Missionale: „Auswärtsspiel“ begeisterte mit ungewöhnlichen Orten und vielfältigen Angeboten

„Kirche auf Alltagswegen wieder neu entdecken“: Inspiration, Motivation und „geistliche Stärkung“ gab es bei der Missionale mit dem Motto „Auswärtsspiel“. Wir sprachen mit Simone Enthöfer, Missionale-Pastorin und Organisatorin, über Highlights, Heimspiele und Zukunftspläne:

Wie war die diesjährige Missionale für Sie und die Teilnehmenden?

Simone Enthöfer: Eine ermutigende und erfrischende Veranstaltung mit bunten und vielfältigen ökumenischen Begegnungen. Es wurde gelacht, gesungen, auf Gottes Wort gehört und viel miteinander gesprochen. Es gab einerseits interessante Impulse von Expert*innen zu innovativen Themen, Gesprächs- und Begegnungsmöglichkeiten und gleichzeitig Musik und Worte zur Stärkung und zum Auftanken.

Welches Feedback haben Sie zu den ungewöhnlichen Orten und den angebotenen Workshops erhalten?

Simone Enthöfer: Wir hatten den Wunsch der Missionale-Teilnehmenden vom letzten Mal umgesetzt und eine gemeinsame Anfangs- und Schlussveranstaltung gemacht. Das war in der wunderschönen Trinitatiskirche, also quasi ein kirchliches „Heimspiel“. Die gewagten Auswärtsspiele zum Beispiel beim Speeddating auf dem Riesenrad, im alten Pfandhaus, im Museum für angewandte Kunst oder im 7thSpace Escape-Room kamen beidseitig gut an, von denen, die uns die Orte zur Verfügung gestellt haben, aber auch von unseren Teilnehmenden und Mitwirkenden. Rückmeldungen lauteten „Das war so erfrischend. Das war mal etwas ganz anderes. Das war fremd, aber öffnete Türen, Kirche mal unter einem anderen Gesichtspunkt zu denken.“ Die Orte haben uns lebensrelevante Themen vorgegeben und wir haben in der Nachfolge Jesu gespürt, dass Kirchesein auch bedeutet, die biblische Botschaft mit aktuellen Themen, die uns Orte vorgeben, in Kontakt zu bringen. Das hat Jesus auch oft getan, zum Beispiel bei der Frau am Jakobsbrunnen, als er den Zöllner Zachäus traf, seine Jünger beim Fischen berief oder den Blinden Barthimäus am Stadttor nach ihm rufen hörte.

Welche Bedeutung hatte das Motto der Missionale 2024, „Auswärtsspiel“, für Sie und die Veranstaltung?

Simone Enthöfer: Die Missionale „Auswärtsspiel“ sollte eine Veranstaltung der Ermutigung, der geistlichen Stärkung und der Inspiration sein, Neues zu wagen, um Kirche als Glaubensgemeinschaft sichtbarer zu machen. Dazu war uns wichtig, neben den kirchlichen „Heimspielen“, wie zum Beispiel Gottesdienste in Kirchen als deutliche Unterbrechung des Alltags zu feiern, auch „Auswärtsspiele“ an für Kirche eher ungewöhnlichen Orten zu veranstalten. Das ist in einer bunten, vielfältigen ökumenischen Begegnung gelungen. Besonders anrührend waren für mich die meisten Reaktionen von den Menschen, die die Locations verwalten, bei denen wir zu Gast waren oder zumindest angefragt hatten. Ob im Museum, beim Boxclub „Kurze Rippe“ oder im Karnevalsverein der blauen Funken und an vielen anderen Orten, wir wurden sehr herzlich und freundlich und neugierig empfangen. Also auch für die anderen ungewöhnlich, dass Kirche um Gastbeheimatung bittet und auch thematisch an dem, was die Orte sonst ausmacht, anknüpfen möchte. In diesem gegenseitigen Kennenlernen steckt soviel Potenzial für kirchliche Arbeit der Zukunft. Wir sind mal nicht Gastgebende, sondern sind selber Gäste, erfahren und lernen eine Menge Neues und bringen uns als glaubende, hoffende, betende, segnende Menschen mit.

Welche Highlights gab es während der Missionale?

Simone Enthöfer: Jeder Programmpunkt für sich, jeder Workshop war ein Highlight. Ein Hingucker war sicherlich das Kölner Riesenrad mit dem Logo der Missionale und der EKiR. Vor dem Riesenrad stand unser Zauberkünstler „Bobskoffer“, der viele Menschen, die auch gar nicht nur zur Missionale gehörten und auf den Stufen zum Schokoladenmuseum saßen, mit seiner besonderen Zaubershow beeindruckte, die er mit biblischen Botschaften in Zusammenhang brachte. Es ist toll, wenn Menschen fröhlich, staunend, begeistert das Evangelium erleben.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Simone Enthöfer: Der Trägerkreis der Missionale wird die Veranstaltung gut auswerten und daraus Erkenntnisse gewinnen, wie künftig Missionale aussehen kann und soll. Meine Hoffnung und mein großer Wunsch für eine Kirche der Zukunft ist, dass Orte, die wir für Kirche im Augenblick noch als ungewöhnlich empfinden, das irgendwann nicht mehr sein werden. Die „Heimspiele“ in unseren sakralen Kirchgebäuden sind Teil einer guten spirituellen Tradition, darauf würde ich nicht komplett verzichten wollen. Aber genauso sollten wir die biblische Tradition von „Auswärtsspielen“, Kirche auf Alltagswegen, wieder neu entdecken. Ich wünsche mir, dass Kirche irgendwann im Sozialraum oder im Veedel, wie man in Köln sagt, so gut vernetzt sein wird, dass wir nicht mehr so viele Orte als „ungewöhnlich“ für kirchliche Präsenz und kirchliches Leben wahrnehmen.

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Text: APK
Foto(s): APK/Simone Enthöfer

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Stadtsuperintendent pfeift im Dom den Gottesdienst zur Fußball-EM an

Dass ein Gottesdienst mit einer sozusagen amtlichen Schiedsrichterpfeife angepfiffen wird, erlebt man auch nicht alle Tage. So geschehen beim ökumenischen Gottesdienst zur Fußball-Europameisterschaft im Kölner Dom mit Stadtsuperintendent Bernhard Seiger und Stadtdechant Monsignore Robert Kleine. Beide schritten vor den Altar, Seiger legte einen Ball auf den Boden, Anpfiff – und die Orgel übernahm.

„In den nächsten Wochen geht es um das, was auf dem Feld passiert, mit den Mannschaften, die berufen sind. Die Mannschaften und all das, was auf dem Spielfeld passiert, sorgen für Spannung und Freude – oder Drama und Tragik“, sagte Seiger. Die Fans seien eminent wichtig. Und: „Die Hymnen sind im Stadion genauso wichtig wie im Dom und allen unseren Kirchen. Wir singen und lassen uns mitreißen. Wir wissen, die Hymnen haben andere vor uns gesungen, und wir selber auch schon, und sie geben Halt und Trost.“

Die deutsche Nationalhymne sei ein Zeugnis nationalen Zusammenhalts und der guten Werte der Demokratie: Einigkeit und Recht und Freiheit. Sogar im Kindergarten der Bayenthaler Gemeinde, in der Seiger Pfarrer ist, singen die Kinder die Hymne. „Aber sie hören eben auch die schottische Hymne. Sie klingt majestätisch und schwungvoll. Sie haben verstanden, was ein Dudelsack als typisches Instrument dabei macht. Das heißt: Ich kann mein Land lieben und das andere Land achten und mich ein Stück einfühlen.“

Gott habe die Menschen verschieden geschaffen und die Eigenheit der anderen gelte es mit Offenheit aufzunehmen und zu achten. Im Dom gespielt wurde auch die Hymne des FC Liverpool und Borussia Dortmunds. „You’ll never walk alone. Du gehst nicht allein. Andere gehen mit und Gott geht mit.“ Das Lied sei faszinierend, weil es Gefühle auslöse. „Es spricht uns zu: Du bist nicht allein. Die Gemeinschaft trägt. Wir können uns gegenseitig Mut machen. Und wenn wir Niederlagen erleiden, das ist so, das wird auch immer wieder so sein, manches wird nicht klappen, dann können wir diese Niederlagen gemeinsam tragen, um dann wieder gemeinsam aufzustehen. Und so kann man erfolgreich sein.“

Sport helfe, Fairness zu lernen, er schaffe Begegnung, Freude und Glücksgefühle. „Er ist ein wunderbares Mittel gegen Einsamkeit.“ Man könne sich auf die Treue der Fans zu ihren Mannschaften freuen. „Ich bin sicher, Gott freut sich mit, wenn wir einander die Freude gönnen!“

„Wie schön ist es, wenn Fußball-Fans in Frieden zusammenleben“

Kleine bezog sich auf das Markusevangelium: „Bevor Jesus erstmals öffentlich in Erscheinung tritt, sucht er sich Leute, mit denen er gemeinsame Sache machen kann. Er bildet eine Mannschaft. Jesus ist nicht als Solist unterwegs. Er ruft, beruft Jünger. Insgesamt zwölf.“ Bei einem gemeinsamen Ziel sei es sinnvoll, dass verschiedene Menschen gut zusammenarbeiteten. „Wir kennen das: Wenn wir etwas Großes erreichen wollen, brauchen wir zuallererst Freunde, Kolleginnen, Mitstreiter. Klar können wir es auch solo, allein versuchen: Kopf zwischen die Schultern, Ellenbogen raus. Kurzfristig kann man so auch Erfolg haben. Im Zweifelsfall genau so lange, bis einer kommt, der besser ist oder kräftiger.“

Auch die Apostel seien sehr verschieden gewesen. Aber sie hätten sich auf ein gemeinsames Ziel verständigt: „Wenn sich Menschen mit Stärken und Schwächen, Talenten und Defiziten ergänzen und ein Team bilden. Wenn keiner allein groß herauskommen will als Einzelkämpfer, der nicht abspielen kann, sondern so gut wie möglich die Gemeinschaft, die Mannschaft gemeinsam das Ziel erreichen will, unterstützt. So betrachtet ist der christliche Glaube ein Mannschaftssport – wie der Fußball.“

Wer hinter den Vorhang des Leistungssports schaue, erlebe Menschen wie du und ich. Idole würden sie durch ihre Leistungen. „Fußball ist unser Leben – sang die Nationalmannschaft vor genau 50 Jahren. Wo Fußball Beruf ist, stimmt das vordergründig. Aber unser Leben ist mehr als Fußball. Gerade, wer im Spitzensport früh Erfolge feiert, merkt bald, dass Geld, Medaillen und Pokale allein noch kein erfülltes Leben garantieren. Und wer bittere Niederlagen durchleiden muss und dabei von der Öffentlichkeit scharf kritisiert wird, der fragt stärker als andere nach einem festen Halt im Leben. Hier kann der Glaube einen solchen Halt schenken.“ Auch und vor allem bei bitteren Niederlagen.

Kleine wünschte sich eine friedliche EM, bei der nicht das Anfeuern des eigenen Teams im Vordergrund steht, sondern das interessante und bereichernde Zusammensein mit Menschen, „die anders denken und fühlen als wir“. „Mit dieser Einstellung beweisen wir Gottes Liebe und Macht, die solidarische Gemeinschaft schafft, und dann verwirklichen wir, was Psalm 133,1 beschreibt: ,Wie schön ist es, wenn Brüder und Schwestern, und mit Blick auf diese Tage: Wie schön ist es, wenn Fußball-Fans in Frieden zusammenleben.’“

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann

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„Wir brauchen Birlikte“: Kulturfest erinnerte an NSU-Nagelbombenanschlag vor 20 Jahren in der Keupstraße

Birlikte – ein türkisches Wort, das kurz übersetzt „Gemeinsam“ bedeutet. Ein Wort, das aber auch als Symbol für den Zusammenhalt der Menschen unterschiedlicher Kulturen gelesen werden kann. Und so ist es genau die richtige Überschrift für das große Kulturfest, das die Keupstraße an diesem Sommertag zu einem Ort der Begegnung macht, voller Musik, Gespräche, Diskussionen, Lachen, voller Farbe. Es ist ein lebensbejahendes Fest – doch mit einem verheerenden Hintergrund, der wohl den meisten Menschen, nicht nur in Köln-Mülheim, in Erinnerung geblieben ist.

Am 9. Juni 2004, um 15.56 Uhr, verändert das Attentat der Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) in Form einer Nagelbombe nicht nur das Leben der Brüder Hasan und Özcan Yildirim, vor deren Frisörsalon „Kuaför Özcan“ sie detoniert, sodass plötzlich Zustände herrschen, als sei ein Krieg ausgebrochen, Menschen von zehn Zentimeter langen Zimmermannsnägeln getroffen werden. 22 Menschen tragen zum Teil schwere Verletzungen davon, viele weitere berichten bis heute von seelischen Wunden. Denn die Täter werden in der türkischen Community innerhalb der Keupstraße vermutet, selbst die Familie Yildirim, noch traumatisiert vom Geschehen, gerät unter Verdacht, wird davon erst sieben Jahre später freigesprochen. Özcan Yildirim schildert, wie sehr es ihn bis heute trifft, dass er verdächtigt wurde, dass „außer Entschuldigungen kaum etwas passiert ist.“ Aber das mache die psychische und finanzielle Belastung, die auf ihm und seiner Familie gelastet habe, nicht wieder gut, erklärt er bitter.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der das Fest besucht, auch persönlich mit Hasan und Özcan Yildirim spricht, räumt genau diese Fehler ein. Auf der Bühne an der Keupstraße sagt er nachdrücklich: „Die bittere Wahrheit ist: Wir, Politik, der Staat und seine Sicherheitsbehörden haben die Dimension des rechten Terrors, dessen blutige Spur sich über mehr als zehn Jahre durchs Land zog, lange nicht wahrhaben wollen. Wir waren blind für ein Netzwerk, das aus Rassenhass und menschenfeindlicher Nazi-Ideologie mordete, verletzte und raubte, obwohl es durchaus Spuren hinterließ. Wir haben viel zu lange gebraucht, um Zusammenhänge zu erkennen.“ Als dann die Täter des NSU gefasst waren, habe der Blick erneut nur darauf geruht: „Die Notwendigkeit, auch die Geschichten der Opfer und ihrer Angehörigen zu hören, ihre Erinnerungen wahrzunehmen, geriet in den Hintergrund. Doch innerhalb einer Demokratie können Fehler aufgearbeitet werden.“ Darum sei es wichtig, ein Zeichen fürs Heute zu setzen. „Birlikte heißt das Motto für dieses Fest. Wir setzen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, gegen Rassismus, gegen Menschenfeindlichkeit. Und wir setzen gemeinsam für unser Land ein Zeichen gegen politisch motivierte Gewalt – ganz gleich, von wem sie ausgeht!“

Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sind Gäste des Festes, sprechen Grußworte. Um Verzeihung bittet der Ministerpräsident, vor allem für die Ermittlungsfehler in der Zeit nach dem Anschlag. Er betont, dass das Wort „Fremdenfeindlichkeit“ keinen Platz in diesem Diskurs haben sollte: „Wo der Mensch nicht mehr gesehen wird, ist Gewalt nicht weit. Dabei ist Menschlichkeit der Kern unserer Demokratie, nicht Menschenfeindlichkeit.“

„Ein Appell für das respektvolle und friedliche Aufeinandertreffen der Kulturen“

Oberbürgermeisterin Reker erklärt mit Blick auf das von vielen Anwohnern gewünschte Mahnmal: „Ich bin zuversichtlich, dass das künftige Denkmal eine einprägsame Erinnerungsstätte sein wird. Sie wissen, dass hinter uns ein schwieriger, langwieriger Prozess liegt, vor allem aufgrund der Eigentumsverhältnisse am geplanten Ort. Die Inhalte, die dort künftig gezeigt werden, geben wir als Stadt nicht vor. Ein Kuratorium aus Ihnen – einem Teil der Menschen hier vor Ort – zusammen mit dem städtischen NS-Dokumentationszentrum erarbeitet ein Konzept. Dies garantiert die Teilhabe der Zivilgesellschaft, was mir persönlich sehr wichtig ist.“ Weiter betont sie, dass Birlikte eins deutlich mache: „Wir stehen zusammen. Der heutige Tag ist ein Appell für das respektvolle und friedliche, das lebensfrohe und gelassene Aufeinandertreffen der Kulturen. Die Keupstraße ist ein Ort, der sich dynamisch weiterentwickelt, ein Ort, an dem Köln lebt und der den Willen zum friedlichen Miteinander besonders ausstrahlt.“

Das friedliche Miteinander zeigt sich symbolträchtig, als Özcan Yildirim seine Redezeit mit der Bitte abschließt, dem in Mannheim, mutmaßlich von einem Islamisten, getöteten Polizisten Rouven Laur zu gedenken.

Und er zeigt sich im Interreligiösen Gebet, zu dem der Rat der Religionen eingeladen hat. 27 Religionsgemeinschaften und Verbände der Stadt Köln haben sich darin zusammengefunden. Auf der Bühne stehen Stadtsuperintendent Bernhard Seiger, der an diesem Tag auch das katholische Stadtdekanat und den Katholikenausschuss der Stadt Köln vertritt, Pfarrerin Dorothee Schaper, Rafet Öztürk, Dialogbeauftragter der DiTiB der Türkisch Islamischen Union in Köln und Deutschland, Abraham Lehrer, Vorstandsmitglied der Kölner Synagogengemeinde in der Roonstraße und stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland.

So betont der Stadtsuperintendent: „Heute an diesem Ort verbinden uns das Eintreten für unsere Demokratie und der Kampf gegen rechte Ideologien, die die Würde von Menschen infrage stellen und Keile in unsere Gesellschaft treiben. Uns eint in den Religionen der Respekt für den Schöpfer, dem wir unser Leben verdanken. Uns verbindet das Gebot der Nächstenliebe. Es ist eine tiefe Einsicht, dass wir Kinder Gottes sind, jeder von uns, gleich welche Herkunft er oder sie hat, gleich welchen Glauben oder Nicht-Glauben jemand hat.“ Er bitte um eine kurze Stille, die jede und jeder nach eigener Tradition und Sprache füllen kann.

Ebenfalls um eine Schweigeminute bitten die Moderatorinnen Ebrar Ekinci und Sibel Schick um 15.56 Uhr. Es senkt sich Stille über die zahlreichen Gäste, viele stehen von ihren Plätzen auf, neigen respektvoll die Köpfe, falten ihre Hände. Vergessen ist keine Option, das Erinnern und Aufeinander-Zugehen ist wichtig.

Wie fragil das Gefühl der Sicherheit ist, wird deutlich, als das Bühnenprogramm um die Mittagszeit herum gestoppt wird. Zwei Sprengstoffspürhunde der Polizei haben angeschlagen. Der Bereich rund um die Bühne, dazu ein Teil der Keupstraße, werden abgesperrt, das Bundeskriminalamt ist vor Ort. Knapp zwei Stunden dauert es, bis Entwarnung gegeben werden kann. „Ausgerechnet hier und ausgerechnet heute passiert so etwas“, meint eine Passantin bedauernd und Meral Sahin, Vorsitzende der Interessengemeinschaft Keupstraße, sagt: „Wir, die wir uns noch gut an den Anschlag erinnern, haben alle sofort wieder gezittert. Die Wunden sind immer noch tief. Aber genau darum brauchen wir Birlikte. Das gibt uns Stärke.“ Birlikte sei die einzige Art und Weise, diesen Tag, den 9. Juni, zu bestehen.

Text: Katja Pohl
Foto(s): Matthias Pohl

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Unsere Wochentipps: „Night and Pray“, Fußball-EM und Orgelwanderung

Unsere Wochentipps: Der erste Spatenstich für den Neubau eines Kindergartens der Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath findet morgen statt. In der Paul-Gerhardt-Kirche in Köln-Lindenthal gibt es am Samstag ein Chorkonzert. Die Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim veranstaltet am gleichen Tag die besinnliche Nacht „Night and Pray“. Am Sonntag lädt die Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide zur 21. Ökumenischen Orgelwanderung ein. Die Kirchengemeinde Rodenkirchen präsentiert am gleichen Tag ein Klavier-Recital mit Olga Scheps. Und am Dienstag findet in der Kirchengemeinde Köln-Pesch eine Solar-Info-Veranstaltung statt.

20.06.2024, 15:00
Evangelische Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath
Ev. Kirche Volberg, Volberg 1, 51503 Rösrath-Hoffnungsthal
Erster Spatenstich für Neubau des Kindergartens in Rösrath-Volberg
Flutkatastrophe hatte das Gebäude zerstört
Der erste Spatenstich für den Neubau des Kindergartens der Evangelischen Gemeinde Volberg-Forsbach-Rösrath erfolgt am Donnerstag, 20. Juni, 15 Uhr. Dazu werden unter anderen Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Pfarrer Dr. Thorsten Latzel, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, erwartet. Aus Anlass des ersten Spatenstichs findet in der Evangelischen Kirche Volberg, Volberg 1, ein Empfang statt. Das alte Kindergartengebäude wurde bei der Flutkatastrophe im Jahr 2021 zerstört. Zur besseren Planung wird um Anmeldung im Gemeindebüro per E-Mail an volberg-rösrath@ekir.de gebeten.
www.evkirche-roesrath.de

22.06.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal
Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, 50935 Köln
Chorkonzert Bach und Mozart
Paul-Gerhardt-Kantorei tritt auf
Ein Chorkonzert mit der Paul-Gerhardt-Kantorei mit Musik von Johann Sebastian Bach (Kantate “Ihr Tore zu Zion” BWV 193), Wolfgang Amadeus Mozart (Große Credo-Messe KV 257) sowie Tomaso Albinoni (Oboenkonzert C-Dur, op 9,5) findet am Samstag, 22. Juni, 19 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche, Gleueler Straße 106, statt. Es singen und spielen zudem Anna Herbst (Sopran), Mechthild Georg (Alt), Nedialko Peev (Tenor), Wolfgang Georg (Bass), Antonia Wiskirchen (Continuo) sowie Mitglieder des Akademischen Orchesters Bonn unter der Leitung von Josef Vieth. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Die Abendkasse öffnet um 18.15 Uhr.
www.kirche-lindenthal.de

22.06.2024, 19:00
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10, 51061 Köln
„Night and Pray“
Eine besinnliche Nacht in der Immanuel-Kirche
Die Nacht zum Tag macht die Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln am Samstag, 22. Juni, 19 Uhr, in der Immanuel-Kirche, Bonhoefferstraße 10. Bei der Veranstaltung „Night and Pray“ wird der zweitlängste Abend des Jahres genutzt, um für Besinnliches, Erheiterndes und Inspirierendes zusammenzukommen. Das Programm: Offene Gebetsstunde (19 Uhr bis 19.45 Uhr); Lieder und Texte zu Psalm 8 „Seh ich an den Himmel“ mit dem ökumenischen Chor (20 Uhr bis 20.45 Uhr); „Im Glauben wachsen“ – Impulse aus der Hauskreisarbeit (21 Uhr bis 21.45 Uhr); „Liebe gewinnt“ – (Aus-)Zeit mit Gott (22 Uhr bis 22.45 Uhr); Abendgebet mit Liedern aus Taizé mit Pfarrer Thomas Fresia und Wolfgang Stalp (23 Uhr bis 23.45 Uhr); Mitternachtssegen (0 Uhr bis 0.15 Uhr).
www.brueckenschlag-gemeinde.de

23.06.2024, 15:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide
Pauluskirche Dellbrück, Thurner Straße 105, 51069 Köln
21. Ökumenische Orgelwanderung
Evangelische und katholische Kirchen werden besucht
Die Kirchenmusiker- und -musikerinnen der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Dellbrück/Holweide sowie der katholischen Nachbargemeinde laden am Sonntag, 23. Juni, 15 Uhr, zur 21. Ökumenischen Orgelwanderung durch Dellbrücks Kirchen ein. Der musikalische Weg beginnt um 15 Uhr in der Pauluskirche, Thurner Straße 105, führt dann zur Kirche St. Joseph, Dellbrücker Hauptstraße, geht weiter zur Kirche St. Norbert, Kopischstraße 4, und schließt in der Christuskirche Dellbrück, Dellbrücker Mauspfad /Ecke Bergisch Gladbacher Straße. An den jeweiligen Orgeln sind Mechthild Brand, Anja Dewey, Josef Dahlberg und Thomas Becker zu hören, die Orgelwerke aus verschiedenen Epochen spielen. Die Teilnahme ist kostenlos.
www.eikdh.de

23.06.2024, 17:00
Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen
Ernst-Moritz-Arndt Haus, Großer Saal, Sürther Str. 34, 50996 Köln
Klavier-Recital – „Klavierpoetin“ mit Kraft und Seele
Olga Scheps spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Frédéric Chopin
Am Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr, lädt die Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen zu einem Klavier-Recital mit Olga Scheps in das Ernst-Moritz-Arndt Haus, Großer Saal, Sürther Straße 34, ein. Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit dem Lions-Club Köln Caligula e. V. statt. Die „Klavierpoetin“ vereint Emotionalität und Ausdrucksstärke miteinander. An diesem Abend trägt sie Robert Schumanns Faschingsschwank aus Wien, Balladen von Frédéric Chopin sowie Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 31 vor. Olga Scheps ist eine exzellente Pianistin der jüngeren Generation. Sie tritt mit renommierten Orchestern wie etwa dem Warsaw Philharmonic Orchestra, dem Mozarteum Orchester Salzburg, den Münchner Symphonikern, dem Royal Scottish National Orchestra, der Staatskapelle Weimar, dem Zürcher Kammerorchester, dem Israel Philharmonic Orchestra und dem New Japan Philharmonic Orchestra auf. Der Eintritt kostet 20 Euro, für Studenten und Schüler 15 Euro. Im Vorverkauf gibt es Tickets im „Teekesselchen“ Hauptstraße 79, im Gemeindebüro dienstags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr, sowie im Gemeindebüro unter Telefon 0221/ 395334. Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.
www.erloeserkirche-rodenkirchen.de

25.06.2024, 19:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße 15, 50767 Köln
Solar Info-Veranstaltung in Pesch
Expertinnen und Experten der Solaroffensive Köln sind zu Gast
Das Projekt Nachhaltigkeit im Evangelischen Kirchenkreis Köln-Nord bietet am Dienstag, 25. Juni, 19 Uhr, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Pesch Montessoristraße 15, eine Solar-Info-Veranstaltung an. Dabei geht es unter anderem um die Beantwortung folgender Fragen: „Welche Neuerungen bringt das gerade verabschiedete Solarpaket 1?“, „Was sollte man bei der Installation einer Solaranlage auf dem Dach wissen und beachten?“, „Woran erkennt man seriöse Angebote?“, „Was kostet eine Anlage?“, „Welche Förderungen können beantragt werden?, „Wo und wie findet man einen Monteur?“. Die technischen Einzelheiten werden durch erfahrene Spezialisten wie etwa einen Elektroingenieur und Solarpraktikern von der “Solaroffensive Köln” dargestellt und können im zweiten Teil des Abends in kleineren Gesprächskreisen mit Blick auf individuelle Gegebenheiten diskutiert werden.

Die Fußball-Europameisterschaft hat begonnen und auch in Köln werden die Spiele gemeinsam erlebt! Verschiedene evangelische Kirchengemeinden laden herzlich zum Public Viewing ein, um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft mitzuerleben:

Text: APK
Foto(s): APK

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Cologne Pride: Evangelische Kirche beim CSD 2024 – Vorbereitungstreffen und gemeinsamer Wagen

Gemeinsam für Diversität: Die Evangelische Kirche beteiligt sich am Cologne Pride, um sich für Vielfalt in der Gesellschaft und in der Kirche einzusetzen. Der Cologne Pride steht sich für die uneingeschränkte gesellschaftliche Anerkennung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Pansexuellen, Transpersonen und Intersexuellen. Er findet in Köln an verschiedenen Orten und mit einer Vielzahl an Veranstaltungen von Samstag, 6. Juli, bis Sonntag, 21. Juli, statt.

Höhepunkt und Abschluss ist der Christopher-Street-Day (CSD) am Sonntag, 21. Juli, an dem eine bunte Parade durch die Stadt zieht.

Die evangelische Kirche ist mit einem eigenen Truck am Umzug beteiligt und lädt Queers, Freunde und Unterstützer dazu ein, sich zu beteiligen und sich damit für Vielfalt in der Gesellschaft und der Kirche einzusetzen.

Am Sonntag, 7. Juli, 14 Uhr, findet in der St. Johanneskirche, Tempelstraße 29, ein Vorbereitungstreffen statt. Ziel ist es, alle zusammenzubringen, die beim CSD am 21. Juli als Queere Kirche Köln und Evangelische Kirche im Rheinland mitlaufen möchten. „Das Treffen dient vor allem dazu, dass wir bei der Demo mit einheitlicher, vielfältiger und klarer Botschaft auftreten können. Wir werden einander kennenlernen und die Zeit zum Basteln nutzen dürfen“, erläutert das Vorbereitungsteam. „Wir freuen uns auf alle, die kommen.“

Zudem sind alle am Freitag, 19. Juli, 18.30 Uhr, zu einem CSD-Gottesdienst und am Sonntag, 21. Juli, 11 Uhr, zu einem Segensgottesdienst zur Aufstellung zur Parade eingeladen. Beide Gottesdienste finden ebenfalls in der St. Johnannes-Kirche Deutz statt.

www.queere-kirche-koeln.de

Text: APK
Foto(s): APK

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Gemeinsam mitfiebern: Public Viewing zur Fußball-EM 2024

Die Fußball-Europameisterschaft hat begonnen und auch in Köln werden die Spiele gemeinsam erlebt! Verschiedene evangelische Kirchengemeinden laden herzlich zum Public Viewing ein, um die Spiele der deutschen Nationalmannschaft mitzuerleben. Sie können in Gemeindesälen und Cafés mitfiebern und die mitreißende EM-Stimmung hautnah miterleben. Freuen Sie sich auf eine tolle Atmosphäre, leckere Snacks und Getränke sowie die Gemeinschaft mit anderen Fußballbegeisterten. Außerdem gab es einen ökumenischen Gottesdienst im Kölner Dom zur Fußball-EM am ersten Spieltag in Köln.

Präses Dr. Thorsten Latzel, Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche Deutschland, freut sich: „Fußball kann Werte vermitteln, die auch für die Gesellschaft wichtig sind: Fairness, Respekt, gegenseitige Wertschätzung, Teamgeist, internationale Solidarität. Wir treten ein für ein Europa der Gemeinsamkeiten, in dem niemand ins Abseits gerät. Als Kirche wollen wir mithelfen, dass das Spiel fair bleibt und wir alle dabeibleiben – im selben Geist und gemeinsam. Das leben wir in unseren Gemeinden Tag für Tag über Grenzen hinweg. Und wir möchten, dass Menschen das auch bei der Euro 2024 bei uns erfahren.“

www.fussball-begeistert.de

19.06.2024, 17:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Lichtblick Café+mehr, Gisbertstraße 98, 51061 Köln
Public Viewing im Café Lichtblick
2. Gruppenspiel Deutschland gegen Ungarn
Am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), lädt das Café Lichtblich + mehr in die Gisbertstraße 98 zum Public Viewing des Fußballspiels Deutschland gegen Ungarn ein. Das Café zeigt alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft der Europameisterschaft 2024.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Public Viewing zur EM Deutschland : Ungarn
Gemeinsam Jubeln ist schöner!
Bis zu 200 Fans genossen das „Rudelgucken“ im großen Saal unter der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, bei den letzten Meisterschaften. Darum lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg wieder zum Public Viewing der Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 ein. Gezeigt werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung. Der Erlös aus dem Verkauf von Gegrilltem, Salat und Kölsch kommt verschiedenen Förderkreisen der Gemeinde zugute. Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr, statt. Einlass ist eine Stunde vor Spielbeginn.
www.kirche-klettenberg.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
Public-Viewing zur Europameisterschaft
Alt und Jung sind eingeladen
Zur Fußballeuropameisterschaft lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld zum familienfreundlichen Public-Viewing in die Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, ein. Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt. Dazu werden Kaltgetränke und Würstchen angeboten. Bei einem Tippspiel können Preise gewonnen werden. Die nächsten Spiele werden am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr (Deutschland gegen Ungarn) und Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, (Schweiz gegen Deutschland) gezeigt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor dem Anpfiff. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-ehrenfeld.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Fußball-Europameisterschaft 2024 in Raderberg
Public Viewing im Gemeindesaal
Die Philippus-Gemeinde Köln-Raderthal und der Verein Raderberg und -Thal e.V. laden ein zum Public Viewing anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2024. Im Gemeindesaal der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, wird am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr, das Spiel Deutschland gegen Ungarn übertragen. Auch alle weiteren Spiele mit der deutschen Mannschaft werden gezeigt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Dazu gibt es Getränke und Knabbereien. Der Eintritt ist frei.
www.raderbergundthal.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, 50968 Köln
Public Viewing zur Fußball-EM 2024
Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt
Zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal zum Public Viewing in das Martin-Luther-Haus, ein. Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr, statt. Deutschland tritt gegen Ungarn an. Die Spiele werden auf einer Großbildleinwand gezeigt. Während der Spiele werden Getränke zum Selbstkostenpreis angeboten.
www.kirche-bayenthal.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Public Viewing im Gemeindezentrum Pesch
Fußball-Europameisterschaft 2024
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch bietet zur Fußball-Europameisterschaft 2024 ein Public Viewing der Spiele mit deutscher Beteiligung an. Im Evangelischen Gemeindezentrum, Montessoristraße, wird am Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr), das Spiel Deutschland gegen Ungarn gezeigt. Die Engel in Ausbildung bieten gut gekühlte Getränke und mehr zu fairen Preisen an. Der Erlös ist für die Reisekasse des Partnerschaftsbesuchs in Chapel Hill im Oktober bestimmt.
www.dem-himmel-so-nah.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Public Viewing in Dünnwald
Fußball-Europameisterschaft
Während der Fußball-Europameisterschaft können alle Spiele der Deutschen Mannschaft im Gemeindehaus der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, auf der Großbildleinwand schauen. Bei gutem Wetter steht die Großbildleinwand auf dem Kirchplatz . Getränke zu günstigen Preisen und kleine Snacks werden ebenfalls geboten. Kinder können auf der Wiese oder auf dem Kirchplatz spielen, wenn ihnen der Fußball zu langweilig wird. Immer eine halbe Stunde vor Anstoß beginnt die Übertragung. Die Anstoßzeiten: Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr, Deutschland – Ungarn; Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, Deutschland – Schweiz; Samstag, 29. Juni, 21 Uhr (oder 18.00 Uhr), Achtelfinale; Freitag, 5. Juli, 18 Uhr, oder Samstag, 6. Juli, Viertelfinale; Dienstag, 9. Juli, 21 Uhr, oder Mittwoch, 10. Juli, Halbfinale; Sonntag, 14. Juli, 21 Uhr, Finale.
www.evangelisch-in-duennwald.de

19.06.2024, 18:00
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Public Viewing im Hof der Lutherkirche
Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt
Im Hof der Lutherkirche Südstadt, Martin-Luther-Platz 2-4, werden alle Deutschlandspiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 gezeigt. Wenn das deutsche Team weiterkommt, bis zum Endspiel. Dazu gibt es Kölsch, Wein, Softgetränke sowie Würstchen und Steaks vom Grill. Mitgebrachte Getränke sind nicht erlaubt. Der Hof ist mit Schirmen überdacht. Bei Dauerregen wird in der Kirche geschaut. Der Eintritt ist frei. Der nächste Termin: Mittwoch, 19. Juni, 18 Uhr, Deutschland gegen Ungarn.
www.lutherkirche-suedstadt.de

23.06.2024, 20:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch
Ev. Gemeindezentrum, Montessoristraße, 50767 Köln
Public Viewing im Gemeindezentrum Pesch
Fußball-Europameisterschaft 2024
Die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Pesch bietet zur Fußball-Europameisterschaft 2024 ein Public Viewing der Spiele mit deutscher Beteiligung an. Im Evangelischen Gemeindezentrum, Montessoristraße, wird am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr (Einlass 20.30 Uhr), das Spiel Deutschland gegen Schweiz gezeigt. Die Engel in Ausbildung bieten gut gekühlte Getränke und mehr zu fairen Preisen an. Der Erlös ist für die Reisekasse des Partnerschaftsbesuchs in Chapel Hill im Oktober bestimmt.
www.dem-himmel-so-nah.de

23.06.2024, 20:30
Evangelische Brückenschlag-Gemeinde Köln-Flittard/Stammheim
Lichtblick Café+mehr, Gisbertstraße 98, 51061 Köln
Public Viewing im Café Lichtblick
Deutschland spielt gegen die Schweiz
Das dritte Gruppenspiel der Fußball-Europameisterschaft 2024 Schweiz gegen Deutschland findet am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, statt. Im Cafe Lichtblick + mehr, Gisbertstraße 98, kann beim Public Viewing gemeinsam mitgefiebert werden. Einlass ist ab 20.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
www.brueckenschlag-gemeinde.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg
Johanneskirche Klettenberg, Nonnenwerthstraße 78, 50937 Köln
Public Viewing zur EM Deutschland : Schweiz
Gemeinsam Jubeln ist schöner!
Bis zu 200 Fans genossen das „Rudelgucken“ im großen Saal unter der Johanneskirche, Nonnenwerthstraße 78, bei den letzten Meisterschaften. Darum lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Klettenberg wieder zum Public Viewing der Spiele der Fußball-Europameisterschaft 2024 ein. Gezeigt werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung. Der Erlös aus dem Verkauf von Gegrilltem, Salat und Kölsch kommt verschiedenen Förderkreisen der Gemeinde zugute. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, statt. Einlass ist eine Stunde vor Spielbeginn.
www.kirche-klettenberg.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld
Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, 50829 Köln
Public-Viewing zur Europameisterschaft
Für das leibliche Wohl ist gesorgt
Zum familienfreundlichen Puplic-Viewing lädt die Evangelische Kirchengemeinde Ehrenfeld am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr (Einlass 20 Uhr), in die Emmauskirche Vogelsang, Birkhuhnweg 2, ein. Dazu werden Kaltgetränke und Würstchen angeboten. Bei einem Tippspiel können Preise gewonnen werden. Die Kirchengemeinde zeigt alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Der Eintritt ist frei.
www.kirche-ehrenfeld.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Philippus-Kirchengemeinde Köln-Raderthal
Ev. Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Fußball-Europameisterschaft 2024 in Raderberg
Public Viewing im Gemeindesaal
Die Philippus-Gemeinde Köln-Raderthal und der Verein Raderberg und -Thal e.V. laden ein zum Public Viewing anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2024. Im Gemeindesaal der Philippuskirche, Albert-Schweitzer-Straße 3-5, wird am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, das Spiel Deutschland gegen Schweiz übertragen. Auch alle weiteren Spiele mit der deutschen Mannschaft werden gezeigt. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Spielbeginn. Dazu gibt es Getränke und Knabbereien. Der Eintritt ist frei.
www.raderbergundthal.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 7, 50968 Köln
Public Viewing zur Fußball-EM 2024
Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt
Zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft bei der diesjährigen Fußball-Europameisterschaft lädt die Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal zum Public Viewing in das Martin-Luther-Haus, ein. Das nächste Spiel findet am Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, statt. Deutschland tritt gegen die Schweiz an. Die Spiele werden auf einer Großbildleinwand gezeigt. Während der Spiele werden Getränke zum Selbstkostenpreis angeboten.
www.kirche-bayenthal.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Dünnwald
Tersteegenkirche, Amselstraße 22, 51069 Köln
Public Viewing in Dünnwald
Fußball-Europameisterschaft
Während der Fußball-Europameisterschaft können alle Spiele der Deutschen Mannschaft im Gemeindehaus der Tersteegenkirche, Amselstraße 22, auf der Großbildleinwand schauen. Bei gutem Wetter steht die Großbildleinwand auf dem Kirchplatz . Getränke zu günstigen Preisen und kleine Snacks werden ebenfalls geboten. Kinder können auf der Wiese oder auf dem Kirchplatz spielen, wenn ihnen der Fußball zu langweilig wird. Immer eine halbe Stunde vor Anstoß beginnt die Übertragung. Die Anstoßzeiten: Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, Deutschland – Schweiz; Samstag, 29. Juni, 21 Uhr (oder 18.00 Uhr), Achtelfinale; Freitag, 5. Juli, 18 Uhr, oder Samstag, 6. Juli, Viertelfinale; Dienstag, 9. Juli, 21 Uhr, oder Mittwoch, 10. Juli, Halbfinale; Sonntag, 14. Juli, 21 Uhr, Finale.
www.evangelisch-in-duennwald.de

23.06.2024, 21:00
Evangelische Gemeinde Köln
Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2-4, 50677 Köln-Südstadt
Public Viewing im Hof der Lutherkirche
Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden gezeigt
Im Hof der Lutherkirche Südstadt, Martin-Luther-Platz 2-4, werden alle Deutschlandspiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 gezeigt. Wenn das deutsche Team weiterkommt, bis zum Endspiel. Dazu gibt es Kölsch, Wein, Softgetränke sowie Würstchen und Steaks vom Grill. Mitgebrachte Getränke sind nicht erlaubt. Der Hof ist mit Schirmen überdacht. Bei Dauerregen wird in der Kirche geschaut. Der Eintritt ist frei. Der nächste Termin: Sonntag, 23. Juni, 21 Uhr, Schweiz gegen Deutschland.
www.lutherkirche-suedstadt.de

Text: APK
Foto(s): APK

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„Sommer und Tanz“: Wolfgang Abendroth spielt am 27. Juni in der Trinitatiskirche

„Sommer und Tanz“: Ein sommerliches Orgelkonzert spielt der Wolfgang Abendroth am Donnerstag, 27. Juni, 19.30 Uhr, in der Kölner Trinitatiskirche. Er ist Organist und Kantor an der Johanneskirche in Düsseldorf und prägt an dieser renommierten Stadtkirche das musikalische Leben der Landeshauptstadt entscheidend mit.

Passend zur Jahreszeit erwartet das Publikum ein klangschönes, sehr virtuoses und heiteres Programm mit dem „Sommernachtstraum“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, der „Hommage à Igor Stravinski“ von Naji Hakim und weiteren Kompositionen von Camille Saint-Saens und Robert Schumann.

Wolf-Rüdiger Spieler, Programm- und Organisationsleiter der Trinitatiskirche, und Wolfgang Abendroth kennen sich von der gemeinsamen Arbeit an der Kölner Musikhochschule. Im Interview spricht Wolfgang Abendroth über seine Begeisterung für die Orgel, Schwerpunkte seiner Arbeit und seine Konzertreisen:

In welchem Alter bist Du zur Orgel gekommen?

Wolfgang Abendroth: Das war, glaube ich, mit 11 Jahren. Ich habe zwei Jahre lang gespielt. Dann haben mir meine Lehrer gesagt, meine Beine wären noch zu kurz, ich sollte lieber viel mehr Klavier üben. Das habe ich brav gemacht und dann mit 16 Jahren entschieden, dass die Beine nun lang genug wären. Seitdem bin ich mit Freude dabei.

Kannst Du etwas über Deine Ausbildung und Deinen Werdegang sagen?

Wolfgang Abendroth: Meine Lehrer waren Gerhard Luchterhandt, der jetzt in Heidelberg lehrt, und Johannes Geffert, Professor an der Musikhochschule Köln. Dort habe ich mein Kirchenmusikstudium absolviert und war so frech, schon vor dem Examen bei der Bewerbung an der Johanneskirche vorzuspielen und zu dirigieren. Ich wurde genommen, also war meine Studienphase recht kurz.

Als Organist und Kantor der Johanneskirche arbeitest Du an zentraler Stelle in der Landeshauptstadt. Wie sind die Schwerpunkte Deiner Arbeit?

Wolfgang Abendroth: Ich dirigiere zwei Erwachsenenchöre, die Johanneskantorei und den Düsseldorfer Kammerchor mit meist fünf oder sechs größeren Konzerten mit diesen Ensembles. Die Chöre und ich sind ungefähr 20 Mal im Jahr im Gottesdienst präsent. Ich spiele die Orgel in den meisten Gottesdiensten, organisiere und spiele die Hälfte der wöchentlichen Reihe der Mittagskonzerte (Lunch-Time-Orgel). Mit dem leitenden Pfarrer, einer Kulturwissenschaftlerin und mir planen wir das geistliche und kulturellen Leben der Stadtkirchenarbeit.

Seit wann lehrst Du an der Kölner Musikhochschule?

Wolfgang Abendroth: Nach einem Lehrauftrag an der Kirchenmusikhochschule Herford (ab 2005) bin ich seit 2013 in Köln tätig.

Wohin führten Dich Deine Konzertreisen bislang?

Wolfgang Abendroth: Im europäischen Ausland: Niederlande, Frankreich, Dänemark, Finnland, England, Italien, Spanien, Polen, Slowakei und natürlich in Deutschland. Auch wenn es im Moment nicht so gut klingt: Meine beiden Reisen nach Russland waren sehr interessant und lehrreich. Durch Familienbande durfte ich auch die wenigen Orgeln Chiles bespielen.

Wie entstand die Idee zu dem Programm „Sommer und Tanz“?

Wolfgang Abendroth: Gerne wollte ich einmal die „Hommage a Stravinsky“ spielen. Ich finde das Stück sehr interessant, vielfältig – es macht (zumindest dem Spieler) sehr viel Freude. Der zweite Satz ist ein (recht skurriler) Tanz. Auch im Sommernachtstraum von Mendelssohn tanzen die nächtlichen Elfen… Die Musik von Saint-Saens ist für mich auch eine Sache, auf die ich mich freue: nicht alltäglich, aber sehr warmherzig.

Orgelkonzert mit Wolfgang Abendroth

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), Camille Saint-Saëns (1835–1921), Robert Schumann (1810–1856) und Naji Hakim (*1955) erklingen am Donnerstag, 27. Juni, 19.30 Uhr, in der Trinitatiskirche, Filzengraben 4. An der Orgel ist Wolfgang Abendroth zu hören. Der Eintritt ist wie immer frei – am Ausgang kann eine freiwillige Spende gegeben werden. Das Programm steht zum Nachlesen auch auf der Seite:

www.trinitatiskirche-koeln.de

Text: APK/WRS
Foto(s): Wolf-Rüdiger Spieler

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Come-Together-Cup Köln: Fußball- und Freundschaftsfest der Vielfalt lockt tausende Besuchende und Hobby-Fußballer an

Welch ein Gewimmel auf den Vorwiesen des RheinEnergie-Stadions. Weit mehr als 1.000 Hobby-Fußballerinnen und -Fußballer sowie 25.000 Besuchende zählte der Come-Together-Cup (CTC) Köln an Christi Himmelfahrt. Sport, Information, Live-Musik und vieles mehr bot die 30. Auflage des integrativen und inklusiven Freizeitfußballturniers und Freundschaftsfestes der Vielfalt. Insgesamt gingen 90 Hobby-Teams in verschiedenen Kategorien an den Start. Der „Boulevard der Vielfalt“ wartete mit zig Ständen von gemeinnützigen Organisationen, Institutionen und Sponsoren auf.

„Fair Play ist das Größte, was es gibt“, schallte es bei der Vergabe des Fair Play-Preises und der Fun-Pokale von der Hauptbühne am Stadion. Damit war und ist nicht allein die sportliche Ebene gemeint. Den Organisatoren geht es um alle gesellschaftlichen Bereiche und Schichten. Insgesamt steht und wirbt der CTC für ein „faires Spiel“, für Weltoffenheit, für einen gerechten Umgang miteinander, ohne jegliche Form von Diskriminierung.

Erstmals war eine Mannschaft des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region (EKV) am Start. Angeführt vom Sportbeauftragen Marco Beumers spielte sie sich in ihren schwarz-weißen Trikots mit der Aufschrift „Team Köln und Region“ bis ins Viertelfinale. Was die aus Mitarbeitenden des EKV, des Diakonischen Werkes Köln und Region sowie Freunden gebildete Mannschaft nach der knappen 1:2-Auftaktniederlage gegen die Wolgaster Haie von der Insel Usedom nicht ahnen konnte: Man hatte gegen den späteren Sieger des Männer-Turniers verloren.

Gleichwohl sicherte sich das Kirchen-Team in seiner Vorrunden-Gruppe den zweiten Platz. Nach Erfolgen gegen „Die AliBabes“ von der Gold Kraemer-Stiftung (3:0), das Netcologne-Team (2:0) und gegen „Joode Lade“ (1:0) – bei einer 3:4 Niederlage gegen die „AOK-Stürmer“ – hieß im Achtelfinale der Kontrahent „ #effzeh“. Dass dieser mit 1:0 bezwungen werden konnte, lag auch am souverän parierenden Torhüter Thomas König. Der Diakonie-Mitarbeiter hatte in den ersten Spielen noch im Feld agiert und war für den bald terminlich verhinderten Stammkeeper zwischen die Pfosten gerückt.

„Die Fahrt ging also weiter“, so Beumers. „Im Viertelfinale stand uns die junge Polizeiauswahl Köln gegenüber. Zu Beginn sah es gut aus. Das Spiel war hart umkämpft. Durch einen unglücklichen Fehler unsererseits gelang es der Polizeiauswahl in Führung zu gehen.“ Auch nach dem 0:2 habe man nicht aufgegeben und erfolgreich auf das 1:2 gedrängt. Kurz vor dem Abpfiff, so Beumers, sei mit dem 1:3 die Entscheidung gefallen.

„Zusammenhalt, Gleichberechtigung und Offenheit“

Natürlich habe sich das Team den Einzug ins Halbfinale und Finale gewünscht. So sei das frühe Ausscheiden natürlich eine herbe Enttäuschung. „Dennoch können wir durchaus zufrieden sein“, lautet Beumers Fazit. „Wir haben uns gut verkauft, wenn man bedenkt, dass wir erstmals mit einer zusammengewürfelten, nicht eingespielten Truppe beim CTC gestartet sind.“ Das Verhältnis unter den Teams beschreibt Beumers als „durchweg friedlich, freundlich, aber auch ehrgeizig. Beim Fußball trifft man auf die unterschiedlichsten Charaktere, wo es gerade in der entscheidenden Phase auch mal etwas ruppiger zugehen kann. Dennoch kann man am Ende sagen, das sich alle Mannschaften angemessen und respektvoll verhalten haben.“ Insgesamt erlebte der Sportbeauftragte den CTC als ein „Organisationswunder“. Er zeigte sich beeindruckt: „Das alles so zu stemmen ist hohe Kunst, verbunden mit sehr viel Fleiß.“

Sehr gut kann Beumers sich eine regelmäßige Teilnahme eines Kirche-Köln-Teams am CTC vorstellen: „Generell sehe ich es als eine großartige Gelegenheit, nicht nur unser sportliches Engagement zu zeigen, sondern auch die Gemeinschaft und ein gutes Miteinander nach außen zu tragen.“ Beumers betonte: „Zusammenhalt, Gleichberechtigung und Offenheit wird hier gelebt. Sport verbindet, unabhängig der geschlechtlichen Orientierung. Köln ist bunt und wir als Kirche unterstützen und vertreten ebenfalls den Grundgedanken von Leben in Freiheit und Vielfalt.“

Erwartungsvoll blickt das Team auf den 26. August. Dann nimmt es am Präses-Cup in Duisburg teil. Beim ersten Auftritt 2022 konnte dort gleich der Pokal gewonnen werden.

Beumers beim Promi-Spaßkick aktiv

Eine besondere Ehre wurde Beumers mit der Berufung in eines der beiden Promi-Teams zuteil. Gespickt mit lokal beziehungsweise national mehr oder weniger bekannten Menschen aus TV, Politik, Kultur und Sport liefen diese unter den Augen von zahlreichen Besuchenden zu einem Spaßkick auf. Dabei hütete zeitweise auch Pfarrer i. R. Hans Mörtter eines der benetzten Gehäuse. „Als ich die Einladung erhielt, für ,Latente Talente‘ gegen den ,FC Buntes Köln‘ mitzuspielen, war ich zunächst überwältigt und auch etwas aufgeregt. Es war eine große Ehre und ein einmaliges Erlebnis, mit so talentierten Persönlichkeiten auf dem Platz zu stehen. Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, die ich nicht so schnell vergessen werde“, so der EKV-Sportbeauftragte.

Beumers verwandelte sogar einen Strafstoß. Überraschend für die Fachleute im Publikum wurde der Treffer aberkannt und der Schütze obendrein mit Gelb bedacht. „Das gehört wohl beim Promi-Spaßkick dazu“, kommentierte der Kicker wenig aufgeregt. Insgesamt zeigte sich Beumers sportlich wie unterhaltend der Herausforderung bestens gewachsen: „Kurz vor dem Ende stand ich nochmal allein vor dem Torwart, spielte ihn aus und legte den Ball quer zu einer Mitspielerin, die den Ball einschob.“

Diakonische Werk Köln und Region erstmals mit Stand vertreten

Für „Fair Play“ steht auch das Diakonische Werk Köln und Region. 2024 feiert es sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass beteiligte sich die Einrichtung erstmals mit einem Stand am CTC. #eine für alle“ lautet das Motto der Diakonie Köln und Region im Jubiläumsjahr: „Allen, die solidarische Unterstützung brauchen oder sich für ein soziales Miteinander engagieren wollen, eröffnet die Diakonie Perspektiven – für eine Gesellschaft für alle.“ Gut besucht sei der Pavillon auf dem „Boulevard der Vielfalt“, stellte die Diakonie-Geschäftsführerin Martina Schönhals fest.

Organisiert hatte den Auftritt Elisabeth Kausche. Seit März fungiert sie als Pressesprecherin der Einrichtung. Gemeinsam mit weiteren Mitarbeiterinnen führte sie „viele tolle Gespräche“. Gerade auch zu der Frage, inwieweit die Diakonie, die evangelische Kirche und die queere Szene zusammenpassten. „Das passt sehr gut“, fasste Kausche die Mehrheit der Stellungnahmen zusammen. „Die meisten Reaktionen haben uns gezeigt, dass der Diakonie Offenheit und Vielfalt zugetraut werden.“ Vielfach hätten Besuchende attestiert, dass die evangelische Kirche in diesem Thema „schon merklich weiter“ sei. Sehr positiv empfand Kausche das große Interesse und die Aufgeschlossenheit der Gesprächspartner*innen. Begeistert zeigte sie sich von der lebendigen Mischung der Gesamtveranstaltung aus Fußballturnier und Straßenfest.

Text: Engelbert Broich
Foto(s): Engelbert Broich

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Markus Zimmermann im Amt als Superintendent bestätigt – Wahlen standen im Mittelpunkt der Synode des Ev. Kirchenkreises Köln-Nord

Mit einer breiten Mehrheit haben die Delegierten der Kreissynode Köln-Nord Superintendent Markus Zimmermann am Mittwochabend in seinem Amt bestätigt. Mit lang anhaltendem Beifall reagierten die Synodalen im Jochen-Klepper-Haus in Köln-Weiden, als er die Wahl annahm. Ebenfalls bestätigt im Amt wurde Skriba Gebhard Müller. Darüber hinaus standen drei weitere Wahlen für den Kreissynodalvorstand an. Gewählt wurden Sebastian Wolfram aus der Gemeinde Weiden/Lövenich als 1. stellvertretender Ältester, Margrit Siebörger-Kossow aus der Gemeinde Pulheim als 2. stellvertretende Älteste und Karola Mischak-Struckmann aus Weiden/Lövenich als 3. Älteste. Nicht mehr zur Wahl in den Vorstand standen Annette Nießen aus Trinitatis-Gemeinde an der Erft, Dr. Petra Christiansen-Geiss aus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Junkersdorf, Fritz Illg aus der Gemeinde Ehrenfeld und Erwin Wittenberg aus der Hoffnungsgemeinde Köln-Nord. Bei der Landessynode wird der Ev. Kirchenkreis Köln-Nord vertreten durch Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie, Gabriele Orbach aus der Gemeinde Pesch und Jörg Krautmacher aus der Gemeinde Ehrenfeld. Vertreten wird Dr. Bock durch Pfarrer Nico Buschmann aus der Gemeinde Ehrenfeld. und Ulrike Graupner aus Braunsfeld. Stellvertreter von Orbach und Krautmacher sind Dr. Thomas Funke aus Junkersdorf, Margit Seimel aus Ehrenfeld und Sammy Wintersohl aus der Gemeinde Pulheim. Gabriele Orbach wird weiterhin den Finanzausschuss des Kirchenkreises leiten. Ihre Stellvertreterin bleibt Pfarrerin Maike Pungs aus Pulheim.

Superintendent Zimmermann warf in seiner Vorstellung für das Amt des Superintendenten einen Blick in die Vergangenheit. „Schon während meines Studiums habe ich gelernt: Ecclesia semper reformanda“, sagte er. Und während des Vikariats habe in den Lektionen in Verwaltungsfragen der „Baufall“ eine Rolle gespielt. Die Kirche, die immer zu reformieren ist, und ein Neubau haben in Zimmermanns Leben zentrale Rollen gespielt. Nach zehn Jahren als Pfarrer in Pesch, wo er sich mit seiner Frau eine Pfarrstelle geteilt hat, gingen beide nach Mauenheim/Weidenpesch. Dort setzten sie „die kühne Idee“ um, eine Hauskirche zu bauen. Markus Zimmermann gehört seit dem Jahr 2000 dem Kreissynodalvorstand an, zunächst acht Jahre als Synodalassessor und 16 Jahre als Superintendent. „Ich möchte den Übergang abrunden“, erklärte er, denn am 1. Januar 2026 werden die Kirchenkreise Köln-Nord, -Süd und -Mitte fusionieren, wenn die Synoden zustimmen.

Dann wird der neue linksrheinische Kirchenkreis von einem Bevollmächtigtenausschuss geleitet, in den Markus Zimmermann seine Erfahrungen einbringen möchte. Die Fusionsverhandlungen seien auf einem guten Weg, sagte der Superintendent. Über wegweisende Vorlagen werden die Kreissynoden im Herbst beraten. „Mir wird immer bewusster, wie gewinnbringend die Fusion sein wird. Wir werden sehr viele Synergien nutzen können. Wichtig ist mir, dass wir als Kirchenkreis Köln-Nord unser Profil einbringen.“ Dazu zählte er die Fünf-Prozent-Mittel. Als einziger Kirchenkreis in Köln habe man im Norden immer fünf Prozent des Haushaltes für übergemeindliche Aufgaben bereitgestellt. Zimmermann will die Gemeinden weiterhin ermutigen, Dinge auszuprobieren. Dazu sei in Zukunft auch der Campus Kartause da, der als Bildungseinrichtung stadtweite Bedeutung haben werde. „Die Kirche wird es immer geben – weil wir Zuversicht und Hoffnung haben und weil wir von Gott begleitet sind.“

Synodalassessorin Monika Crohn

Synodalassessorin Monika Crohn, Pfarrerin in Weiden, hatte in ihrer Andacht zu Beginn der Synode ebenfalls mit dem Blick auf die Zukunft Mut zugesprochen. Sie legte die Monatslosung aus. „Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute retten wird.“ Das sei keinesfalls ein Aufruf zu Passivität. Man solle stehen bleiben und schauen. „Nimm wahr, was ist, und anerkenne, was ist. Schau mit den Augen und dem Herzen.“ Und man solle auch die hören, die Widerstand leisten, und dann eine Mehrheitsentscheidung treffen. Gott habe Mose schließlich geantwortet: „Was schreist du zu mir. Sieh auf dein Volk und brich auf.“

Den Ev. Kirchenkreis Köln-Nord gibt es seit 1964 nach Teilung des alten Kirchenkreises Köln in vier Kirchenkreise. Gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Kirchengemeinden gehört er zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Die nächste Synode findet am 9. November 2024 statt.

Text: Stefan Rahmann
Foto(s): Stefan Rahmann / APK

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Kirchliche Hochschule Wuppertal könnte sich zum Bildungscampus wandeln – Sondersynode der rheinischen Kirche erteilt Prüfauftrag bis 2025

Die Kirchliche Hochschule (KiHo) Wuppertal soll grundlegend reformiert werden: Die 78. außerordentliche Landessynode hat beschlossen, den Aufbau eines theologischen Bildungscampus zu prüfen. Eine bereits eingesetzte Steuerungsgruppe wird der Landessynode 2025 ein entsprechendes Konzept unter Einbindung betroffener Interessengruppen vorlegen. Mögliche Zielgruppen des Bildungscampus sind laut dem mit großer Mehrheit getroffenen Beschluss beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende, Studierende sowie theologisch Interessierte. Inhaltliche Schwerpunkte sollen sein: die Verschränkung theologischer Forschung, Lehre und Praxis, die theologische Bildung verschiedener kirchlicher Berufsgruppen sowie die interprofessionelle Vernetzung, beginnend mit Studium und Ausbildung. Für die Beschlussvorlage stimmten in der digitalen Sondersynode 150 Synodale, es gab 14 Neinstimmen und 16 Enthaltungen.

„Der Beschluss der Landessynode eröffnet neue Perspektiven, dafür bin ich dem Vorbereitungsteam sehr dankbar“, sagte Pfarrer Torsten Krall, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch, zu der Entscheidung der Synode. „Es entsteht die Gelegenheit, die Ausbildung der Prediger*innen, Seelsorger*innen und Gemeindeaufbauer*innen stärker zu vernetzen – und dabei nicht nur an Pfarrerinnen und Pfarrer zu denken. Es gibt auch eine große Offenheit, Partnerorganisationen an der Ausbildung zu beteiligen. Gleichzeitig bleibt klar im Blick, dass die Zeit drängt und die Ressourcen deutlich geringer werden. Für die nächste ordentliche Synode wünsche ich mir eine breitere Debatte darüber, wie die Kirche der Zukunft aussehen soll. Damit wir gezielter darüber diskutieren können, wie wir unsere Mittel einsetzen.“

Zugleich hat die Kirchenleitung den Auftrag zu prüfen, unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen die benannten inhaltlichen Ziele erreicht werden können. Nach Einschätzung des Finanzausschusses, der von dem Kölner Superintendent Markus Zimmermann geleitet wird, wird die Landeskirche 2031 nur noch die Hälfte der derzeit von der Evangelischen Kirche im Rheinland für die Arbeit der Kirchlichen Hochschule Wuppertal bereitgestellten Mittel aufbringen können. Weitere Einnahmequellen, auch über mögliche Kooperationspartner, sollen erschlossen werden. Aktuell übernimmt die rheinische Kirche als größte Trägerin der KiHo knapp 2,8 Millionen Euro der jährlichen Kosten.

Pfarrer Bernhard Seiger, Stadtsuperintendent des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region und Superintendent im Ev. Kirchenkreis Köln-Süd sagte nach der Sitzung des höchsten Leitungsgremiums der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Die Sondersynode hat nun einen Prüfauftrag zur Umwandlung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal zu einem theologischen Bildungscampus beschlossen. Eine wirkliche Klärung ist das nicht. Ich finde gut, dass wir prüfen, aus dem Heiligen Berg ein Zentrum für die theologische Ausbildung von beruflich und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu schaffen, das wir auch nachhaltig finanzieren können. Dafür ist der Ort sicher gut geeignet, und er kann so für viele Menschen weiter kirchliche Identität stiften. Aus finanziellen und strukturellen Gründen hätte ich einen Schließungsbeschluss für die Kirchliche Hochschule für Theologiestudierende zum jetzigen Zeitpunkt befürwortet, das wurde aber entgegen der ursprünglichen Absicht der Kirchenleitung nicht zur Abstimmung gestellt, sondern letztlich auf Februar 2025 vertagt. Ich bin überzeugt: Es ist auch langfristig sehr gut möglich, ein qualitätsvolles Theologiestudium an den vielen staatlich finanzierten Evangelisch-Theologischen Fakultäten deutschsprachiger Universitäten durchzuführen, dafür ist die Kirchliche Hochschule, gerade bei den geringen Studierendenzahlen, nicht nötig.“

Auf der Pressekonferenz zur Sondersynode am Mittwoch bezeichnete Präses Dr. Thorsten Latzel den Beschluss als „theologische Qualitätsoffensive“. Die Idee sei, Theorie und Praxis stärker in den Dialog zu bringen, sich mit Partnern zu vernetzen und von den Zielen und nicht von den bisherigen Strukturen her zu denken: „Für unsere Zukunft brauchen wir kluge Theologie und Sprachfähigkeit christlichen Glaubens. Und das nicht nur bei den Pfarrerinnen und Pfarrern, sondern bei allen Berufsgruppen und auch den ehrenamtlich Mitarbeitenden.“ Es gehe nicht um den Erhalt der KiHo in der bisherigen Form. Ob das grundständige Theologiestudium und der Masterstudiengang für Quereinsteiger auch auf einem künftigen Bildungscampus weiter möglich sein werden, bedarf noch der Klärung im Rahmen des Prüfauftrags. Latzel stellte aber klar: „Wir wollen keine Doppelstrukturen zu Angeboten an anderen Stellen, sondern fragen uns: Was ist unser Alleinstellungsmerkmal?“

Die KiHo Wuppertal ist heute eine staatlich anerkannte Universität in Trägerschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen. Menschen studieren dort derzeit evangelische Theologie in den beiden grundständigen Studiengängen „Pfarramt“ und „Magister theologiae“ sowie im Weiterbildungsstudiengang „Master of Theological Studies“ oder sie forschen, um promoviert oder habilitiert zu werden.

Text: EKiR/APK
Foto(s): EKiR/Marcel Kuß

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