Stadtsuperintendent Bernhard Seiger hat Leonie Stein ordiniert

Sie verlässt die Gemeinde, bleibt aber dem Kirchenkreis erhalten. Doch vor dem Abschied gab es noch mal was zu feiern: die Ordination. Stadtsuperintendent Bernhard Seiger hat Leonie Stein in einem Gottesdienst in der Bayenthaler Reformationskirche ordiniert. Nach ihrem Vikariat in der Gemeinde im Kölner Süden wird die frisch gekürte Pfarrerin in der nächsten Zeit in Sindorf ihren Dienst tun und dort vornehmlich in der Konfirmanden-Arbeit tätig sein. Seiger freute sich über die unter Corona-Bedingungen voll besetzte Kirche: „Schön, dass wir wieder zusammen feiern können. Wir hatten ja für längere Zeit nur spärlich miteinander zu tun.“ Corona überschattete auch das Vikariat von Leonie Stein. „Aber Sie haben die Lage ganz pragmatisch angenommen“, warf der Superintendent des Kirchenkreises Köln-Süd einen Blick zurück. Sie habe eine ganze Reihe von reinen Wortgottesdiensten ohne Gesang geleitet. Und sie habe das Format der Audio-Gottesdienste eingeführt. Überhaupt hat Seiger bei der Vikarin eine gewisse „Nüchternheit in der Beobachtung von Menschen“ wahrgenommen. „Aber es gab immer klare Ansagen von ihr.“

„Was lassen wir los, was bringt uns zum Strahlen?“

Zur Übernahme eines Amtes gehöre Haltung, sagte der Superintendent. Und Anpassungsfähigkeit: „Man muss den Wandel der Fragen immer mitbedenken. Und man muss Kritik an der Kirche zulassen können und damit umgehen.“ Wie die Kirche in Köln 2030 aussehe, könne noch niemand verlässlich sagen. Sicher sei wohl, dass weniger Geld und weniger Personal zur Verfügung stehen werden. „Wie kann man die frohe Botschaft dann attraktiv erlebbar machen?“, sei eine der Fragen, die dann beantwortet werden müssten. Und: „Was lassen wir los, was bringt uns zum Strahlen?“

Seiger erinnerte an die großen Zusammenhänge: „Wer ordiniert wird, steht in der Reihe der Propheten des Alten und des Neuen Testaments.“ Er nannte die Predigt-Arbeit „eine Quelle des Glücks, weil wir dann im Eigentlichen unterwegs sind“. Er appellierte an Leonie Stein aber auch, ihre Grenzen einzuhalten. „Sie sind nicht für alles verantwortlich. Sie leben in einer Gemeinschaft. Sie leben unter Menschen, die Ihnen den Rücken stärken.“ Der Superintendent verwies auf das Paulus-Wort „Ihr seid zur Freiheit berufen“. Und an Leonie Stein gewandt: „Die Füße, die Sie nach vorn setzen, führen in die Weite.“ Schließlich bescheinigte er der Vikarin einen „langen Atem“. Leonie Stein ist gewissermaßen auf einem Umweg ins Pfarramt gekommen.

Kindheit in Brühl und Studium in Bonn

In Hamburg wurde sie am 1. September 1978 als Tochter kölscher Eltern geboren. Nach ihrer Kindheit in Brühl und dem Studium in Bonn hat sie zunächst wissenschaftlich an der dortigen Universität im Fachbereich Neues Testament gearbeitet. Nach der Geburt ihres erstes Kindes folgte eine längere Familienphase mit zwei weiteren Kindern. Seit damals wohnt sie mir ihrer Familie in Hürth und hat sich während der Familienphase ehrenamtlich engagiert: In Schulpflegschaften, im Elternrat des Kindergartens, auf musikalischem Gebiet und in der Ökumene. Aber der Wunsch blieb, die Ausbildung zur Pfarrerin zu beenden und den Beruf auch auszuüben. Darüber hinaus mag sie ostfriesische Inseln und die Dolomiten in Südtirol, radelt und wandert gern und macht Musik.

In ihrer Predigt erinnerte sie an die Faszination, die von Jesus auf die Menschen ausging. „Sie kamen, um ihn zu hören. Manche verlassen ihre Eltern und folgen ihm nach. Obwohl das Eintreten für ihn für sie damals eine akute Gefahr bedeutete.“ Irritierend sei, was bei Matthäus, Kapitel 10, 34 – 39 zu lesen sei. Demnach habe Jesus gesagt: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.“ „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.“ Drastische Sätze, die auf den ersten Blick nicht recht passen zu der Botschaft der Bergpredigt, die jene selig nennt, die Frieden stiften. Oder an die Szene bei Jesu Verhaftung: „Wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen.“ Leonie Stein deutete das Schwert als Sinnbild für die Spaltung, die die Botschaft von Jesus Christus hervorrufe, für die Entzweiung zwischen Vater und Sohn, Mutter und Tochter. Jakobus und Johannes hätten nicht ein Mal zurückgeschaut, als sie ihre Eltern verließen, um Jesus zu folgen.  Das widerspreche eigentlich dem Gebot der Nächstenliebe. Aber es sei eben der Anspruch von Jesus gewesen, Position zu beziehen.

Gott, wo willst du mich haben?

Das gelte bis heute. Ein Leben voller Herausforderungen sei auch ein Tauziehen mit Gott. „Die Spaltung ist oft da, wo alle größten Wert auf Harmonie legen. Lebensentscheidungen können Kraft geben. Sie können aber auch belastend sein.“ Gott, wo willst du mich haben? So laute die Frage, auf die man eine Antwort finden müsse. Und da könne es sein, dass man die eigene Komfort-Zone verlassen müsse. Zum Schluss machte die neue Pfarrerin deutlich, wie sie ihre Aufgabe angehen möchte: „Wir können natürlich beklagen, dass wir als Kirche von vielem Abschied nehmen müssen. Ich bin dafür, dass wir für etwas konkurrenzlos Großartiges werben.“

Text: Stefan Rahmann/APK
Foto(s): Stefan Rahmann/APK

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Zwölf Stationen evangelischer Geschichte – Via Reformata in der Kölner Innenstadt eröffnet – Spaziergang auf den Spuren der Protestanten

Kaiserwetter herrschte an diesem lauen Herbsttag: Das perfekte Wetter für einen Spaziergang. Und zwei Männer wussten, wo es lang gehen könnte. Einen Geschichtspfad zur Reformation und ihren Folgen in der Kölner Innenstadt stellten Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und Stadtdechant Monsignore Robert Kleine im Schatten der Antoniterkirche vor.

Evangelischer Stadtweg

Vier Jahre nachdem sich der Thesenanschlag von Martin Luther an der Wittenberger Schlosskirche zum 500. Mal gejährt hat, werden auf der „Via Reformata“ Orte und Persönlichkeiten der evangelischen Geschichte erlebbar. „Bei den Feiern zum Reformationsjubiläum entstand die Idee eines evangelischen Stadtweges mitten im über Jahrhunderte katholisch geprägten Köln, das durch manche Verwerfungen hindurch seinen Weg zu Toleranz und Vielfalt gefunden hat“, sagte Bernhard Seiger bei der Eröffnung.

Zwölf Stationen hat der Weg. Auf Stelen, Wand- und Bodenplatten kann man lesen, welche Bedeutung die Orte für die Geschichte des Protestantismus in Köln hatten. Eine Broschüre, die in den Gemeinden ausliegen wird, bietet erhellende Informationen zu den Stationen. Und man kann mit einem Smartphone über einen QR-Code weitere Auskünfte zu den einzelnen Standorten im Internet aufrufen. „Das ist der Hauptgrund für die Via Reformata: Menschen sichtbar und dauerhaft vor Augen zu stellen, welchen Weg unsere Stadt  gegangen ist und wie es mit den religiösen Minderheiten vor 500 oder 250 Jahren war. Und wo wir heute stehen“, beschrieb Seiger die Idee, Vergangenheit zu verknüpfen. Neben den historischen Passagen in der Broschüre gibt es immer wieder aktuelle Querverweise.

4,5 Kilometer Weg

Die endgültige Errichtung des Weges wird zwar noch noch ein bisschen dauern. Genehmigungen für die Nutzung des öffentlichen Raums können dauern. Seiger rechnet mit der Fertigstellung im kommenden Jahr. „Es stehen zwei Stelen an der Kartause in der Südstadt und einer hier an der Antoniterkirche. Es folgt die Stele an der Trinitatiskirche. Und bald folgen die Domplatte, der Rathausplatz, der Gürzenich und der Heumarkt“, so Seiger. Am Ende steht ein 4,5 Kilometer langer Weg mit einer reinen Laufzeit von gut einer Stunde. Die verdoppelt sich, wenn man an jeder Station fünf Minuten verweilt.

Stationen sind die Alte Universität, an der bedeutende evangelische Theologen wie Adolf Clarenbach und Theoder Fabricius studierten. Weiter geht es zum Roncalliplatz, wo 1520 die Schriften Luthers verbrannt wurden. Im Rathaus wurden zwischen 1523 und 1530 16 Beschlüsse gegen den Besitz und Verkauf lutherischer Schriften gefasst. In der Antoniterkirche feierten die Protestanten am 23. Mai 1802 ihren ersten erlaubten Gottesdienst auf Kölner Stadtgebiet. Martin Luther hat in Köln 1512 das Generalkapitel des Augustiner-Eremiten-Ordens besucht. Die Eremiten waren ein Hort der „Lutherei“, der erst 1533 „gezähmt“ wurde. Aus dem Gürzenich, der „guten Stube der Stadt“, wurde zum Beginn des 20. Jahrhunderts ein Ort öffentlicher protestantischer Streitkultur. Dort wird an den liberalen Theologen Carl Jatho erinnert, der dort mitreißende Reden gehalten hat.

Station ist auch die Trinitatiskirche, der evangelische Dom von Köln. Sie ist die erste eigens für die Evangelische Gemeinde Köln erbaute Kirche. Heute dient sie dem Evangelischen Kirchenverband Köln und Region als überregionale Kulturkirche. Sie ist Ort für besondere Gottesdienste, Konzerte, Inszenierungen, Bildungsangebote und viele Kulturveranstaltungen. Der Weg endet an der Kartäuserkirche und dem Haus der Evangelischen Kirche in Köln. Auf dem ehemaligen Gelände des Kartäuserordens sind seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Ämter und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenverbands angesiedelt.

Auf unterschiedlichen Wegen zum selben Ziel – Ökumene

Uns ist wichtig, dass dieser Weg zur Reformation aus ökumenischer Perspektive gestaltet wird. Die Kontroversen früherer Jahrhunderte sind an vielen Stellen überwunden, und es gibt inzwischen einen gemeinsamen wertschätzenden Blick auf den Beitrag der reformatorischen Gedanken und Initiativen in Mitteleuropa und der Protestanten zum Gedeihen unserer Stadt“, erklärte Stadtsuperintendent Seiger.

Monsignore Kleine sagte, dass die Kirchen seit der Reformation auf unterschiedlichen Wegen unterwegs seien, das Ziel aber das gleiche sei. „Und das Fundament der Wege ist auch das gleiche: Die Heilige Schrift.“ Und überhaupt sei der Weg ein Bild, das in den Konfessionen immer wieder auftauche. „Schon Jesus Christus hat gesagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

Die Stadt Köln ist dankbar

Brigitta von Bülow, Bürgermeisterin der Stadt, würdigte den ökumenischen Ansatz: „In diesem Geist, so verstehe ich das, ist die Idee zur Via Reformata entstanden. Nicht um zu spalten, sondern um zusammenzuführen. Daher blickt die Stadt Köln dankbar auf diesen neuen Geschichtspfad. Es ist  gut, dass der Protestantismus über 200 Jahre nach seiner Anerkennung in Köln sichtbar und erkennbar wird als gestaltender Akteur in der Stadt.“

Die Bürgermeisterin kennt sich aus in der Geschichte der Stadt: „Auch Martin Luther kannte Köln. In einer Tischrede von 1538 kritisierte er den Dom aufgrund der Akustik als zum Predigen ungeeignet. Und auch der Dom stellt letztlich, was vielen Kölnerinnen und Kölnern nicht so klar ist, ein Symbol gelebter Ökumene dar. Wurde er doch nach vier Jahrhunderten des Stillstands durch das evangelische Preußen fertiggestellt. Vor allem Friedrich Wilhelm IV. unterstützte die Fertigstellung des Kölner Doms. Die große Begeisterung des Preußenkönigs ließ in katholischen Kreisen die Befürchtung entstehen, er könnte als Bauherr das Recht beanspruchen, den Dom zur Simultankirche umzuwandeln.“ Die Geschichte verlief anders.

www.via-reformata.de

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann/APK

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Kirche2go fragt: Wer war Martin Luther?

Kirche2go fragt passend zum Reformationstag: „Wer war Martin Luther?“ – Die Bandbreite der Bezeichnungen für diesen Mann reichen von Ketzer, Befreiungsheld, Reformator, Kirchenspalter bis zu Rebell. Schnell erzählten und schrieben die Menschen noch zu seinen Lebzeiten Legenden und Mythen über den ehemaligen Mönch aus Wittenberg (1483 – 1546). Unstrittig ist sicherlich, dass die Reformation eines der folgenreichsten Ereignisse für die Kirche und die Geschichte ist. Kirche2go blickt mit „Wer war Martin Luther?“ auf wichtige Stationen aus Martin Luthers Leben.

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Hier der Text des Videos zum Nachlesen:

Auch wenn der Reformator Martin Luther stammt aus dem heutigen Sachsen-Anhalt und wurde am 10. November 1483 in Eisleben geboren. Sein Lebensweg führte ihn von dort unter anderem nach Magdeburg, Eisenach, Erfurt, Wittenberg, Rom, Köln, Heidelberg, Leipzig, Worms und Marburg. Am 18. Februar 1546 starb Martin Luther im Alter von 62 Jahren in Eisleben.

Er studierte zunächst Rechtswissenschaften, geriet aber in dieser Zeit in eine Lebenskrise. Der Überlieferung nach geriet er am 2. Juli 1505 in einem schweren Sommergewitter in Todesangst und beschloss, Mönch zu werden. Er wurde Doktor der Theologie und bekam eine Professur für Bibelauslegung in Wittenberg.

Am 31. Oktober 1517 kritisierte Luther den Ablasshandel der Kirche in Deutschland. Damals konnten sich Menschen mit den Ablassbriefen der Kirche angeblich die Sündenvergebung erkaufen. In 95 Thesen sprach sich Luther gegen die Politik der Kirche aus. Dies war der Beginn der Reformation, in deren Folge die evangelische Kirche entstand. 1518 wurde der sogenannte „Römische Prozess“ gegen Luther eröffnet.

Der Reformator beharrte auf seinen Thesen. Um Martin Luther zu schützen, wurde er 1521 auf Anweisung des sächsischen Kurfürsten Friedrich des Weisen auf die Wartburg entführt. Dort nutzte Luther die Zeit des Wartens und übersetzte das Neue Testament in die deutsche Sprache. Die erste Ausgabe erschien 1522.

Noch während der sogenannten Bauernkriege heiratete der ehemalige Mönch Martin Luther die ehemalige Nonne Katharina von Bora. Bis zu seinem Tod im Jahr 1546 schrieb der Reformator noch viele Texte, dichtete Kirchenlieder und setzte sich unter anderem für die Umgestaltung des Schulwesens ein.

Text: APK
Foto(s): APK

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Gedenken 9.11.: Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Menschen

Rund um den 9. November gibt es viele Veranstaltungen in Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Menschen – es wird in Köln unter anderem einen Rundgang, eine Gedenkstunde, Gottesdienst, Lesung und Gedenkfeier geben. Die Zusammenfassung in der Übersicht:

09.11.2021, 12:00 Uhr
Evangelisch Leben in Köln und Region
Löwenbrunnen am Lern- und Gedenkort Jawne, Erich-Klibansky-Platz, 50667 Köln
Gedenkstunde am Löwenbrunnen: Schülerinnen und Schüler erinnern an die Shoa

Eine Gedenkstunde in Erinnerung an deportierte und ermordete jüdische Kinder und Jugendliche aus Köln findet am Dienstag, 9. November, 12 bis 13 Uhr, am Löwenbrunnen, Erich-Klibansky-Platz, statt. Auf dem Rand des Brunnens vor dem Lern- und Gedenkort Jawne stehen die rund 1.160 Namen dieser Kinder und Jugendlichen. Hier befand sich von 1884 bis 1942 ein Zentrum jüdischen Lebens in Köln unter anderem mit dem Jüdischen Gymnasium Jawne. Am Gedenktag tragen Schülerinnen und Schüler des Montessori-Gymnasiums Köln-Nippes die Ergebnisse eines Workshops „Erinnern an die Shoa“ vor. Zur Einführung spricht Pfarrer Rainer Lemaire, Schulreferat und Pfarramt für Berufskollegs im Evangelischen Kirchenverband Köln und Region und Lern- und Gedenkort Jawne. Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln, spricht ein Grußwort.

www.reli-koeln.de

09.11.2021, 17:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
Synagogen-Gemeinde, Roonstraße 50, 50674 Köln
Mit Anmeldung bis 2.11.: Gedenkveranstaltung zum 83. Jahrestag Reichspogromnacht 1938
„Verschwörungstheorien gestern und heute“

Am Dienstag, 9. November, beginnt um 17.30 Uhr, in der Synagoge, Roonstraße 50, die Gedenkveranstaltung zum 83. Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938. Vor 83 Jahren, vom 9. auf den 10. November brannten die Synagogen im gesamten Deutschen Reich, in Österreich und in der Tschechoslowakei. Der 9. November ist der Tag, an dem organisierte Schlägertrupps jüdische Geschäfte und Gotteshäuser in Brand setzten, Privatwohnungen plünderten und verwüsteten sowie tausende Juden misshandelt, verhaftet oder getötet wurden. Spätestens an diesem Tag konnte jeder in Deutschland sehen, dass Antisemitismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden war. Ein Anschlag in Paris diente als Vorwand für diese Taten. Er diente als Vorwand für das vehemente Aufflammen von Verschwörungstheorien, die in einem Völkermord enden sollten. Für die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail an event@sgk.de bis Dienstag, 2. November, erforderlich. Es gilt die „3-G-Regel“. Beim Einlass müssen ein entsprechender Nachweis sowie ein gültiger Personalausweis vorgelegt werden.

09.11.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
Alter Jüdischer Friedhof, An der Weltersmühle, 50374 Erftstadt
Schweigegang zur Reichspogromnacht
Der Ökumene-Ausschuss lädt ein

Um der Gräuel der November-Pogrome nationalsozialistischer Gewaltherrschaft zu gedenken, lädt der Ökumene-Ausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich und des Pfarrverbandes St. Kilian am Dienstag, 9. November, 18 Uhr, zu einem Schweigegang ein. Beginn ist am alten Jüdischen Friedhof, An der Weltersmühle, mit Begrüßung der Teilnehmenden und Einführung in die Veranstaltung. Der Gang führt dann über den Marktplatz, wo Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Lechenich Texte vortragen. An der ehemaligen Synagoge, Judenstraße, wird der 29 jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Lechenich gedacht, die Opfer des Holocaust wurden. Der Schweigegang endet am Neuen Jüdischen Friedhof, Am Römerhofweg. Anschließend gibt es im Evangelischen Gemeindezentrum, An der Vogelrute 8, ein Beisammensein.

www.kirche-lechenich.de

09.11.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
„Mit-gehen – Mit-gedenken“
Christliche Kirchen laden zur Erinnerung an die Reichspogromnacht ein

Am Dienstag, 9. November, laden die christlichen Kirchen in Wesseling, der Verein für Orts- und Heimatkunde Wesseling e.V. und die Stadt Wesseling zum „Gang des Gedenkens“ ein. Um 18 Uhr startet die Veranstaltung in der Apostelkirche, Antoniusstraße 8. Der Weg führt weiter zum Synagogen-Mahnmal ,,Am Mark“ und endet am alten jüdischen Friedhof an der Römerstraße. In ganz Deutschland wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 Synagogen angezündet, jüdisches Eigentum zerstört und jüdische Bürger misshandelt und ermordet. Auch in Wesseling wurden die Synagoge, jüdische Ladenlokale und Wohnhäuser in Brand gesteckt und zerstört.

www.evangelisch-wesseling.de

09.11.2021, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
„Gottesdienst gegen das Vergessen“
Gedenken an die Pogromnacht

Einen Gottesdienst im Gedenken an die Schrecken und die Folgen der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 veranstaltet die Evangelische Gemeinde Köln am Dienstag, 9. November, 18 Uhr, in der Antoniterkirche, Schildergasse 57. Der „Gottesdienst gegen das Vergessen“ mit musikalischem Rahmenprogramm wird von Aaron Proujanski (Gesang) und Johannes Quack (Orgel) sowie Pfarrer Markus Herzberg (Liturgie) gestaltet.

www.antonitercitykirche.de

09.11.2021, 19:00
Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
„Tehillim/Psalmen“: Konzert in der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche Junkersdorf
Crossover-Musikprojekt zum Gedenken an den Holocaust

Zum Gedenken an den Holocaust und die Pogromnacht von 1938 lädt die Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Köln-Junkersdorf am Dienstag, 9. November, 19 Uhr, in die Dietrich-Bonhoeffer-Kirch, Birkenallee 20, ein. „Tehillim/Psalmen“ ist ein Crossover-Musikprojekt mit neuen Kompositionen und Vertonungen von Psalmen in Hebräisch, Latein, und Deutsch für Stimme, Akkordeon und Violine von Bella Liebermann, Frank Stanzl und anderen. Zwischen jüdischer Tradition und Neuer Musik bewegt sich das musikalische Spektrum der Kompositionen. Dazu gehören Vokal- und Instrumentalensembles mit elektronischer und klassischer Musik sowie experimenteller und traditioneller Gesang. Ausführende, unter der Leitung von Frank Stanzl (Konzertorganist, Komponist und Kirchenmusiker), sind Bella Liebermann, das Ensemble „ColKolé“, Ulrich Cordes (Tenor), das Kölner Vokalensemble und das Ensemble für Neue Musik. Der Eintritt kostet 15 Euro.

www.junkersdorf.ekir.de

Weitere Veranstaltungen:

07.11.2021, 12:00
AntoniterCityTours
WDR Funkhaus, Wallrafplatz 5, 50667 Köln
Stadtführung „Jüdisches Köln“
Historische Führung mit Manfred Höffken

Am Sonntag, 7. November, 12 Uhr, laden die AntoniterCityTours zu einem Rundgang durch das (ehemalige) jüdische Köln ein. Referent Manfred Höffken erinnert dabei auch an die Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945. Die jüdischen Mitbürger Kölns wurden nach der Machtergreifung Hitlers systematisch entrechtet. Nach den Maßnahmen gegen jüdische Geschäfte, den Nürnberger Rassegesetzen und der Reichspogromnacht vom November 1938 sahen viele Kölner Juden nur noch die eine Möglichkeit, ihr Leben durch eine Flucht ins benachbarte Ausland zu retten. Insgesamt etwa 12.000 Juden wurden sogar noch bis in die letzten Kriegstage im Februar 1945 vom Bahnhof Köln-Deutz Tief mit Güterwaggons in die Todeslager im Osten transportiert und dort ermordet. Nur wenige überlebten den Holocaust. Der Treffpunkt für den Rundgang ist am WDR Funkhaus, Wallrafplatz 5. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Internetseite www.antonitercitytours.de oder über KölnTicket ist erforderlich.

www.antonitercitytours.de

07.11.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
„Salomonisches“ – Lesung, Musik, Gesang
Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Wer am Sonntag, 7. November, zwischen 15 und 20 Uhr, in die Paul-Gerhardt-Kirche Lindenthalgürtel/Ecke Gleueler Straße zu Besuch kommt, kann an dem gemeindeübergreifenden Projekt „Salomonisches“ teilnehmen. Menschen aus der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Lindenthal, der Pfarrei St. Stephan sowie der Evangelischen Studierenden Gemeinde (ESG) lesen in diesen fünf Stunden aus dem Alten Testament (Prediger-Sprüche und Hoheslied) vor. Auch musikalisch wird das Thema „Salomonisches“ unter der Leitung von Ursula Döll, Kirchenmusikerin der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Lindenthal, umgesetzt. Es musizieren Arnd Sartor (Oboe), David Johnson (Violine) sowie Michael lrion (Shrutibox) und es singen Eva Bacher, Anja Barth, Ursula Döll, Ann-Katrin Gödde, Hedwig Groß-Bölting, Silvia Kuhn und Ela Thimme. Einlass ist jederzeit möglich. In den Pausen werden Getränke und Snacks angeboten. Es gilt die „3-G-Regel“ und Maskenpflicht. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.evangelisch-in-lindenthal.de

08.11.2021, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim
Kreuzkirche-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Lesung aus dem Roman „Helenes Versprechen“
Autorinnenlesung in der Kreuzkirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim lädt am Montag, 8. November, 19 Uhr, zu einer Lesung in die Kreuzkirche, Wuppertaler Straße 21, ein. Der 3. Roman von Beate Rösler erzählt von der jüdischen Kinderärztin Helene Bornstein, die während der Nazi-Diktatur um das Leben jüdischer Weisenkinder kämpft. Das Buch beruht auf wahren Begebenheiten. Sebastian Kopplin und Bernd Spehl werden die Lesung musikalisch mit Musik jüdischer Komponisten begleiten. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung per E-Mail an g.klame@ekibubu.de oder per Telefon 0221/691888 ist erforderlich. Der Einlass erfolgt gemäß der „3-G-Regel“.

www.ekibubu.de

10.11.2021, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Porz
Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Gedenken an die Reichspogromnacht
Arbeitskreis „Kinder Abrahams“ lädt ein

An die menschliche Katastrophe der Reichspogromnacht im Jahr 1938 wird am Mittwoch, 10. November, 19 Uhr, in der Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, gedacht. Zu der Gedenkfeier lädt der Arbeitskreis „Kinder Abrahams“ ein, in dem sich mehrere Religionsgemeinschaften zusammengeschlossen haben. Die Gedenkfeier findet unter dem Vorbehalt der dann gültigen Corona-Verordnung statt.

www.kirche-porz.de

Text: APK
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Kirche2go fragt: Wofür gibt es Pfarrerinnen und Pfarrer?

„Jeder von uns ist eigentlich ein Priester oder eine Priesterin. Warum dann eigentlich Pfarrerinnen und Pfarrer? Wofür braucht man die eigentlich?“, fragt Pfarrer Nico Ballmann in „Kirche2go“. „Ich glaube, die große Erkenntnis aus der Reformation ist, dass wir Christinnen und Christen keinen Person brauchen, die uns vorsteht, dass wir keine Personen brauchen als Mittler zwischen Gott und uns, sondern dass jeder Mensch eine ganz eigene Beziehung zu Gott haben kann.“ Warum Pfarrerinnen und Pfarrer trotzdem wichtig sind, erklärt er in dieser Folge von „Kirche2go“.

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Der gesamte Text zum Nachlesen

Wofür braucht man eigentlich Pfarrerinnen und Pfarrer? Tja, die Bibel ist ein Buch – so einfach, dass es jedes Kind versteht, und so kompliziert, dass sich große Theologinnen und Theologen darüber streiten können: Das stimmt erst mal. Und ich glaube, die große Erkenntnis aus der Reformation ist, dass wir Christinnen und Christen keinen Person brauchen, die uns vorsteht, dass wir keine Personen brauchen als Mittler zwischen Gott und uns, sondern dass jeder Mensch eine ganz eigene Beziehung zu Gott haben kann und dass Gott auch diese Beziehung will zu jedem einzelnen Menschen. Das ist gut und richtig. Im Christentum spricht man da auch ganz häufig vom Priestertum aller Gläubigen. Jeder von uns ist eigentlich ein Priester oder eine Priesterin. Warum dann eigentlich Pfarrerinnen und Pfarrer? Wofür braucht man die eigentlich? Vielleicht ist es ab und zu ganz gut in seiner eigenen Gottesbeziehung sich Rat zu holen, dann wenn Texte vielleicht in der Bibel sehr kompliziert sind oder nicht so eindeutig. Die Tatsache, dass wir unglaublich viele Bibelübersetzungen haben im Deutschen, wo bestimmte Textpassagen plötzlich ganz anders klingen und eine ganz andere Richtung haben, deutet darauf hin, dass dieses Buch doch etwas komplexer ist, als wir uns das vielleicht gewünscht hatten. Daher ist es vielleicht ganz gut, dass es Menschen gibt, die sich im Studium lange damit beschäftigt haben diese Texte vernünftig auszulegen. Die Weggefährten sein können, auf einer Suche nach einer guten Gottesbeziehung und vor allen Dingen, die neben ihrem ganzen theologischen Wissen auch seelsorgerisch da sind, bereit stehen, ansprechbar sind, um wirklich in Situationen der Not, aber auch in Situationen des Zweifels da zu sein, als ein Vorbild im Glauben: Und das heißt nicht, dass Pfarrerinnen und Pfarrer plötzlich heiliger werden oder perfekte Menschen werden – um Gottes Willen, das sind wir natürlich nicht! Aber dass sie versuchen, das was Gott uns gelehrt hat, tatsächlich in ihrem Leben scheinen zu lassen und das heißt, dass wir Menschen fehlbar sind. Das heißt, dass es okay ist, wenn wir auch mal daneben treten und das heißt vor allen Dingen, dass wir transportieren sollen, was es heißt, angenommen zu sein. Deswegen sind, glaube ich, Pfarrerinnen und Pfarrer sehr wichtig, als Leitung mit einer Gemeinde, die eine Gemeinde auf den Weg führt, als theologische Beratung in schwierigen Fragen – und vor allen Dingen als Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Nico Ballmanns Instagram-Account: @einschpunk // https://www.instagram.com/einschpunk/?hl=de

Text: APK
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Reformationsfeier: Was trägt uns in Krisen?

Auf dem Reformationsgottesdienst am 31. Oktober wird es um die persönlichen Erfahrungen der Menschen mit der Corona-Krise gehen. Die Gemeindemitglieder haben die Fragen beantwortet: Wie haben sie die Corona-Pandemie erlebt und wahrgenommen? Was hat sie in dieser Zeit getragen? Was trägt uns in Krisen? „Die Zeit mit Corona war anders. Nicht besser, nicht schlechter, einfach anders. Ich hatte Phasen, da habe die Entschleunigung genossen. Dieses eine Weile für mich sein können. Wenn mir die Decke auf den Kopf zu fallen drohte, dann habe ich mir eine Beschäftigung gesucht“, schreibt beispielsweise Sylvia. Jemand anderes schreibt: „Ich habe die Zeit der Krise als ,Defragmentierung‘ erlebt. In meinem beruflichen Umfeld durfte technischer Fortschritt rückschrittliche Strukturen überwinden und lang überfällige Standards ermöglichen.“ Ein andere Kommentar lautet: „In der Pandemie hat mich als Schwangere mit Kleinkind und später als Mutter von zwei Kindern unter 3 die Kitaschließung körperlich belastet. Emotional haben mich die Kontakteinschränkungen belastet.“ Karl-Heinrich schreibt: „Während des langen Lockdowns sind mir in den Gottesdiensten und Predigten besondere Dinge sehr angenehm aufgefallen und nahe gekommen.“

Kommentare werden in die Feier eingebunden

Die Kommentare werden später in einer Auswahl auf dem Reformationsgottesdienst im Eingangsbereich der Trinitatiskirche auf Plakat-Sprechblasen veröffentlicht. Ziel ist es, die Gemeindeglieder und ihre Erfahrungen aktiv einzubinden, um sie zu hören, zu teilen und die Gemeinschaft zu stärken sowie Identifikation zu schaffen.

Unsere gemeinsame Reformationsfeier

Die Ansprache in der Reformationsfeier 2021 wird Prof. Dr. Christiane Woopen halten. Studierende der ESG werden außerdem ihre persönlichen Eindrücke aus der Corona-Zeit präsentieren und teilen. Im Gottesdienst ist zudem eine kurze, etwa dreiminütige Unterbrechung eingeplant. Es soll in dieser Zeit die Möglichkeit für ein Gespräch mit dem Banknachbarn gegeben werden, bei dem man die persönlichen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie und anderen Krisen austauschen kann. Der Gottesdienst wird in den sozialen Medien gestreamt und als Hybrid-Gottesdienst angeboten.

Die Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region findet am Sonntag, 31. Oktober 2021, 18 Uhr in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln, statt. Es gelten die 3-G-Regeln und die Vorschriften der aktuellen Coronaschutzverordnung. Der Gottesdienst wird auch live auf www.youtube.com/kirchekoeln übertragen.

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Das Herz berühren: Pfarrerin Katharina Bous wird ordiniert

Geht das eigentlich: Von Köln nach Düsseldorf zu wechseln und sich gleich heimisch zu fühlen? Das Vorurteil sagt dazu ein deutliches „Nein.“ Pfarrerin Katharina Bous ist da lachend ganz anderer Meinung: „Es geht! Denn ich wurde nach meiner Zeit in Köln in Düsseldorf sehr herzlich aufgenommen.“

Seit Anfang Oktober ist sie zum zweijährigen Probedienst mit einer halben Stelle in Düsseldorf-Bilk an der Friedenskirche tätig, in den weiteren 50 Prozent ihrer Zeit bringt sie sich in der Seelsorgefortbildung ein, um ehrenamtlich Tätige zu unterstützen und zu schulen.

Zu ihrer Ordination kehrte die 29-Jährige aber noch einmal zur Dünnwalder Tersteegenkirche zurück. Dort, sowie bei den Mülheimer beymeistern, war sie als Vikarin tätig und freute sich, dass Pfarrer Torsten Krall, ihr Mentor in Dünnwald, den Freiluftgottesdienst zur Ordination leitete.

Im Zuge der Ordinationsansprache machte Torsten Krall deutlich, wie wichtig es für Pfarrerinnen und Pfarrer ist, Hoffnung zu verkünden, seinen Glauben öffentlich zu machen. „Selbst dann, wenn unsere Haltung zu Auseinandersetzungen führt, verwundbar macht. Wir sollten aus dem Herz heraus in das Herz der anderen hinein von Gott erzählen.“ Diese Begabung, das Herz ihrer Mitmenschen zu berühren, habe Katharina Bous: „Sie kann Menschen ansprechen, hört zu und tröstet.“

Begleiten und Halt geben

Eine Gabe, die Katharina Bous selbst damit begründet, neugierig auf die Geschichten der Menschen zu sein. Allerdings nicht in dem Sinn, die Menschen, die sich ihr anvertrauen, verändern zu wollen, sondern sie zu begleiten und ihnen Halt zu geben. „Gerade in der Seelsorge, die einer meiner Schwerpunkte ist, ist man nah dran an den Menschen. Dann ist es wichtig, da zu sein, den Ängsten der Menschen Raum zu geben und sich trotzdem die Hoffnung auf ein gutes Ende zu bewahren.“ Wie das funktionieren kann, beleuchtete sie in ihrer Predigt, in die sie mit einer klaren Zielsetzung einstieg: „Das Evangelium muss frisch und neu in die Gegenwart hinein gepredigt werden.“ Drei Dinge seien es, die dabei helfen. Der Satz: „Zuversicht ist erlaubt“. Das Wissen, dass Gemeinschaft Kraft gibt und der Vers aus dem Buch Nehemia: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke.“

Die Freude am Glauben begleitet die Theologin seit ihrer Jugend. Aufgewachsen in Cochem an der Mosel, war sie schon früh aktiv in der evangelischen Jugendarbeit, wurde Mitgründerin der Jugendgemeinde Youcom und ließ sich von der Begeisterung für den Glauben mitnehmen. „Der Mensch Jesus hat mich immer fasziniert durch seine Klarheit und die Hoffnung, die er gibt. Eine meiner Grundlagen im Glauben ist der Gedanke: Am Ende wird alles gut!“

Freiwilligendienst im französischen Taizé

Auf das Abitur folgte ein Freiwilligendienst im französischen Taizé mit bereichernden geistlichen Impulsen und letztlich der Erkenntnis, dass der Beruf der Pfarrerin für sie Berufung ist. „Die Zeit in Taizé hat meinen Entschluss, diesen Weg zu gehen, gefestigt“, blickt sie zurück.

Studienorte wurden Marburg, Heidelberg und schließlich Durham in Großbritannien. „Dort habe ich den Master mit Schwerpunkt ,Neue Gemeindeformen‘ gemacht“, berichtet Katharina Bous und schildert spannende Begegnungen in verschiedenen Gemeinden der Church of England, Erfahrungen mit Kirche im Café, im Nachtclub oder am Strand.

Zurück in Heidelberg folgte das Examen und schließlich das Vikariat in Köln, das geprägt wurde durch die Corona-Pandemie. „Diese schwierige Zeit war auch eine Chance, viel Neues zu entwickeln, digitale Gemeindearbeit auszuprobieren und kreativ zu werden“, ist die Pfarrerin überzeugt. Diese Erfahrungen nimmt sie nun mit nach Düsseldorf, um auch dort mit Frische und Zuversicht in die Herzen der Menschen hinein zu predigen.

Text: Katja Pohl/APK
Foto(s): Matthias Pohl

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Wochentipps: Reformationstag, Orgelfesttage und Krimilesung

Rund um den Reformationstag gibt es in den nächsten Tagen viele Angebote – und zusätzlich haben wir wieder eine bunte Mischung im Angebot: Es gibt den Geschichtspfad „Via Reformata“,  die Krimilesung „Möwchen“, Frauenreden zu Tisch zum Reformationstag „Frauen auf den Turm!“ und die Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche „Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“. Angeboten wird ebenfalls die Reformation im Dialog „Martin L. trifft Greta T.“, einen Abend zum Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski, und die zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Dann wird ein Blick auf Kirche, digitale Medien und den Wandel der Öffentlichkeit geworfen – mit der Tagungsreihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“ und die internationalen Orgelfesttage mit dem Konzert mit Olivier Latry aus Paris finden statt. Alle Infos in der Zusammenstellung:

28.10.2021, 14:30
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Eröffnung der „Via Reformata“
Geschichtspfad mit zwölf Stationen führt durch die Kölner Innenstadt
Köln hat einen neuen Geschichtspfad: Am Donnerstag, 28. Oktober, 14.30 Uhr, wird die „Via Reformata“ an der Antoniterkirche, Schildergasse 57, feierlich eröffnet. Der Pfad zeigt an Hand von zwölf Stationen die Geschichte der Protestantinnen und Protestanten in der Domstadt von der Zeit der Reformation, vor über 500 Jahren, bis in die heutigen Tage. Stelen, Boden- und Wandplatten erzählen von dem bewegten Leben der Evangelischen, die lange Zeit um Anerkennung ringen mussten. Präsentiert wird der Geschichtspfad von der Evangelischen Kirche in Köln und Region. Die ersten Stelen konnten bereits in der Kölner Innenstadt errichtet werden. Weitere werden nach den Genehmigungsverfahren der Stadt Köln nach und nach errichtet und eröffnet werden. Mit einem Begleitheft und einem QR-Code ist der Weg jetzt schon vollständig begehbar. Zur Eröffnung werden Pfarrer Bernhard Seiger, Superintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Stadtdechant Robert Kleine und Bürgermeisterin Brigitta von Bülow sprechen. Bläsermusik begleitet die Veranstaltung zur Enthüllung der ersten Stele, zu der auch ein Glas Kölsch gereicht wird.

www.via-reformata.de

29.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln
„Möwchen“ – Krimi von Heinrich Bischoff
Autorenlesung in der Auferstehungskirche Ostheim
Am Freitag, 29. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim zu einem gemütlichen Leseabend in die Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, ein. In der Veranstaltungsreihe “Litera-Türchen” liest der Kölner Autor Heinrich Bischoff aus seinem Krimi „Möwchen” und nimmt die Zuhörenden mit in ein idyllisches Dorf in der Wesermarsch zur Nachkriegszeit und den ungeklärten Todesfällen, die in der Gegenwart ihre spannende Aufklärung finden. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

30.10.2021, 09:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
„Frauen auf den Turm!“
FrauenReden zu Tisch zum Reformationstag
Ein Stück Kölner Frauengeschichte können die Teilnehmenden des Frauenmahls „Frauen auf den Turm!“ am Samstag, 30. Oktober, 9.30 Uhr bis 13 Uhr, in der Evangelischen Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, erleben. Der Theologinnenkonvent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Nord lädt am Vortag des Reformationsfestes zu einem Vortrag „Frauen auf den Turm!“ von Irene Franken und zu Interviews und Gesprächen mit einigen Frauen vom Rathausturm ein. 18 bedeutende Frauen, von insgesamt 124 Persönlichkeiten, haben die Ehre bekommen, auf dem Rathausturm als Skulptur stehen zu dürfen. Darunter sind unter anderem eine Kaiserin, eine Äbtissin, ein Opfer der Hexenverfolgung, eine politische Aktivistin und eine Märtyrerin während der Zeit des Nationalsozialismus. Ihre Biografien werden in gespielten Interviews und Gesprächen vorgestellt. Für die musikalische Unterhaltung sorgt Tanja Heesen-Nauroth, Musikerin und Komponistin, am Flügel. Die Teilnahme kostet 12 Euro. Darin enthalten sind Getränke und ein Mittagsimbiss. Eine Anmeldung per E-Mail an superintendentur.koeln-nord@ekir.de oder per Telefon 0221/8209051, ist erforderlich.

www.kkk-nord.de

31.10.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
„Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“
Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche
Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein lädt im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre Jüdisches Leben in Köln“ zu einer Ausstellung in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. In Bildern, Texten und in einem Video wird die Geschichte des Friedhofs, der seit 1774 besteht, erzählt. Die Fotoausstellung kann bis Sonntag, 21. November, immer samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0221/9625020 besucht werden.

www.kirche-koeln-muelheim.de

31.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Frechen
Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Martin L. trifft Greta T.“
Reformation im Dialog mit dem Wortkünstler SAXA
Zu einer besonderen Veranstaltung am Reformationstag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Frechen ein. Unter dem Motto „Martin L. trifft Greta T.“ führen Vertreter der Kirchengemeinde einen Dialog mit dem Wortkünstler SAXA. Die Fragen „Was hat sich in 500 Jahren verändert?“ und „Was treibt die Menschen an – die kleine oder große Reformation im Kopf, im Herzen, im Handeln?“ stehen dabei am Sontag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gästen sollen Gedanken ausgetauscht und Impulse gesetzt werden.

www.kirche-frechen.de

31.10.2021, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Das Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld erinnert an die Musikerin
Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld an die Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski (1899-1971), die von 1922 bis 1925 an der Evangelischen Kirche in der Rothehausstraße (heutige Friedenskirche) als Organistin tätig war. Am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, stellt Karin Feuerstein-Prasser in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, die Biographie von Lili Wieruszowski vor. Die Referentin ist Sachbuch-Autorin und verfasst insbesondere Biografien von Frauen. Der Eintritt ist frei.

www.evangelisch-ehrenfeld.de

31.10.2021, 18:00
Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
Zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche
„Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog.“
Die zentrale Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Gastrednerin am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ist Christiane Woopen, Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Forschungsstelle Ethik. Von 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des deutschen Ethikrates und ist zurzeit Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Christinnen und Christen fragen nach den jüngsten Krisenerfahrungen nach den Fundamenten auf denen die Gesellschaft ruht. Dabei ist der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt, gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Die Liturgie wird von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, geleitet. Der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Köln unter der Leitung von Joachim Geibel sorgt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Im Anschluss wird zu einem Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem eingeladen. Der Eintritt ist frei.

www.trinitatiskirche-koeln.de

31.10.2021, 17:30
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Internationale Orgelfesttage in Mülheim
Konzert mit Olivier Latry aus Paris
Während der Internationalen Orgelfesttage von Samstag, 30. Oktober, bis Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln zu verschiedenen Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Am Sonntag, 31. Oktober, 17.30 Uhr, trägt Olivier Latry, Organist der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt sowie Charles-Marie Widor vor. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erforderlich.

01.11.2021, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Zwei Konzerte in der Offenen Friedenskirche
Elektrogeige und Orgelwerke von Bach erklingen in Mülheim
Am Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein gleich zu zwei Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Sergey Malov präsentiert in einem Konzert, das um 15 Uhr beginnt, Interpretationen von Barock-Musik bis hin zur Musik der Romantik. Der Musiker spielt Violine, Viola da spalla sowie Elektrogeige. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eine Platz-Reservierung unter Telefon 0163/44 989 52 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erwünscht. Eine Huldigung an Johann Sebastian Bach ist das Konzert mit Martin Schmeding, das um 17.30 Uhr beginnt. Der Professor für Orgel an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater wird Orgelkompositionen interpretieren, die auf der Tonfolge B-A-C-H beruhen. Hier ist der Eintritt frei und eine Anmeldung per Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de erforderlich. Beide Konzerte finden in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln im Rahmen der Internationalen Orgelfesttage statt.

www.kirche-koeln-muelheim.de

03.11.2021, 10:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, 50678 Köln
Ein Blick auf Kirche, digitale Medien und Wandel der Öffentlichkeit
Tagungsreihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“
Die digitalen Medien haben sowohl die Kirche als auch die Öffentlichkeit und die Medienlandschaft verändert. Die Medien sind vielfältiger geworden, die Zugänge zu Informationen individueller. Auch die kirchliche Medienarbeit muss sich auf diese veränderte Öffentlichkeit einstellen. Eine Tagung aus der Reihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“ am Mittwoch, 3. November, 9.30 Uhr bis 17 Uhr, in der Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b, diskutiert die Fragen „Wie positioniert sie sich die evangelische Medienarbeit im Netz und wie kann sie Markenbildung betreiben?“ sowie „Wie sehen säkulare Medien die Situation der kirchlichen Medien?“. Antworten darauf kommen aus der Perspektive der Theologie durch Dr. Florian Höhne (Humboldt-Universität Berlin), aus der kirchlichen Medienarbeit durch Ingo Lehnick (Chefredakteur epd-West) und Lilith Becker (Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik und Yeet-Netzwerk) sowie aus der säkularen Medienarbeit durch Dr. Nicola Balkenhol (Leiterin Multimedia im Deutschlandradio). Die Teilnahme ist kostenlos und kann auch über die Zoom-App wahrgenommen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Martin Möller

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Reformation im Jahr 2021: nach Fundamenten fragen – Veranstaltungen und Gottesdienste am Reformationstag in Köln und Region

„Entdeckungen im Dialog – Reformation im Jahr 2021 heißt, nach Fundamenten zu fragen. Die jüngsten Krisenerfahrungen haben vieles, was selbstverständlich war, infrage gestellt. Die Frage nach Werten und dem Umgang des Einzelnen mit Krisen stellt sich neu, ebenso wie das Thema, auf welchen Fundamenten unsere Gesellschaft in Krisenzeiten ruht.“ Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region am 31.10.2021 um 18 Uhr in der Trinitatiskirche. Jede und jeder kann sich beteiligen und so Teil der Reformationsfeier werden, die zusammen mir der ESG Köln gestaltet wird. Beantworten Sie hierzu einfach die Frage: „Was trägt uns in Krisen?“ in unserem Forum auf dieser Internetseite. Mit einem Klick auf das Bild können Sie Ihre Antwort teilen (auch anonym).

Der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie ist für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem statt. Es gelten die 3-G-Regeln und die Vorschriften der aktuellen Coronaschutzverordnung. Der Gottesdienst wird auch live auf www.youtube.com/kirchekoeln übertragen.


Eine Übersicht über alle Veranstaltungen aus den vier Kölner Kirchenkreisen am Reformationstag 2021 finden Sie hier:

Stand 21.10.2021

KÖLN

Evangelischer Kirchenverband Köln und Region
31.10.2021, 18:00, Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 50676 Köln
Zentrale Reformationsfeier in der Trinitatiskirche
„Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog.“

Die zentrale Reformationsfeier des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region steht in diesem Jahr unter dem Motto „Was trägt uns in Krisen? Entdeckungen im Dialog“. Gastrednerin am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr bis 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4, ist Christiane Woopen, Professorin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Forschungsstelle Ethik. Von 2012 bis 2016 war sie Vorsitzende des deutschen Ethikrates und ist zurzeit Vorsitzende des Europäischen Ethikrates. Christinnen und Christen fragen nach den jüngsten Krisenerfahrungen nach den Fundamenten auf denen die Gesellschaft ruht. Dabei ist der Dialog zwischen den Wissenschaften einschließlich der Theologie für die Orientierung unverzichtbar. Es gilt, gemeinsam mit der Gesellschaft Kriterien für verantwortliche Entscheidungen zu finden und Haltungen der Verantwortung und Solidarität zu prägen. Die Liturgie wird von Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, geleitet. Der Chor der Evangelischen Studierendengemeinde Köln unter der Leitung von Joachim Geibel sorgt für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Im Anschluss wird zu einem Empfang zum Reformationsfest mit Gesprächen, Getränken und Gesalzenem eingeladen. Der Eintritt ist frei. www.trinitatiskirche-koeln.de

AntoniterCityTours
31.10.2021, 15:00, Antoniterkirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
Köln zu Zeiten Martin Luthers
Stadtführung der AntoniterCityTours

2021 jährt sich Martin Luthers Widerrufsverweigerung auf dem Wormser Reichstag von 1521 zum 500. Mal. Aus diesem Anlass bieten die AntoniterCityTours am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 15 Uhr, eine Stadtführung auf den Spuren Martin Luthers, der 1512 Köln besuchte, an. Dabei orientiert sich Stadtführerin Dagny Lohff an der Frage „Wie sah die Stadt damals aus und welche Ereignisse prägten diese Zeit?“. Die Teilnehmenden begeben sich gemeinsam mit der Referentin auf Spurensuche nach Orten, Plätzen und Straßen, die an Luthers Aufenthalt und zugleich an diese aufregende und nachhaltige Epoche des 16. Jahrhunderts erinnern. Treffpunkt ist am Eingang zur Antoniterkirche, Schildergasse 57. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung über die Internetseite www.antonitercitytours.de oder über KölnTicket ist erforderlich. www.antonitercitytours.de

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
31.10.2021, 15:00, Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
„Der Jüdische Friedhof von Mülheim am Rhein“
Fotoausstellung und Videovorführung in der Friedenskirche

Die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein lädt im Rahmen des Jubiläums „1700 Jahre Jüdisches Leben in Köln“ zu einer Ausstellung in die Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. In Bildern, Texten und in einem Video wird die Geschichte des Friedhofs, der seit 1774 besteht, erzählt. Die Fotoausstellung kann bis Sonntag, 21. November, immer samstags und sonntags, jeweils von 15 bis 17 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0221/9625020 besucht werden. www.kirche-koeln-muelheim.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
31.10.2021, 16:00, Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
„Jüdische Schriftstellerinnen“
Lesung mit Musik in der Petruskirche

Rose Ausländer, Jenny Aloni, Vicki Baum, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Eva Menasse: Für eine Lesung am Sonntag, 31. Oktober, 16 Uhr, in der Petruskirche Merheim, Kieskaulerweg 53, haben Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim Texte und Gedichte von jüdischen Schriftstellerinnen zusammengestellt. Gemeinsam mit Marion Mainka, Schauspielerin, Moderatorin und Sprecherin beim WDR und dem Deutschlandfunk, werden sie die Gedichte vorlesen. Simon Rummel gestaltet die musikalische Umrahmung. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung per E-Mail an jane.dunker@ekir.de ist erforderlich. www.ekir.de/brueck-merheim/kulturelle-veranstaltungen-572.php

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus und Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
31.10.2021, 16:00, St. Nikolaus, Prämonstratenserstraße, 51069 Köln
Ökumenischer Kirchenfenster-Weg
Ein Blick auf die künstlerischen Schätze in Dünnwald und Höhenhaus

Kirchenfenster spiegeln oftmals biblische Geschichten wieder. Das Licht, das durch sie hindurch scheint, trägt zu einer besonderen Atmosphäre in den Gotteshäusern bei. Der ökumenische Kirchenfenster-Weg am Sonntag, 31. Oktober, 16 Uhr, durch Höhenhaus zeigt drei dieser künstlerischen Schätze. Der Weg beginnt in der Kirche St. Nikolaus, Prämonstratenserstraße, und führt von dort zur Evangelischen Pauluskirche, Dreisamweg 9. Abschließend können die Kirchenfenster der Kirche St. Johann Baptist besichtigt werden. www.evangelisch-in-duennwald.de

Ev. Jugendpfarramt Köln
31.10.2021, 18:00, Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, 50672 Köln
„ESCAPE THE FEAR – Reformation in Real Life“
Jugendgottesdienst in Escape Room-Form

Die Evangelische Jugend in Köln und Umgebung hat sich für den Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, etwas Besonderes einfallen lassen: Von 18 bis 20 Uhr sind Jugendliche zu einem Gottesdienst in Escape Room-Form in die Christuskirche am Stadtgarten, Dorothee-Sölle-Platz 1, eingeladen. Unter dem Motto „ESCAPE THE FEAR – Reformation in Real-Life“ erwartet die Teilnehmenden nicht nur Gruseliges sondern auch ein lebendiges Programm, bei dem Reformation in Halloween-Stimmung erlebbar wird. Die Veranstaltung richtet sich an Konfirmations- und Jugendgruppen sowie an Einzelpersonen. www.jupf.de

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
31.10.2021, 18:00, Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Das Leben der Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld erinnert an die Musikerin

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld an die Komponistin und Organistin Lili Wieruszowski (1899-1971), die von 1922 bis 1925 an der Evangelischen Kirche in der Rothehausstraße (heutige Friedenskirche) als Organistin tätig war. Am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, stellt Karin Feuerstein-Prasser in der Friedenskirche Ehrenfeld, Rothehausstraße 54a, die Biographie von Lili Wieruszowski vor. Die Referentin ist Sachbuch-Autorin und verfasst insbesondere Biografien von Frauen. Der Eintritt ist frei. www.evangelisch-ehrenfeld.de

Evangelisch Leben in Köln und Region
31.10.2021, 18:00, Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Ökumenischer Weg am Reformationstag
Thema: „Der barmherzige Samaritaner. Für eine geschwisterliche Gesellschaft“

Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden der Bezirke Bayenthal, Marienburg, Raderthal und Raderberg zu einem ökumenischen Pilgerweg durch die Stadtteile ein. Das Thema lautet „Der barmherzige Samaritaner. Für eine geschwisterliche Gesellschaft“. Eine Teilnahme ist jederzeit möglich, auch an einzelnen Stationen. Um 18 Uhr geht es an der Philippuskirche Raderthal, Albert-Schweitzer-Straße 3, los. Weitere Stationen: St. Mariä Empfängnis, Brühler Straße, (etwa 18.30 Uhr) und St. Matthias, Mathiaskirchplatz 1, (etwa 19.00 Uhr). Ziel ist die Reformationskirche Bayenthal, Goethestraße/Ecke Mehlemer Straße 29, (etwa 19.30 Uhr). Anschließend sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein auf dem Vorplatz der Reformationskirche eingeladen. www.kirche-bayenthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein
31.10.2021, 17:30, Friedenskirche, Wallstraße 70, 51063 Köln
Internationale Orgelfesttage in Mülheim
Konzert mit Olivier Latry aus Paris

Während der Internationalen Orgelfesttage von Samstag, 30. Oktober, bis Montag, 1. November, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Mülheim am Rhein in Zusammenarbeit mit den Bach-Tagen Köln zu verschiedenen Konzerten in die Offene Friedenskirche, Wallstraße 70, ein. Am Sonntag, 31. Oktober, 17.30 Uhr, trägt Olivier Latry, Organist der Pariser Kathedrale Notre-Dame, Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt sowie Charles-Marie Widor vor. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter Telefon 0221/9625020 oder per E-Mail an muelheim-am-rhein@ekir.de ist erforderlich. www.kirche-koeln-muelheim.de

Evangelische Gemeinde Köln

– AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, 50667 Köln
31.10.2021, 10:00, Evangelische Messe am Reformationstag
Zu einer Evangelischen Messe mit Musik für Orgel und Trompete am Gedenktag der Reformation, Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, lädt Pfarrer Markus Herzberg in die Antoniterkirche, Schildergasse 57, ein.
31.10.2021, 18:00, Ökumenisches Abendgebet
www.antonitercitykirche.de
31.10.2021, 11:15, Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Gottesdienst und Kindergottesdienst, Pfarrer Hans Mörtter
www.lutherkirche-suedstadt.de
31.10.2021, 18:00, Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
Abendgottesdienst, Pfarrerin Anna Quaas
Im Anschluss an den Abendgottesdienst lädt die Evangelische Gemeinde Köln zu Gesprächen bei Wein und Käse. Um Anmeldung unter https://forms.churchdesk.com/f/wJmeiMoop6 wird gebeten.
www.kartaeuserkirche-koeln.de
31.10.2021, 10:00, Thomaskirche, Neusser Wall/Lentstaße, 50670 Köln
Gottesdienst am Reformationstag
„Reformation – Zur FREIHEIT berufen!“

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Deutz/Poll
31.10.2021, 18:00, St. Johannes-Kirche, Tempelstraße 31, 50679 Köln
Acht mal!7 – Gottesdienst „RE:Format:ion“
Kleiner Gottesdienst – weiter Raum: alle 7 Minuten ein Impuls mit Ruhe und Zeit und Raum GOTTESDIENST : in der Kirche & weiterhin als Angebot: ZuHAUSE : zeitgleich zum Abpflücken + BESTELLEN
31.10.2021, 10:00, Kapelle der Stille Poll, An den Rolshover Gärten 18, 51105 Köln
HERBST : KIRCHEN : GOTTESDIENST

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
31.10.2021, 10:00, Tersteegenhaus, Emmastraße 6, 50937 Köln
Festgottesdienst am Reformationstag
Würdigung der Theologin Marie Veit
Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, soll im Gottesdienst im Tersteegenhaus Sülz, Emmastraße 6, an Marie Veit (1921-2004) erinnert werden. Die Theologin und Lehrerin wurde vor 100 Jahren geboren begann 1947 ihren beruflichen Weg im Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln-Sülz. Die bekannte Theologin Dorothee Sölle zählte zu einer ihrer ersten Schülerinnen. Texte von Marie Veit und persönliche Erinnerungen werden vorgetragen und sollen die Teilnehmenden inspirieren, neu zu fragen, was Kirche heute sein und sagen muss. Anschließend (etwa 11 Uhr) wird zur öffentlichen Gemeindeversammlung eingeladen, in der unter anderem die neue Gemeindekonzeption vorgestellt wird.
www.kirche-klettenberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
31.10.2021, 10:00, Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Gottesdienst, Prädikantin H. Henneken

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Nippes
31.10.2021, 11:00, Lutherkirche, Siebachstraße 85/ Merheimer Straße 112, 50733 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Thomas Diederichs

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Riehl
31.10.2021, 11:00, Stephanuskirche, Brehmstraße 6, 50735 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Uwe Rescheleit

Evangelische Kirchengemeinde Bickendorf
31.10.2021, 18:00, Epiphaniaskirche Bickendorf, Erlenweg 39, 50827 Köln
Preacherslam, Pfarrer Nico Ballmann
31.10.2021, 09:30, Auferstehungskirche Bocklemünd, Görlinger Zentrum 39, 50829 Köln
Gottesdienst, Pfarrer Torsten Sommerfeld
www.gemeinde-bickendorf.de

Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
31.10.2021, 09:30, Friedenskirche, Rothehausstraße 54a, 50823 Köln
Gottesdienst mit Feier der goldenen Konfirmation
31.10.2021, 10:45, Versöhnungskirche, Eisheiligenstraße, 50825 Köln
Gottesdienst, Pfarrerin Uta Walger
www.evangelisch-ehrenfeld.de

Evangelische Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld
31.10.2021, 10:30, Evangelische Clarenbach-Kirche Braunsfeld, Aachener Straße 458, 50933 Köln
Gottesdienst , Pfarrerin Graupner
www.clarenbachgemeinde.de

Evangelische Immanuelgemeinde Köln-Longerich
31.10.2021, 10:45, Immanuelkirche Longerich, Paul-Humburg-Straße 11, 50737 Köln
Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung
Die Zukunft der Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich und die Nachfolge von Pfarrer Jürgen Mocka sind wichtige Themen der Gemeindeversammlung am Sonntag, 31. Oktober, in der Immanuelkirche, Paul-Humburg-Straße 11. Das Treffen ist öffentlich und beginnt nach dem Sonntagsgottesdienst gegen 12 Uhr.
www.immanuel-longerich.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Mauenheim-Weidenpesch
31.10.2021, 10:45, Philipp-Nicolai-Kirche, Mauenheim, Nibelungenstraße 62, 50739 Köln
Festgottesdienst zum Reformationstag in Mauenheim
„Wagemutig – Luther-Momente im eigenen Leben“
500 Jahre Wormser Reichstag: 1521 weigerte sich Martin Luther mit den Worten „Hier stehe ich! Ich kann nicht anders.“ vor dem Wormser Reichstag, seine revolutionären Ideen zu widerrufen. An diesen geschichtlichen „Luther-Moment“ soll im Festgottesdienst zum Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 10.45 Uhr, in der Philipp-Nicolai-Kirche Mauenheim, Nibelungenstraße 62, erinnert werden. Dabei möchte Pfarrerin Susanne Zimmermann auch einen Anstoß geben, sich mit eigenen Lebensthemen auseinanderzusetzen und fragen, wie der Wagemut Luthers, in die heutige Zeit wirken kann.
www.kirche-mauwei.de

Evangelische Nathanael-Kirchengemeinde Köln-Bilderstöckchen
31.10.2021, 12:00, Nathanaelkirche Bilderstöckchen, Escher Straße 160, 50739 Köln
Gottesdienst zum Reformationstag mit Taufe, Pfarrerin Widdig

Evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde Junkersdorf
31.10.2021, 11:00, Dietrich-Bonhoeffer-Kirche, Junkersdorf, Birkenallee 20, 50858 Köln
Reformationsgottesdienst mit Abendmahl aus Einzelkelchen, Pfarrerin Doffing
www.junkersdorf.ekir.de

Evangelische Gemeinde Weiden/Lövenich
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Weiden / Gemeindezentrum Jochen-Klepper-Haus, Aachener Straße 1208, 50858 Köln-Weiden,

Gottesdienst mit Konfirmationen

Evangelische Kirchengemeinde Ichthys
31.10.2021, 11:00, Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden, Zum Dammfelde 37, 50859 Köln-Widdersdorf,

Gottesdienst mit Kinderkirchenschiff
Auch Kinder ohne Begleitung sind willkommen
Zu einem Gottesdienst mit Kinderkirchenschiff am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ichthys in das Evangelische Gemeindehaus Unter Gottes Gnaden in Köln-Widdersdorf, Zum Dammfelde 37, ein. Der Gottesdienst richtet sich besonders an Kinder jeden Alters mit und ohne Eltern. Die Teilnahme ist nur möglich mit einer Anmeldung über die Homepage www.evkirche-ichthys.de. Es gilt die „3-G-Regel“.
www.evkirche-ichthys.de

Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
31.10.2021, 11:00, Stadtkirche Chorweiler, Pariser Platz 32, 50765 Köln
Gottesdienst
31.10.2021, 09:30, Ev. Friedenskirche Worringen, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln-Worringen
Gottesdienst zum Reformationsfest

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
31.10.2021, 10:30, Petruskirche, Kieskauler Weg 53, 51109 Köln
Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Dr. Kalinna

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim
31.10.2021, 11:00, Kreuzkirche-Buchheim, Wuppertaler Straße 21, 51067 Köln
Gemeinsamer Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein und der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Buchforst-Buchheim am Reformationstag mit Pfarrer Sebastian Baer-Henney. An den Gottesdienst zum Reformationstag, 31. Oktober, 11 Uhr, in der Kreuzkirche Buchheim, Wuppertaler Straße 21, schließt sich eine öffentliche, erste gemeinsame Gemeindeversammlung der beiden Kirchengemeinden an, zum gegenseitigen Kennenlernen und in der über die Fusion der Kirchengemeinden zum 1. Januar 2022 berichtet wird.

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
31.10.2021, 10:30, Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
Reformationsgottesdienst mit musikalischer Gestaltung durch Cosima Breidenstein (Violine) und mit Pfarrer Klaus Völkl (Liturgie).
31.10.2021, 11:00, Versöhnungskirche Holweide, Buschfeldstraße 30, 51067 Köln
Abendmahlsgottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Ulrich Kock-Blunk
31.10.2021, 19:00, Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad/Ecke Bergisch Gladbacher Straße, 51069 Köln
Reformationsgottesdienst, Vikar Simon Manderla
www.evangelisch-in-koeln-dellbrueck-holweide.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
31.10.2021, 11:00, Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Familiengottesdienst zum Reformationstag, Pfarrerin Astrid Krall-Packbier

Evangelische Kirchengemeinde Vingst-Neubrück-Höhenberg
31.10.2021, 11:00, Erlöserkirche, Burgstraße 75, 51103 Köln
Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationstag mit Posaunenchor, Pastor Wolke
www.vingstneubrueckhoehenberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Höhenhaus
31.10.2021, 11:00, Pauluskirche Höhenhaus, Dreisamweg 9, 51061 Köln
Gottesdienst, Pfarrerin Herrenbrück

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath-Ostheim
31.10.2021, 18:00, Ev. Versöhnungskirche Rath-Heumar, Im Wasserblech 1b, 51107 Köln
Predigt-Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Dr. Wenzel
31.10.2021, 11:00, Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, 51107 Köln

Predigt-Gottesdienst am Reformationstag,
Feier der Jubelkonfirmation

Am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 11 Uhr, feiert die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Rath/Ostheim in der Auferstehungskirche Ostheim, Heppenheimer Straße 7, die Jubelkonfirmation mit allen, die vor 25, 50, 60 oder mehr Jahren konfirmiert wurden und nun daran erinnern möchten. Pfarrerin Stangenberg-Wingerning und Pfarrer Dr. Wenzel gestalten die Liturgie. Da coronabedingt im letzten Jahr diese Feier ausfallen musste, sind ausdrücklich auch die Menschen eingeladen, die bereits in 2020 ihr Jubiläum hatten. Um Anmeldung im Gemeindebüro in Rath-Heumar per E-Mail an ga-rath@ekir.de oder per Telefon 0221/9862407 oder im Ostheimer Gemeindebüro per E-Mail an ga-ostheim@ekir.de oder per Telefon 0221/8902639 wird gebeten. www.kirchengemeinde-rath-ostheim.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz
31.10.2021, 11:55, Lukaskirche, Porz-Mitte, Mühlenstraße 2, 51143 Köln
Reformationsgottesdienst in Porz
„500 Jahre nach dem Reichstag in Worms“
500 Jahre nach der Weigerung Martin Luthers beim Reichstag in Worms seine Schriften zu widerrufen, erinnert die Evangelische Kirchengemeinde Porz in ihrem Reformationsgottesdienst am Sonntag, 31. Oktober, 11.55 Uhr, an dieses Ereignis und fragt „Was bedeutet das damalige Ringen für uns heute, für die Ökumene, für eine Spiritualität, die zwischen Gewissensbindung und Engstirnigkeit, zwischen Freiheit und Konturlosigkeit zu unterscheiden sucht?“. Der Gottesdienst in der Lukaskirche Porz, Mühlenstraße 2, aus der Reihe „5 vor 12“ wird von Pfarrer Dr. Rolf Theobold geleitet. www.kirche-porz.de

Evangelische Kirchengemeinde Porz-Wahn-Heide
31.10.2021, 09:30, Martin-Luther-Kirche, Sportplatzstraße 63, 51147 Köln
Gottesdienst und Gemeindeversammlung, Pfarrer Kunz

Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
31.10.2021, 10:30, [ONLINE] ,Immanuel-Kirche, Bonhoefferstr. 8, 51061 Köln
Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinde Kalk-Humboldt
31.10.2021, 19:00, Jesus-Christus-Kirche Kalk, Buchforststraße 22-28, 51103 Köln
Abendgottesdienst, Pfarrer Hankwitz

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
31.10.2021, 10:30, Reformationskirche, Mehlemer Straße 29/Ecke Goethestraße, 50968 Köln
Predigtgottesdienst, Pfarrer Kielbik
www.kirche-bayenthal.de

Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
31.10.2021, 10:00, Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Gottesdienst zum Reformationsfest, Ji-Ung Lim
www.kirche-raderthal.de

Evangelische Kirchengemeinde Köln-Zollstock
31.10.2021, 10:00, Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, 50969 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Oliver J. Mahn
Mit dem Zollstocker Bläserkreis und anschließender öffentlicher Gemeindeversammlung

Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
31.10.2021, 10:00, Erlöserkirche, Sürther Straße 34, 50996 Köln
Gottesdienst am Reformationstag mit der Kantorei, Pfarrer Miehe

Evangelische Kirchengemeinde Rondorf
31.10.2021, 11:00, Emmanuelkirche, Carl-Jatho-Straße 1, 50997 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Roman Michelfelder
Musikalische Gestaltung durch das Gesangsquartett, Köln

Evangelische Kirchengemeinde Sürth-Weiß
31.10.2021, 10:00, Auferstehungskirche Sürth-Weiß, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Gerald Warnecke


RHEIN-ERFT-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Brühl
31.10.2021, 10:15, 17:00 und 19:00
Christuskirche, Mayersweg 10, 50321 Brühl und

Andreaskirche, Andreaskirchplatz 1, 50321 Brühl

„Frei und furchtlos“ – Festveranstaltungen zum Reformationstag
Gemeinde lädt zu Gottesdienst, Church-Night und Konzert ein

Mit einem ganzen Festtag begeht die Evangelische Kirchengemeinde Brühl in diesem Jahr das Reformationsfest am Sonntag, 31. Oktober. Am Morgen geht es um 10.15 Uhr mit einem großen Festgottesdienst in der Christuskirche, Mayersweg 10, los. Anschließend trifft man sich zu einer Suppe auf dem Vorplatz der Kirche.

„Luther in Blech“ ist der Titel eines Konzertes, das ab 17 Uhr in der Christuskirche erklingt. Claudia Gaßler, Eberhard Finkbeiner, Tobias Jäger und Marion Köhler musizieren Werke in verschiedenen Besetzungen von Henry Purcell, Pablo Neruda, Georg Philipp Telemann und anderen. Die klangvolle Musik für Blechbläser und Orgel wird ergänzt mit Originaltexten von Martin Luther, vorgetragen von Pfarrer Stefan Jansen-Haß.

Die Evangelische Jugend feiert ab 19 Uhr in der Andreaskirche, Andreaskirchplatz 3, eine Church-Night unter dem Motto „hell.wach.evangelisch“. Bis Mitternacht laden Pfarrerin Sandra Nehring und Jugendmitarbeiter Steffen Vollmann Jugendliche ab 12 Jahre ein, über den Glauben und die Reformation ins Gespräch zu kommen, eigene Thesen an die Kirchentür zu schlagen und natürlich gemeinsam zu feiern, zu essen und zu spielen.

Alle Veranstaltungen können kostenlos besucht werden. Der Festgottesdienst ist ohne Zugangsbeschränkung, eine Anmeldung per E-Mail an bruehl@ekir.de oder per Telefon 02232/43602 hilft aber beim Planen. Zur Church-Night ist eine Anmeldung per E-Mail an steffen.vollmann@ekir.de oder per Telefon 0178/6936834 erforderlich. www.kirche-bruehl.de

Evangelische Kirchengemeinde Frechen
31.10.2021, 18:00, Evangelische Kirche, Hauptstraße 209, 50226 Frechen
„Martin L. trifft Greta T.“
Reformation im Dialog mit dem Wortkünstler SAXA

Zu einer besonderen Veranstaltung am Reformationstag lädt die Evangelische Kirchengemeinde Frechen ein. Unter dem Motto „Martin L. trifft Greta T.“ führen Vertreter der Kirchengemeinde einen Dialog mit dem Wortkünstler SAXA. Die Fragen „Was hat sich in 500 Jahren verändert?“ und „Was treibt die Menschen an – die kleine oder große Reformation im Kopf, im Herzen, im Handeln?“ stehen dabei am Sontag, 31. Oktober, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirche Frechen, Hauptstraße 209, im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Gästen sollen Gedanken ausgetauscht und Impulse gesetzt werden. www.kirche-frechen.de

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
31.10.2021, 18:00, Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Orgelkonzert mit Kantor Marc Gornetzki
Musik zum Reformationstag an der neuen Fasen-Orgel

Am Sonntag, 31. Oktober, beginnt um 18 Uhr ein Orgelkonzert in der Kirche der Versöhnung in Erftstadt-Lechenich, An der Vogelrute 8. Marc Gornetzki, Kantor der Evangelischen Kirchengemeinde Lechenich, spielt auf der Fasen-Orgel, die genau vor einem Jahr eingeweiht wurde. Am Reformationstag erklingen Werke von César Franck, Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Wilhelm Rudnick. Die Teilnahme ist unter Berücksichtigung der „3-G-Regel“ und dem Tragen eines medizinischen Mundschutzes möglich. Der Eintritt ist frei. www.kirche-lechenich.de

Evangelische Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen
31.10.2021, 10:30, [ONLINE], Friedenskirche Bedburg, Langemarckstraße 26, 50181 Bedburg
Gottesdienst und Zoom-Gottesdienst unter online.kirche-bedburg.de, Pfarrer Gebhard Müller.
– Bodelschwingh-Gemeindezentrum Glessen, Hohe Straße 49, 50181 Bedburg-Glessen
31.10.2021, 10:15, Gottesdienst zum Reformationstag mit Abendmahl, Pfarrer Matthias Bertenrath.
31.10.2021, 20:00, Meditativer Abendgottesdienst, Pfarrer Matthias Bertenrath.

Evangelische Kirchengemeinde Pulheim
31.10.2021, 10:00, Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, 50259 Pulheim-Stommeln
Reformationsgottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung
„Viva la Reformation“
Zum Reformationsgottesdienst unter dem Motto „Viva la Reformation“ am Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, in der Kreuzkirche Stommeln, Paul-Schneider-Straße 2, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim ein. Im Anschluss findet eine öffentliche Gemeindeversammlung statt. Um Anmeldung per Telefon 02238/2874 wird gebeten. www.kirchepulheim.de

Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft
31.10.2021, 10:00, Lutherkirche Elsdorf, Aachener Straße 174, 50189 Elsdorf
Zentral-Gottesdienst am Reformationstag

Evangelische Kirchengemeinde Brüggen/Erft
31.10.2021, 10:00, Lukaskirche Brüggen, Kirchweg 7, 50169 Kerpen-Brüggen
Reformations-Gottesdienst, Pfarrerin Gesa Francke
www.kirche-brueggen.de

Evangelische Kirchengemeinde Horrem
31.10.2021, 10:00, Kreuzkirche Horrem, Mühlengraben 10 – 14, 50169 Kerpen-Horrem
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Jens Greve
www.kirche-horrem.de

Evangelische Kirchengemeinde Lechenich
31.10.2021, 10:00, Kirche der Versöhnung, An der Vogelrute 8, 50374 Erftstadt-Lechenich
Gottesdienst zum Reformationstag, Schädlich, Pankoke
www.kirche-lechenich.de

Evangelische Friedenskirchengemeinde in Erftstadt
31.10.2021, 10:00, Friedenskirche Liblar, Schlunkweg 52, 50374 Erftstadt-Liblar
Gottesdienst

Evangelische Kirchengemeinde Wesseling
31.10.2021, 09:30, Kreuzkirche, Kronenweg 67, 50389 Wesseling
Gottesdienst, Prädikant Jürgen Eßer
31.10.2021, 11:00, Apostelkirche, Antoniusstraße 8, 50389 Wesseling
Gottesdienst, Pfarrer Rüdiger Penczeck

Evangelische Kirchengemeinde Sindorf
31.10.2021, 10:30, Christus-Kirche, Carl-Schurz-Str. 2 / Ecke Kerpener Straße, 50170 Kerpen-Sindorf Gottesdienst zum Reformationstag, Pfarrer Drensler
www.evangelisch-in-sindorf.de

Evangelische Kirchengemeinde Kerpen
31.10.2021, 10:00, Johanneskirche, Filzengraben, 50171 Kerpen

Reformationsgottesdienst
Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk spricht über den Begriff der Freiheit
„Was es heißt, ein freier Christenmensch zu sein?“ – Um diese Frage geht es im Reformations-Gottesdienst am Sonntag, 31. Oktober, 10 Uhr, in der Evangelischen Johanneskirche Kerpen, Filzengraben 19. Die innere Freiheit, die der Glaube an Jesus Christus schenkt, kann niemand nehmen. Diese Überzeugung hat Martin Luther stark gemacht. 1521 konnte er so auf dem Reichstag zu Worms zu seinen reformatorischen Erkenntnissen stehen. „Was meinen wir, wenn wir heute von Freiheit sprechen?“ fragt Pfarrerin Dr. Yvonne Brunk in ihrer Predigt im Gedenken an die Reformation vor 504 Jahren.
www.evangelisch-in-kerpen.de

Evangelische Kirchengemeinde Hürth
– Martin-Luther-King-Kirche, Villering 38, 50354 Hürth
31.10.2021, 09:45, Gottesdienst am Reformationstag
31.10.2021, 11:00, Gottesdienst am Reformationstag
31.10.2021, 17:00, Gottesdienst am Reformationstag mit musikalischem Schwerpunkt, Kantorin Denise Seidel
www.kirche-in-huerth.de


RHEINISCH-BERGISCHER-KREIS

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
31.10.2021, 17:00, Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
„Escht Kabarett von der Kanzel“
Lustiges zum Reformationstag in der Gnadenkirche

Drei Kabarettisten geben am Reformationstag, Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr (Einlass 16 Uhr), in der Reihe „Escht Kabarett“ auf der Bühne der Gnadenkirche, Hauptstraße 256, ihr bestes: Özgür Cebe, armenischer Kurde aus dem Ruhrgebiet, erzählt und spielt virtuos über Alltag und Politik. Stefan Reusch, bekannt durch die Hörfunksender SWR 3 und WDR 2, durchleuchtet als Retter der Welt die aktuelle politische Weltlage und legt sich quer. Gerd Buurmann, Schauspieler und Autor sowie Moderator der Reihe „KGB-Kunst gegen Bares“, nimmt in seiner gewohnt bissigen und spöttischen Art allerlei aufs Korn. Durch das Programm führt wie immer Bühnenköbes Christian Bechmann. Der Eintritt kostet 13 Euro. Tickets können per E-Mail an info@quirl.de reserviert und erworben werden. Es gilt die „3-G-Regel“. www.quirl.de

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
31.10.2021, 18:00, Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Musik à la carte in Kippekausen
Dr. Mojo singt und spielt

Zu einem Wunschkonzert am Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Bensberg ein. Dr. Mojo singt und spielt in der Zeltkirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, Oldies, Blues- und Folksongs nach den Wünschen der Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei, um eine Spende am Ausgang wird gebeten. www.kirche-bensberg.de

Evangelische Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
31.10.2021, 14:30, Altenberger Dom, Altenberg, 51519 Odenthal-Altenberg
Gemeinsamer Gottesdienst zum Reformationsfest mit der Finnischen Gemeinde Köln und der evangelischen Domgemeinde Altenberg mit Musik aus der finnischen und deutschen Tradition. Andreas Meisner (Orgel), Anna-Maari Tölle und Pfarrerin Claudia Posche (beide Liturgie).
31.10.2021, 10:30, Andreaskirche Schildgen, Voiswinkler Straße 40, 51467 Bergisch Gladbach-Schildgen
Gottesdienst mit Abendmahl zum Abschluss der Jugendleiterschulung (mit 3-G-Regeln)

Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
31.10.2021, 10:15, Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach-Herkenrath
Gottesdienst, Pfarrer Jörg Schmidt und Konfirmanden
31.10.2021, 10:45, Kirche Kippekausen, Am Rittersteg 1, 51427 Bergisch Gladbach-Kippekausen
Gottesdienst, Prädikantin Karin-D. Witthöft
31.10.2021, 09:45, Kirche Refrath-Vürfels, Vürfels 26, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath
Gottesdienst, Pfarrerin Marion Rauber
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Bensberg, Friedhofsweg 9, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst, Pfarrer Samuel Dörr

Evangelische Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
31.10.2021, 11:00, Gnadenkirche, Hauptstraße 256, 51465 Bergisch Gladbach
Gottesdienst, Pastor Dr. Rainer Fischer
31.10.2021, 10:00, [ONLINE], Heilig-Geist-Kirche, Handstraße 247, 51469 Bergisch Gladbach
Präsenzgottesdienst und Live-Stream auf YouTube
31.10.2021, 10:00, Kirche Zum Frieden Gottes, Martin-Luther-Straße 13, 51469 Bergisch Gladbach

Abendmahls-Gottesdienst am Reformationstag

Evangelische Kirchengemeinde Delling
31.10.2021, 10:00, Evangelische Kirche Delling, Delling 8, 51515 Kürten
Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer Knapp
31.10.2021, 11:00, Versöhnungskirche Bechen, St. Antoniusweg, 51515 Kürten

Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer von Grumbkow
31.10.2021, 09:30, Christuskirche Biesfeld, Im Binsenfeld, 51515 Kürten,

Gottesdienst am Reformationstag, Pfarrer von Grumbkow

Evangelische Kirchengemeinde Lindlar
31.10.2021, 10:30, Jubilate-Kirche, Auf dem Korb, 51789 Lindlar
Gottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung, Romot und Halim

Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
31.10.2021, 11:00, Christuskirche, Bensberger Straße 238, 51503 Rösrath-Forsbach
Gottesdienst
31.10.2021, 11:00, Ev. Kirche Volberg, Volberg 1, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Gottesdienst
31.10.2021, 09:30, Versöhnungskirche, Hauptstraße 16, 51503 Rösrath

Gottesdienst zum Reformationstag

Text: APK
Foto(s): APK

Der Beitrag Reformation im Jahr 2021: nach Fundamenten fragen – Veranstaltungen und Gottesdienste am Reformationstag in Köln und Region erschien zuerst auf Evangelischer Kirchenverband Köln und Region.

„Gründung eines Ambulanten Pflegedienstes“ – Studierende der TH Köln entwerfen Konzepte mit innovativen Ideen

Schon zum dritten Mal kooperiert die Technische Hochschule Köln (TH Köln) mit der Diakonie Michaelshoven und möchte Studierenden die Möglichkeit geben, lebensnahe Themen praxisorientiert anzugehen. Uwe Ufer, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Michaelshoven, ist Lehrbeauftragter an der TH Köln und leitete zum dritten Mal das Seminar „Unternehmensführung in Non-Profit Organisationen“.

Seminar: Unternehmensführung in Non-Profit Organisationen

Die insgesamt 21 Studierenden, die das Seminar belegt haben, beschäftigten sich in zahlreichen Vorlesungen, die coronabedingt digital abgehalten wurden, mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft, des Sozialrechts und den spezifischen Managementherausforderungen in Non-Profit Unternehmen.

Statt einer Abschlussklausur hatten die Studierenden die Aufgabe, im Rahmen einer sechswöchigen Hausarbeit, ein Entrepreneur durchzuführen. Die Aufgabe bestand darin, einen ambulanten Pflegedienst zu gründen. Neben allen gängigen BWL-Methoden sollten auch die sozialrechtlichen Herausforderungen und die Finanzierungsfrage gelöst werden. Außerdem wurde die besondere Unternehmensidee ausgearbeitet.

Beim Abschlusstreffen in der Diakonie Michaelshoven trafen sich die Studierenden mit ihrem Dozenten, Uwe Ufer und Christian Potthoff, Geschäftsführer der Altenhilfe Michaelshoven, der ihnen während ihrer Arbeit fachlich und inhaltlich zur Seite stand. Viele Ideen rund um die Gründung eines Pflegedienstes drehten sich dabei um das Ziel, älteren Menschen aus der Einsamkeit zu helfen.

Mit digitalen Medien aus der Einsamkeit helfen

Dabei spielte der Einsatz von digitalen Medien eine große Rolle. Insgesamt lobte Uwe Ufer die Studierenden für ihren Fleiß und die guten Ideen, die auf der Basis des in den Vorlesungen vermittelten Wissens sehr gut in den Arbeiten dargestellt wurden. „Alle Studierende haben die BWL-Skills so angewendet, dass die Bedarfe der Menschen im Mittelpunkt stehen und das mit vielen kreativen Ideen“, sagte Uwe Ufer. „Die Studierenden fanden das Thema sehr spannend und die sechswöchige Ausarbeitung der Hausarbeit hat ihnen Spaß gemacht.“

Text: Diakonie Michaelshoven
Foto(s): Diakonie Michaelshoven

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