Ausnahmekünstler in der Trinitatiskirche: Stefan Palm spielt einen Orgelabend an Fronleichnam

An Fronleichnam wird der renommierte Organist Stefan Palm in der Kölner Trinitatiskirche ein faszinierendes Programm mit Werken von Bach, Widor und de Grigny präsentieren.

Die Vita von Stefan Palm ist eindrucksvoll: Er ist heute Professor für Orgel und Rektor der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg. Palm studierte zuerst Kirchenmusik in Köln und legte dort als bislang einziger Student drei Konzertexamen ab: neben dem Konzertexamen in Orgel auch das in Cembalo und Klavier. Als Stipendiat erwarb er zusätzlich den „Master of Music“ an der Juilliard School in New York. Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet: Internationaler Musikwettbewerb der ARD in München, Bach-Preis Wiesbaden, ION Nürnberg, Liszt-Wettbewerb Budapest, Karl Richter Wettbewerb Berlin, Internationaler Orgelwettbewerb Speyer.

Er geht einer internationalen Konzerttätigkeit als Solist oder begleitet von renommierten Orchestern nach. So musizierte er mit dem Peking Symphony Orchestra dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Tallinn Chamber Orchestra, den Bochumer Symphonikern, der Nordwestdeutschen Philharmonie und weiteren bekannten Orchestern. Zahlreiche berühmte Konzertorte und Kirchen hat Palm bereits weltweit bespielt. Unter anderem den Konzertsaal der „Verbotenen Stadt“ in Peking, die Concerthall Hongkong, das Kyoto Cultural Center und das Wiener Konzerthaus. Außerdem die Kathedralen von Tokyo und Moskau, die Orgeln der Trinity Church an der Wall Street und St. Patrick’s Cathedral in New York oder auch die Kirche La Madeleine in Paris. Stefan Palm ist auch regelmäßiger Gast bei vielen deutschen und internationalen Rundfunkanstalten wie WDR, Bayerischer Rundfunk, 3SAT, Schweizer Rundfunk, Finnischer und Estnischer Rundfunk und BBC und hat zahlreiche CD-Aufnahmen eingespielt.

„Ein spannendes und klangschönes Programm“

Wie immer am letzten Donnerstag eines Monats lädt der Evangelische Kirchenverband Köln und Region zum Konzert ein, in diesem Monat findet das Konzert sogar am Feiertag statt. Wolf-Rüdiger Spieler, der als Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche diese Konzertreihe seit 2010 zusammenstellt, freut sich besonders auf diesen sommerlichen Orgelabend ab 19.30 Uhr am Filzengraben 4: „Es ist gelungen, für dieses Konzert mit Stefan Palm einen wirklichen Ausnahmekünstler zu gewinnen. Zugleich“, so Spieler weiter, „erwartet uns ein spannendes und klangschönes Programm mit Orgelmusik aus Deutschland und Frankreich von de Grigny, Bach und Widor“.

Auch das Programm ist sehr vielversprechend. Stefan Palm hat es mit „Veni creator – Komm, Heiliger Geist!“ überschrieben. „Damit nimmt der Solist direkten Bezug auf das Pfingstfest“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler. Das Konzert beginnt mit einer mehrsätzigen Vertonung des alten Hymnus „Veni Creator“ von Nicolas de Grigny (1672-1703). Im zweiten Teil des rund einstündigen Programms steht Johann Sebastian Bach (1685-1750) im Mittelpunkt. Drei große Choralbearbeitungen werden von Präludium und Fuge in Es-Dur (BWV 552) eingerahmt. Im dritten Teil des Konzertes erklingt wieder französische Musik von Charles-Marie Widor (1844-1937) aus dessen Symphonie Nr. 5 f-Moll.

„Seine Programmzusammenstellung hat Stefan Palm perfekt auf die Stärken und Möglichkeiten der Klais-Orgel der Trinitatiskirche abgestimmt, verfügt das Instrument doch über besonders hohe Qualitäten im barocken und französisch-romantischen Stil“, erläutert Wolf-Rüdiger Spieler. „Wir dürfen uns somit an Fronleichnam auf eine sehr authentische und virtuose Interpretation der deutsch-französischen Musik freuen.“

Der Eintritt ist wie immer frei – am Ausgang kann eine freiwillige Spende gegeben werden.

Das Programm steht zum Nachlesen auch auf der Seite www.trinitatiskirche-koeln.de.

Text: APK
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Seelsorge-Ausbildung „Lebenswege begleiten“: Neuer Kurs für Ehrenamtliche startet im Januar 2025

An Menschen, die in verschiedenen Arbeitsfeldern der Seelsorge andere Menschen begleiten möchten, richtet sich der zweistufige Fort- und Ausbildungskurs „Lebenswege begleiten“, der vom Evangelischen Kirchenverband Köln und Region von August 2024 bis September 2025 angeboten wird. In den einzelnen Kursteilen können die Teilnehmenden ihre kommunikative, ethische, personale und geistliche Kompetenz schulen und erweitern.

Der Basiskurs mit insgesamt 50 Unterrichtsstunden ist eine Fortbildung in Gesprächsführung, mit der die Ehrenamtlichen zum Beispiel im Besuchsdienst einer Kirchengemeinde mitarbeiten oder Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheimes begleiten können. Dieser Kurs ist einzeln buchbar. Zusammen mit dem Aufbaukurs (weitere 100 Unterrichtsstunden) qualifiziert die Ausbildung gemäß den Richtlinien der Evangelischen Kirche im Rheinland zur seelsorglichen Arbeit in den Bereichen Besuchsdienst, Altenheim-, Krankenhaus-, Gefängnis-, und Gehörlosenseelsorge. Ein Interview mit Pfarrerin Dagmar Schwirschke:

Welche Kursinhalte erwarten die Teilnehmenden?

Dagmar Schwirschke: Der Basiskurs kann als eigenständiger Kurs gebucht werden, von Menschen, die schon in der Gemeinde unterwegs sind – zum Beispiel im Altenheim – und die sich gerne in Gesprächsführung weiterbilden möchten. Diejenigen, die eine qualifizierte Seelsorgeausbildung machen, nehmen dann den Aufbaukurs dazu. Dieser baut auf dem Basiskurs auf, das heißt, der Basiskurs und der Aufbaukurs fließen thematisch ineinander über und die Aufbaukursmodule werden vertieft. Es gibt fünf Grundmodule. Ein Modul ist die kommunikative Kompetenz. Das bedeutet, dass die Teilnehmenden lernen, was Kommunikation ausmacht auf theoretischer Ebene, aber es gibt auch verschiedene Übungen zu dem Thema: Welche Mechanismen greifen in der Kommunikation? Beim Grundmodul ethische Kompetenz geht es um eigene Haltungen, Normen und Werte – und diese werden dann mit biblischen Grundhaltungen und Erfahrungen in Beziehung gebracht. In diesem Grundmodul werden auch psychologische Grundlagen besprochen und rechtliche Aspekte werden hier bedacht. Beim Modul „Personale Kompetenz“ richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Wahrnehmung der eigenen Person: Wer bin ich, wo komme ich her, welche Erfahrungen bringe ich aus meinem Leben mit und welche Bedeutung hat dies im Kontext seelsorglichen Miteinanders? Die geistliche Kompetenz ist das nächstes Modul, bei dem sich die Teilnehmenden mit dem eigenen Glauben und der eigenen Spiritualität auseinander setzen – auch mit Ritualen, mit Segenshandlungen, Gebeten und weiteren liturgischen Elementen oder Themen wie Tod, Sterben, Trauer, Schuld und Vergebung. Dann schließt sich die Feldkompetenz an, in dem Feld, in dem der Teilnehmende seinen Dienst tun will – wenn ich zum Beispiel im Krankenhaus arbeiten will, sollte ich wissen, welche Menschen dort arbeiten, wie ein Krankenhaus organisiert ist, worauf zu achten ist und wo sich meine Position in diesem Gefüge befindet. Das ist wichtig, um selbst gut arbeiten und für andere da sein zu können.

Wer kann sich bei der Ausbildung anmelden?

Dagmar Schwirschke: Die Ausbildung ist gedacht für Menschen, die evangelisch sind und die sich in einer der Gemeinden des Verbandes oder in einer Funktion dessen ehrenamtlich betätigen möchten. Vom Alter her sind wir sehr offen, wir haben Menschen, die noch keine 30 Jahre alt sind, und Menschen, die über 70 Jahre alt sind. Wir führen mit jedem Interessenten ein Bewerbungsgespräch, um jeden persönlich kennen zu lernen. Es gibt keine beruflichen Voraussetzungen. Wichtig ist, Interesse und Motivation für diese Arbeit mitzubringen – und eine gewisse psychische Stabilität. Während der Ausbildung werden die Teilnehmenden durch die Ausbildungsleitung begleitet und nach der Ausbildung finden regelmäßige Supervisionsangebote statt. Es gibt immer wieder Situationen, die für jeden von uns belastend sein können, und von daher ist es wichtig, im Austausch zu sein, begleitet zu werden und einen Ansprechpartner an der Seite zu wissen, um das Gefühl haben zu können, in seinem Dienst getragen zu sein.

Haben sich schon viele Menschen fürs nächste Jahr angemeldet?

Dagmar Schwirschke: Im Moment haben sich sechs Interessierte für den Kurs angemeldet. Zwölf bis 14 Teilnehmende können wir im Kurs mitnehmen, so dass wir gut miteinander arbeiten und im Gespräch sein können. Der neue Flyer mit allen wichtigen Informationen ist gedruckt und liegt in den Kirchengemeinden aus. Ich würde mich sehr auf weitere Anmeldungen freuen. Denn wir machen die Erfahrung, dass die Ehrenamtlichen, die sich für unsere Kurse anmelden, eine große Offenheit für das mitbringen, was sie erwartet – verbunden mit einer unglaublichen Motivation. Mir macht das große Freude, mit so hochmotivierten Menschen zu arbeiten und ich fühle mich immer wieder aufs Neue beschenkt. Für mich ist es einfach etwas ganz Besonderes, dass es Menschen gibt, die sich in diese Ausbildung begeben, um dann von ihrer Zeit und Kraft ohne Gegenleistung und ohne Erwartung etwas an andere Menschen abzugeben. Ich finde das nicht selbstverständlich und einen unglaublichen Schatz in unserer Kirche.

Mehr Informationen:

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Die Teilnehmenden verpflichten sich, nach der Ausbildung zwei Jahre ehrenamtlich in ihrem Seelsorgefeld mitzuarbeiten. Ort der Ausbildung ist die Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6, in 50677 Köln. Anmeldungen oder Nachfragen zur Ausbildung können per E-Mail an Pfarrerin Dagmar Schwirschke dagmar.schwirschke@ekir.de gerichtet werden.

www.ehrenamt.kirche-koeln.de

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Demonstration im Vorfeld der Europawahl: „Keine Stimme den Rechtsextremisten“

Unter dem Motto „Keine Stimme den Rechtsextremisten“ laden Arsch Huh e. V. und „Köln stellt sich quer“ (KSSQ) am Samstag, 1. Juni, 15 Uhr, zu einer Demonstration an der Deutzer Werft, 50679 Köln, ein. Im Vorfeld der Europawahl am 9. Juni wollen die Veranstalter ein Zeichen der Vielfalt und des Lautwerdens gegen Rechtsextremismus setzen.

Neben Reden wird es viel Musik von lokalen Künstlerinnen und Künstlern aus Köln geben. Im Bündnis KSSQ haben sich seit 2008 Vertreterinnen und Vertreter aller großen Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, demokratischer Parteien im Kölner Rat, Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen zusammengefunden.

Das gemeinsame Ziel ist es, das demokratische, gleichberechtigte und friedliche Zusammenleben zu fördern – für Menschenwürde, Vielfalt und Freiheit.

Die Europawahl

In Deutschland findet die Europawahl am Sonntag, 9. Juni 2024, statt. Deutsche Staatsangehörige sowie Unionsbürgerinnen und Unionsbürger können ihre Stimme abgeben, sofern sie mindestens 16 Jahre alt und an ihrem Wohnort ins Wählerverzeichnis eingetragen sind. Es ist auch möglich, per Briefwahl oder aus dem Ausland zu wählen. 2024 werden in Deutschland 96 Europaabgeordnete gewählt, genauso viele wie bei der Europawahl 2019.

www.kssq.de

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Come-Together-Cup Köln: „Fußballfest der Vielfalt“ an Fronleichnam

Beim 30. Come-Together-Cup in Köln am Donnerstag, 30. Mai, 8.30 Uhr bis 20 Uhr, wird die Evangelische Kirche in Köln und Region zum ersten Mal mit einem Fußballteam „Ev. Kirche Köln“ antreten. Die Mannschaft besteht aus Mitarbeitenden des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, des Diakonischen Werks Köln und Region sowie Freunden.

„Es ist etwas Besonderes, beim Come-Together-Cup dabei sein zu dürfen“, freut sich Marco Beumers, Sportbeauftragter des EKV. „Es wird viel zu sehen sein – für Jung und Alt. Das wird ein richtiges Großereignis. Über lautstarke Unterstützung und Anfeuerungsrufe würden wir uns ebenfalls freuen.“

Das „Fußballfest der Vielfalt“ für Jung und Alt wird mit 90 Teams, bestehend aus 30 Frauen-, 36 Männer-, 18 Mixed- und sechs Inklusion-Freizeitfußballteams, in 250 Turnierspielen, geleitet von rund 40 Schiris, auf 15 Rasen-Kleinfeldern, ausgetragen. Die Endspiele beginnen um 18.45 Uhr und werden von der Siegerehrung gekrönt, die um 19.30 Uhr stattfindet.

„Köln ist bunt“

„Zusammenhalt, Gleichberechtigung und Offenheit wird hier gelebt. Sport verbindet, unabhängig der geschlechtlichen Orientierung. Köln ist bunt und wir als Kirche unterstützen und vertreten ebenfalls den Grundgedanken von Leben in Freiheit und Vielfalt“, betont Marco Beumers.

Zum Begleitprogramm des großen Familienfestes auf den Vorwiesen des Rhein-Energie-Stadions gehören Auftritte von Cat Ballou (20.30 Uhr), Kinder-Rockband Pelemele (15.30 Uhr), den Pink Poms (17.30 Uhr), der Stattgarde Colonia Ahoj (18.15 Uhr), DJ Blues (14 Uhr) und vielen anderen. Viele Einrichtungen und Vereine präsentieren sich mit einem Informationsstand auf dem Boulevard der Vielfalt (12 bis 20 Uhr). Die Live-Kommentierung des Promi-Spass-Kicks, der um 16 Uhr beginnt, übernimmt Robby Hunke. „Wer alles beim Promi-Spass-Kicks dabei sein wird, ist abzuwarten, man sieht es sich am besten live vor Ort an“, sagt Marco Beumers. „Ich jedenfalls freue mich sehr darauf, zum ersten Mal mit einem zusammengewürfelten Team beim Come-Together-Cup teilnehmen zu können!“

Im Anschluss an die Spiele wird gemeinsam eine Party gefeiert.

www.come-together-cup.de

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Kirche2go fragt: Was ist das Abendmahl?

Kirche2go fragt: Was ist das Abendmahl? Pfarrer Nico Buschmann erforscht in seiner inspirierenden Botschaft die Vielschichtigkeit des Abendmahls. Für manche wird Jesus im Brot und Wein real, für andere ist es ein Erinnerungsmahl. Als progressiver Theologe betont er die inklusive Dimension des Abendmahls, wo Inklusion greifbar und schmeckbar wird. Erfahre, wie das Abendmahl Tradition und Gegenwart verbindet, eine Gemeinschaft gleichberechtigter Kinder Gottes schafft und einen Vorgeschmack auf ein von Liebe geführtes Reich Gottes bietet.

Der ganze Text zum Nachlesen:

Was feiern wir eigentlich im Abendmahl? Das Abendmahl ist eines der beiden Sakramente in unserer Kirche, also etwas Heiliges, das wir gemeinsam feiern und besonders zelebrieren. Es gibt ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Abendmahl, seine Bedeutung und was damit transportiert wird. Für einige Menschen wird Jesus im Brot und im Wein oder im Saft ganz real und existiert in diesen Elementen, während andere es als Erinnerungsmal feiern. Für mich als progressiven Theologen ist es noch ein bisschen vielschichtiger. In dieser Erinnerung an das letzte Abendmahl erinnere ich mich daran, dass Jesus mit all den Sündern, mit all den „Missfits“ der damaligen Gesellschaft zusammengesessen und gegessen hat. Im Abendmahl wird für mich also Inklusion plötzlich greifbar und schmeckbar. Dadurch ist es für mich ein ganz heiliges, fast etwas, das auf etwas hindeutet, was schon hier und dort existiert, aber noch nicht ganz. Gleichzeitig verbindet uns das Abendmahl mit der Tradition. Ich feiere mit all den Menschen zusammen, die vor mir gefeiert haben, mit all denen, die gerade präsent sind, und mit all jenen, die noch das Abendmahl feiern werden. Dort werden wir zu einer großen Gemeinschaft, und tatsächlich das, was wir sein sollen: eine Gemeinschaft von gleichberechtigten Kindern Gottes, egal wer gerade da ist, egal wie die Person gerade glaubt, woher sie kommt oder wie sie liebt. Im Abendmahl würden alle eins werden zum Leib Christi. Deswegen ist es für mich eines der heiligsten und besondersten Dinge, die wir in der evangelischen Kirche miteinander feiern können. Dort bekommen wir einen Vorgeschmack auf das, was irgendwann hoffentlich einmal sein wird: ein Reich Gottes in Liebe geführt.

Text: APK
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„Wuffwuff, Miau und Amen“: Gottesdienst für Mensch und Tier

„Wuffwuff, Miau und Amen“: Lea Hehenwarter, Vikarin der Evangelischen Kirchengemeinde Brühl, hat am Samstag, 25. Mai, einen besonderen Gottesdienst geplant: Auf dem Außengelände der Andreaskirche Brühl, Andreaskirchplatz 1, findet ein Gottesdienst für Mensch und Tier statt. Alle Tierbesitzerinnen und -besitzer sowie Tierfreundinnen und -freunde sind ab 16.30 Uhr eingeladen, mitzufeiern und ihr Tier mitzubringen.

Haustiere spielen eine bedeutende Rolle im Leben vieler Menschen auf der ganzen Welt. Sie sind nicht nur treue Begleiter, sondern sogar Familienmitglieder, die Freude, Trost und Liebe bieten. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist oft von einer tiefen emotionalen Bindung geprägt, die sich positiv auf das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit des Menschen auswirken kann.

Ob Dogge, Dalmatiner oder Dackel: Tierfreunde jeden Alters können sich auf eine besondere Erfahrung freuen, bei der ihre Haustiere aktiv in den Gottesdienst einbezogen werden.

www.kirche-bruehl.de

Text: APK
Foto(s): Flyerausschnitt/APK

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Erstes Kölner Konficamp in Wegberg: Skamusik, offener Austausch und ganz viel gute Laune

Flora, Luzie und Paulina schütteln den Kopf – nein, sie mussten nicht lange nachdenken, ob sie am ersten KonfiCamp der Kirchengemeinden aus den Kirchenkreisen Köln-Mitte, Köln-Nord und Köln-Rechtsrheinisch teilnehmen wollten. Sie sind sich sehr einig, dass die vier Tage in der Mühlenstadt Wegberg, nahe der holländischen Grenze, unter dem Motto „Beziehungen erleben – RealAtionship“ in Haus St. Georg eine „richtig coole Idee“ waren. Die Mädchen finden es spannend, auf der großen Wiese im Zelt zu schlafen, sind überzeugt, dass die Gemeinschaft mit den anderen rund 150 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus sieben Gemeinden in drei Kirchenkreisen eine tolle Sache ist. Und sie berichten lachend davon, wie sich nachts der „My Lighthouse-Gesang“ von Zelt zu Zelt fortsetzte.

Paulina lobt vor allem auch die rund 60 Teamerinnen und Teamer, die, wie sie sagt, nicht nur immer ein offenes Ohr haben, sondern auch sehr auf die jungen Leute eingehen und deren Gedanken ernst nehmen. Im Team sind Pfarrpersonen ebenso wie ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden. Alle haben das Gefühl: Wir sind gar nicht so wenige, alle genießen den Austausch auf Augenhöhe miteinander. Luzie fand besonders den Abend mit den drei Bands super, zu dem die christliche Skaband „October Light“ sogar extra aus Kroatien anreiste. Das gemeinsame Tanzen habe die ohnehin schon gute Gemeinschaft weiter gestärkt, ist sie überzeugt. Flora nickt und sagt: „Genau diese Gemeinschaft ist das Besondere an diesem Camp.“

Wie positiv und konstruktiv die Stimmung auf dem großen Gelände rund um das Haus St. Georg ist, spüren auch die Besucher. Torsten Krall, Superintendent in Köln-Rechtsrheinisch, und Markus Zimmermann, Superintendent im Kirchenkreis Köln-Nord, sind zu Gast und kommen schnell ins Gespräch. Torsten Krall (53) blickt auf seine Konfirmandenzeit zurück: „Die Freizeiten damals habe ich als Momente empfunden, in denen ich mit anderen in Ruhe ins Gespräch kommen konnte. Ohne diese Erlebnisse wäre ich vermutlich der Kirche nicht so eng verbunden geblieben. Daher finde ich dieses KonfiCamp hier einfach großartig!“

Ein Gefühl von großer evangelischer Gemeinschaft für Jugendliche

Markus Zimmermann holt das Ganze in die Gegenwart und betont: „Wir werden als Kirche kleiner – umso wichtiger ist es, dass wir uns kennenlernen und vernetzen. Es geht darum, auszuloten, wie wir positiv voneinander profitieren können, denn wir müssen noch viel mehr miteinander unterwegs sein.“ Ein guter Baustein dazu sei das KonfiCamp, indem sich schon die Jugendlichen der unterschiedlichen Gemeinden kennenlernen, in Workshops und beim Sport, beim Essen, Singen und Beten sowie im Gottesdienst miteinander in Kommunikation treten.

Als Steuerungsteam waren Jugendleiterin Ina Fimpeler, Nina Paganotto, Jugendreferentin beim Evangelischen Jugendreferat Köln und Region, und Pfarrer Christoph Rollbühler dabei, die angekündigt hatten: „Wir wollen ein Gefühl von großer evangelischer Gemeinschaft für Jugendliche erlebbar machen“ – was offensichtlich gelungen ist.

Ina Fimpeler hat den Kontakt zum Haus St. Georg hergestellt, weil sie den Ort von einer Schulung schon kannte. Sie ist auch diesmal begeistert darüber, wie gut alles funktioniert und wie wohl die jungen Leute sich fühlen. Anfängliches Heimweh habe sich sehr schnell gelegt, bestätigt Nina Paganotto lachend, während die Jugendlichen Fußball spielen, das Bistro belagern und ohne Scheu von ihrem Glauben erzählen.

So sagt die 13-jährige Luzie, ihr gebe es viel zu beten: „Das Gebet ist ein Zufluchtsort, in dem ich alles ausdrücken kann.“ Paulina (14) beschreibt ihren Freundeskreis als nicht gläubig, erzählt aber davon, dass ihre Freunde und sie voller Respekt darüber sprechen, dass sie in Bezug auf den Glauben unterschiedlich denken. Und Flora definiert ihren Glauben als ein Gefühl des Geborgenseins innerhalb der Gemeinschaft.

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Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl/Claudia Keller

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Unsere Wochentipps: Kirche.läuft und „Searching for peace“

Erleben Sie unsere Wochentipps: vom Workshop „Welche Typen braucht die Kirche“ für Presbyterinnen und Presbyter über „Searching for Peace“ mit Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran bis hin zum inklusiven Familien-Stadionlauf Kirche.läuft. Außerdem gibt es eine Fahrradpilgertour im Kölner Norden, den 15. Kölner Ökumenetag in der AntoniterCityKirche, einen Krimi-Abend in der Kulturkirche Hürth und einen Gottesdienst mit Entpflichtung von Jörg Schmidt, Pfarrer der Evangelischen Kirche Herkenrath, der in den Ruhestand geht.

23.05.2024, 18:00
Melanchthon-Akademie
Melanchthon-Akademie, Sachsenring 6, 50677 Köln
„Welche Typen braucht die Kirche?“
Ein Abend für (neue) Presbyterinnen und Presbyter in Köln und Region
„Von Marie Kondo über Hulk bis Daniel Düsentrieb – welche Vorbilder brauchen wir in Gesellschaft und Kirche heutzutage?“ – Ein Workshop der Melanchthon-Akademie am Donnerstag, 23. Mai, 17 bis 22 Uhr, im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, lädt Presbyterinnen und Presbyter dazu ein, darüber nachzudenken, was und wer in diesen Zeiten gebraucht wird. In Zeiten, in denen alte Sicherheiten wegbrechen und mit ihnen gewachsene Strukturen, Rollenbilder und Vergesellschaftungsformen gewinnt das zunehmend an Bedeutung. Die Teilnehmenden suchen gemeinsam nach Vorbildern, die für dieses verantwortungsvolle ehrenamtliche Amt in Zeiten des Wandels. Dabei geht es auch darum, eine gewisse Starre, die mit Sätzen wie „Aber das haben wir immer schon so gemacht!“ und „Ach, wir wissen doch gar nicht, wie es weitergehen soll“, konstruktiv und kreativ aufzulösen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de ist erforderlich.
Anmeldung erforderlich, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

24.05.2024, 20:00
Melanchthon-Akademie
Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, 50678 Köln
„Searching for Peace“
Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran
Mit einer Lichtinstallation an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, wird die Veranstaltung „Searching for Peace“ am Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai, jeweils 20 bis 24 Uhr, begleitet. Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Menschen jüdischen, islamischen und christlichem Glauben möchten die Veranstalter damit stärken. Poesie und Musik mit Bezug auf Talmud, Koran und Bibel werden von verschiedenen Ausführenden vorgetragen. Mit dabei sind Thomas Frerichs (Klavier), Asta Mamikonyan (Geige), Rageed William (Nay), Rita Williams (Gesang) sowie Sharon Blumenthal, Enes Günes, Brian Michaels und Dorothee Schaper (alle Lesung). Der Abend findet in Kooperation mit der Stadt Köln, der Kartäuserkirche, der Melanchthon-Akademie und Ikult statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
www.melanchthon-akademie.de

25.05.2024, 09:00
Evangelische Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden
Friedenskirche, Hackenbroicher Straße 59-61, 50769 Köln
Fahrradpilgertour im Kölner Norden
Angebot der Konfi-Arbeit für alle Interessierten
Zu einer Fahrrad-Pilgertour durch den Kölner Norden laden Pfarrer Volker Hofmann-Hanke und das Team der Konfiarbeit der Evangelischen Hoffnungsgemeinde im Kölner Norden am Samstag, 25. Mai, ein. Die Tour geht durch das Gebiet mehrerer Kirchengemeinden entlang des Rheins, des Fühlinger Sees, des Blücher Parks und des Worringer Bruchs. In den Kirchen, die auf dem Weg liegen, werden Impulse zu hören sein. Die gesamte Strecke ist etwa 45 Kilometer lang und dauert fünf Stunden inklusive Pausen. Die Teilnahme an Teilstrecken ist möglich. Damit alle die Möglichkeit haben, jeweils von ihrer Kirche aus eine Rundtour zu starten, gibt es folgende Start- und Ankunftszeiten: Friedenskirche Worringen (9 Uhr), Immanuelkirche Longerich (10 Uhr), Erlöserkirche Weidenpesch (10.45 Uhr), Nathanaelkirche Bilderstöckchen (11.30 Uhr), Stadtkirche Chorweiler (12.45 Uhr), Friedenskirche Worringen (13.45 Uhr), Immanuelkirche Longerich (15 Uhr), Erlöserkirche Weidenpesch (15.45 Uhr), Nathanaelkirche Bilderstöckchen (16.30 Uhr), Stadtkirche Chorweiler (17.45 Uhr), Friedenskirche Worringen (18.45 Uhr). Um Anmeldung per E-Mail an hofmann-hanke@hoffnungsgemeinde-koeln.de wird gebeten.
www.hoffnungsgemeinde-koeln.de

25.05.2024, 10:00
Melanchthon-Akademie
Antoniter Citykirchenzentrum, Antoniterstr. 14-16
15. Kölner Ökumenetag in der AntoniterCityKirche
„Es geht um alles – Perspektivwechsel für mutiges Christsein“
Der 15. Kölner Ökumenetag am Samstag, 25. Mai, 10 bis 17 Uhr, in der AntoniterCityKirche, Schildergasse 57, möchte Christinnen und Christen vor Ort miteinander ins Gespräch bringen und zum Perspektivwechsel ermutigen. Immer mehr Menschen spüren, dass die Zusammenarbeit in den Kirchen und Gemeinden, nur Zukunft hat, wenn „Ökumene“ umfassend gedacht wird: Es geht um das Leben auf dem Planeten, die Verantwortung für alle Geschöpfe, eine andere Sprache des Glaubens. Der Evangelisch-Katholische Arbeitskreis für Ökumene im Stadtbereich Köln hat den Ökumenetag vorbereitet, der mit einer interaktiven Klanginstallation des Künstlers Holger Hagedorn und einem Impulsreferat zum Thema von Tobias Faix, Professor für Praktische Theologie, beginnt. In einer Talkrunde unter der Moderation von Pfarrer Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, diskutieren Professor Tobias Faix, Antje Rinecker, Kristell Köhler und Peter Otten. Nach einer Mittagspause mit Imbiss können die Teilnehmenden an einem von fünf Workshops teilnehmen. Zur Auswahl stehen: „Es geht um alles – Konversionen“; „Radikale Umkehr – eine Christin engagiert sich in der ‚Letzten Generation‘“; „Kirche im Dorf lassen – eine ökumenische Initiative für einen verlässlichen kirchlichen Ort im Veedel“; „Du sollst dein Tier lieben wie dich selbst – Bibelarbeit“; „Gesangsworkshop mit dem Ruhama-Trio – Christliche und welt-engagierte Rock- und Popmusik“. Eine musikalische Andacht mit dem deutsch-ghanaischen Projektchor „Kinduku“ beendet den Begegnungstag. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung per E-Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder per Telefon 0221/9318030 ist erwünscht.
erwünscht, Tel: 0221 931 803 0, anmeldung@melanchthon-akademie.de
www.melanchthon-akademie.de

25.05.2024, 19:30
Evangelische Kirchengemeinde Hürth
Martin-Luther-Kirche in Hürth-Gleuel, Am Hofacker 41, 50354 Hürth
Krimi-Abend in der Kulturkirche Hürth
Zwei Autoren kommen zu Lesung und Gespräch
Die beiden Autoren Christian Gierend und Manuel Konsik sind Autoren von geheimnisvollen und spannenden Geschichten. Am Samstag, 25. Mai, 19 Uhr, lesen beide im Rahmen eines Krimi-Abends in der Kulturkirche Hürth, Am Hofacker 41 aus ihren Veröffentlichungen. Manuel Konsik lebt seit 2005 in seiner Wahlheimat Hürth. Dort spielt auch sein Debütroman „Einsame Wahrheit“. Christian Gierend kommt aus dem Bergischen Land und wohnt seit 15 Jahren in Hürth. Die Idee zu seinem Debütroman „Das Haus der verwunschenen Kinder“ kam ihm im Urlaub mit seiner Familie im Bayrischen Wald. Der Eintritt kostet 10 Euro. Tickets gibt es online unter www.evangelisch-in-huerth.de/kulturkirche/ sowie an der Abendkasse.
www.evangelisch-in-huerth.de

26.05.2024, 10:30
Evangelisch Leben in Köln und Region
Stadionwiesen, RheinEnergieStadion, 50933 Köln
Stadionlauf für die ganze Familie
Großes Fest in Müngersdorf
Die Veranstaltung evangelisch.läuft ist die Beteiligung der evangelischen Kirchengemeinden und Kirchenkreise in Köln und Region an kirche.läuft.de rund um das RheinEnergieStadion. Der Termin in diesem Jahr für kirche.läuft ist am Sonntag, 26. Mai. Eine Anmeldung ist ab sofort unter www.stadionlauf-koeln.de möglich. Angeboten werden ein Bambinilauf, ein freies Kurzstrecken-Rennen, der 2-km-Schülerlauf, Läufe über eine Distanz von 5 und 10 Kilometer und 10 Meilen sowie der Family & Friends-Lauf. Rund um die Läufe gibt es ein abwechslungsreiches Familien-Spielefest. Die Startgebühren liegen zwischen 4 und 39 Euro. Los geht es mit einer integrativen Messe in der Kirche St. Georg, die um 10.30 Uhr beginnt. Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt ab 12 Uhr. Der Startschuss für den ersten Lauf fällt um 13 Uhr.
www.stadionlauf-koeln.de

26.05.2024, 16:00
Evangelische Kirchengemeinde Bensberg
Ev. Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, 51429 Bergisch Gladbach
Gottesdienst mit Entpflichtung von Pfarrer Jörg Schmidt
Pfarrer der Evangelischen Kirche Herkenrath geht in den Ruhestand
Nach fast 29 Jahren Dienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg, geht Pfarrer Jörg Schmidt zum 1. Juni 2024 in den Ruhestand. Am Sonntag, 26. Mai, 16 Uhr, wird er durch Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, in einem Festgottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum Herkenrath, Straßen 54, von seinem aktiven Dienst entpflichtet.
www.kirche-bensberg.de

Text: APK
Foto(s): APK

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„Searching for Peace“ lädt ein: Musik und Poesie aus Talmud, Bibel und Koran

Auf der Suche nach Frieden: „Der Termin für unseren interreligösen Begegnungsraum rückt nun immer näher“, freut sich Dorothee Schaper auf die Veranstaltung „Searching for Peace. Ein Mensch sind wir alle“. Sie ist Pfarrerin und als Studienleiterin bei der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region zuständig für die Fachbereiche christlich-muslimische und interreligiöse Begegnung.

Mit einer Lichtinstallation wird „Searching for Peace. Ein Mensch sind wir alle“ am Freitag und Samstag, 24. und 25. Mai, begleitet. Die Veranstaltung findet von jeweils 20 bis 24 Uhr an der Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7, statt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl von Menschen jüdischen, islamischen und christlichem Glauben möchten die Veranstalter damit stärken. Poesie und Musik mit Bezug auf Talmud, Koran und Bibel werden von verschiedenen Ausführenden vorgetragen.

Mit dabei sind Thomas Frerichs (Klavier), Asta Mamikonyan (Geige), Rageed William (Nay), Rita Williams (Gesang) sowie Sharon Blumenthal, Enes Günes, Brian Michaels und Dorothee Schaper (alle Lesungen).

Der Abend findet in Kooperation mit der Stadt Köln, der Kartäuserkirche, der Melanchthon-Akademie und Interkultureller Dialog e.V. (ikult) statt.

Aufruf: Sätze und Fragen zu den Themen „Searching for peace“, „We are together“ und „Ein Mensch sind wir alle“

Das We are together-Team sammelt außerdem Fragen und Sätze zu den Themen „Searching for peace“, „We are together“ und „Ein Mensch sind wir alle“. „Sie werden in das Projekt münden“, erklärt Dorothee Schaper. Ideen und Impulse bitte an schaper@melanchthon-akademie.de senden.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

www.melanchthon-akademie.de

Text: APK
Foto(s): Dorothee Schaper

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Kirche2go fragt: Was bedeutet Pfingsten? Plus: Unsere Pfingst-Gottesdienste

Kirche2go fragt: Was bedeutet Pfingsten? Der Feiertag gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Der Heilige Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet, wird gefeiert. Was Pfingsten für die Kirche bedeutet – und was die weiße Taube und eine von Feuer zerteilte Zunge mit Pfingsten zu tun haben -, erfahren Sie in dieser Folge von Kirche2go.

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Hier der Text zum Nachlesen:

Was ist Pfingsten? Pfingsten gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Es ist das dritte große Fest im Kirchenjahr, nach Weihnachten und Ostern. An Pfingsten feiern Christen den Heiligen Geist, der alle Gläubigen weltweit erfüllt und verbindet. Dafür haben Künstler früh das Bild einer weißen Taube gefunden. Neben der Taube ist die Zunge ein biblisches Symbol für den Heiligen Geist. Als sich die Jüngerinnen und Jünger von Jesus nach seiner Himmelfahrt in Jerusalem versammeln, hören sie ein merkwürdiges himmlisches Brausen. Daraufhin setzt sich auf jeden von ihnen eine von Feuer zerteilte Zunge. Der Heilige Geist erfüllt sie und sie fangen an, in für sie fremden Sprachen zu sprechen. Diese Sprachen verstehen sogar die umstehenden Ausländer – wie zum Beispiel Perser, Römer und Ägypter. Deshalb ist Pfingsten nicht nur der „Geburtstag der Kirche“, sondern auch der Beginn der weltweiten Mission.

Die Gottesdienste an Pfingsten in Köln und der Region finden Sie hier:

Text: APK
Foto(s): APK

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