚Ich weiß ganz genau, wer Gott ist‘, dann garantiere ich Ihnen, er oder sie weiß es auf jeden Fall nicht“, betont der Pfarrer aus Köln-Bickendorf. Trotzdem glaubt er aber, „dass wir Gott zeigen können, durch unser Leben“.

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Der Text zum Nachlesen

Erst mal die etwas schlechte Nachricht: nicht wirklich viel erstmal. Eigentlich können wir von Gott gar nichts wissen. Gott ist, wenn wir ihn ernst nehmen, viel viel größer als wir uns das überhaupt vorstellen können.

Und trotzdem müssen wir ja irgendwie über Gott reden. Trotzdem wollen wir von ihm erzählen, wollen davon erzählen, was Gott in unserem Leben macht. Viele Menschen haben Erfahrungen mit Gott gemacht. Die werden in der Bibel gesammelt und viele Menschen versuchen aus ihrer Perspektive, zu ihrer Zeit, zu erzählen, wie sie Gott erfahren haben. Und da entstehen große Bilder. Bilder wie beispielsweise ein königlicher Herrscher, wie ein Herrscher der Herrscher, wie ein großer Krieger. Aber auch ganz zarte Bilder, wie Gott als eine Mutter, wie eine gute Henne, die auf ihre Küken aufpasst. Gott wie ein Tal, wie ein Schutz, wie ein Wall. Ganz ganz viele Bilder.

Tja jetzt natürlich die Frage: Ist Gott denn jetzt ein Herrscher der Herrscher? Ist Gott jetzt eine Henne? Ist Gott ein Tal? Nein, natürlich nicht. Das sind alles nur Bilder, die versuchen zu beschreiben, wie Menschen Erfahrungen mit Gott gemacht haben. Kleiner Tipp: Immer, wenn Sie einem Menschen begegnen, der sagt: „Ich weiß ganz genau wer Gott ist“, dann garantiere ich Ihnen, er oder sie weiß es auf jeden Fall nicht. Wir können nur in Bildern über Gott sprechen und nur in unseren persönlichen Erfahrungen, können versuchen, die alten Bilder aus der Bibel zu nehmen und von ihrer Zeit in unsere Zeit zu transportieren.

Und da passiert etwas ganz Spannendes, denn wenn man sich die Bilder in der Bibel anschaut, von Gott, dann kommen da bestimmte Kernmerkmale immer wieder zum Vorschein. Für mich sind das drei ganz besondere. Zum einen, dass Gott die Quelle allen Lebens ist, zum zweiten, dass Gott der Ausgangspunkt aller Potenziale ist und zum dritten, dass Gott die Liebe ist.

Und wenn das der Fall ist, dann kann ich, glaube ich, Gott in meinem Leben sichtbar machen, auch für andere Menschen. Nämlich indem ich, wenn Gott die Quelle allen Seins ist, aller Schöpfung, dass ich diese Schöpfung bewahre, dass ich auf sie aufpasse und vor allen Dingen, dass ich dieses Leben, was mir geschenkt ist, genieße. Dass ich Gott sichtbar werden lasse in dem Leben meines Lebens. Zum zweiten, wenn Gott der Ausgangspunkt allen Potenzials ist, dass ich versuche mein Potenzial, das, was Gott mir an guten Gaben mitgegeben hat, dass ich das scheinen lasse in dieser Welt, dass sich die Talente nicht unter den Scheffel stelle, mich nicht kleiner mache, als ich eigentlich bin, sondern tatsächlich die guten Dinge sehe, die Gott mir mitgegeben hat.

Und das letzte – und das find ich eigentlich das wichtigste – dass Gott die Liebe ist, das immer wieder in der Bibel auftaucht und was vielleicht ganz konzentriert in diesem einen Spruch aus dem ersten Johannesbrief drin steht: „Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott in ihm.“ Und wenn Gott tatsächlich die Liebe ist, dann ist vielleicht die Möglichkeit, Gott sichtbar zu machen, indem wir so verschwenderisch wie möglich lieben. Indem wir etwas von dieser Liebe, die Gott uns gegeben hat, tatsächlich leben.

Wir können vielleicht nicht viel über Gott sagen, wir können auch nur über Gott in Bildern sprechen, die nur sehr bruchstückhaft sind, aber ich glaube, dass wir Gott zeigen können, durch unser Leben. Wie wir mit dieser Welt umgehen und wie wir miteinander umgehen, durch Gott.

Text: APK
Foto(s): APK

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